Question: Was tun wenn mein Kind einen Wutanfall hat?

Bei einem Wutanfall kommt es vor, dass Kinder schreien, weinen, um sich schlagen, sich auf dem Boden wälzen, mit Sachen werfen und mit den Füßen stampfen. Wenn ein Ablenkungsversuch den Wutanfall nicht unterbrechen kann, kann es hilfreich sein, das Kind aus der Situation zu entfernen.

Wie bekommt man ein Kind aus einem Wutanfall?

Man sollte einen Wutanfall so früh wie möglich stoppen. Dem Kind wirklich zuhören und es ernst nehmen, insbesondere seine Gefühle. Ggf. mit dem Kind Ideen oder Schritte entwickeln, wie sein Problem gelöst werden kann, damit es ihm besser geht. Dem Kind Möglichkeiten zum Schaukeln anbieten.

Wie reagieren ich wenn mein Kind ausrastet?

Alternativen zeigen: Wut braucht ein Ventil. Hefen Sie Ihrem Kind, indem Sie ihm zeigen, wie es seine Emotionen auch auf andere Weise loswerden kann: Zerfetzen Sie gemeinsam eine Zeitung oder reagieren Sie sich am Boxsack ab, raten die Erziehungsexperten. Hilfreich ist es, das gemeinsam zu tun.

Im stressigen Familienalltag ist es für Eltern nicht immer leicht, ruhig zu bleiben. Wie ihr es dennoch schafft, euren Kindern auf eine liebe und wertschätzende Art Grenzen zu setzen, hat uns eine Expertin verraten … In schwierigen Situationen entspannt bleiben und so den Kindern eine wertschätzende Erziehung vermitteln?

Ist es aber gar nicht! Uns hat sie erzählt, wie Eltern es schaffen, ihre Kinder sanft, liebevoll und wertschätzend zu erziehen — ohne zu schimpfen, zu drohen oder zu schreien.

Wenn das Kind nicht so will, wie die Eltern es wünschen. Erst versucht man es gerne mit einem freundlichen Gespräch und dem Appell an die Vernunft, aber stößt dies beim Kind nicht auf Gehör, schleicht sich schnell ein abwertender oder drohender Beiklang ein, und die Stimme wird immer lauter.

Besonders brisant entwickelt es sich in Zeitnot und wenn die Eltern — ganz unabhängig vom Kind — nervlich schon angespannt sind. Wie können Eltern es in solchen Stresssituationen vermeiden, viel zu schimpfen, zu drohen oder zu schreien? Indem Sie neben der Liebe auch zu Klarheit und Führung bereit sind, was nicht heißt, dass das autoritäre Verhalten früherer Zeiten wieder auflebt.

Mit Erzeugen von Angst und mit Ausüben von Macht hat Klarheit nichts zu tun. Kinder brauchen Eltern, die ihnen Halt und Orientierung geben.

Wutanfall beim (Klein)Kind: So gehst du damit um und behältst die Nerven

Dabei müssen Eltern ihre Kinder als Wesen gleicher Würde betrachten und sie ernst nehmen — genau das hat man zu autoritären Zeiten eben nicht getan. Ich empfehle auch: a Perspektivenwechsel: Wie fühlt sich die Situation gerade für mein Kind an? Wie könnte man das entschärfen?

Zusätzlich sollten Eltern ihr Leben immer wieder mal auf unnötige Stressfaktoren, die Was tun wenn mein Kind einen Wutanfall hat? einfach so eingeschlichen haben, durchforsten. Das ist noch kein Schimpfen. In welchen Momenten sollten Eltern besonders darauf achten, wie sie mit ihren Kindern umgehen?

Wenn sie selbst schlecht drauf sind und spüren, dass sie an ihre eigenen Grenzen stoßen. Und wenn es Publikum gibt — aber nicht, weil man vor Publikum die Rolle der Supereltern spielen soll, sondern zum einen, weil man sich vor Publikum so leicht hilflos und beschämt fühlt und deshalb dazu neigt, nicht besonnen zu reagieren, und zum anderen, weil auch die Kinder nicht vor anderen Anwesenden blamiert und bloßgestellt werden sollen.

Was hilft Eltern, im Familienalltag gelassener zu werden? Hilfreich kann es sein, an der eigenen inneren Haltung zu arbeiten: Herausforderungen wie das trotzende Kleinkind oder der revoltierende Jugendliche werden dann als selbstverständliche Herausforderung des Lebens angesehen.

Zudem können Eltern ihre Einstellung zu Konfliktsituationen überdenken, also anerkennen, dass das Kind nicht böse ist, sondern sich für sich selbst und seine Interessen einsetzt. So trainiert das Kind Frustrationstoleranz und Konfliktfähigkeit. Wenn das Kind traurig oder wütend die erlittene Enttäuschung verarbeitet, muss dies eben manchmal ausgehalten werden.

Dabei hilft die Erkenntnis, dass das Kind lernt: Ich habe eigene Bedürfnisse, aber nicht all diese Bedürfnisse können erfüllt werden. So trainiert das Kind Frustrationstoleranz und Konfliktfähigkeit. Haben Sie einen Ratschlag, wie Was tun wenn mein Kind einen Wutanfall hat?

Was tun wenn mein Kind einen Wutanfall hat?

Grenzen richtig setzt? Aber wenn ein Kind sein eigenes Wohlbefinden gefährdet, braucht es eine Grenze, wenn es andere gefährdet oder belästigt, ebenso.

Und wenn die Eltern das sichere Gefühl haben, bei ihnen ganz persönlich sei das Ende der Gelassenheit erreicht, ist auch dies eine Grenze. Was, wenn das Kind komplett dichtmacht, wenn es nicht aufhört zu schreien und in der Öffentlichkeit auf dem Boden einen Wutanfall bekommt. Hilfreich finde ich, sich vorher vorzustellen, was passieren kann und das im Geiste durchzuspielen.

Was tun wenn mein Kind einen Wutanfall hat?

Tritt die Situation ein, wird man als Mutter oder Vater immerhin nicht mehr kalt erwischt. Eltern sollten sich auch in solchen Fällen bewusst darum bemühen, dem Kind Zuwendung zu schenken, also an seiner Seite bleiben, ohne viel zu reden.

Das Kind spürt dabei: Mama oder Papa sind auch in dieser Krisensituation bei mir, aber sie knicken nicht ein. Das Kind bekommt sowohl Wertschätzung als auch Orientierung durch mich, ohne dass sein Selbstwertgefühl durch Abwertungen und Kränkungen angeknackst wird. Oft eskalieren Situationen ja gerade dann, wenn Eltern zu lange unklar bleiben und Kinder immer mehr aufdrehen, bis bei den Eltern der sprichwörtliche Geduldsfaden reißt und sie in ihrer Not und Hilflosigkeit zu nicht wertschätzenden Reaktionen und Mitteln greifen.

Was vergessen die meisten Eltern, wenn sie ihre Kinder anschreien und schimpfen? Dass das langfristig nicht nur keinen Erfolg bringt, sondern den Kindern wehtut. Und was sind langfristige Vorteile für Kinder, wenn Eltern ihren Kindern eine wertschätzende Kommunikation und Erziehung vorleben?

Bei einem Wutanfall eines Erwachsenen richtig reagieren

Sie nehmen die Wertschätzung ganz selbstverständlich mit in ihr eigenes Leben — im Zusammenleben mit ihren Freund:innen, mit ihren Partner:innen und im Beruf. So kann sich auch gesellschaftlich etwas zum Guten verändern. Und natürlich werden die eigenen Kinder irgendwann davon profitieren.

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