Question: Wie nimmt der Körper Fluorid auf?

Das Spurenelement Fluorid ist für den Menschen höchstwahrscheinlich nicht essenziell und wird größtenteils in den Zähnen und Knochen gespeichert. Fluorid wird in geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen und häufig auch Zahnpasta, Speisesalz oder Mineralwasser beigesetzt, um Karies vorzubeugen.

In welchem Lebensmittel ist Fluorid enthalten?

Fluoride kommen in allen Lebensmitteln und im Trinkwasser vor. Der Fluoridgehalt liegt allerdings oftmals nicht höher als 1 mg/kg Frischgewicht. So enthält Milch 20 µg/100 g, Eier 110 µg/100 g und Knäckebrot 200 µg/100 g. Besonders fluoridreich sind Fisch, Algen und Meerestiere wie Garnelen und Hummer.

Wie gelangt Fluorid ins Trinkwasser?

Das Wichtigste über Fluor im Trinkwasser Fluoride sind Salze der Fluorwasserstoffsäure mit natürlichem Vorkommen in Böden und Gewässern. Durch eine Beimischung in Speisesalz, in Zahncremes oder Trinkwasser wird eine höhere Kariesresistenz beim Menschen erreicht.

Wo ist Silizium enthalten?

Silizium ist in vielen Lebensmitteln enthalten Hirse, Kartoffeln, Spinat, Erbsen, Paprika, Birnen, Weintrauben, Erdbeeren und Bananen kommen unter anderem als Quelle für das Spurenelement infrage. Darüber hinaus ist Silizium häufig ein Bestandteil von Wasser.

Ist in jedem Wasser Fluorid?

Da Fluorid natürlicherweise in der Umwelt vorkommt, ist es auch im Wasser enthalten. Meerwasser enthält z.B. rund 1 mg Fluorid pro Liter. In Deutschland sind die Fluoridgehalte des Trinkwassers im allgemeinen niedrig (mehr als 90% des Trinkwassers enthalten weniger als 0,3 mg Fluorid pro Liter).

Karies Zahnfäule ist ein Prozess, bei dem sich die Zahnsubstanz langsam abbaut und schließlich ein Loch im Zahn entsteht. Mangelnde Mundhygiene und zuckerreiche Ernährung fördern die Entstehung von Karies.

Symptome sind Verfärbungen der Zähne bis hin zu starken Schmerzen.

Geschwollene Lippen: Ursachen und Behandlung

Ohne Behandlung setzt sich Karies kontinuierlich weiter fort. Lesen Sie hier alles Wichtige zu Karies. Schmerzen treten spätestens dann auf, wenn der Zahnnerv in Mitleidenschaft gezogen wird. Er wird zuerst das Ausmaß der Karies ermitteln und dann eine geeignete Behandlung einleiten.

Tatsächlich beginnt diese Zahnerkrankung aber schon viel früher: Bei Zahnkaries kommt es zu einer zunehmenden Entkalkung Demineralisierung der harten Zahnsubstanz Schmelz und darunter Dentin. Für diese Demineralisierung sind säurebildende verantwortlich.

Erst wenn der Prozess der Entkalkung nicht gestoppt wird, kommt es schließlich zu einem Loch im Zahn. Anstelle von Karies wird auch oft der Begriff Zahnfäule verwendet. Dieser ist medizinisch aber nicht ganz korrekt — die Zahnsubstanz fault nicht, sondern wird abgebaut.

Arten von Karies Mediziner unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Karies, je nachdem, wie viel Zahnsubstanz die Bakterien schon zerstört haben: Bei einer Initialkaries liegt eine noch intakte Oberfläche mit beginnender Entkalkung vor. Bei einer etablierten Karies ist die Oberfläche defekt. Karies: Betroffene Zahnbereiche Karies gilt als die häufigste Zahnerkrankung weltweit. Fast jeder Mensch leidet in seinem Leben mindestens einmal an Karies. Diese Karies bei Kleinkindern wird auch als Nuckelflaschenkaries bezeichnet und entsteht vor allem durch falsche Ernährung zum Beispiel mit Zucker gesüßten Tee der Kinder.

Ursache ist auch hier meist eine falsche zuckerreiche Ernährung. Der Grund dafür liegt zum einen in der falschen oder nachlässigen Zahnpflege oder ebenfalls an stark gesüßten Getränken wie Kaffee oder Tee. Im Alter bildet sich das Zahnfleisch häufig zurück, was dazu führt, dass die einzelnen Zahnhälse freiliegen. Diese Form der Karies wird auch als Wurzelkaries bezeichnet.

Karies: Anfangsstadium Zu Beginn ist Karies kaum sichtbar. Mediziner nennen diese Zeitspanne Initialstadium. Auf den Zähnen entstehen langsam kreidig-weiße Flecken white Spots. Dort lösen sich bereits Mineralien aus den Zähnen und der Zahnschmelz wird löchrig porös.

Auch dunkle Verfärbungen der Zähne sind ein Hinweis auf Karies. Eigentlich lässt sich in diesem Stadium der Mineralverlust noch ausgleichen: Regelmäßiges und sorgfältiges Zähneputzen entfernt die schädlichen Kariesbakterien. Und das in der Zahnpasta enthaltene Fluorid sorgt dafür, dass Mineralien aus dem Speichel den Verlust in der Zahnhartsubstanz ersetzen. Bei mangelhafter Mundhygiene setzt sich die Karies fort.

Zähne, die selten geputzt werden, werden zunehmend Wie nimmt der Körper Fluorid auf?, und es entsteht schließlich ein Loch im Zahn. Hier können das erste Mal Schmerzen auftreten. Schmerzen stellen sich aber spätestens dann ein, wenn die Nerven der Zähne ebenfalls von Bakterien befallen werden.

In diesem Stadium reagieren viele Zähne außerdem sehr empfindlich auf Hitze, Kälte oder sehr süße Speisen. Karies: Spätstadium Ohne Behandlung schreitet Karies langsam voran. Von einem betroffenen Zahn kann Karies auch auf andere Zähne übergreifen. Mit zunehmendem Abbau der Zahnsubstanz nehmen dann auch die Schmerzen zu.

Eine unbehandelte Kariesinfektion ist sehr gefährlich. Die Entzündung greift möglicherweise auf den Kieferknochen über und löst hier ebenfalls eine Entzündung aus. Über den Blutstrom können Bakterien außerdem vom in den gesamten Körper gelangen und andere Organe befallen. Diese Behandlung garantiert aber nicht, dass Sie danach geschützt sind vor Karies.

Zähne entwickeln häufig eine sogenannte Sekundärkaries: Im Verlauf mehrerer Wie nimmt der Körper Fluorid auf? bilden sich im Grenzbereich zwischen Zahn und Zahnfüllung oder Krone kleine Spalten.

Diese sind zu klein, als dass die Borsten der Zahnbürste sie erreichen könnten. Allerdings sind sie groß genug, dass sich darin die mikroskopisch kleinen Bakterien ansiedeln können. Zahn-Karies tritt also auch häufig an Stellen auf, an denen bereits ein Loch im Zahn gefüllt wurde. Dabei wird bildlich dargestellt, was bei Karies in den Zähnen passiert. Das Bakterienpaar gibt es heute auch auf Plakaten beim Zahnarzt, in Form von Comics oder in Kurzgeschichten, die vor Milchzähne-Karies warnen.

Kariesbakterien In unserem Mund befinden sich über 700 Arten von Bakterien. In einem gewissen Maße sind diese Kleinstlebewesen für eine gesunde Mundflora notwendig. Einige Bakterien ernähren sich allerdings vorwiegend von Speiseresten, besonders Zucker. Sie verwerten Zucker aus der Nahrung und scheiden dabei als Abfallprodukte Säuren aus. Diese greifen den Zahnschmelz an, indem sie Mineralien herauslösen.

Wird dieser Prozess nicht aufgehalten, entsteht irgendwann das Loch im Zahn.

Wie nimmt der Körper Fluorid auf?

Zuckerreiche Ernährung Die Kariesentstehung wird durch süße Speisen und Getränke gefördert. Vor allem Haushaltszucker SaccharoseTraubenzucker Glukose und Fruchtzucker Fruktose können von Kariesbakterien gut verwertet werden und so indirekt die Zähne schädigen.

Langkettige Zuckerverbindungen, also komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten stecken, fördern die Karies dagegen nicht.

Zahnhygiene Durch Zähneputzen werden die Bakterien im Mund in ihrer Anzahl reduziert. Sofort nach jedem Zähneputzen bildet sich aber auf der Zahnoberfläche langsam wieder ein Belag aus Bakterien und Speichelbestandteilen — Plaque oder Biofilm genannt. Wenn sich jemand selten, unregelmäßig oder nachlässig die Zähne putzt, hat dieser Belag genug Zeit und Gelegenheit, immer dicker zu werden.

Das Problem dabei: In ihm vermehren sich vorwiegend diejenigen Bakterien, die Karies verursachen. Speichel Ist Wie nimmt der Körper Fluorid auf?

Wie nimmt der Körper Fluorid auf?

Speichel vorhanden, können die darin enthaltenen Mineralien Verluste in der harten Zahnsubstanz ersetzen. Eine erhöhte Speichelmenge dient außerdem dazu, aufgenommene Speisen zu verflüssigen. So können diese besser abtransportiert werden und bleiben weniger auf und zwischen den Zähnen hängen. Einige Bestandteile des Speichels wirken zudem neutralisierend auf die von Bakterien produzierten Säuren. Zusammengefasst bedeutet dies: Ist wenig Speichel da, bildet sich eher Karies.

Im Zahnzwischenraum und auf der Zahnkrone können sich dann leicht Nahrungsreste hängenbleiben und festsetzen, über die sich Kariesbakterien freuen. Immunsystem Auch die Beschaffenheit des Immunsystems bestimmt mit, wie gut der Körper sich gegen schädliche Bakterien zur Wehr setzen kann. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem leiden sehr häufig unter Karies.

Zu einer Schwächung des Immunsystems kommt es beispielsweise bei chronischen Erkrankungen wie oder Diabetes mellitus. Außerdem reduzieren auch Medikamente wie Antibiotika oder Kortikosteroide zum Beispiel Kortison die Widerstandskraft des Immunsystems. Karies ist eine bakterielle Infektion und — wie andere bakterielle Infektionen auch — ansteckend. Im normalen Alltag spielt die Ansteckungsgefahr bei Karies allerdings keine große Rolle.

Die Bakterien, die für die Entstehung einer Karies verantwortlich sind, tragen alle Menschen im Mund. Es müssen deshalb auf jeden Fall individuelle Risikofaktoren hinzukommen, bevor es zu einem Ausbruch der Karies kommen kann.

Wie nimmt der Körper Fluorid auf?

Eine Übertragung von karies-auslösenden Bakterien zwischen zwei erwachsenen Menschen etwa durch Küssen oder gemeinsam benutztes Besteck ist daher unerheblich für die Kariesentstehung. Dass Karies ansteckend ist, spielt aber bei Kleinkindern eine Rolle. Bei ihnen sind weniger Bakterien und Mikroorganismen im Mund vorhanden als bei erwachsenen Menschen, bei Kleinkindern ohne Zähne sogar noch gar keine. Theoretisch übertragen Erwachsene, die beispielsweise den Schnuller des Kindes zum Reinigen kurz selbst in den Mund nehmen, ihre Kariesbakterien dadurch möglicherweise auf den Nachwuchs.

Ob die Infektionsgefahr allerdings wirklich so groß ist, ist bei Experten umstritten. Einfluss der Familie Entgegen der häufigen Meinung gilt: Karies ist nicht erblich. Karies kann aber in Familien gehäuft auftreten. So stellen zum Beispiel erbliche Faktoren wie tiefe Zahnrillen Zahnfissuren einen potenziellen Risikofaktor für Karies dar.

Karies: Untersuchungen und Diagnose Bei Verdacht auf Karies ist der Zahnarzt der richtige Ansprechpartner. In einem kurzen Gespräch wird er zunächst die Krankengeschichte erheben.

Ihr Kind die Möglichkeit, die Beschwerden genau zu schildern. Anschließend findet eine genaue Untersuchung der Zähne statt. Karies erkennen kann der Zahnarzt, indem er mit einem kleinen Spiegel die Zähne genau betrachtet.

Die Erkrankung fällt zunächst durch Veränderungen an der Oberfläche der Zähne auf. Sind solche Veränderungen auf Wie nimmt der Körper Fluorid auf? Oberfläche vorhanden, prüft der Zahnarzt mit einer kleinen Sonde eine Art dünner Stabwie weit die Schädigung schon ins Zahninnere fortgeschritten ist. Davon hängt nämlich die Behandlung ab. Das Karies im Initialstadium meist sehr schwer zu erkennen ist, können Röntgenaufnahmen hilfreich sein. Darauf lassen sich kariöse Stellen sehr gut erkennen.

Oft wird eine beginnende Karies auch nur zufällig auf routinemäßig angefertigten Rötngenbildern bei einer zahnärztliche Kontrolluntersuchung entdeckt. Daneben gibt es noch weitere, moderne Methoden, die zur Diagnose von Karies eingesetzt werden können. Bei Kariesschäden nimmt diese Leitfähigkeit im Schmelz zu, das heißt der elektrische Widerstand — gemessen mithilfe einer Handelektrode — sinkt.

Die Fluoreszenzeigenschaften hängen dabei vom Zustand der Zahnsubstanz ab: Kariöse Stellen fluoreszieren anders als gesunde Zahnsubstanz. Karies: Behandlung Bei Karies im Frühstadium genügt manchmal eine verbesserte Mundhygiene und der Verzicht auf zuckerreiche Ernährung. Oft wird eine Karies aber erst entdeckt, wenn sie schon weiter fortgeschritten ist. Dann muss der Zahnarzt ran: Meist entfernt er mit dem Bohrer die kariöse Stelle am Zahn und verschließt das entstandene Loch mit einer Füllung.

Mehr darüber und über weitere Möglichkeiten, kariöse Zähne zu versorgen, lesen Sie im Beitrag. Karies: Krankheitsverlauf und Prognose Nur im Initialstadium lässt sich der Mineralverlust noch selber ausgleichen.

Spätestens, wenn sich ein Loch im Zahn gebildet hat, muss Karies professionell also vom Zahnarzt behandelt werden. Nachdem Karies erkannt und behandelt wurde, bestehen in der Regel keine Beschwerden mehr. Eine einmalige Karies-Behandlung garantiert allerdings nicht, dass es nicht erneut zu Beschwerden kommt. Sobald die Mundhygiene vernachlässigt wird, kann sich wieder Karies entwickeln. Vor allem Karies bei Milchzähnen tendiert dazu, sich schnell wieder neu zu bilden.

Betrifft Karies Kinder, kann auch erwogen werden, betroffene Zähne Milchzähne vorsorglich zu ziehen, um eine Ausbreitung der Karies zu vermeiden. Karies vorbeugen Sie können Karies vorbeugen, indem Sie zuckerhaltige Getränke und Nahrungsmittel nur in Maßen konsumieren und auf eine gründliche und regelmäßige Mundhygiene achten. Wie nimmt der Körper Fluorid auf? sollten Sie möglichst nach Wie nimmt der Körper Fluorid auf?

Essen die Zähne putzen — egal, ob Sie etwas Zuckerhaltiges verspeist haben oder nicht. So werden übriggebliebene Speisereste sofort entfernt und der Bakterienbelag auf den Zähnen reduziert. Ist Zähneputzen nach dem Essen einmal nicht Wie nimmt der Körper Fluorid auf?, hilft auch Kaugummi, der Xylit enthält.

Er regt die Speichelbildung an und kann teilweise die von den Bakterien gebildeten Säuren neutralisieren. Nach dem Genuss von säurehaltigen Lebensmitteln wie Zitrusfrüchten oder Cola sollten Sie mit dem Zähneputzen ein wenig warten. Denn die Säure weichen den Zahnschmelz auf, sodass er beim Putzen leichter abgetragen wird. Warten Sie mit dem Zähneputzen daher etwa 30 Minuten.

Sie härtet den Zahnschmelz und hilft so, Karies zu verhindern. Wichtig ist schon die richtige Mundhygiene bei Kindern: Sobald der erste Zahn durchbricht, sollte regelmäßig mit einer weichen Kinderzahnbürste der Mund gesäubert werden. Sobald das Kind alle Milchzähne hat und der Schluckreflex vorhanden ist, sollte dazu übergegangen werden, zweimal pro Tag die Zähne zu putzen.

Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt tragen im Kindes- Wie nimmt der Körper Fluorid auf? Erwachsenenalter dazu bei, Karies in einem frühen Stadium zu erkennen.

Auch eine professionelle Zahnreinigung unterstützt die Gesunderhaltung der Zähne. Sie sollte bei Jugendlichen und Erwachsenen wenigstens zweimal im Jahr durchgeführt werden. Besteht ein erhöhtes Risiko für Karies kann der Zahnarzt Fluoridlack auf die Zahnoberfläche auftragen oder Fluoridgele oder -lösungen zur Anwendung zuhause empfehlen.

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