Question: Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Das Experiment stellt eine „Frage an die Natur“ dar (in den Sozialwissenschaften: an die gesellschaftliche Wirklichkeit). Dieser Frage kann eine bestimmte Hypothese zugrunde liegen, die man prüfen will; Carl Friedrich von Weizsäcker hat in diesem Sinne sogar von einem „Verhör“ der Natur gesprochen.

Warum führen Forscher Versuche durch?

Versuchsprotokolle sind in der Forschung notwendig, um die eventuelle Nachprüfung durch andere Forscher zu ermöglichen (geforderte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, siehe Experiment).

Wann gilt ein Experiment als wissenschaftlich?

Ein Experiment (von lateinisch experimentum „das in Erfahrung Gebrachte; Versuch, Beweis, Prüfung, Probe“, von experiri) im Sinne der Wissenschaft ist eine methodisch angelegte Untersuchung zur empirischen Gewinnung von Information (Daten). ... Meist sind Zählungen oder Messungen ein wichtiger Teil des Experiments.

Dies ist mein allererster Eintrag auf meinem allerersten Blog. Bevor es ans Eingemachte geht, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass ich für die Leserlichkeit nicht alle Geschlechter nenne, aber selbstverständlich alle meine.

Diese Plattform möchte Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? gerne dazu nutzen, euch meine persönlichen Gedanken, Ideen und Eindrücke zu schildern. Um diese Herausforderungen — nicht zuletzt in meinem forschenden Alltag — meistern zu können, möchte ich gerne auf die Schwarmintelligenz zurückgreifen, die ihr Leser auch interdisziplinär mitbringt. Nach meinem ersten Staatsexamen habe ich mich für die Promotion und — zumindest vorläufig — gegen das Referendariat entschieden.

Mittlerweile merke ich, wie ungewöhnlich diese Reihenfolge ist, studiert man doch das Lehramt, um später in der Schule Lehren zu können. Innerhalb meines Masters of Education bin ich mit der fachdidaktischen Forschung vertraut geworden.

Außerdem habe ich innerhalb meines Studiums die Erfahrung gemacht, dass man nur sehr abstrakt lernt, was und wie unterrichtet werden sollte — eigenständiges Denken und Handeln ermöglichen, Konzepte und vernetztes Denken vor Detailwissen etc.

Wetten, ihr wart auch Opfer des Bulimielernens, Vergessens und Neulernens? Dieser zum Himmel schreiende Widerspruch hat mich doch etwas getriezt. Finde den Fehler Labortätigkeiten habe ich erst in der Oberstufe kennengelernt.

Dabei habe ich auch recht schnell gemerkt, dass sie so, wie sie vermittelt werden, mehr als unattraktiv sind. Auf der theoretischen Ebene haben mich Erkenntnismethoden wie das Experiment jedoch weiterhin gereizt. Theoretisch ganz klar beschrieben und abgehandelt — praktisch mehr gewollt als gekonnt — Woran liegt das? Erging es den Naturwissenschaftlern unter euch ähnlich? Das Thema hat mich nicht losgelassen, auch auf einer ideellen Ebene nicht — wenn wir es doch besser wissen, warum setzen wir es nicht einfach um?

Warum fördern wir mit schulischen Forschungstätigkeiten nicht alltagsrelevante Kompetenzen wie die Problemlösekompetenz oder die Kreativität und bilden eher Köche aus? Mit diesen Fragen habe ich auch meinen zukünftigen Doktorvater gelöchert — monatelang.

Wir haben daraufhin einen Deal gemacht — ich gehe diesen Fragen nach und überlege Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?, wie ich sie beantworten kann und er wirbt mit mir eine Forschungsstelle ein. Aber was ist eigentlich die große Forschungsfrage und wie zur Hölle soll ich sie beantworten?

Es gibt kein Messgerät, kein Protokoll, kein Rezept und keinen Lehrer, der die Antwort im Voraus kennt und mich in die richtige Richtung schubsen kann. Also ran an die Literaturrecherche, rein in Gespräche und Augen auf!

Relativ schnell bin ich auf das theoretische Konstrukt von Nature of Science getroffen — das Wesen der Naturwissenschaft also. Das Wesen der Naturwissenschaft und was es mit uns zu tun hat Was macht die Naturwissenschaft aus?

Was kann sie bewältigen und was nicht? Welche Rolle spielt das Individuum in ihr? Dies sind alles Fragen, die in den Bereich von Nature of Science fallen und ihre individuellen Antworten bilden das Wissenschaftsverständnis — also die persönlichen Ansichten, die aus der Beantwortung der Fragen resultieren. Ein Laie könnte die Ansicht haben, dass Naturwissenschaft Wahrheiten liefert, die absolute Objektivität verkörpert, dass nur ausgewählte Riesenbrains mitmischen können und dass sie immer linear und eindeutig zum einzig richtigen Ergebnis kommt.

Das zeigen auch Studien aus der naturwissenschaftlichen Fachdidaktik seit 1954 Wilson bis heute. Aber diese doch etwas verkürzten und romantisierten Ansichten teilen nicht nur Laien, sondern sogar Lehrkräfte und die Naturwissenschaftler selbst. Welcher Biologe kann schon den erkenntnistheoretischen Unterschied zwischen einem Gesetz und einer Theorie benennen? Welche Physikerin sieht sich nicht als maximal objektiv an? Dann möchte ich als Naturwissenschaftsdidaktikerin entgegnen, dass die Gefahr von unseriösen Raubverlagen, Fakenews und der Verunsicherung der Bevölkerung in meinen Augen damit einhergehen.

Und eigentlich sollte dies jedem Menschen bewusst sein, liegt es doch auf der Hand. Zudem werden der Bevölkerung häufig nur — wenn überhaupt — Ergebnisse präsentiert. Wie diese Ergebnisse zustande kamen und wie gesellschaftliche Konsequenzen aussehen könnten wird jedoch verschwiegen. Wie soll ein Otto Normalverbraucher auch hinter den Stand der Forschung blicken, wie nachvollziehen können, auf welche Weise die Ergebnisse gewonnen wurden und die Vertrauenswürdigkeit dieser einschätzen, wenn Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

im Geheimen — in Elfenbeintürmen — stattfindet? Und hier wird die Sache wieder rund: Wie sollen Menschen, denen die Forschungsprozesse offengelegt werden, solch wichtige Fragen eigenständig beantworten, wenn unser Naturwissenschaftsunterricht nur bessere Köche aus ihnen gemacht hat? Wenn ihr bis zu dieser Stelle gelesen habt: Entschuldigt das Schwingen der Idealismus-Keule. Der ein oder andere Leser bekommt hoffentlich nun einen Eindruck davon, weshalb ich für das Thema brenne.

Es ist in meinen Augen höchst relevant und äußerst aktuell. Fragen über Fragen Welche Rolle das individuelle Wissenschaftsverständnis dabei spielt und wie es angemessen gefördert werden kann, das sind die ausgehenden Fragen, die meine Forschung in der Naturwissenschaftsdidaktik vorantreiben. In meinem nächsten Beitrag werde ich etwas konkreter und gebe euch echte Einblicke — versprochen! Ich erfinde das Rad übrigens nicht neu — viele Forschende nehmen sich diesen Themen an.

Spätestens seit der Einigung auf die sogenannten Bildungsstandards, die Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? für jeden Lehrplan sind und Kompetenz- vor Inhaltsförderung stellen, reifen Gedanken und Ideen zu einer naturwissenschaftlichen Grundbildung auch Scientific Literacy und was sie gesellschaftlich gesehen eigentlich erreichen soll. Eine wichtige Funktion des Schulsystems ist es, mündige Bürger zu erziehen und auszubilden. Für den naturwissenschaftlichen Unterricht bedeutet dies, Menschen in einer von hochspezialisiertem Expertenwissen geprägten und expertendominierten Gesellschaft teilhaben lassen zu können.

Das setzt aber nicht nur voraus, dass Lernende das Periodensystem nutzen und den Stammbaum der Arten aufstellen können. Eine kritische und fragende Grundhaltung, ein Bewusstsein für Rechte und Pflichten eines jeden Menschen und nicht zuletzt das Prognostizieren Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? zukünftigen Entwicklungen, was so elementarer und doch schmerzlich vernachlässigter Bestandteil der Naturwissenschaft ist, sollten eigentliches Bildungsziel sein.

Naturwissenschaftlicher Unterricht soll nicht nur zukünftige Arbeitnehmer ausbilden, er soll Menschen wie jedes andere Fach letztendlich auch mündig machen. Weil sie in dieser Zeit großes Interesse an fachdidaktischer Forschung entwickelte, begann sie im Anschluss ihre Promotion bei Prof. Die Idealismskeule muss brennen, wenn man sich für Naturwissenschaft einsetzt. Sie muss brennen beim Grundlagenforscher und sie muss brennen beim Lehrer oder Dozenten. Und das sollte in der Gesellschaft vermittelt werden anstatt die Naturwissenschaft in einen mystischen Nebel zu stecken.

Die möchte ich hier sofort beantworten. Damit fällt es schwer die Bedeutung einer vorgestellten Arbeit, einer Entdeckung einzuschätzen. Irgendwann nach der hundertsen Meldung über einen Durchbruch in der Batterieforschung nur als Beispiel wird man als Leser langsam skeptisch.

Lese aber jeden Tag auf Wissenschaftsportalen und durchstöbere täglich die arxiv-Bereiche für Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen. Naturwissenschaft unterscheidet sich für mich von anderen Wissenschaften dadurch, dass es bei der Naturwissenschaft echte Fortschritte geben kann.

Die Zeit nach Einstein ist eine andere als die vor Einstein. Die Zeit nach Kant ist zwar auch eine andere als die vor Kant, aber die gleichen Fragen, die Kant umgetrieben haben können heutige Philosphen auch dann angehen, wenn sie Kant nicht kennen.

Bei Einstein geht das nicht. Es ist natürlich völlig klar, dass man sich seine Quellen und Plattformen suchen muss, die einem Zusagen. Das ist dann auch entscheidend, welches Ziel damit verfolgt wird: Will ich mir nur einen Überblick verschaffen, was aktuell läuft? Will ich in eine Materie tiefer einsteigen und schaffe mir nach und nach Grundlagen? Will ich mir vielleicht sogar eine Meinung zu einem bestimmten aktuellen Thema bilden und mitmischen?

Da finde ich die Vielfalt an Medien wirklich gut — essentiell ist dabei aber, dass ich Glaubwürdigkeiten und mögliche Interessenskonflikte im Hintergrund identifizieren und einschätzen kann.

Und in meinen Augen passiert das heute eher autodidaktisch — die Schule bereitet hier jedenfalls nicht ausreichend vor. Deine Unterscheidung am Beispiel Einstein und Kant finde ich sehr interessant. Das würde ich so unterschreiben, möchte aber einen kleinen Gedanken beifügen: Bilden die Philosophie und Ethik — normative Instanzen — nicht erst den Rahmen für das, was und wie geforscht wird.

Das wird von der Gesellschaft debattiert und festgelegt. Natürlich gibt es Regeln in der Wissenschaft, wie Forschung sein sollte, aber Ehrlichkeit, Kommunikation von Aktivitäten und den Sinn für das Allgemeinwohl sind ja pingelig betrachtet eher Grundlagen, die normativ festgelegt werden, oder? Beispiele: Die Physik hat bis heute keine Definition für das Wesen von Zeit vorgelegt — Ideen wie Blockuniversum, Zeitreisen Wurmloch werden aber verbreitet. Die Physik dikutiert zyklische Universen und auch die Möglichkeit von Multiversen Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

obwohl die Frage, wie der erste Zyklus begann bzw. Ich würde behaupten, dass eine klare Definition vielleicht in der Abgrenzung zu beiden Bereichen möglich ist. Naturwissenschaft arbeitet ja empirisch, man muss Daten als Belege haben, damit Hypothesen untermauert werden und vielleicht irgendwann einmal Theorien als Erklärungsgebäude werden.

Das gleiche gilt für Gesetze — ein empirischer Zusammenhang wird mathematisch beschrieben und zusammengefasst. Esoterik bedient sich diesen Dingen ja nicht. Im Bereich Homöopathie gibt es ja nichts, was empirisch nachgewiesen werden kann ganz anders bei pflanzlichen Mittelchen. Leider bedient sich die Esoterik häufig an Pseudowissenschaften. Das ist super aufwendig, weil die Esoteriker sich gegenseitig zitieren und dadurch mehr Quellen zustande kommen, als es sie tatsächlich gibt.

Das ist Achtung, Fontane lässt grüßen ein weites Feld! Problematisch wird es natürlich bei den von dir benannten Beispielen. Die haben einen esoterischen Touch, weil diese klassischen und relativ eng gefassten Merkmale von Naturwissenschaft nicht so richtig übertragbar sind. Aber hier denke ich spontan an Scifi und aktuelle naturwissenschaftliche Forschung und Errungenschaften. Aber der Unterschied zur Esoterik liegt hier trotzdem bei der Art und Weise, wie Daten gewonnen und ausgewertet werden.

Eigentlich ist ja auch das Wissen vorläufig und echte naturwissenschaftliche Forschung ist sich dessen hoffentlich bewusst und argumentiert eben vor diesen Hintergründen. Außerdem hat sich unter Anderen mein Doktorvater mit diesen Themen ebenfalls beschäftigt: Gebhard, U.

Im Kapitel 6 Die Natur der Naturwissenschaft werden Naturwissenschaft und Pseudowissenschaft kontrastiert, finde ich ganz gut verständlich und nachvollziehbar. Mein Diplom-Nebenfachprüfungsthema war im Bereich der Metallorganischen Chemie angesiedelt.

Darüber hinaus hatte ich schon in jungen Jahren ein starkes Interesse an grundsätzlichen gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Was kann sie bewältigen und was nicht? Welche Rolle spielt das Individuum in ihr? Angewandte Physik ist ähnlich wie Chemie. Der Unterschied zwischen Chemie und Physik besteht darin, daß in der Chemie selbst der Erfolg der Theoretischen Chemie meist meßbar ist, da Anwendungen folgen Verfahrenstechnik, Produkte.

Theoriefindung und Theorieerweiterung bleiben reine Spekulation. In der Physik sieht das anders aus. Letztendlich definiert sich die Theoretische Physik durch den Glauben an eine gestalterische Mathematik und postulierten nicht direkt nachweisbaren Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? und Wechselwirkungen, sowie einer großen Anzahl freier Parameter.

Und wie gesagt, daß ist möglich weil keine Anwendungen folgen müssen. Diese Aussage beantwortet auch die Frage nach möglicher Individualität. Ich kenne persönlich Lehrkräfte und beobachte das Bildungssystem.

Zu diesem Thema empfehle ich aktuell den Artikel Oberbürgermeisterindem exemplarisch klar wird, wie blinder Aktionismus und kollektive Hysterie im 21. Die Kommentare sind teilweise amüsant. Übrigens, einer meiner ersten Gedanken nach dem Lesen Deines Artikeltextes war, ich möchte nicht als Leser oder Kommentator von einer mir bis dahin gänzlich unbekannten Person geduzt werden. Aber, wenn es denn gewünscht ist … Ein weiterer Gedanke, eine weitere Person, die auf scilogs auch mal etwas veröffentlichen möchte.

Wer wird als erster hier kommentieren? Ich erlaubte mir drei Kommentarschreiber-Möglichkeiten für die ersten drei Kommentare. Entschuldigen Sie an dieser Stelle meinen persönlichen Schreibstil, bei dem ich mich niederschwellig für das Duzen entschieden habe — ich finde die Ansprache natürlich rein subjektiv ansprechender und einladender, möchte aber natürlich niemandem auf die Füße treten. Es ist mir durchaus bewusst, dass der Gedanke der Schwarmintelligenz etwas naiv und optimistisch ist, aber praktisch gesehen habe ich jetzt mehr Rückmeldung als vorher und darauf kommt es mir an.

In meinem Bereich ist das Gendern üblich — ich habe mich aber für die Leserlichkeit und gegen das Durchkonjugieren entschieden und Hinweise erhalten, dass ich nicht gegendert habe, weshalb ich diese Bemerkung untergebracht habe.

Ihre Hinweise zu Forschung und Anwendung finde ich richtig und wichtig. Trotzdem zählen die Physik und Chemie zur Naturwissenschaft und in meinen Augen ist es egal, ob man wie ein Ingenieur arbeitet, der Anwendungen produziert oder in der Theorie unterwegs ist — ein Bewusstsein zu den Merkmalen der Naturwissenschaft ist in meinen Augen sehr wichtig, wenn man als Teil davon arbeitet und handelt.

Die Naturwissenschaft kann beispielsweise nicht den Sinn des Lebens liefern, das gehört nicht in den Bereich der beantwortbaren empirischen Fragen. Ich stimme Ihnen zu, Lernende verlassen die Schule größtenteils mit Halbwissen — das ist ja schließlich auch meine Motivation für meine Forschungstätigkeiten. Und ja, meine Ansichten sind höchstwahrscheinlich schulisch am falschen Platz und unerwünscht, weshalb ich aktuell froh bin, noch nicht das Referendariat angetreten zu haben.

Aber solche Fragen sind wichtig und können dazu beitragen, das Schulsystem weiterzuentwickeln. Mir ist ganz klar, dass meine Forschungstätigkeiten das Ruder nicht rumreißen werden, aber zumindest wird über das Thema diskutiert und nachgedacht, wie Sie mir gezeigt haben.

Das allein ist ja in meinen Augen ein Erfolg. Ich danke Ihnen für die gedanklichen Anstöße und hoffe, Sie verfolgen meine Beiträge weiterhin. Ich schätze Ihre kritische Stimme. Das wird von der Gesellschaft debattiert und festgelegt.

Die Methodik der Naturwissenschaft wurde von Forschern wie Francis Bacon, Descartes, Galileo, Newton und anderen entwickelt. Gemäss Wikipedia gehören dazu Zitat sorgfältige Beobachtung, strenge Skepsis gegenüber dem, was beobachtet wird, da kognitive Annahmen die Interpretation der Beobachtung verzerren können.

Es beinhaltet die Formulierung von Hypothesen durch Induktion, die auf solchen Beobachtungen basieren; experimentelle und mit Messungen verbundene Tests von Schlussfolgerungen, die aus den Hypothesen gezogen werden; und die Verfeinerung oder Beseitigung der Hypothesen, die auf den experimentellen Ergebnissen basieren.

Das allein schon, also der Anspruch etwas Wahres hervorgebracht zu haben, beinhaltet bereits ein ethisches Element. Denn zur Wahrheit Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

ja auch Dinge gehören, die der Gesellschaft nicht unbedingt dienen, die Teile von ihr etwa gewisse Firmen oder die gar die ganze Gesellschaft in Frage stellen. So gesehen könnte es verantwortungslos sein, die deutsche Gesellschaft mit ihrer Geschichte zu konfrontieren. Doch wissenschaftlich gerechtfertigt ist es allein schon durch den Erkenntnisgewinn. Fazit: Forschung sollte nicht zu früh und nicht allein als Dienst an der Gesellschaft gesehen werden.

Zumal die Gesellschaft wie sie jetzt, ja historisch gewachsen ist und sich ändern Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? — durch Forschung unter anderem. Das sind alles sehr gute Argumente. Ich stimme zunächst einmal zu, dass Ethik mehr ist als utilitaristische Überlegungen, es gibt viele weitere Prinzipien, Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? sich anderern Argumentationsweisen bedienen und das ist wichtig und richtig.

Würde man nur diesen Blick nutzen, ist es fraglich, warum Steuergelder für die Finanzierung der Gefängnisse genutzt werden und würde man utilitaristisch weiterdenken, wären wir recht schnell wieder bei der Debatte um die Todesstrafe oder Ähnliches Achtung, natürlich sehr überspitzt. Das Argument Wahrheiten ans Licht zu bringen ist natürlich auch ein gutes Argument — würde man hier jedoch erkenntnistheoretisch Argumentieren, stellt sich zunächst die Frage, was die Wahrheit eigentlich ist. Vor diesem Hintergrund gibt es lediglich subjektive und schließlich gesellschaftlich geteilte Wahrheiten — das Denken ist jedoch divers, beeinflusst von persönlichen Erfahrungen und Werten und natürlich auch aus der gesellschaftlichen Sozialisation heraus geprägt — denken wir an Zeiten, in denen Frauen der Zugang zu Universitäten und Forschung verwährt wurde, weil sie angeblich nicht im Stande zu rationalem Denken oder ähnliche Argumente sind — würde man dann empirisch messen, ob das so ist, könnten die Daten dies bestätigen, weil Frauen ja auch folglich nicht in dieser Weise geschult wurden.

Die Argumentationskette könnte hier an verschiedenen Stellen enden und unterschiedliche Schlussfolgerungen zulassen. Ist das Wissen nicht ein Gut, das geteilt werden sollte normativ? Geht es nicht darum die Gesellschaft im Ganzen voranzubringen — selbst wenn man Erkenntnisse liefert, die ihren Prinzipien widersprechen Man denke an Darwins Evolutionstheorie und die ersten Argumente zur Ablehnung, weil der Stand des Wissens zum Zeitpunkt der Publikation war, dass die Erde nicht alt genug ist für diese zeitaufwändigen Prozesse?

Und ein weiterer Gedanke: Viele Forschungstätigkeiten wenn auch nicht alle werden durch Steuergelder finanziert wie auch meine und dementsprechend gibt es ja auch eine Verpflichtung mit dem Gedanken an das Gemeinwohl zu forschen. Dementsprechend ist meine persönliche Überzeugung, dass Forschung doch irgendwie ein Dienst an der Gesellschaft ist und daher normativ zumindest bei den Grundannahmen und Grundbedingungen zurecht reguliert ist.

Nein, Exxon wollte wohl erkunden, ob Ihrem Produkt Öl in Zukunft eine Gefahr droht — und ihre Forscher wurden fündig. Doch die Resultate der hausinternen Klimaforschung waren nicht im Dienste von Exxon, deshalb mussten sie bekämpft werden und wurden von Exxon bekämpft.

Nature of science — nature of the human being. Ich lese relativ viel wissenschaftliche Artikel. Physik Quantenphysik, KosmologiePsychologie, Neurowissenschaft. Naturwissenschaft als menschliches Betätigungsfeld und eine von vielen Formen, die Welt zu beschreiben, zu erklären und zu handhaben. Ich bin begeistert, wie vielfältig die Leserschaft hier ist und bin mittlerweile der Meinung, einer tollen Plattform beigetreten zu sein. Im Gegenteil — ich lege hier meine Gedanken offen, um diverse Rückmeldung zu bekommen und freue mich, mich hiermit aus dem Elfenbeinturm beamen zu können.

Vielen lieben Dank für Ihre Rückmeldung und Gedanken. Eine Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? Gesellschaft, kommunikatives Handeln und vor allem so etwas wie Fortschritt kann es aber nur geben, wenn Wahrheit mehr ist als subjektive oder gesellschaftlich akzeptierte Wahrheit. Denn beispielsweise die Erkenntnis dass es übertragbare, infektiöse Krankheiten gibt, ist eine Wahrheit die über den subjektiven oder gesellschaftlichen Konsens hinausgeht.

Sie scheinen einen Relativismus zu pflegen ohne zu erkennen, dass dieser Relativismus auch gesellschaftlichen Fortschritt wie etwa die Gleichstellung der Geschlechter zu nichts anderem macht als einer Frage des Geschmacks und der Mode. Das ist eine gute Beschreibung, die ich teile! Interessant ist auch, dass Horkheimer ja die naturwissenschaftliche Forschung unterteilt in kritische Wissenschaft und Normalwissenschaft. Ersteres findet sich ja nach seiner Ansicht größten Teils in der Grundlagenforschung, für die Sie viele gute Beispiele genannt haben.

Die kritische Wissenschaft habe ich aus meinem Blogbeitrag bisher ausgeklammert und größtenteils die Normalwissenschaft beschrieben, die nach vermarktungsfähigen Anwendungen sucht nach Horkheimer. Damit ist die Sichtweise, die im Beitrag vermittelt wird, natürlich unvollständig zumindest wenn Horkheimers Beschreibung von Naturwissenschaft zugrundelegt. Ich wollte damit auch nicht persönlich bestreiten, dass es so etwas wie Wahrheit gibt.

Viel mehr war mein Ziel aufzuzeigen, dass es hier viele verschiedene und interdisziplinäre Ansichten gibt, die sich teilweise auch widersprechen. Würde man erkenntnistheoretisch, beispielsweise konstruktivistisch, argumentieren, dann gäbe es in dem Sinne keine absolute Wahrheit. Dies widerspricht aber nicht der Möglichkeit, dass es Erkenntniszuwächse und Fortschritte gibt — Erkenntnisse sind dabei höchstwahrscheinlich zutreffend Theorien und Anwendungenwahrscheinlich oder widerlegt.

Hier finden wir wieder Popper, der von dem Falsifikationsprinzip ausgeht, welches mittlerweile auch ziemlich umstritten ist. Wir können nicht wissen, ob das Molekül tatsächlich so aussieht, weil wir nicht original reinzoomen können schulische Blackbox-Experimente zeigen das sehr schön auf.

Wir können aber aufgrund von vielen weiteren Tests die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese Annahmen zutreffend bzw. So gesehen machen wir uns in der Chemie nicht sichtbare Dinge indirekt sichtbar, legen Daten aus und puzzlen ein Gesamtbild beispielsweise als Modell zusammen.

Die radikalen Konstruktivisten gehen dann noch weiter — unsere Sinnesorgane nehmen Reize auf und verarbeiten sie bereits teilweise, bevor sie beim Gehirn ankommen. So gesehen ist unser Dilemma, dass wir in unserem eigenen Kopf stecken und daher beispielsweise nicht herausfinden, ob mein Gegenüber die Farbe Grün genauso sieht wie ich. Das sind natürlich alles ziemlich abstrakte und wenig alltagstaugliche Ansichten — sie geben aber Impulse, naturwissenschaftliche Erkenntnisse nicht als festgemeisselt und absolut wahr zu betrachten, sondern in Form von Wahrscheinlichkeiten zu denken.

Und um den von mir vermittelten Realismus etwas zu relativieren — das sind nicht unbedingt meine persönlichen Ansichten, aber Ansichten, die in meinem Forschungsalltag durchaus eine Rolle spielen. Was zunächst einmal eindeutig wirkt verschwimmt, wenn man verschiedene Betrachtungsweisen aus verschiedenen Disziplinen Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftssoziologie, Erkenntnistheorie… hinzuzieht.

Möchte man Naturwissenschaft holistisch betrachten, kommen teilweise widersprüchliche Beschreibungen zusammen. Und geht man dann noch einen Schritt weiter und versucht gesellschaftliche Verflechtungen und Konsequenzen einzubeziehen, wird die Diskussion heiß.

Meine Ansicht ist, dass Naturwissenschaft ein menschliches Betätigungsfeld ist und nichts, das im ideellen Raum schwebt, nachdem man nur greifen muss. Und Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? darüber zerbreche ich mir in meinem Forschungsvorhaben den Kopf — Was ist eigentlich das Wesen der Naturwissenschaft? Im übrigen geht das aktuelle erkenntnistheoretische Prinzip in den Naturwissenschaften sehr sinnvoll und pragmatisch mit Unsicherheiten um.

Dabei wird Wissenschaft als ein Bayescher Prozess gesehen. Oder etwas mathematischer Zitat : Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Glaube wahr ist, wenn neue Beweise vorliegen, entspricht der Wahrscheinlichkeit, dass der Glaube wahr ist, unabhängig davon, ob es sich um einen Beweis handelt, multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit, dass der Beweis wahr ist, wenn der Glaube wahr ist, geteilt durch die Wahrscheinlichkeit, dass der Beweis wahr ist, unabhängig davon, ob der Glaube wahr ist.

Fazit: absolute Wahrheiten gibt es für die Naturwissenschaft unter dem Bayes Paradigma nicht. Statt dessen kann man durch einen kontinuierlichen Update-Prozess, in dem neue Messungen, neue Untersuchungen berücksichtigt werden, immer näher an die Wahrheit? So gesehen machen wir uns in der Chemie nicht sichtbare Dinge indirekt sichtbar, legen Daten aus und puzzlen ein Gesamtbild beispielsweise als Modell zusammen.

Die radikalen Konstruktivisten gehen dann noch Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? — unsere Sinnesorgane nehmen Reize auf und verarbeiten sie bereits teilweise, bevor sie beim Gehirn ankommen.

So gesehen ist unser Dilemma, dass wir in unserem eigenen Kopf stecken und daher beispielsweise nicht herausfinden, ob mein Gegenüber die Farbe Grün genauso sieht wie ich.

An Betrug grenzt es aber schon, wenn ich dann überall herumposaunedass ich in der Lage gewesen seivorher unsichtbare Dinge direkt bildhaft sichtbar zu machen bzw. Zu Deinem Heidelberg- Gate — Beispiel: Um es mal ganz kurz und holzschnittartig darzustellen: Wieso bist Du dir eigentlich a priori so sicherdass die Kritik an den Fake-?

Kreise, die eventuell befürchten, in Zukunft weniger Radiologie-Geräte zum Brustkrebsscreening verkaufen zu können? Du siehst: Wirkliche Wissenschaft funktioniert eventuell nur dann halbwegs so wie sie im Ideal angedacht ist, wenn jeder Wissenschaftler zunächst mit radikaler Skepsis an die Sache herangeht.

Was ja für Kriminologen auch selbstverständlich ist bzw. Egal ob man es jetzt in ethischer oder Funktionaler Hinsicht betrachtet Denn Intransparenz bedroht einerseits die demokratisch- liberale Grundordnung Gefahr der Wissens- und Macht- bzw. Kapital- Elitokratie als auch die Effizienz von Forschungda eventuell im tatsächlichen Forscher verhalten Egointeressen weit vor Erkenntnisinteressen platziert werden.

Und bekanntlich verschmelzen in der Kosmologie und in der theoretischen Grundlagenphysik theoretische Naturwissenschaft und philosophische und manche sagen gerade auch die theologische Metaphysik schon seit Langem. Wissenschaft betrachtet werden kann, war sich bekanntlich zeitlebens sogar Karl Popper nicht so ganz sicher. Ich bin eine naturwissenschaftlich interessierte und muss um diese Frage zu beantworten stark differenzieren zwischen den verschiedenen Naturwissenschaften, worüber ein Laie mitreden oder aber nicht mitreden kann: — Es gibt eine Reihe von Naturwissenschaften, wo ich nicht mitreden kann, ich fungiere ausschließlich als Empfängerin von Wissen bzw.

Bei all diesen naturwissenschaftlichen Fächern können Laien wie mich nicht mitreden, sowie auch nicht die Informationen und Forschungsergebnisse hinterfragen und beurteilen: Das ist ausschließlich Expertenwissen, man empfängt also als Laie das Wissen und man vertraut es — oder auch nicht.

Jeder beobachtet und erfährt selbst die physikalische und biologische Welt ab dem Tag seiner Geburt. Ich kann also mitdenken und mitreden, und sogar auch Forschungsergebnisse in Frage stellen, die meine eigenen Beobachtungen, meine eigenen Lebenserfahrungen oder mein eigenes Verständnis der Welt widersprechen. Aber genau das ist ja das Problem in der fachdidaktischen Forschung, wofür erst Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Antworten und Kompromisse gefunden werden müssen. Wir neigen alle dazu aus dem Speziellen etwas Allgemeines abzuleiten und das ist ja auch gängige Forschungspraxis. Aber das Problem bei dieser interdisziplinären Thematik ist, dass dieses Vorgehen nicht so gut funktioniert, weil der einzelwissenschaftliche Fokus zu speziell und gleichzeitig diffus ist.

Dabei kann man etwa die Pläne zur Energiewende in Deutschland und auch die Herausforderungen denen sie gegenübersteht nur verstehen wenn man mindestens weiss, was Leistung und Energie ist und wenn man das versteht was in der Wikipedia über das deutsche Energiesystem geschrieben steht.

Aber in Deutschland ist das ja womöglich nicht so schlimm, weil die Bevölkerung ohnehin kaum mitreden kann und die gewählten Politiker entscheiden. Grundlegende Physikkenntnisse sind übrigens wichtiger als etwa die Kenntnis des Periodensystems oder des Stammbaums der Arten, denn mit grundlegenden Physikkenntnissen kann man selber Überschlagsrechnungen machen und Aussagen etwa zum Energiesystem, zum eigenen Bedarf an Heizenergie oder zum Potenzial neuer Kraftwerke und Speicher auf Plausibilität überprüfen.

Chemie- und Biologiewissen dagegen macht praktisch keinen Bürger in Alltags- und in politischen Fragen kompetenter. Wenn sogar Trendforscher und Berufsprognostizierer häufig daneben liegen, wie soll denn der gewöhnliche Bürger im Prognostizieren besser sein — ob nun mit Ausbildung oder ohne.

Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Meine eigene Erkenntnis über zukünftige Entwicklung ist eher die: Selbst technologische Entwicklungen die schon laufen und absehbar sind dauern fast immer sehr, sehr viel länger als von den meisten vorausgesagt.

Selber habe ich 2011 vorausgesagt, dass im Jahr 2021 alle Automobile der Premiumklasse autonom fahren. Doch jetzt sieht es eher danach aus, dass das etwas später sein dürfte. Und der vielleicht mal kritische, aber vor allem angepasste Bürger gemeint?

Die heutigen gesellschaftlichen Probleme sind sehr komplex; einfache Antworten führen auf falsche Gleise: Atomausstieg?! Mir graut es, wenn ich an die Akademiker in den 30er Jahren denke. Ein kleiner Erfolg ist ein großer Sieg. Auch die Schweizer hadern immer wieder mit ihren Volksabstimmungen, auch wenn sich die Eidgenossen eher als eine große Familie fühlen.

Bildung und Schule: Jüngst habe ich lernen müssen, dass Schüler und Eltern gleichermaßen, wenn auch auf verschiedenen Wegen, ein Ziel verfolgen: Mit minimalem Einsatz maximalen Erfolg bei Klassenarbeiten und Prüfungen zu erzielen.

Trotz eines erfolgreichen Beispiels aus der Praxis — Dreisatz für alle — wurde ich letztendlich zurückgewiesen. Auch die Lehrer wollen das nicht: bitte keine wohlmöglich noch erfolgreiche Konkurrenz. Nun bin ich zu alt für jahrelange Machtkämpfe in der Bildungskulturszene und habe aufgegeben. Aber jetzt sind Sie an der Reihe. Sie werden lernen, dass Lobby mehr wiegt als Volk und der Kompromiss der Weg ist.

Aber, seit wann sind Wege gerade? Noch nicht einmal das Licht schafft das! Machen Sie das Beste draus, ich wünsche Ihnen von Herzen viel Glück und noch mehr Erfolg. Das ist auch meine Ansicht, dass naturwissenschaftliche Bildung immer auch vor politischen Hintergründen stattfindet. Man könnte ja auch meinen, Naturwissenschaft habe nichts mit Politik zu tun. Auch wenn dies für die Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? Tätigkeiten zutrifft?!

Ich wage vor diesem Hintergrund eine pikante Frage: Sollte daher nicht der naturwissenschaftliche Unterricht auch gesellschaftsrelevante und politische Aspekte thematisieren? Ich merke schon, dass mein Idealismus teilweise naive und zu optimistische Züge hat. Aber trotzdem: Ist der mündige Bürger nicht zunächst einmal eine Vorstellung, die aus der Aufklärung entstammt?

Natürlich sehe ich ein, dass dieses Bild immer mehr zum Zerrbild wird. Der mündige Bürger ist teilweise einfach nur der angepasste Bürger.

Und dies zunächst auf der persönlichen Ebene, die unweigerlich auch in einer gesellschaftlich-politischen Ebene mündet. Daher — nein, ich meine nicht die ausgewählten Expertenkreise, die Entscheidungen für die Allgemeinheit treffen und die Allgemeinheit hofft und vertraut, dass dies dem Gemeinwohl dient. Aber schaue ich mir allein naturwissenschaftliche Prinzipien und Prozesse an, sehe ich schon ein gewisses Potenzial Lernende zum eigenständigen Meinungen-bilden und Entscheidungen-treffen zu bilden: Problemlösekompetenz, Analysieren, Schlussfolgern, Prognostizieren und nicht zuletzt um Ihre Aussage aufzugreifendass auch Naturwissenschaft nicht linear und eindeutig funktioniert auch, wenn die Publikationspraxis dieses Bild vermittelt.

Eine eigene Meinung zu bilden und dann Entscheidungen zu treffen und dafür auch noch Verantwortung tragen zu müssen, das ist kein leichtes Geschäft. Aber wie in der Naturwissenschaft auch müssen wir uns Fragen stellen, Antworten finden und analysieren, prognostizieren, abwägen, kritisch beleuchten, entscheiden und reflektieren, neue Fragen stellen — Hier finden sich viele Ähnlichkeiten zum Forschungszyklus.

Das ist sehr utopisches Denken — ich weiß! Ich glaube ich verdiene mir hier gerade auch den Ruf einer hoffnungslos-optimistischen, naiven Idealistin. Aber trotzdem glaube ich, dass etwas Idealismus und Optimismus nötig sind, um bestehende Probleme angehen zu wollen und vor der Vorstellung des niemals erreichbaren Ideals neue Ideen zu entwickeln.

Und so naiv diese Vorstellungen sind: ich bin mir bewusst, dass Scheitern zum Leben gehört zum Teil auch dank der Promotion, die ich gerne auch als Charakterbildungsmaßnahme sehe und das ist in Ordnung. Es gibt Leute, die sagen, daß ist die beste Methode, um zu sicherer Erkenntnis über die objektive d. Andere sagen, diese Methode ergibt gar keine besten oder sicheren Erkenntnisse über die Welt, weil damit Modelle erschaffen werden, von denen wir nicht wissen, wie nah diese an der Wirklichkeit sind.

Andere sagen wieder: die Naturwissenschaft sagt uns nur, wie etwas funktioniert, aber nicht aus was es besteht, sie also sagt uns also nichts über Ontologien, aber viel über das Funktionale, sie liefert also zwar wichtiges, aber grundsätzlich beschränktes Wissen. Andere sagen, das Wissen, das aus der Naturwissenschaft kommt, sei mehr wert, als das, was aus den an Geistesdisziplinen kommt, und die Wissenden beanspruchen deshalb mehr Ressourcen für sich, was zu Konflikten führt, und die Weisheit der Politiker herausfordert.

Andere wiederum behaupten, das Wissen, das Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? den Naturwissenschaften kommt, verleitet dazu, die Welt nach einem Bild zu deuten, nach dem alles rational erklärbar ist, und die rationale Erklärung von allem als höchst erstrebenswert propagiert, sodaß man sich sozusagen rational überhebt, wie beim Turmbau zu Babel beschrieben, welcher doch zeigt, wie problematisch es ist, so eine einseitige Sicht zu verfolgen, wobei ein recht tiefgründiges Wissen Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Vorschein kommt, das die Menschen schon hatten, als es noch gar keine richtige Naturwissenschaft gab. Daraus könnte man man muß nicht schließen, daß das Wissen, das aus der Naturwissenschaft kommt, nicht insgesamt das ganze richtige Wissen sein kann mal ganz simpel ausgesprochen. Also, liebe Frau Arndt, welchen Aspekt des Wesens der Naturwissenschaft wollen Sie beleuchtet haben?

Lieber Herr Holzherr, so sehr ich Sie als Kommentator schätze — und das ist ziemlich viel — manchmal bringen Sie eine Weltsicht zum Ausdruck, die mir etwas naiv erscheint. Glauben Sie im Ernst, die Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften sei zweckfrei, sozusagen allein auf den Erkenntnisgewinn ausgerichtet?

Sie müssen doch hier zwischen Anspruch und Wirklichkeit unterscheiden. Mag sein, daß man an eine Methode, also an eine Durchführung von etwas, höchste Ansprüche stellt- von theoretischer Seite, sozusagen von Leuten, die sich nur von außen nicht involviert damit befassen, also die Dinge nur theoretisch betrachten.

In der Praxis stellt man dann aber immer fest, daß die Durchführung höchst unvollkommen ist, was aber eigentlich nicht das Problem ist, weil ja alles im Leben unvollkommen ist.

Das Besondere in den Naturwissenschaften ist, daß gerade hier und mehr als woanders, die Beteiligten meinen, Sie würden die Maßgaben vollkommen erfüllen, und gar nicht sehen, wie sehr sie gemessen an ihrem Anspruch versagen. Das ist zwar überall so, aber in den Naturwissenschaften besonders. Und das — genau das, müssen Sie sehen, sonst laufen Sie Gefahr, Murks zu schreiben.

Es wäre ganz gut, mal darüber zu diskutieren, warum das in den Naturwissenschaften so ist, also warum dieses Versagen d. Vielen Dank für die detaillierte Differenzierung der Sichtweisen auf das Wesen der Naturwissenschaft.

Es gibt in der naturwissenschaftlichen fachdidaktischen Forschung verschiedene Arbeiten, die versuchen diese unterschiedlichen Ansichten zu Klassifizieren. Das gestaltet Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

gar nicht so einfach und wird zumindest nach meinem Kenntnisstand immer für spezifische Gruppen in Angriff genommen. Die Lehrkräfte sind dabei eine ziemlich beliebte Probandengruppe, da sie ihre eigenen Ansichten zumindest implizit im Unterricht vermitteln. Und wenn eine Lehrkraft davon ausgeht, dass Naturwissenschaft ein expertendominiertes Feld ist, wird sie sehr wahrscheinlich auch den Lernenden solch ein Bild vermitteln.

Wenn eine Lehrkraft der Meinung ist, dass naturwissenschaftliches Wissen ausgehandelt ist zunächst in den Scientific Communities, dann weiter in die Breitewird sie eher ein Bild von diskursgeleiteter Wissenschaft vermitteln. Dies ist aber alles erst einmal deskriptiv. Welche Aspekte gibt es denn? Das ist im Prinzip die große Frage hinter meinem Forschungsvorhaben. Es gibt wie im Beitrag beschrieben eine recht lange, angloamerikanisch geprägte Forschungsströmung. Diese hat in den letzten Jahrzehnten versucht, den Konsens zu bilden.

Interessant ist, dass dies in den naturwissenschaftlichen Expertenkreisen kaum möglich war. Die Meinungen und Beschreibungen gingen teilweise so weit auseinander, dass kaum ein Konsens gefunden werden konnte.

Vielleicht ist der einzelwissenschaftliche Fokus eine Erklärung dafür, der auch innerhalb der Kommentare immer wieder aufblitzt: Geht es um Physik oder Biologie oder Chemie, um welche Fachrichtung dabei usw. So ergibt sich aber kaum ein Konsens, da das Herausfiltern naturwissenschaftlicher Merkmale aus dem Speziellen immer andere Aspekte unter den Tisch fallen lässt — Die Fragen sollten daher eher sein: Was macht die Naturwissenschaft zur Naturwissenschaft im Allgemeinen?

Was sind die Elemente, die in jeder Disziplin ob dafür relevant oder nicht zu finden sind? Weil in den Fachwissenschaften also keine eindeutige Antwort gefunden werden konnte, hat Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? sich auf die schulisch zu vermittelnden Kennzeichen geeinigt. Aus der Analyse von Curricula und Delphi-Studien wurden dann Konsenslisten erarbeitet.

Als Beispiel für eine Konsensliste von Lederman 2002 : Das Wesen der Naturwissenschaft in gekennzeichnet durch Methodenvielfalt, Unterscheidung von Beobachtung und Schlussfolgerung, Unterscheidung von Theorie und Gesetz, Kreativität, Vorläufigkeit des Wissens, soziale und kulturelle Beeinflussung.

Ich erwarte an dieser Stelle hitzige Diskussionen und möchte vorweg nehmen, dass es auch in der fachdidaktischen Forschung mittlerweile heiße Konflikte zu diesem Thema gibt. Und noch mehr: Dass dieses Argument gerne missbraucht wird, um naturwissenschaftliche Kenntnisse und Einschätzungen abzuwerten, wenn sie nicht mit den eigenen Interessen überein kommen Beispiel Exxon von Herr Holzherr. Für eine naturwissenschaftliche Grundbildung muss also immer Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

der gesellschaftliche Kontext mitgedacht werden nach Allchinsonst ist es nur deklaratives aufzählbares Wissen. Sie sehen, Ihre Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, da Konflikte, die sich allein schon bei den Kommentaren zeigen, auch innerhalb der Forschung ausgefochten werden. Statt dessen kann man durch einen kontinuierlichen Update-Prozess, in dem neue Messungen, neue Untersuchungen berücksichtigt werden, immer näher an die Wahrheit?

Diese Thesen outen Herrn Bayes — wer immer das ist, wenn er das wirklich behauptet hat ich kenne den nicht — als jemand, der nicht verstanden hat, um was es in der Naturwissenschaft geht, zumindest nicht in der Physik, die ja den Anspruch hat, die grundlegende Wissenschaft zu sein.

Er hat vor allem kein Kriterium, wie nah er denn an der Wahrheit ist. Wenn er aber kein Kriterium hat, wie will er dann wissen, daß er mit neuen daten näher dran kommt. Vielleicht ist er 1000 Meilen weit weg von der Wahrheit, und ihr mit neuen Daten 1 Promille näher gekommen? Oder 10 cm dran, und neue Daten spiegeln ihm 9 cm nur vor? Es ist doch ein Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

erkenntnistheoretischer Hut, daß dieses Argument nicht zieht. Denken Sie doch mal nach, statt immer das nachzudenken, was irgendeiner, der viel Wind macht, behauptet. Mit augenscheinlicher Plausbilität kommen Sie gut durchs Leben, aber nicht zu Erkenntnissen. Das Gehirn verleitet uns immer, zuerst an die einfachen Lösungen zu denken, aus gehirnökonomischen Gründen.

Die Wahrheiten sind da, wohin das Gehirn nicht hin will. Das ist doch der Trick, genau anders zu denken als es üblicherweise gemacht wird. Aber das, was Herr oder Frau Bayes behaupten, keinen Bestand hat, ist auch schon andernorts erkenntnistheoretisch widerlegt worden.

Ein gutes Beispiel ist die Genauigkeit der Berechnungen in der Quantenelektrodynamik Zitat Wikipedia : Eines ihrer besten Ergebnisse ist die Berechnung des anomalen magnetischen Moments des Elektrons, die auf 11 Dezimalstellen mit dem experimentell bestimmten Wert übereinstimmt Landé-Faktor. Interessant ist hier, dass viele Berechnungen in der Quantenelektrodynamik immer genauere Resultate liefern, je mehr potentielle Teilchenwechselwirkungen man berücksichtigt. Bei Teilchenereignissen können gemäss Feyman-Diagramm-Prozedere kurzfristig auch virtuelle Teilchen auftauchen virtuelle Teilchen kann man nie messen und diese können wieder mit sich selbst interagieren.

Hätte die Berücksichtigung dieser Nebenreaktionen das Berechnungsresultat verschlechtert, hätte das gegen die Richtigkeit der Quantenelektrodynamik gesprochen. Er hat vor allem kein Kriterium, wie nah er denn an der Wahrheit ist.

Wenn er aber kein Kriterium hat, wie will er dann wissen, daß er mit neuen daten näher dran kommt. Wobei: eine Konvergenz gibt es nur wenn die Theorie die man Messdaten konfroniert immer besser bestätigt wird, falls die Theorie nicht stimmt oder nicht unter allen Umständen erhält man möglicherweise eine divergente Zahlenreihe. Übrigens: In Diskussionen über die Quantenmechanik und ihre Subfelder wird oft argumentiert, sie sei die am besten bestätigte Theorie der Physik, denn die Resultate die sie liefere stimmten häufig auf sehr viele Nachkommastellen mit den Messungen überein.

Wobei: Wie kann man sich überhaupt über den Kern, das Wesen einer Sache sicher sein? Beispiel: Selbst viele Physiker haben Schwierigkeiten mit der Quantentheorie und einigen erscheint der Kern der Quantentheorie alles andere als schön und wahr. Doch 1 sie liefert sehr gute Voraussagen und 2 es gibt keine Alternative zu ihr, die etwas liefert, was man durch Messungen bestätigen oder widerlegen kann. Hier nun aber Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Beispiel einer Theorie, die zwar immer besser mit den Beobachtungen übereinstimmte, aber die trotzdem falsch war: Es ist die Beschreibung der Planetenbewegungen durch. Indem man die Epizyklenmethode immer mehr verfeinerte, kam man zu immer besserer Übereinstimmung zwischen Voraussagen und Messungen. Aber das befürwortet meine Ansicht ja, dass Naturwissenschaft keine absoluten Wahrheiten liefert, sondern die Umwelt und das Universum erklärbarer und handhabbarer machen.

Und hier finde ich die Unterscheidung von Gesetz und Theorie auch nochmal wichtig: Wenn wir Zusammenhänge mathematisch beschreiben und erklären, also beispielsweise in Formeln übersetzen, dann gehen wir immer von der aktuellen Datenlage aus und nähern uns immer genauer der Beschreibung in Form von Gesetzen. Aber welche Funktionsweise dahinter steckt, wie das verhalten erklärt werden kann, das kann nur eine Theorie liefern.

Newton hat beispielsweise sehr zuverlässig mathematisch beschrieben, welche Zusammenhänge bei der Erdanziehung zusammenspielen. Das sind Grundlagen, die uns ziemlich zuverlässig die Berechnungen ermöglichten, um die Reise zum Mond anzutreten.

Das sind Daten, die wir erst aktuell sammeln und die Gesetze in der Zukunft mit Theorien erklären können. Nur weil ein mathematischer Zusammenhang Gesetz funktioniert, bedeutet das noch nicht, dass er zutrifft, weil er ja nur das beschreibt und zusammenfasst, was wir aktuell beschreiben können.

Dass die Berechnung von Diffusionsverhalten nur mit einem Diffusionskoeffizienten funktioniert, der die Ergebnisse dem Zustand entsprechend angleicht, ist in meinen Augen ein weiteres Beispiel dafür.

Hier besteht doch unter allen Naturwissenschaftlern Einigung: Je besser eine Theorie belegt ist, desto glaubwürdiger ist sie. Eine gut belegte Theorie ist nur deshalb vielleicht noch vorläufig, weil sie später einmal in einer noch allgemeineren vereinheitlichten Theorie aufgehen könnte. Bestätigend wirken 1 Übereinstimmung von Prognose und Messung 2 Erkärungsmacht der Theorie: Eventuell kann sie mehr voraussagen und erklären als ursprünglich gedacht 3 Kompatibilität der Theorie mit anderen Theorien, die angrenzende Gebiete behandeln.

Eigentlich trivial: Auch ein Indizienprozess in einem Kriminalfall kann nicht einfach die Wahrheit ans Tageslicht bringen. Man muss die Indizien bewerten und kann schliesslich eine Art Wahrscheinlichkeit berechnen, dass die Indizien zusammengenommen schlüssig sind. Genau so läuft es auch in der Wissenschaft in Bezug auf Messungen, Bestätigungen. Nur dass Wissenschaft noch sehr viel mehr Prozesse umfasst als nur die Erfassung von Indizien.

Daher sagt Allchin, dass gerade diese Hintergründe diskutiert und geklärt werden müssen, damit diese Aussage nicht nur eine bloße Aussage bleibt, sondern die Konsequenzen, Hintergründe, Wege zu dieser Aussage und zugehörigen Bereiche verstanden werden können. Aber Sie nennen das Problem auch direkt in Ihrer Aussage: Hier besteht doch unter allen Naturwissenschaftlern Einigung Unter den Naturwissenschaftlern — nicht jedoch bei der breiten Bevölkerung und der naturwissenschaftliche Unterricht sollte Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

dem Hintergrund der naturwissenschaftlichen Grundbildung genau diese Ansichten thematisieren und diskutieren. Und ich stelle in Frage, dass jeder Naturwissenschaftler diese Ansicht teilt oder kennt. Es zeigt sich beispielsweise, dass viele Naturwissenschaftler den Unterschied zwischen Theorie und Gesetz nicht kennen. Daher ist es in meinen Augen auch so wichtig dieses authentische und angemessene Bild von Naturwissenschaft in der Schule zu vermitteln oder zumindest anzubahnenweil hier alle Menschen erreicht werden können und es mehr als fraglich ist, dass diese Themen im Verlauf des individuellen Lebens nochmal aufkommen und durchdacht werden.

In Anlehnung an Wittgenstein: Worüber man nicht sprechen kann, weil man nicht informiert ist nicht wikipedisiertmuss man schweigen. Wie soll ein Mensch auf die Frage kommen, ob die Vorstellung von dem, was alltagstauglich funktioniert auch dem wissenschaftlichen Stand entspricht? Ich entgegne, dass die wissenschaftliche Forschung eine Bringschuld hat aus den normativen Gründen, die ich bereits genannt habe.

Also entlehne ich an Wittgenstein: Worüber man nicht sprechen kann, weil man nicht informiert ist, sollte man erst recht darüber sprechen. Laura Arndt Zitat : Ich entgegne, dass die wissenschaftliche Forschung eine Bringschuld hat. Es ist aber selten fehlendes Wissen was zu falschen Einstellungen zu einem wissenschaftlichen Gebiet gehört. Viele glauben einfach lieber was in ihr Weltbild passt oder was ihnen jemand aufschwatzt — selbst wenn das den wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht.

Jemand ist für mich gebildet, wenn er beispielsweise alles, was in der Wikipedia zu diesem Thema steht, auch wirklich versteht und nachvollziehen kann. Ich behaupte: Viele meinen zwar sie verstünden was in einem Nachschlagewerk wie der Wikipedia steht.

Doch es hält meist nicht stand, wenn man nachfrägt und etwas tiefer gräbt. Schon an Gymnasien wird heute zu viel ausgebildet und es werden zuwenig Grundlagen für eine echte Bildung geschaffen. Echte Bildung bedeutet, dass man in Diskussionen zu Sach- aber auch anderen Themen mithalten kann, weil man Grundlagenwissen hat und weil man in der Lage ist Texte und Diskurse zum Thema zu verstehen.

Aber Sie haben einen guten Punkt genannt — die emotionale Ebene gepaart mit persönlichen Erfahrungen und Weltbildern. Die gehören eben auch dazu, gerade wenn man sich in das gesellschaftliche Feld wagt. Selbst wir diskutieren ja auch aus einer individuellen Sicht und bestimmt nicht ganz ohne emotionale Zustände über diese Thematiken.

Selbst wenn Naturwissenschaft alles Rationale hochhält und Irrationalität vermeiden will — wir sind Menschen, wir haben Gefühle und sind eben auch irrational.

Und es bringt nichts, das einfach auszuklammern und zu sagen, dass das nicht das richtige Niveau ist. Viel eher sollte man diese Ebene auch betrachten, in Kommunikation darüber treten und Haltungen, Erfahrungen und Einstellungen ernst nehmen und hinterfragen. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse prägen die Gesellschaft genau so, wie die Gesellschaft die Wege und Ziele zu den Erkenntnissen zumindest indirekt beeinflusst.

Diese Wechselwirkungen bestehen und sollten bewusst gemacht, aufeinander bezogen und ein Konsens gefunden werden. Das funktioniert aber nicht, wenn der Naturwissenschaftler von einem gesellschaftlichen Wissens- Defizit ausgeht und aus einer Expertenhierarchie heraus die Bevölkerung dankenswerterweise aufklärt. Lehrkräfte haben eher die Sicht des Praktikablen, also was im Schulsystem mit den detaillierten Vorgaben, zeitlichen und räumlichen Bedingungen und den zu erbringenden Prüfungen möglich ist.

Ich mutmaße einmal, dass die Antwort irgendwo in der Mitte liegt, weil alle Foki ihre eigenen Argumente und Berechtigungen haben. Damit können die Ingenieure wiederum Gerätschaften bauen, die das Leben der Menschen erleichtern. Und daraus kann man Theorien und Modelle entwickeln, mit denen wir die Prozesse besser verstehen, die den Gang der Welt bestimmen.

Die Physik liefert uns aber — anders als gemeinhin gedacht wird — keine Erkenntnisse über die Bestandteile dieser Welt, also darüber, woraus alles besteht. Aber gerade darüber möchten wir auch ein Wissen haben. Wir kommen aber nur bis zu ein paar praktikablen Modellvorstellungen. Wenn Sie ein magnetisches Moment bis auf 13 Stellen hinter dem Komma genau vorhersagen können, dann ist der mathematische Formalismus gültig.

Er sagt ihnen nicht, daß die Erde eine angenäherte Kugel ist, mit einer Struktur, einer Oberfläche, auf der sich eine seltsame lebendige Spezies tummelt. Jeder mathematische Formalismus einer physikalischen Theorie benutzt zur Vorhersage reduzierte, idealisierte, allen unnötigen Eigenschaften entkleidete Objekte.

Er sagt Ihnen nichts über das aus, was die Objekte als Ganzes ausmacht. Sie können aus der Theorie nur schließen, dass die am Prozeß beteiligten auf der Bahn befindlichen Objekte eine Masse haben — mehr nicht. Selbst wenn Sie alle anderen Theorien hinzunehmen, also den ganzen Hintergrund der Physik, die gesamte Mechanik, erfahren Sie immer noch nicht mehr: die Objekte haben nur Masse, mehr nicht.

Das alles wäre ja völlig in Ordnung. Die Physik wäre immer nicht eine super gute Wissenschaft. Wenn nicht die Meinung bestünde — und hier setzt meine Kritik an — daß die Physik über den Funktionalismus hinaus das Wesen der Welt erklären könnte, wenn die Physiker nicht die Deutungshoheit über Alles in Anspruch nehmen würden. Und das tut sie nicht, weil sie angeblich alles weiß, sondern weil sie Ihre Methode für die beste und sicherste hält, um zu den Erkenntnissen über die Zusammensetzung von Allem zu kommen — genau wie Sie das tun — obwohl sie darüber keine relevanten Erkenntnisse je gewonnen hat.

Ich bin der Meinung, daß wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält, durchaus zu Erkenntnissen kommen können. Aber bei diesem Erkenntnisgang dürfen nicht die Naturwissenschaften federführend sein, sondern die Philosophen, und diese im Team mit den Naturwissenschaftlern.

Weil hier Prämissen, Begriffe, Sprache und Grenzen des Denkens die Hauptrolle spielen, und nicht physikalische Methodik, die von Ihnen so hochgelobt wird. Die Naturwissenchaften scheitern an dieser Frage doch seit 2500 Jahren. Und verbindet sich damit die Anerkennung bestimmter, nachvollziehbarer Festsetzungen, wie jeweils ein Messwert aus Versuch für Versuch gegebenen Beobachtungsdaten zu ermitteln wäre?

Damit nämlich alle so ermittelten Messwerte ggf. Hallo Herr Wappler, mit der aktuellen Datenlage wollte ich eigentlich ausdrücken, dass hiermit die empirisch ermittelbaren Daten gemeint sind, die in einem allgemeinen Zusammenhang für den zu beschreibenden Bereich zusammengefasst werden. Danke der Nachfrage, ich habe mich wohl etwas undeutlich ausgedrückt — entschuldigen Sie.

Die Frage nach den Theoremen würde ich gerne zurück geben! Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? sie Voraussetzung Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? Gesetze? Wie stehen sie im Verhältnis zueinander? Dazu gehört auch das Wissen um den Unterschied zwischen der umgangssprachlichen Bedeutung von Begriffen und der Bedeutung in anderen Umfeldern.

Übrigens behandelt die Wikipedia bereits die unterschiedliche Bedeutungen in unterschiedlichen Umfeldern auf systematische Weise — oft mit eigenen Seiten mit Links für jede Bedeutung eines Begriffs, sonst aber mit einer Fallunterscheidung in der Seite, welches den Begriff behandelt.

Weil sie die Empirie so in den Vordergrund stellt. Die Empirie ist gut und wichtig, was über ein Phänomen behauptet wird, und durch Beobachtung überprüft werden kann, kann als sicheres Wissen bezeichnet werden. Leider betrifft das im Prinzip nur direkte Beobachtungen. Im subatomaren Bereich können Sie nichts beobachten. Direkte Emiprie gibt es da nicht.

Das woraus die Welt zusammengesetzt ist, ist nicht direkt beobachtbar. Sie können es nur indirekt abtasten. Und bei diesem Abtastvorgang, der empirischen Prüfung, brauchen Sie bereits eine Theorie, also eine Deutung des Vorhersageformalismus.

Wer sagt Ihnen, daß Sie bei dieser Theorie, dieser Deiutung nicht gemogelt haben? Das Sie die Theorie so gestrickt haben, daß der Abtastvorgang die gewünschten oder passenden, oder mit dem gesamten physikalischen Hintergrund konsistenten Ergebnisse liefert? Vielleicht sind Ihre fachtechnischen Begriffe, ihre Voraussetzungen, ihre Grundlagen schon so zugeschnitten, daß immer etwas Richtiges rauskommen muß man denke nur an Begriffe wie Feld, Teilchen und Wellen, Operatoren, ihre Dualismuen, die auf alles passen.

Tatsächlich passiert in der Praxis nicht nur das — nein die Physik erfindet, wenn sie denn dieses braucht, ganze Ontologien vollkommen neu, und verwirft frühere, die nicht in den Kontext passen. Wer theoretische Physik betreibt, die sich immer weiter in den unbekannten Bereich des Ontologischen hineinwagt, entfernt sich vom Empirischen immer mehr Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Theorie als düsteres Beispieloder biegt Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? die Empirie zurecht Higgs-Teilchen. Deshalb ist Empirie zwar zwingend notwendig, aber nicht hinreichend für die beste Methode zu einer Erkenntnis. Die beste Methode ist die, die die Vorurteile so weit wie möglich ausschließt, das geht nur über philosophische Diskussionen.

Dazu müßten die Naturwissenschaftler aber aufhören, sich von der Philosophie abzugrenzen, und die Naturphilosophie sich auf sich selbst besinnen und nicht dauernd auf die Physik schielen. Was wir Menschen daraus machen ist unsere Sache und nicht Sache der Naturwissenschaft selbst. Und ja, viele Physiker glauben, dass das, was in ihrer Wissenschaft gilt auch in allen anderen gelten muss schliesslich ist die Physik Grundlage aller anderen Wissenschaften.

Dies zu folgendem Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? sie oben schreiben: 1 Was die mathematischen Terme aber physikalisch und metaphysisch über das Wesen der agierenden Objekte aussagen, ist damit noch lange nicht gesagt 2 Wenn nicht die Meinung bestünde — und hier setzt meine Kritik an — daß die Physik über den Funktionalismus hinaus das Wesen der Welt erklären könnte, wenn die Physiker nicht die Deutungshoheit über Alles in Anspruch nehmen würden.

Sie haben durchblicken lassen, dass Ihre Lebenssituation äußerst verbesserungswürdig ist und vor diesem Hintergrund verstehe ich Ihre Argumentationsweise. Jedoch machen Sie neue Themenfelder auf, die mit der eigentlichen Diskussion und den Fragestellungen nicht mehr viel gemein haben oder zumindest zur Diskussion wenige Argumente beitragen.

Es fällt mir schwer, auf Ihre Anmerkungen zu reagieren, weil ich das Gefühl habe, dass es Ihnen nicht um konstruktive Diskussion und Kritik geht. Ich verstehe, dass die Welt im Arsch ist, dass des Übels Wurzel ganz woanders liegt und dass jegliche Bemühungen sinnlos sind, weil die Gesellschaft so ist, wie sie ist.

So zumindest mein Verständnis von Ihrer Sicht der Dinge. Ich bin mir bewusst und das habe ich an vielen Stellen häufiger herausgestelltdass meine Forschung nichts weltbewegendes liefern wird wie jede Forschung höchstwahrscheinlich für sich allein genommenaber trotzdem möchte ich einer aus meiner Sicht interessanten und relevanten Frage nachgehen und sie zumindest für mich und alle daran Interessierten im Verlauf meiner Forschung beantworten.

Daher möchte ich nicht nur meine Ergebnisse am Ende dieses Prozesses offen legen, sondern schon den Prozess als solches öffnen — neue Ideen, konstruktives Feedback, andere Perspektiven etc. Das ist meine persönliche Motivation, diese Plattform mit Input zu bedienen und ich freue mich über jede themenbasierte Anmerkung. Ich würde mich freuen, wenn Sie der eigentlichen Diskussion beiwohnen würden. Auch die Stringtheorie muss sich empirisch bewähren — irgend wann. Zuerst einmal aber darf sie nicht dem widersprechen was man bereits gesichert weiss über unsere Welt.

Es gibt noch viele weitere Kriterien, die die Stringtheorie als Hypothese in der Physik und Naturwissenschaft einbetten. Das Buch String Theory and the Scientific Method beleuchtet dieses Feld.

Zusammengefasst sind seine Überlegungen etwa in Da liest man etwa, dass folgendes für die Stringtheorie spricht: 1 das Fehlen von Alternativen 2 die überraschende Entstehung von kohärenten Erklärungen innerhalb der Stringtheorie 3 Hochrechnung der bisherigen Erfolge in der Hochenergiephysik: Auch das Standardmodell wurde wie die Stringtheorie aus weitgehend theoretischen Gründen konzipiert, hatte keine Alternativen, führte zu einer nicht-trivialen, überraschend konsequenten Vereinheitlichung unserer Beschreibungen vieler Dinge und musste daher richtig sein.

Fazit: Es ist schon so, dass sich im Kleinsten nichts mehr Messen lässt ohne das Kleinste zu verändern. Jeder Versuch eine Theorie des Kleinsten zu Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

muss mit indirekten Beweisen arbeiten. Lustigerweise trifft sich hier der radikale Konstruktivismus wieder mit den Erfahrungen an der Front der Physik: Es könnte sein, dass man nur Luftschlösser baut. Der radikale Konstruktivist glaubt aber, dass es immer beim Luftschloss bleiben wird, während der Phyisker auf den nächsten Teilchenbeschleuniger hofft.

Der mit solcherlei Äußerungen verbundene Klärungsbedarf dürfte spätestens dann deutlich werden, falls und wenn in diesem SciLog mal knallhart konkrete reell-wertige oder Boolesche Messwerte oder Erwartungswerte oder angenommene Werte auftauchen. Zu einigen Punkten kann ich folgendes sagen: 1. Es ist richtig, daß dort Versuche, die schon lange vorher gemacht wurden, vorgeführt werden.

Denn diese ist ja der Grundstock der heutigen Naturwissenschaft. Die in den Medien beschriebenen Erkenntnisse sind dann schon recht vereinfacht.

Friday for Future Hier geht es doch wohl eher um ein politisches als ein wissenschaftliches Thema. Da zeigen gerade die aktuellen Entwicklungen in der evolutionären Anthropologie, dass bisher gültige Theorien über Stammbaumverläufe einfach falsch waren und bisherige vorläufige Hypothesen aufgrund neuerer Grabungsfunde oder auch gentechnischer Analysen vollständig ersetzt werden müssen.

Dazu muss aber eine wissenschaftliche bzw. Natürlich ist es Humbug, aus dem einen das andere zu schließen. Aber beispielsweise bildungswissenschaftliche Studien zeigen, dass dies ein reales Problem ist: Nämlich aus der einen verkürzten Aussage Vorstellungen zu stärken, die genau in solchen Haltungen münden. Sie haben viele Argumente genannt, die die Vorläufigkeit erklären, differenzieren und handhabbar machen.

Diese Argumente sind aber im besten Fall der wissenschaftlichen Gesellschaft bekannt und bewusst, nicht aber der Bevölkerung. Dort empfinden viele Menschen Wissen als gesichert an, wenn die Ampel grün ist, ist sie wirklich grün und ich kann gehen — wenn ich davon ausgehe, dass sie vielleicht doch rot ist und das Signal vielleicht falsch interpretiert wurde, stehe ich ewig an dieser Ampel.

Das ist natürlich kein optimales Beispiel, wurde mir aber in privaten Diskussionen zur Vorläufigkeit genannt. Daher ist es ja eben wichtig, dass Menschen verstehen, was alles hinter der verkürzten Aussage steckt und vor allem, dass sie dies im gesellschaftlichen Kontext verstehen. Das ist der Hintergrund der von Allchin beschriebenen Kritik an den Konsenslisten, die Aspekte von Naturwissenschaft in diesen verkürzten Aussagen zusammenfassen.

Die beste Methode ist die, die die Vorurteile so weit wie möglich ausschließt, das geht nur über philosophische Diskussionen. Zur Rettung der Wissenschaft bleibt also nur noch die Vergesellschaftung! Also: Alle Macht den Wissenschaftsräten!! Sicher gibt es solche und solche Fälle. Es gibt also verschiedene Fälle. Das finde ich jetzt aber schon etwas lustig.

Bin ich froh, dass der Verdächtige kein Tier aus der Regierungskoalition ist. Friday for Future Hier geht es doch wohl eher um ein politisches als ein wissenschaftliches Thema. Aber er hat es völlig verzerrt interpretiert. Wittgenstein wollte wohl darauf hinweisen, dass etwaswas nicht in klarer Sprache zu kommunizieren ist, in erkenntnistheoretischem Sinn oder auch generell? Das finde ich jetzt aber schon etwas lustig. Diese Alternativen existieren jedoch nicht für Herrn Holzherr, weil sie in den Mainstream-Medien wie SciLogs völlig ausgeblendet bzw.

Mai 2019 15:31 Haben Sie Probleme mit der Tastatur? Ich heisse Rudi und nicht Ridi. Die Schüler wollen ja, daß die Politik reagiert. Der Dürresommer macht ja momentan Pause. Und was ist mit der Schleifenquantengravitation? Die Schleifenquantengravitation enthält Verstösse gegen grundlegende Prinzipien wie man in lesen kann.

Hier nur ein Zitat eines schwerwiegenden Problems der Schleifenquantengravitation: Die Schleifenquantengravitation verletzt die Regeln der speziellen Relativitätstheorie, die für alle lokalen physikalischen Beobachtungen Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

müssen. Die Stringtheorie ist die einzige bekannte Theorie, die die Gravitation überzeugend in ihr Teilchenmodell einbauen kann. Das Hauptproblem der Stringtheorie ist aber, dass sie viele zuviele? Möglichkeiten offenlässt, dass sie keine einzelne Welt sondern eine ganze Landschaft beschreibt. Die Stringtheorie hat sich zudem über viele Jahrzehnte entwickelt und immer wieder andere Formen angenommen — zuletzt als.

Der Erfinder der M-Theorie, Edward Witten, hat einmal gesagt, die Stringtheorie sei eine Theorie des 21. Jahrhunderts, die sich ins 20. Jahrhundert verirrt habe denn erste Versionen wurden schon in den 1980er Jahren gelauncht. Kinder sind in dem Fall noch emotional schneller erreichbar, da von den gesellschaftliche relevanten Werten noch nicht geprägt wurden, sich also noch nicht anpassen ,unterordnen mussten.

Dass Parteien und ihre Medien diese Bewegung vereinnahmen wollen, ist logisch, da sich dieses Thema, anheizt mit Angst, immer gut verkaufen lässt und man kann damit gut von anderen wichtigen Problemen ablenken.

Dieser ideologische Heiligenschein ist leider fern der Realität einer Ellenbogengesellschaft die alles vermarktet, auch die Angst vieler Kinder vor einer drohenden Klimakatastrophe… Sie haben recht. Es können aus der FridaysForFuture-Bewegung keine echten Rückschlüsse auf den Erfolg des Bildungssystems gezogen werden. Anhand der FridaysForFuture-Bewegung sehe ich aber, dass Schülerinnen und Schüler natürlich nicht alle und auch nicht im vollem Umfang ihrer politischen Verantwortung bewusst sind.

Sie gehen auf die Straßen, machen der Regierung Druck, die uns bisher immer irgendwie vertröstet hat und wir haben das mehr oder weniger hingenommen. Klar wird das dann auch wieder von verschiedenen Akteuren instrumentalisiert. Aber für mich persönlich geht es um den Punkt der gesellschaftlichen -politischen Verantwortung. Es ist nicht die Lösung, vielerlei Entscheidungen den wenigen Experten oder Lobbys zu überlassen, weil hieraus nur sehr eingeschränkte Perspektiven eingenommen werden können einmal persönliche Interessen derjenigen außen vor genommen.

Vielleicht ist mein Titel überzeugender, wenn man ihn sich im Kleineren vorstellt. Lehrkräfte haben eher die Sicht des Praktikablen, also was im Schulsystem mit den detaillierten Vorgaben, zeitlichen und räumlichen Bedingungen und den zu erbringenden Prüfungen möglich ist. Ich mutmaße einmal, dass die Antwort irgendwo in der Mitte liegt, weil alle Foki ihre eigenen Argumente und Berechtigungen haben.

Haben Sie Probleme mit der Tastatur? Die Senilität lässt sich nicht mehr verleugnen. Auch Stanislav Lem hat da einiges Veröffentlicht. Obwohl gewisse Forenteilnehmer regelmäßig fast wütend reagieren, wenn man auf Sowas hinweist. Die resultierenden — konsistent phänomenologisch begründeten — Ergebnisse, dieser etwas anderen Expeditionen, sind in dem Beitrag aufgeführt.

Eine Diskussion im Rahmen von Kommentarfeldern zu vorliegendem Blog-Beitrag ist wenig wünschenswert. Wer mir etwas zu diesem Thema mitteilen möchte, kann mir ja eine Email schreiben. Ich bin mir sicher, daß literaturbasierende Zitate für die eine und andere mathematisch begründete Theorie keine überzeugenden Argumente hervorbringen.

Jedoch sind diese Kopplungskonstanten keine vorbestimmten, anzupassenden oder universellen Parameter. String-Kopplungskonstanten sind Skalarfelder, die von der Position in Raum und der Zeit abhängen können, deren Werte so dynamisch festgelegt werden. Ein mitunter amüsanter Blog Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

der von dem Theoretischen Physiker Peter Woit, namensder sich seit vielen Jahren intensiv kritisch mit Stringtheorien beschäftigt. Ian McEwan hat in seinem Buch Solar den Relativismus, Sozialkonstruktivismus, der dort vielerort Einzug gehalten folgendermassen zugespitzt Zitat, übersetzt von DeepL : McEwan ist ein einflussreicher Rationalist und versiert in der Wissenschaftskultur, und seine witzigen Beobachtungen dazu machen einen großen Teil des Spaßes seiner Bücher aus.

In Solar zum Beispiel macht er sich über die Sozialkonstruktivisten lustig. Bart führt den Vorsitz in einem Regierungskomitee, um mehr Frauen in die Physik zu bringen, und ein Sozialwissenschaftler in seinem Komitee stellt sich mit einer Rede vor, in der er darlegt, dass ein bestimmtes Gen nicht von Wissenschaftlern entdeckt wird, sondern ein soziales Konstrukt ist.

Es wurde gesagt, dass Geisteswissenschaftler routinemäßig gelehrt wurden, dass die Wissenschaft nur ein weiteres Glaubenssystem ist, nicht mehr oder weniger wahrheitsgemäß als Religion oder Astrologie. Er hatte immer gedacht, dass diese Unterstellugn eine Beleidigung für seine Kollegen von der Kunstseite sein muss. Die Ergebnisse sprachen sicherlich für sich. Wer wollte sich einem Impfstoff unterwerfen, der von einem Priester entworfen wurde?

Ich finde an dieser Stelle nötig zu untersuchen bzw. Kurz zusammengefasst: Da es kein absolut gesichertes Wissen geben kann, darf man nie eine einzelne Theorie als einzig wahr und gültig im Bildungssystem vermitteln, sondern immer die Kritik dieser Theorie mitvermitteln!. Dies wird jedoch in der Praxis nicht umgesetzt, wir haben zwei bekannte Beispiele jeweils in der Biologie und der Physik: Die Evolutionstheorie und die Relativitätstheorie, die jeweils im staatlichen Bildungssystem ohne jegliche Kritik als wahr und gültig den Schülern und Studenten vermittelt werden.

Nachstehend die betroffenen, verbindlichen und umsichtigen Bestimmungen des Gesetzgebers aus dem Artikel 5 Abs. Indem von einem bloßen Versuch der Wahrheitsermittlung die Rede ist, wird die prinzipielle Unabgeschlossenheit jeder wissenschaftlichen Erkenntnis unterstrichen. Diese gesetzlichen Bestimmungen werden zumindest im Fall der Relativitätstheorie ich kenne mich nicht aus im Fall der Lehre der Evolutionstheorie im Bildungssystem in Forschung und Lehre massiv missachtet und missbraucht: Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Kritik der Relativitätstheorie wird nämlich im Bildungssystem ausgeblendet, sowie auch in allen Wissenschaftsportalen der Mainstream-Physik, einschließlich bei SciLogs, wo die Kritiker der Relativitätstheorie nicht geduldet werden: Sie werden gelöscht, zensiert, beleidigt, disqualifiziert, diffamiert, gehetzt bzw. Falls Sie darüber hinaus die Gültigkeit von Relativitätstheorie oder Quantenphysik oder die Richtigkeit der sie bestätigenden Experimente hinterfragen möchten, tun Sie das bitte anderswo.

Was meinen Sie über diesen juristischen Aspekt, Frau Arndt? Ich kann hier einerseits nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen: Im Lehramtsstudium bin ich niemals mit den gesetzlichen Vorgaben in Berührung gekommen und das finde ich bedenklich. Ich kann aber keine Aussage darüber treffen, ob solche Inhalte zumindest punktuell nicht in den Seminaren des Referendariats vorkommen.

Andererseits möchte ich mich gerne auf die Bildungsstandards beziehen, bei denen zumindest teilweise Kongruenz zu den juristischen Forderungen besteht. Aus der bildungswissenschaftlichen Studienlage lässt sich jedoch ablesen, dass die Förderung dieses Bereichs stark vernachlässigt wird und trotz der ausführlichen Beschreibung dieses Bereichs innerhalb der Bildungsstandards kaum zugehörige Kompetenzhinweise in den konkreten Festsetzungen gefunden werden können. Es ist also gefordert, wird aber in der konkreten Umsetzung teilweise wieder ausgeklammert.

Es soll ein Bewusstsein vermittelt werden, dass Modelle nicht der Wirklichkeit entsprechen, dass es nicht das eine richtige allumfassende Modell gibt etc. In der Schulpraxis zeigt sich aber wiederum, dass verschiedene Atommodelle der Chemie nur in dem Sinne abgearbeitet werden, dass eine Zunahme der Komplexität für die Lernenden bewältigt werden kann. Konkret: Ich beginne mit dem Dalton-Atommodell, versuche ein Grundverständnis für die Teilchenebene zu erzeugen, gehe dann weiter zu Bohr nach diesem Schema bis ich irgendwann wenn überhaupt bei den Orbitalen ankomme.

Das ist natürlich nicht im Sinne der Vorgaben der Bildungsstandards, aber es gibt leider — wie in vielen Bereichen — eine große Lücke zwischen theoretischen Vorgaben und praktischer Umsetzung. Technik+Wissenschaft sind ein integraler Bestandteil unserer Alltagsleben und bestimmen unser Berufsleben und die Entwicklung der Gesellschaft und dennoch ist das naturwissenschaftliche Allgemeinwissen in weiten Teilen selbst der gebildeten Bevölkerung auf einem sehr tiefen Niveau.

Lehrkräfte haben eher die Sicht des Praktikablen, also was im Schulsystem mit den detaillierten Vorgaben, zeitlichen und räumlichen Bedingungen und den zu erbringenden Prüfungen möglich ist. Mir scheint, es gibt nicht einfach die Lösung für dieses didaktische Problem. Bisherige Unterrichtsmethoden, die etwa früher in der Physik sehr stark lösungs- und formelorientiert waren oder die heute mit vielen technischen Anwendungen und Beispielen daherkommen, führen oft zu einem sehr oberflächlichen Verständnis.

Weil Naturwissenschaft und Mathematik heute so wichtig sind und sie unser Leben immer mehr bestimmen sollten wir auch die Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Mathematik mehr in der Alltagskultur verankern. Das bedeutet auch, dass man schon früh damit beginnt im Kindergarten und der Primarschule und dass man ganz unterschiedliche Herangehensweisen je nach Altersstufe benutzt.

Das können so einfache Sachen sein wie die systematische Beobachtung des Wachstums einer Pflanze mit photographischer Dokumentation oder den gemeinsamen Bau einer Seifenkiste und ihre Optimierung aufgrund einfacher physikalischer Überlegungen wie Reibung vermeiden oder reduzieren mit Schmiermitteln. Aber auch im Alltag der Erwachsenen könnte man mehr rekreativ naturwissenschaftliche Elemente einbringen und Alltagsbeschäftigungen wie Kochen naturwissenschaftlich erklären.

Da liest man etwa: Beim Entdeckenden Lernen stehen Lernanregungen oder Lernarrangements im Zentrum, die eigenaktives Lernen motivieren sollen. Aber auch Beyonce Knowles und Gabriel Garcia Marquez waren Montessori Schüler. Dort empfinden viele Menschen Wissen als gesichert an, wenn die Ampel grün ist, ist Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

wirklich grün und ich kann gehen — wenn ich davon Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?, dass sie vielleicht doch rot ist und das Signal vielleicht falsch interpretiert wurde, stehe ich ewig an dieser Ampel. Die standen offenbar neulich nachts keineswegs stundenlang vor einer Dauer-Rot- Ampel, sondern haben unter Anwendung einer sinnvollen Erkenntnistheorie alsbald ein großes rotes Feuerwehrauto vor die Ampel gestellt. In Anbetracht diese Beispiels bewundere ich übrigens Ihre hervorragende didaktische Intuition bezüglich lebensnaher didaktisch- methodischer Impulsgebung.

Das wusste Opa Sehbehindert schon, als er Beifahrerin Großmutter fragte, ob er jetzt losfahren könne. Und noch ein didaktischer Tipp eines ehemaligen Dorfschullehrers für Ihren blog: Ein wenig Humor oder auch nur humoristische Ironie hält die Oberstufenschüler eventuell noch besser bei Laune, als allein!

Webbaer in diesem Kommentariat bereits zur Kenntnis nehmen durfte, einige Ergänzungen : 1. Lösungskompetenz findet sich in der Menge, sie findet sich bei vielen nicht.

Webbaer erinnert vergleichend und eher spaßeshalber an den seinerzeitigen und an viele seinerzeitige lokale Versuche mit der Stahlproduktion. Es ist gut, wenn sich möglichst viele, idealerweise alle, für die Naturwissenschaftlichkeit interessieren, die Szientifische Methode meint ja auch eine Veranstaltung oder die dialektische, also gemeinsame Suche nach Erkenntnis. Wobei die hier gemeinten und womöglich netten Nachwachsenden aber auch kritisiert werden müssen, wenn sie, nicht selten wie einige finden, dumm und uninformiert wie zehn Meter Landstraße vortragen.

Dabei fordernd und arro- wie igno-rant auftreten, zumindest gelegentlich, nein, meist! Webbaer der nicht weiter stören wird, danke, es war wieder schön!

Oder fragen Sie gleich mal weiter hinten in der Tiergartenstraße 15-17 nach. Und das, obwohl auch ich bei Scilogs-blogs schon mal kommentarlos hinausbefördert wurde. Wenns nur unter fadenscheinigen Vorwänden geschieht, fühle ich mich ja schon großartig.

Und : Ich weiß, das empfohlene Buch kommt von Wiesbaden. Aber das ist ein anderes Thema. Er hatte immer gedacht, dass diese Unterstellugn eine Beleidigung für seine Kollegen von der Kunstseite sein muss. Die Ergebnisse sprachen sicherlich für sich. Wer wollte sich einem Impfstoff unterwerfen, der von einem Priester entworfen wurde?

Und die weitergehende Frage ist, wer die Lücke füllen darfwarum er das darf und wer ihn dazu legitimiert hat. Böse Zungen behaupten, es sei ein Weltkonzern aus Gütersloh. Und naive Stimmen glauben, der täte das nur, um bei uns Arbeitsplätze zu sichern. Es handelt sich um eine — plakativ formuliert — eindimensionale, dogmatische Handlung, etablierte Denk-Modelle auch mit undemokratischen Mitteln, wie Zensur, gegen Kritik zu verteidigen. Es beginnt damit, daß wesentliche Aspekte der Theorie, denen nachweislich willkürliche Annahmen vorausgingen und dokumentierte Inkonsistenzen folgten, von der Mehrheit der jeweiligen Theoretikerelite als Wahrheit verkauft werden, und diese dann kritiklos in populärwissenschaftlichen Beiträgen Verbreitung finden.

Gesellschaftliche und didaktische Relevanz der Zensur Um Mißverständnissen vorzubeugen, es geht nicht um die sinnlose Frage, was physikalische Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

ist, denn ein Denkmodell ist eben nur ein Denkmodell. Es geht aber sehr wohl um die ehrliche Frage, inwieweit ein gegenwärtiges Modell, beispielsweise zur Materiebildung, minimalistisch ist und zugleich eindeutige Lösungen liefert.

Diese Frage ist stets beantwortbar. Die systemphysiktreue Spektrums-Redaktion respektive die systemphysiktreuen Autoren, sorgen dafür, daß mathematische Konzepte ohne physikalische Beweiskraft, insbesondere ohne Wechselwirkung und Nachweismöglichkeit, sprachlich so aufbereitet werden, daß die Frage der Theorieexistenzberechtigung in den Hintergrund rückt oder meist gar nicht gestellt wird.

Welche realistischen Chancen haben beispielsweise junge Physiker, die nicht die gängigen Theorien vertreten? Vorausgesetzt, sie könnten sich von den theoretischen Dogmen selbstmotiviert lösen und ein eigenes Theoriegebäude entwickeln. Die traurige Antwort ist, in der etablierten Physik ist schon lange kein Platz mehr für standardmodellferne Gedanken und deren Protagonisten. Ohne hier im Kommentarfeld wissenschaftliche Details zu benennen, möchte ich diese Aussage beispielhaft untermauern und zitiere Prof.

Pavel Kroupa, einen international bekannten Astrophysiker bezüglich der gesellschaftlichen und didaktischen Relevanz der Zensurmaßnahmen wer die fachspezifischen Aspekte näher betrachten möchte, kann dies ja u. Herr Kroupa hinterließ 4 Kommentare zu Anmerkungen zur Dunkel-Materie-Debatte …von Jan Hattenbach, von denen folgende Kommentarpassage keinen Zweifel daran lässt, wie exzessiv Zensur betrieben wird. Brillianten Wissenschaftlern, mit herausragenden akademischen Qualifikationen, wird z.

Diskussionsverbot erteilt, wenn sie sich mit physikalisch interessanten alternativen Ansaetzen beschaeftigen. Erst letzte Woche hatte ich einen hochbegabten jungen Physiker zu Besuch, der mir Schlimmstes berichten musste. Autoren und Redaktionen vermitteln zwar gerne die Botschaft, Leser könnten ihre Meinungen frei äußern, doch diese Freiheit endet hier und da, insbesondere wenn argumentative Kritik vorgebracht wird, die die Artikel-Aussagen und letztendlich die fachliche Qualifikation des Autors in Frage stellt.

Josef Honerkamp hat mich vor kurzem aus seinem Blog herauskomplimentiert: physikalische Thematiken seien nichts für Laien wie mich, denn die moderne Physik sprich die Relativitätstheorie und die Quantenphysik seien nur mathematisch nachvollziehbar und vermittelbar, so daß alle Menschen, die weder professionelle Physiker noch Mathematiker sind, überhaupt nicht in der Lage sind, die moderne Physik zu verstehen. Entweder soll der Rest der Welt gefälligst ein Physik- oder ein Mathematikstudium absolvieren, um halbwegs qualifiziert über die moderne Physik in Blogs mitzureden, oder eben den Mund halten und höflich zuhören, was die professionellen Physiker und Mathematiker über Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

moderne Physik uns zu sagen haben, wie in einem Hörsaal an der Uni dafür aber brav die Steuer für Lehre und Forschung zahlen, Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? nicht zu wenig bei der Physik…. Ich bezweifle allerdings, dass im Kommentarbereich von SciLogs sich sehr viele studierte Mathematiker oder studierte Physiker aufhalten und äußern, so daß man sich fragen sollte, warum überhaupt SciLogs physikalische Thematiken als Blogs und Diskussionsmöglichkeiten für die Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

anbietet. Es ist drastisch: Bis jetzt habe ich im Kommentarbereich dieses Blogs 10 SciLogs-Blogger dokumentiert, die Zensur durch Löschungen oder Sperrungen praktizieren — meistens kommentarlos und nicht öffentlich kommuniziert und dadurch unwahrnehmbar für Leser der zensierten Diskussionen. Ferner kann es nicht anders sein als dass die Naturgesetze für mich dieselben sein müssen wie für den, der sich sehr schnell von mir wegbewegt.

Das was ich bis jetzt geschrieben habe, ist wohl auch für reine Geisteswissenschaftler und Mathematiknieten noch plausibel und es sollte Leute, die wenig naturwissenschaftlich affin sind, mindestens dazu führen, anzuerkennen, dass die von der Relativitätstheorie gefunden Lösung eine Antwort auf ein wirkliches Problem der klassischen Physik ist.

Denn in der klassischen Physik fehlt noch die Überlegung, dass die Lichtgeschwindigkeit für jeden unabhängig von seiner Bewegung die gleiche sein muss. Wer seine eigenen Grenzen nicht akzeptiert, verschwendet seine Zeit mit unnötigen, nutzlosen Anstrengungen. Dafür können aufgeweckte Physik-Studenten — zwar anonym aber dafür didaktisch brillant — uns die Raumzeit absolut nachvollziehbar erklären leider nicht aus Ihrer beliebten und zensierten Wikipediasiehe Stupidedia:.

Was das Konzept gerade ist hängt von der aktuellen Mode und dem aktuellen Diskussionsstand ab. Man kann aber mit Sicherheit sagen, dass alle Jahre wieder etwas ganz anderes kommt. Heute beispielsweise ist es die Kompetenzorientierung der Ausbildung.

Doch die empirische Forschung etwa von John Hattie zu den Einflüssen auf das Lernergebnis zeigt, dass nicht etwa dem Schulsystem aufoktroyierte Prinzipen entscheidend sind für den Lernfortschritt und das Lernergebnis, sondern dass von den 138 den Lernerfolg beeinflussenden Faktoren, die Hattie untersucht hat, vor allem die Selbsteinschätzung des Schülers selbst, seine kognitive Entwicklungsstufedie Art des Unterrichts und wie der Lehrer mit den Schülern und die Schlüler mit dem Lehrer zurechtkommen und wie sie miteinander umgehen, entscheidende Rollen spielen.

Hier muss man sich aber fragen: Wenn die Selbsteinschätzung des Schülers eine gute Prognosekraft für den Lernerfolg des Schülers hat, wie verbessert man dann die Selbsteinschätzung des Schülers.

Hier spielt das Elternhaus womöglich eine wichtige Rolle aber eben auch die Art des Unterrichts bereits im Vorschulalter und in der Grundschule. Mir scheint, die natürliche Tendenz der meisten Kinder die Welt zu erforschen sollte im frühen Schulunterricht erhalten und sogar verstärkt werden. Das führt auch zu Selbsterfahrungen bei den Schülern und zum sich selbst kennen lernen, was ihnen dann mehr Zuversicht gibt, weil sie stärker in sich selbst vertrauen.

Jocelyne Lopez: Neben Bildern können auch Gedankenexperimente und logische Schlussfolgerungen helfen dem Begriff Raumzeit einen Sinn zu geben. Aus der Tatsache etwa, dass alles was bei mir ankommt zuerst eine Reise antreten muss und diese Reise nie schneller sein kann als die Lichtgeschwindigkeit, folgt beispielsweise, dass bewegte Objekte unterschiedliche Erfahrungen machen was gleichzeitig passiert und was nicht.

Sie haben sich offensichtlich sehr wenig mit den Gedankenexperimenten der Einstein-Physik beschäftigt… Ich dagegen sehr ausführlich und tiefgründig, seit ca.

Dort habe ich Sie allerdings nie getroffen. Ein Gedankenexperiment nach dem anderen wurde seit 10 Jahren mit meiner Beteiligung behandelt, über Tausende von Austauschen — ein Gedankenexperiment absurder und unsinniger als das andere, reine Esoterik. Das wäre alles ganz lustig, wenn es nicht zum heulen wäre, denn das wir uns für viel Geld und mit viel Aufwand als echte Wissenschaft verkauft.

Das ist lediglich eine nie da gewesene Blamage für die Wissenschaft, wohl einmalig in der Geschichte der Wissenschaft, und dadurch kann man restlos jegliches Vertrauen in der Wissenschaft verlieren. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

dem rechten Wege bin. Für unsere Arbeit ist sie nicht nötig! Diese Theorien, insbesondere die von der Relativität und die vom Wirkungsquantum, sind von höchst transzendenter Art und grenzen ans Bizarre und Drollige, so daß die Frage berechtigt ist, wieweit sie überhaupt als Wissenschaft gelten dürfen. Damit begann jener anmaßende Schwindel, mit dem diese Theorie belastet wurde und der meiner Meinung nach endlich einmal gekennzeichnet werden muß als ein Schritt zurück ins Reich der Phantasie und des Mystizismus.

Man hat dies zum Anlaß genommen für eine Orgie von Amateurmetaphysik mit der Tendenz, den Mathematiker, der doch nur ein bloßer Rechner jenseits aller experimentellen Kenntnisse ist, zum gottgesandten Magier zu stempeln, der Länge und Zeit physikalisch gleich machen kann. Der wahre Schuldige war Einstein. Raumzeit macht einigen Sinn, Dr, W hier dabei sein, andere sehen es anders, Dr. W bleibt gerne wissenschaftstreu, vertraut, bewusst, auch der Veranstaltungslage geschuldet, die eine demokratische ist.

Es könnte alles anders sein. Es ist die Methode, die den hier gemeinten Primaten ausmacht, seine Schönheit und so, Webbaren Bescheid wissen. Dick und Terry Pratchett skizzieren können, im Denkmöglichen. W Pratchett wegen seinem Humor und Dick wegen seiner Phantasie mag; Dr. W schon lange im Geschäft sein. W hat für sich diese auf der Hand liegende Hypothese bereits in den Sechzigern entwickelt, unausgesprochen Hypothese als Denkmöglichkeit stets klar gesehen.

Es ist nun mal schon von meinem Beitrag etwas bildungspolitisch vorgeprägt. Ich habe eine Steilvorlage geliefert und verfolge die Diskussionen interessiert. Erstmal kriege ich so schon einmal einen Eindruck, wie man zu dem Thema stehen kann, welche Ansichten es überhaupt gibt. Das ist wirklich spannend Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? mich, weil hier teilweise recht unterschiedliche Meinungen zu finden sind. Auf der anderen Seite ist es auch interessant zu verfolgen, welche Wendungen die Diskussion nimmt, erst recht, wenn neue Personen mit neuen Sichten einsteigen.

Und dann lerne ich ja auch als Einsteiger-Bloggerin dazu. Zunächst einmal, wegen der direkten Rückmeldungen, warum ein bestimmtes Beispiel nicht so treffend ist, wo eine Formulierung schwammig war etc.

Das werde ich in meinen kommenden Beiträgen beachten. Dann kommt noch hinzu, dass ich ein besseres Gespür dafür bekomme, was das richtige Maß ist. Das Eine folgt aber nicht unbedingt aus dem Anderen. Es gibt Nachteile, über die ich mir vorher nie Gedanken gemacht hätte — jemand, der zur Diskussion einsteigen möchte, muss wirklich hartnäckig aufholen. Diskussionsstränge werden manchmal diffus und unübersichtlich. Die Themen verlaufen manchmal auch in Bereiche und eröffnen Nebenschauplätze, die eigentlich gar nicht unbedingt ursprüngliches Thema waren.

Dementsprechend: Ich wollte meine Sicht erweitern und mir andere Meinungen und Perspektiven anschauen — Check! Ich wollte zum Bloggen dazulernen — Doppelcheck! Hossenfelder in dem riesengroßen Gebiet Physik so falsch laufen?

Sie zeigt damit, dass die derzeitige Struktur der akademischen Grundlagenforschung in der Physik absolut katastrophal ist: Es geht nicht um Wissenschaft und um Erkenntnisgewinn, es geht einzig um Geld, um politische und wirtschaftliche Interessen.

Es geht für die Forscher nicht um Wissenschaft, es geht um Forschungsgelder, es geht um Marketing, es geht um Medienspektakel. Die Probleme betreffen die neueren Theorien. Frau Hossenfelder äußerst sich im Vortrag auch nicht eindeutig darüber, ob Einstein brauchbare Lösungen zu der unvollständigen Newton-Physik gebracht hat.

Zweitens ist Frau Hossenfelder eine noch junge Forscherin, ihr Weg in der akademischen Forschung ist bis zur Pensionierung noch recht lang, sie kann nicht die komplette theoretische Grundlagenphysik radikal kritisieren und ihre berufliche Existenzgrundlage in der akademischen Forschung gefährden — würde ich an ihre Stelle auch nicht tun, sie ist schon mutig genug.

Da steht etwa in der deutschen Wikipedia zu den 3 Dimensionen der Scientific Literacy: Wissen Sprachkompetenz, epistemologische KompetenzHandeln Lernkompetenz, kommunikative Kompetenz, soziale Kompetenz, prozedurale Kompetenz und Bewerten ethisch-moralische Kompetenz, ästhetische Kompetenz. Ganz anders in der englischsprachigen Wikipedia wo man folgende Einleitung liest übersetzt von DeepL : Wissenschaftliche Kompetenz oder naturwissenschaftliche Kompetenz umfasst schriftliche, numerische und digitale Kompetenz, wie sie sich auf das Verständnis der Wissenschaft, ihrer Methodik, Beobachtungen und Theorien bezieht.

Die wissenschaftliche Kompetenz befasst sich hauptsächlich mit dem Verständnis der wissenschaftlichen Methode, der Einheiten und Messmethoden, der Empirie und dem Verständnis von Statistiken, insbesondere von Zusammenhängen und qualitativen versus quantitativen Beobachtungen und aggregierten Statistiken, sowie mit einem grundlegenden Verständnis der wissenschaftlichen Kernbereiche wie Physik, Chemie, Biologie, Ökologie, Geologie und Berechnung.

Es gibt leider kein englisches Wort, das den Begriff Bildung in seiner vollen semantischen Bedeutung übersetzen könnte. Bildung ist im deutschen Sprachraum ein allumfassender Begriff, der auch normativ-ethische Überlegungen und reflexive metakognitive Fähigkeiten meint.

Zudem ist der amerikanische naturwissenschaftliche Unterricht geprägt von der Prozesshaftigkeit von Forschung. Der deutsche naturwissenschaftliche Unterricht und seine Tradition hingegen werden eher als inhaltszentriert gesehen.

Es geht um detailliertes Fachwissen, natürlich Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? um Prozesse und Denkweisen, aber eher auf einer deklarativen Ebene. Deswegen ist das deutsche Synonym zu scientific inquiry nicht geläufig und vor allem nicht so richtig verankert.

Sicher, in unserem Unterricht werden auch viele Experimente gemacht bspw. Übrigens gibt es auch in der angloamerikanischen Naturwissenschaftsdidaktik eine viel längere Tradition von Themen, die in Deutschland erst seit Jahren oder wenigen Jahrzehnten in Angriff genommen wurden.

Entschuldigt wie gesagt nix, aber erklärt zumindest, warum wir in diesem Bereich Nachholbedarf haben. Hossenfelder in dem riesengroßen Gebiet Physik so falsch laufen? Mit Einstein läuft ihrer Ansicht nach alles korrekt, hat ja mehrdimensionale Black-Holes untersucht. Nur: Sabine Hossenfelder hat ihre Arbeit über mehrdimensionale Black-Holes negativ beurteilt wie sie auf ihrem Blog und in ihrem Buch Lost in Math: How Beauty Leads Physics Astray schreibt.

Sie hält fast alles was heute in der Physik geschieht für nutzlose Fingerübungen, Spekulationen und Luftschlösser. Die mediale Darstellung von naturwissenschaftlicher Forschung, soweit ich sie mitbekomme, scheint ziemlich durchwachsen zu sein. Sie ist meist dann gut, wenn die Wissenschaftsjournalisten oder Verfasser von Pressemitteilungen ihr Handwerk verstehen—oder wenn Wissenschaftler selbst allgemeinverständlich öffentlich auftreten.

Nun gibt es bei manchen Zeitgenoss inn en aber recht merkwürdige Vorstellungen zum Wissenschaftsjournalismus. Ob diese abstrusen Auffassungen von einer mangelnden medialen Vermittlung herrühren möchte ich jedoch bezweifeln. Nicht jedem oder jeder ist es gegeben, die Relativitätstheorie und deren Implikationen zu verstehen. Alles, was beobacht- oder messbar ist, kann im Grunde erforscht werden. Wobei natürlich für Wissenschaftler die gleichen Werte und Normen gelten wie für alle anderen im Grunde liegt die ethisch-moralische Latte für die Wissenschaft sogar besonders hoch—was z.

Auch die Halbleiterphysik, Quanten- Optik, Supraleitung, etc.? Wir sollten die Kirche im Dorf lassen und nicht so tun als seien Teilchenphysik und Stringtheorie alles, was moderne Physik zu bieten hat. Sie hält fast alles was heute in der Physik geschieht für nutzlose Fingerübungen, Spekulationen und Luftschlösser. Mai 2019 09:34 Erst einmal hat auch Frau Hossenfelder die Relativitätstheorien als neueren Theorien angesehen, und zwar gegenüber Newton. Frau Hossenfelder äußerst sich im Vortrag auch nicht eindeutig darüber, ob Einstein brauchbare Lösungen zu der unvollständigen Newton-Physik gebracht hat.

In Minute 50 hat sie das meiner Ansicht nach getan. Zweitens ist Frau Hossenfelder eine noch junge Forscherin, ihr Weg in der akademischen Forschung ist bis zur Pensionierung noch recht lang, sie kann nicht die komplette theoretische Grundlagenphysik radikal kritisieren und ihre berufliche Existenzgrundlage in der akademischen Forschung gefährden — würde ich an ihre Stelle auch nicht tun, sie ist schon mutig genug.

Mit über 40 ist sie aber schon nicht mehr so jung. Mai 2019 09:45 Ja, so ist es. Das ist wohl eher ein deutsches Problem. In Frankreich sieht das anders aus.

Das war eher eine Folge des 2. Weltkriegs und der frühen Nachkriegszeit. Deutschland war vor dem 1. Weltkrieg führend in der Physik.

Auch war den Deutschen bis 1955 Forschung in bestimmten Bereichen verboten. Und dass es gar nicht so einfach ist für die Bürger, den Staat dazu zu bringen, das Grundgesetz zu respektieren. Nur eine einzige Verpflichtung bin ich berechtigt einzugehen, und das ist, jederzeit zu tun, was mir recht erscheint. Man sagt, dass vereinte Masse kein Gewissen hat — und das ist wahr genug; Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Menschen aber verbinden sich zu einer Vereinigung mit Gewissen. Das Gesetz hat Warum führt man in der Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? Experimente durch? Menschen nicht um ein Jota gerechter gemacht; gerade durch ihren Respekt vor ihm werden auch die wohlgesinnten jeden Tag zu Handlangern des Unrechts.

Auch wenn die Einwände schon ausgeräumt sind? Das schreibt das Grundgesetz vor, und das leuchtet auch jedem vernünftigen Mensch ein. Es ist also nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, dass der Staat eine meinungsneutrale Wissenschaftspflege betreiben soll, das ist hochgradig vernünftig. Die Gesetzgeber sind auch Wissenschaftler und sie haben sich schon Gedanken dabei gemacht.

Und zu der Lehre einer Theorie gehört unzertrennlich die Kritik dieser Theorie. Dass die kritische Einstellung das Wesentliche in der Wissenschaft ist, hat auch Karl Popper herausgearbeitet, siehe zum Beispiel aus seinem Buch. Ich möchte mit einem Bekenntnis zur Naturwissenschaft beginnen.

Die Wissenschaft steht heute unter dem Einfluß von sehr fragwürdigen modernistischen Strömungen. Sie wird nicht nur von außen, sondern auch von innen angegriffen. Aber ich halte die Naturwissenschaft neben der Musik, der Dichtung und der Malerei für die größte Leistung des menschlichen Geistes. Natürlich kann alles mißbraucht werden.

Auch die Musik kann mißbraucht werden, und sie wird mißbraucht. Auch die Malerei kann mißbraucht werden, und sie wird mißbraucht. Und so wird auch die Wissenschaft mißbraucht. Trotzdem ist die Naturwissenschaft unsere größte Hoffnung. Wenn wir uns aus dem Sumpf, in den wir geraten sind, heraus­ziehen können, dann sicher nur mit Hilfe der Wissenschaft. Das wissenschaftliche »Wissen« ist kein Wissen: Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

ist nur Vermutungswissen. Es kann passieren, daß es im Zentrum der Wissenschaft, dort, wo wir es am wenigsten vermuten würden, zu einer Änderung kommt, so daß sich alles ändert. Wir können es nicht voraussehen. Wahrheit ist der grundlegende Wert.

Was wir nicht erreichen können, ist Sicherheit. Auf die Sicherheit müssen wir verzichten. Sicherheit, Gewißheit können wir niemals bekommen. Alles, was wir tun können, ist, daß Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? unsere eigenen, von uns geschaffenen Theorien selbstkritisch überprüfen, daß wir selbst versuchen, unsere Theorien zu zerschlagen, zu widerlegen. Die kritische Einstellung ist das Wesentliche in der Wissenschaft.

Zuerst also schaffen wir die Theorien, und dann kritisieren wir die Theorien. Da wir sehr menschlich zu unseren Theorien eingestellt sind und gewöhnlich unsere Theorien verteidigen, statt sie zu kritisieren — nämlich unsere eigenen Theorien — gibt es so etwas wie einen freundlich-feindlichen Wettbewerb zwischen den Wissenschaftlern. Wenn ich meiner Theorie nicht kritisch genug gegenüberstehe, gibt es hundert Leute, die meiner Theorie sehr kritisch gegenüberstehen. Und diese kritische Einstellung muß man begrüßen.

Mai 2019 15:31 Es ist also nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, dass der Staat eine meinungsneutrale Wissenschaftspflege betreiben soll, das ist hochgradig vernünftig. Die Gesetzgeber sind auch Wissenschaftler und sie haben sich schon Gedanken dabei gemacht. Und damit hat der Staat nicht das Recht vorzuschreiben, was an der Uni gelehrt werden soll.

Dies ist allein die Entscheidung des jeweiligen Gremiums der Universität. Was ein Universitätsprofessor lehrt, ist alleine seine persönliche Entscheidung im Rahmen seines individuellen Grundrechts auf Wissenschaftsfreiheit, kein Gremium kann ihm rechtlich über die Inhalte seiner Lehre Vorschrifte machen. Indem von einem bloßen Versuch der Wahrheitsermittlung die Rede ist, wird die prinzipielle Unabgeschlossenheit jeder wissenschaftlichen Erkenntnis unterstrichen. Heinrich Päs die Wissenschaftlichkeit absprechen, da er die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen praktiziert, die seine Auffassungen in Frage stellen.

Warum darf diese Frau auf diesem Blog Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? über P. Wer hat wo was gekapert und weshalb wäre das dann hier nicht statthaft? Oder für die ihrer Brötchengeber. Eventuell auch, weil es der privaten akademischen Reputation gut tun könnte. Oder was weiß ich, warum.

Manche ziehen auch ganz offen wissenschaftstheoretische oder politische Grenzzäune und verbieten den Kommentatoren, diese zu überschreiten.

Redaktion informationstechnisch aus ihrem Blog zu entsorgen. Deswegen mein Satz oben: Bitte definieren Sie……. Diese Kommentaren waren übrigens häufig Mitleidsbekundungen verbunden, die ich empathisch aber unnötig finde. Wie gesagt, ich kann aus den vielen Diskussionen und Argumenten mehr herausziehen, als vorher erhofft.

Aber mit der Kaperung meine ich vor allem, dass es häufig nicht mehr um die von mir gestellten Ausgangsfragen geht, sondern vor allem fachwissenschaftliche Grundsatzdebatten aus den physikalischen Disziplinen zunehmend dominieren. Bei diesen Themen, das gebe ich offen zu, kann ich weder mithalten noch beitragen.

Aber das ist in Ordnung und frei von Wertung, weil sich diese Diskussionen eben ergeben. Trotzdem frage ich mich, wie ich mit Kommentaren umgehen muss, die in keinster Weise sachlich sind und andere diffamieren Hätten Sie dazu einen Tipp oder Hinweise für mich?

Die Diskussionen sind an manchen Stellen wirklich hitzig, was ja auch zeigt, dass das Thema relevant ist. Trotzdem ist es nicht in meinem Sinne, dass unsachlich und teilweise beleidigend miteinander umgegangen wird. Anders ist es für mich mit Kommentaren, die destruktiv sind: Die Gesellschaft ist verkorkst, die Welt ist im Arsch, warum sich überhaupt bemühen. Das sind persönliche Ansichten, die ich zwar auch interessant und wichtig finde, aber in keinster Weise zu meinen eigentlichen Fragen beitragen — Grundlage sollte sein, dass der Forschungsrahmen gesetzt ist und konstruktives Feedback benötigt und nicht, dass die Grundidee — den Bereich überhaupt zu erforschen — in Frage gestellt wird.

Das ist übrigens auch der Rahmen, den ich auf den bisherigen fachdidaktischen Fachtagungen erlebt habe. Bisher habe ich die Diskussionen still verfolgt und kommentiert, wenn meine Person oder meine Ursprungsthemen gefragt waren. Diese Themen rücken in den Hintergrund und andere dominieren, die nicht unbedingt meiner Ursprungsabsicht entsprechen — aber ist das schlimm?

Das offensichtlich Physik, die zu Anwendungen führt, meist weniger spektakulär ist, als Physik, die die Frage enthält, wo kommen wir her und wo gehen wir hin, führt u. Ihre Bemerkung über Ihre Verwunderung bezüglich des populärwissenschaftlichen Themenfokus in Ihrem neuesten Blog-Artikel von heute, 23.

Mai 2019 mit dem Titel Der Strom der Erkenntnis, ist daher selbst verwunderlich. Wir sollten die Kirche im Dorf lassen und nicht so tun als seien Teilchenphysik und Stringtheorie alles, was moderne Physik zu bieten hat. Sie wissen aber ganz genau, daß Frau Hossenfelder sich konkret nur zur Elementarteilchenphysik und zur Theoretischen Astrophysik geäußert hat.

Ist Ihre Bemerkung hier vielmehr eine Art subtile Werbung Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? Ihren neuesten Blog-Artikel? Bevor Mißverständnisse aufkommen, daß stört mich nicht.

Auch diese Aussage ist — moderat formuliert — stark diskussionswürdig. Meinen Kommentar dazu hat Herr Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? zensiert. Was war an meinem Kommentar zensurwürdig? Zur Kenntnisnahme: Ich werde zumindest in den nächsten Tagen den Versuch unternehmen, Ihren Blog-Artikel Der Strom der Erkenntnis zu kommentieren. Mai 2019 18:35 Zum neuen Artikel von Joachim Schulz. Es ist nun einmal Tatsache, daß die moderne Physik sich nicht nur um die Fragestellungen der Teilchenphysik oder Astrophysik befasst.

Das hat übrigens auch Frau Hossenfelder in ihrem Vortrag erwähnt. Diese weniger bekannten Gebiete führen zu heute bekannten Technologien, mit denen wir zum Beispiel kommunizieren. Ja, die Diskussion hier war Anlass für meinen Blogartikel. Ich halte es für eine gute Sache, dass wir Blogger uns gegenseitig zu neuen Artikeln inspirieren. Bei diesen Themen, das gebe ich offen zu, kann ich weder mithalten noch beitragen.

Aber das ist in Ordnung und frei von Wertung, weil sich diese Diskussionen eben ergeben. Ich empfinde es vielmehr als eine Konkretisierung der gestellten Ausgangsfragen durch Fallbeispiele aus der Praxis. Ihre gestellten Fragen wurden nicht gekapert, sie wurden mit einer naturwissenschaftlichen Fachdisziplin veranschaulicht — hier die Physik, das könnte aber auch zum Beispiel meinetwegen mit Disziplinen aus der Biologie veranschaulicht werden, wenn jemand Erfahrung damit gemacht hat.

Bei SciLogs dominieren aber traditionnel die Physikblogger als Naturwissenschaftler seit der Gründung von SciLogs — der Initiator und Herausgeber der SciLogs-Plattform, Prof. Carsten Könneker, ist nämlich auch Physiker.

Es ist also aus meiner Sicht nicht verkehrt, es ist im Gegenteil sehr nützlich, wenn die gestellten Fragen oder die untersuchten Probleme konkret beleuchtet werden, wenn sie mit der Praxis veranschaulicht oder verglichen werden, und zwar aus der Sicht von Menschen, die nicht wie Sie im Forschungsbetrieb tätig sind.

Unsere einzige gemeinsame Basis zur Untersuchung der gestellten Fragen ist also die Praxis: Es ist auch zweckmäßig, denn einzig in der Praxis wirken sich etwaige Fehlleistungen des Wissenschaftsbetriebes oder Missstände aus — theoretisch ist immer alles in Ordnung. Es ist also meiner Meinung sehr nützlich, dass wir über konkrete Fallbeispiele reden, sonst können wir jahrelang, jahrzehntelang oder tausendjahrelang abstrakt und unverbindlich über die Wissenschaft, Gott und die Welt debattieren, das ist endlos, so zum Beispiel wie die Philosophen.

Mit den Philosophen ist es absolut schrecklich, sie sind völlig unbrauchbar zu Analysen und Problemlösungen: Sobald es konkret wird, verschwinden sie sofort, sie nehmen nie verbindlich Position zu aktuellen Themen und konkreten Problemen, geschweige denn sie konkreten Problemlösungen anbieten würden, man kann sie gänzlich vergessen, außer für elitäre Schwätzereien unter sich, was auch kaum ein Mensch in der Öffentlichkeit interessiert, Weisheitsprüche klopfen Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

jeder, ist nicht schwierig. Das ist ja auch einer der Gründe, weshalb ich diese Plattform nutze und einen diskutierbaren Beitrag veröffentliche. Sie haben Recht, dass solche Fragen vor einem praktischen Hintergrund diskutiert werden und über die Einbettung in einen Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? Kontext erst konkret werden. Das ist auch gut so! Ich meinte mit der Aussage eher, dass irgendwann fachliche Ebenen erreicht werden — wie Beispielsweise die Feinheiten der Stringtheorie, Quantenmechanik etc.

Sie haben ein schönes Beispiel für einen Exkurs in fachlich konkrete aber zumindest in der Tiefe mir unbekannte Bereiche gebracht: Der Exkurs in die Rechtswissenschaften oder zumindest zum Bereich rechtliche Vorgaben war sehr fruchtbar für mich — ich habe einen ganz neuen Blickwinkel nachvollzogen, den ich vorher nicht auf dem Schirm Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?.

Aber der Punkt ist, dass dies auch für mich in irgendeiner Weise konkret war und ich mich rein denken konnte — das kann ich bei den sehr anspruchvollen Themen der Physikcommunity nur begrenzt, weil es sehr in die Tiefe geht. Das ist auch gut, weil es vielen Anderen hier etwas bringt hoffe ich zumindest. Daher die Vorstellung von Kapern im nicht negativen Sinne. Was im Zusammenhang zum Ausgangsthema zu sagen ist, ist folgendes: 1.

Im Schulunterricht ist dies etwa in Bayern im Lehrplan vom Kultusminister vorgeschrieben. Dies ist sicher noch ein anderer Aspekt als die Lehre an den Universitäten, wo es wohl keine solche Vorschrift gibt.

Sicher passt eine Diskussion über Details dieser Theorie nicht zu Ihrem Artikel. Im Schulunterricht ist dies etwa in Bayern im Lehrplan vom Kultusminister vorgeschrieben. Dies ist sicher noch ein anderer Aspekt als die Lehre an den Universitäten, wo es wohl keine solche Vorschrift gibt. Das sagt der Grundungsdirektor des Albert Einstein Instituts, Prof. Seit 1997 haben allein in meiner Abteilung elf darunter sechs deutsche Mitarbeiter permanente Stellen gefunden — davon leider nur einer in Deutschland!

Sie zeigen auch hiermit, dass Sie nicht das Bestreben bzw.

SimplyScience: Seifenblasen und Schaumkronen

Mai 2019 11:56 Hiermit zeigen Sie, dass Sie das Grundprinzip und die Bestimmungen zum Wissenstransfer im Grundgesetz nicht verstanden bzw.

Steht im Grundgesetz denn drin, was gelehrt werden soll? Dies ist immer noch an den Universitäten eine Sache, die die Professoren ausmachen. Sie zeigen auch hiermit, dass Sie nicht das Bestreben bzw. Wie es heute in Schulen aussieht, kann ich noch weniger sagen. Mai 2019 12:16 Nun noch einige Fragen an Frau Lopez: 1.

Es gibt ja die Theorie vom Sauerstoff als Faktor für die Oxidation. Soll nun im Chemieunterricht auch die Lehre vom Phlogiston gelehrt werden? Die Fragen wäre eher, ob dazu in der Schule Zeit ist und ob es für die Schülerinnen und Schüler interessant wäre, Diskussionen von vor 100 Jahren nachzuvollziehen.

Daher passt mein Artikel von nebenan eigentlich sehr schön zum hiesigen Thema: Ließe sich Schulphysik nicht besser vermitteln, wenn man einigermaßen aktuelle Themen behandelt anstatt Versuche aus den Anfängen der Experimentalphysik nachzuvollziehen? Meine Begeisterung für Physik, die zur Studien- und Berufswahl führten, habe ich nicht dem Schulunterricht, sondern eher dem Hobby meines Vaters zu verdanken.

Der hatte eine Modelleisenbahn, mit der ich spielerisch viel über Elektronik und Regelungstechnik gelernt habe. Mai 2019 14:15 Eigentlich ist es gar keine schlechte Idee, die Kritik zu lehren. Die Fragen wäre eher, ob dazu in der Schule Zeit ist und ob es für die Schülerinnen und Schüler interessant wäre, Diskussionen von vor 100 Jahren nachzuvollziehen. Eventuell im Rahmen von Übungsaufgaben. Daher passt mein Artikel von nebenan eigentlich sehr schön zum hiesigen Thema: Ließe sich Schulphysik nicht besser vermitteln, wenn man einigermaßen aktuelle Themen behandelt anstatt Versuche aus den Anfängen der Experimentalphysik nachzuvollziehen?

Wie wär es mit einer Erklärung, wie man den Sicherheitsabstand im Strassenverkehr berechnet ab 16 wegen Mofaführerschein. Rudi Knoth: Ja in etwa. Das geht in die Richtung, die ich damals mit meinem -Artikel angesprochen habe: Lieber im Zusammenhang lernen als durch an den Haaren herbeigezogenen Beispielen.

Andererseits muss man bedenken, dass die Wissenschaften auch sehr viel Vorwissen brauchen, das man sich nicht unbedingt selbst erarbeiten kann. Außer durch Lesen und Lernen. Wir können ja kaum erwarten, dass eine Schulklasse in zwei Jahren Klassengespräch von selbst die Maxwellgleichungen entdeckt.

Mai 2019 14:15 » Eigentlich ist es gar keine schlechte Idee, die Kritik zu lehren. Gefordert wird letztlich, dass das Schulkind am Ende selbst herausfinden soll, oder dass es von selbst erkennen wird, was der Realität am besten entspricht. Der Lehrplan an den Unis ist ja nicht landes- oder gar bundesweit festgelegt. Das entscheidet jede Uni selbst. Ich habe noch Diplom gemacht,da war die Wahl des Nebenfachs an der Uni Hamburg sehr frei.

Physik ist ein zu weites Feld als dass alle alles lernen könnten. An der Uni sollten die Studierenden diese Auswahl selbst treffen, an der Schule geht das nur eingeschränkt. Erstens weil die Grundlagen für informierte Entscheidungen ja erstmal gelegt werden müssen, zweitens weil die Zeit begrenzt ist. Meines Erachsten darf es auch keine Freiheit der Lehre an der Schule geben, weil die Schülerinnen und Schüler nicht die Freiheit haben, die Lehrperson auszuwählen.

Würde sich ein Lehrer entscheiden, die Äthertheorie zu lehren, hätten die Schülerinnen und Schüler keine Chance, diesem Unsinn zu entgehen.

An der Uni würde die Studierenden dagegen einfach weg bleiben, zuhause lernen und die Prüfung kein einem anderen Prof. Steht im Grundgesetz denn drin, was gelehrt werden soll? Soll nun im Chemieunterricht auch die Lehre vom Phlogiston gelehrt werden?

Noch einmal, da Sie anscheinend Probleme haben, Texte zu verstehen, die das Rechtsverständnis betreffen, obwohl die zitierten Auszüge aus dem Bonner Kommentar zum Grundgesetz Art. Zum Beispiel hat sie Frau Arndt auf Anhieb verstanden. Nein, im Grundgesetz steht nicht, was gelehrt werden soll. Das Grundgesetz ist keine Lehrplankommission, wie stellen Sie sich das denn vor?

Im Grundgesetz steht, dass keine Theorie als einzig wahr gelehrt werden darf. Jetzt verstanden, was im Grundgesetz steht? Ist es denn so schwierig zu nachvollziehen? Mueller in einem gigantischen von 1300 Autoren mit ca. Diese Dokumentation hat zweifellos die Qualität und die Ansprüche zur Gestaltung eines schulischen bzw.

Genauso können sie also die Gegenpositionen und die erkannten Fehler aus 100 Jahren Kritik für den Unterricht aufbereiten, damit die Studenten die Möglichkeit haben, sich damit persönlich auseinanderzusetzen. Wo ist das Problem um alles in der Welt? Wenn man diese ganze Forschungsarbeiten und diese ganze Literatur den Studenten verschweigt, wie sollen sie selbst allein darauf kommen? Soll jeder Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? allein das Rad in der theoretischen Physik neu erfinden?

Für seine Berechungen benutzt er also Uhrzeit-Angaben bzw. Ein 4D-Raumzeit-Modell ist also korrekt — wenn man sich immer bewusst bleibt, dass die Zeit-Dimension nichts anderes als ein Kalender-Modell ist.

Wenn Wissenschaftler aber diskutieren, wie man sich in einer 4D-Raumzeit bewegen könne Zeitreisen, Wurmloch — dann wird mit solchen Überlegungen plötzlich angenommen, dass ein theoretisches Kalender-Modell in der Realität wirklich existiert.

Was vergeht, wenn Zeit vergeht. Hier wird der Begriff ´Zeit´ in einem völlig anderen Sinn verwendet — statt ´Kalenderdaten´ wird dabei die reale Existenz von ´Zeit-Dauer´ angenommen.

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es wäre, Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? es in der Wissenschaft klare nachvollziehbare Definitionen von Begriffen geben würde. Viele Diskussionen würden anders ablaufen, wenn man vorher die Defintion klarstellt — auf deren Grundlage man Aussagen macht.

Wissenschaft könnte dann auch in der Öffentlichkeit glaubwürdiger werden — da nachvollziehbar. Also Ansichten, die schon widerlegt sind. Also Ansichten, die schon widerlegt sind. Verfassungsrichter darf nicht entscheiden, ob die Relativitätstheorie richtig oder falsch ist. Er denkt auch keine Sekunde daran, das zu entscheiden, er würde sich hüten eine Bewertung über den Wahrheitsgehalt der Relativitätstheorie abzugeben. Ein Richter darf absolut keine Bewertungen über physikalischen Theorien abgeben, das ist nicht zulässig, er kann es nicht, er will es nicht, er darf es nicht.

Ist es denn so schwierig zu verstehen? Ein Richter kann nur entscheiden, ob in einer bestimmten Konstellation die Bestimmungen des Grundgesetzes bzgl. Wissenstranfer oder Wissenschaftlichkeit respektiert wurden oder nicht. Über den Inhalt einer Theorie darf und wird kein einziges Wort vor Gericht gesprochen! Außerdem sollte es zwingend angeklagt werden? Kann es nicht anders gehen? Gibt es keine moralische Verantwortung der Lehrenden gegenüber den Lernenden und der Gesellschaft?

Ist es ethisch verantwortlich bei der Ausbildung jeder neuen Generation eine unglaubliche Menge an Arbeiten und Forschungen zu verschweigen, weil man persönlich eine andere Überzeugung über eine Theorie hat? Ist es im Interesse der Studenten und der Gesellschaft jegliche Kritik seiner Lieblingstheorie, die man in 2 Stunden in der Schule ohne eigenständiges Denken eingetrichtert bekommen hat, auszublenden oder zu bekämpfen? Wozu soll das gut sein und wieso haben die Anhänger der Relativitätstheorie es nötig die Kritik zu bekämpfen?

Werden nicht Ideologien und Dogmen so durchgesetzt? Hat das Grundgesetz solche Bestimmungen eben auch erlassen, um zu vermeinden, dass Ideologien und Dogmen sich in der Wissenschaft durchsetzen und verankern? Die Zeit im Grundstudium reicht nicht mal für alle gängigen — gehören zur Wahl in die Spezialisierung. Ich Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? aber, dass Sie die Experten nicht unterschätzen. Meiner Ansicht haben wir es hier auch mit einem Effekt der Populärwissenschaft zu tun, in der es nicht üblich ist, Begriffe klar zu definieren.

Dort wird eher eine blumige Sprache gepflegt. In echten wissenschaftlichen Publikationen werden Begriffe durchaus klar definiert. Zeitreisen sind, soweit ich das überschaue, eher ein Ausschlusskriterium für Theorieansätze. Soll heißen: Wenn ein Theoretiker sieht, dass in seinem Theorieentwurf die Zeitrichtung nicht konstant ist, wird er den Ansatz verwerfen.

Lässt sich denn insbesondere die oben 24. Mai 2019 16:26 genannte Sammlung nicht minder lehrreich bearbeiten?? Das ganze Projekt wurde um 2005 ad absurdum zerlegt, es wurden etwa gleichviel Fehler gefunden.

Nur gab es auf die Einwände nie eine Klarstellung des sich versteckenden Autors — Bankrotterklärung. Nun geht das Thema zum 100. Sie persönlich betrachten die Idee von Zeitreisen eher als Ausschlusskriterium für Theorieansätze.

Dieser Sichtweise stimme ich voll zu. Allerdings verbreiten manche Physiker die Sichtweise, dass Zeitreisen zumindest theoretisch möglich sein könnten auch wenn sie praktisch nicht durchfürbar sind — z.

Wird eine solche Sichtweise vertreten, dann muss auch die Frage erlaubt sein, wohin diese Zeitreise gehen kann — d.

Für die Öffentlichkeit Laien stellt sich Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? solch unterschiedliche Standpunkte von Experten das Wesen von Naturwissenschaft als fragwürdig dar: Wer hat recht?

Die vor einigen Wochen veröffentlichte Darstellung des Schwarzen Lochs war eine sensationelle Leistung.

Allerdings ergeben sich auch hier interessante Fragen, z. Die Frage stellt sich nun für den Laien — Wieso sind zeitabhängige Veränderungen im Schwarzen Loch möglich, obwohl dort die Zeit nicht vergeht? In diesem Fall des Professors an einer Universität. Es war also nicht wie sie mit Ist es im Interesse der Studenten und der Gesellschaft jegliche Kritik seiner Lieblingstheorie, die man in 2 Stunden in der Schule ohne eigenständiges Denken eingetrichtert bekommen hat, auszublenden oder zu bekämpfen?

Übrigens war und ist eher eine Herleitung und Darstellung nach Minkowski der Inhalt. Im Kontext dieses Artikels ist noch zu bemerken, daß diese Theorie auch in den Lehrplänen für Schulen genannt wird. Die sind ja vom jeweiligen Bundesland verabschiedet. Ich denke, man sollte dieses Thema nicht allzu sehr vertiefen, weil dann die Gefahr besteht, daß die Diskussion in die Grössenordnung von hunderten Kommentaren ausartet.

Mueller über 1300 fachlich qualifizierten und nicht selten hochkarätigen Autoren sogar auch Nobelpreisträger dokumentiert wurden: : Sein Lebenswerk umfasst schon ab 1911 alle Kritikpunkte über die Spezielle Relativitätstheorie, die heute noch offen sind und zum Beispiel in den SciLogs-Physikblogs noch aktuell kontrovers debattiert werden. Auch hat Gehrke die soziologische und psychologische Komponente der Relativitätstheorie als Massensuggestion erkannt und in einem Buch herausgearbeitet.

Naturwissenschaft

Die Tatsache, dass sie vollständig ausgeblendet wurde bedeutet nicht, dass sie nicht existiert. Auch wenn der Straußenvogel den Kopf in den Sand steckt, das nützt nichts, man kann ihn trotzdem sehen. Trotzdem frage ich mich, wie ich mit Kommentaren umgehen muss, die in keinster Weise sachlich sind und andere diffamieren Hätten Sie dazu einen Tipp oder Hinweise für mich? Wenns strafrechtlich relevant grenzwertig wird wird,Warnungen aussprechen.

Falls Sie authorisiert und in der Lage sind, weitere in diesem Sinne grenzwertige Kommentare des Mitforenten zur selben Thematik nicht mehr zulassen. Falls Sie der Meinung sind, dass all das zu umständlich und mit zu viel unnötiger Arbeit verbunden ist, dann sollten Sie von vornherein auf eine Kommentarfunktion bei ihren Blogs verzichten.

Grundlage sollte sein, dass der Forschungsrahmen gesetzt ist und konstruktives Feedback benötigt und nicht, dass die Grundidee — den Bereich überhaupt zu erforschen — in Frage gestellt wird. Das ist übrigens auch der Rahmen, den ich auf den bisherigen fachdidaktischen Fachtagungen erlebt habe….

Besonders da es bald wieder regnen soll und ich mich jetzt wieder den wesentlichen Aufgaben meines Lebens widmen muss: Rasenmähen. Und welche Kritik gab es denn 1975? Sie haben zwei Namen genannt. Allerdings stand weiter nichts drin ausser einem Verweis auf eine Broschüre, die man kaufen musste. Sie haben zwei Namen genannt. Herr Knoth, soll es ein Witz sein??!! Das finde ich aber nicht lustig. Wenn Autoren gestorben sind, existieren Ihre Werke für Sie nicht mehr???

Werden etwa die Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? der Autoren bei ihrem Tod vernichten und aus den Universitätsbibliotheken entfernt? Dürfen sie nicht mehr als Quellen und Lehrmaterial für den Wissenstransfer verwendet werden? Ich fasse es nicht, echt, ich fasse es wirklich nicht. Mueller über die Kritik zwischen 1908 und 2004 aus der alphabetischen Liste der 1300 kritischen Autoren diejenige heraussuchen, die 1975 noch lebten, wenn es Ihr einziges Kriterium für eine Auseinandersetzung mit kritischen Argumenten ist: dort werden Sie übrigens namhafte Wissenschaftler erkennen, wie gesagt auch einige Nobelpreisträger.

Und hier die Liste der kritischen Arbeiten nach Veröffentlichungsdatum, dort werden Sie noch leichter die zahlreichen Autoren finden, die nach 1975 veröffentlicht haben: Viel Spaß bei der Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie!

Mai 2019 13:22 Nun ja, die Liste ist schon imposant. Es wäre interessant, in welchen Fachzeitschriften z. Letters diese Artikel erschienen sind. Die Meinung von Preikschat wurde zwar in der Elektronik im Editorial erwähnt, aber es gab keinen Artikel, der das Werk wiedergab oder Details beschrieb. In diesem Vorgang stecken einige Theorien, über die der Richter sicher ausführlich sprechen und urteilen wird. In dem Fall, daß er behauptet, daß die Beschleunigung von der Masse des fallenden Körper abhängt.

Und es ist alles andere als unwesentlich, ob in diesem Lande gewählte Volksvertreter oder eine internationale Lobbyorganisation mit dezidiert neoliberaler Agenda mit Sitz in Gütersloh auf die Lehrpläne Einflus nehmen oder direkt oder indirekt die Hochschullandschaft gestalten. In Zeiten wie gerade jetzt, wo jeder genau zu wissen scheint, dass nur er faktisch recht hat und nur seine politische Meinung auf wissenschaftlichen Fakten beruht fake- newas- Diskussionrücken wissenschaftstheoretische Fragestellungen noch weit mehr in Zentrum als eventuell früher.

In meiner Forschungsfrage geht es ja genau darum, ob ein informiertes Wissenschaftsverständnis die Teilhabe aller stärken kann. Mein Ansatz und meine Überzeugung ist daher, dass Schule und Bildung Werkzeuge liefern muss, um genau das zu stärken.

Niemand kann die ganzen komplexen und teilweise bspw. Und ich frage mich, ob ein informiertes Wissenschaftsverständnis — also zu wissen wie Naturwissenschaft funktioniert und wie nicht, zu wissen was Naturwissenschaft liefern kann und was nicht und fähig zu sein gesellschaftliche Wechselwirkungen und Ausprägungen zu erkennen etc.

Wenn das Konzept verstanden ist, so meine Annahme, sind Menschen in der Lage das auf einzelne Spezialfälle zu übertragen. Um meinen Vortrag aktuell, authentisch und letztendlich nachvollziehbar zu gestalten, sind Details unvermeidbar.

Es beginnt mit einer eher selten vorkommenden Maßnahme, daß D ein Blogbeitrag von einem anderen Scilogs-Blogger instrumentalisiert wird, um auf s einen Blogbeitrag hinzuweisen. Ein signifikanter Unterschied zu Deinem Blogbeitrag, im Sinne freier Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? besteht darin, daß der Betreiber des anderen Blogs, Kommentare nicht direkt veröffentlicht und so ohne Kenntnisnahmemöglichkeit der Kommentarleser zensieren kann.

Zum Verständnis: Meinen veröffentlicht der Blogger Joachim Schulz, nachdem er diesen erst einmal ganz alleine Moderation ansehen konnte. Da fiel ihm wohl auf, daß er mit Gegen- Sach-Argumenten nicht weit kommen würde, da es dokumentiert schlicht keine gibt.

Darauf hin habe ich am 24. Dieser wurde von Herrn Schulz nicht veröffentlicht. Damit suggeriert er, daß ich mich ja äußern konnte Erstkommentar aber keine Antwort auf seinen Erwiderungskommentar abgeben kann oder möchte. Diese Art von methodischer Kommentarzensur ist besonders perfide. Nun, hier das, was Herr Schulz Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? zensurwürdig befunden hat: 22.

Sie haben meine Ausführungen unter Punkt 1 nicht verstanden, wollten diese nicht verstehen oder Sie haben möglicherweise nur fragmentarisch gelesen.

Was Sie auch immer zu Ihrer Kommentarerwiderung in vorliegender Form veranlasste, Ihr Versuch mich als jemand mit einem oberflächlichen Wissen darzustellen, scheitert bereits daran, daß jeder, außer offensichtlich Sie, verstehen kann, was ich zur Masse, den Konstituenten und zur Kollisionsenergie in Relation zur unbestimmten Energie geschrieben habe. Halten wir soweit fest, zu Punkt 1 Außer Polemik kein Argument Ihrerseits, wie freie Parameter, variable Kopplungskonstanten, nicht detektierbare Theorieobjekte usw.

Auch wenn Du Dich nicht mit den fachlichen Aspekten der Theoretischen Grundlagenphysik auskennst, so kannst Du Dir sehr wohl ein Bild davon machen, ob mein obiger Kommentar zensurwürdig ist.

Daß Joachim Schulz hier keine Ausnahme darstellt, sondern leider zu einer ganzen Reihe von Zensoren auf Scilogs gehört, habe ich dokumentiert. Mai 2019 05:07 Für die Öffentlichkeit Laien stellt sich durch solch unterschiedliche Standpunkte von Experten das Wesen von Naturwissenschaft als fragwürdig dar: Wer hat recht? Ist das wirklich ein Problem.

Von anderer Seite kommt der Vorwurf, Kritik werde von der etablierten Wissenschaft unterdrückt. Dass es gerade in den Randbereichen der Physik, wo die experimentelle Datenlage dünn ist, unterschiedliche Meinungen gibt, sollte erstens nicht überraschen.

Zum anderen ist es ein Zeichen, dass es eben doch Freiheit in der Wissenschaft gibt. Ich halte es für positiv, wenn auch unplausibel scheinende Ideen durchgerechnet werden. Die Quantenmechanik schien auch zunächst allen Beteiligten unplausibel. Hm, wer vertritt denn solch eine Auffassung?

Weiter oben wurde die obsolete Phlogiston-Theorie erwähnt. Wenn bei solchen Berechnungen aber zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse herauskommen — dann hat die Wissenschaft ein Glaubwürdigkeitsproblem. Wenn also zu einer Idee Zeitreisen zwei völlig verschiedene Ergebnisse herauskommen, dann bedeutet dies — dass hier noch ein Klärungsbedarf besteht.

Denn entweder ist die verwendete Mathematik so beliebig — dass man damit jedes gewünschte Ergebnis erhalten kann; oder in einer dieser Berechnungen ist ein Fehler enthalten; oder beide Rechnungen waren korrekt und man wäre dadurch auf eine neue interessante Fragestellung gestoßen — die es zu klären gäbe.

Wissenschaft verliert an Glaubwürdigkeit, wenn deutlich erkennbaren Widersprüchen nicht nachgegangen wird. Einer dieser Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

vertritt auch noch die Behauptung, dass unser Bewusstsein unabhängig vom menschlichen Gehirn existieren würde — diese Behauptung ist nachweislich falsch; Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

durch viele Experimente belegt ist. Aus meiner persönlichen Sicht missbraucht dieser ´Experte´ das Recht auf wissenschaftliche Freiheit dazu, Lügen zu verbreiten. Natürlich, mein Forschungsfeld ist sehr bildungspolitisch geprägt und ich mache mir auch in meiner eigenen Community nicht immer Freunde mit der Auffassung. Es gehört eben nicht zum guten Ton, Naturwissenschaft und Politik in Bezug zueinander zu setzen oder gar zu vermischen.

Aber das Tolle am Thema ist, dass Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? sich sehr gut zum Diskutieren eignet. Daher möchte ich auch in keinster Weise Zensur betreiben.

Liegt ja auch meiner Grundannahme zugrunde — was alle angeht, können nur alle lösen. Jeder kritische Teilnehmer wird in den SciLog-Physikblogs sofort damit angegriffen, mit großzügiger Duldung und sogar wohlwollender Ermutigung der Physik-Blogger — seit mehr als 10 Jahren, seit der Gründung von SciLogs.

Vous tombez de la lune, Balanus, Sie fallen gerade vom Mond. Zweifel an der Relativitätstheorie gelten unter Physikern als unseriös. Sie ist eine der am besten überprüften Theorien überhaupt — und zugleich beliebte Zielscheibe von Spinnern. Jetzt haben wir das Jahr 2019 und nicht 1919 und inzwischen gibt es Experimente und Beobachtungen, die im Einklang mit den Vorhersagen der Relativitätstheorie sind.

Die Ansichten etwa von Ulf von Rauchhaupt sind daher schon sehr plausibel. Wie es aus dieser Diskussion hervorgeht können all dieser Experimente nicht die Relativitätstheorie bestätigen, weit verfehlt, sie sind vielmehr Fehlinterpretationen, ruinöse Marketingprodukte, aufwendige Fakenews bzw.

Laura, zu Deiner Frage der Kommentarmoderation. Es existieren offensichtlich im Detail individuelle Unterschiede, wie mit einer Aufgabe umgegangen werden kann. Ich schreibe Dir folgend, wie ich einen Blog betreiben würde respektive was ich als wichtig empfinde.

Mich würde generell interessieren, wie viele Leser einzelne Blogartikel haben. Und insbesondere würde mich interessieren, wie viele Leser meine Blogartikel besuchen. Diese Zahlen würde ich von der Scilogs-Redaktion erfragen und meinen Lesern vermitteln. Eine Fragestellung ist, gibt es bezüglich der gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Meinungen der Blogger Pro- Kontra- Mainstream- Tendenzen?

Gibt es gesellschaftliche und wissenschaftliche Tendenzen der Kommentarschreiber? Wie viele Kommentarschreiber gibt es? Ich würde ungesehen erst einmal alle Kommentare zulassen. Bedeutet: Jemand der einen Kommentar verfasst hat, kann diesen zu seinem gewünschten Zeitpunkt zu meinem Blogartikel veröffentlichen. Sollte der Kommentarschreiber signifikant und wiederholt vom eigentlichen Blog-Thema abweichen, so würde ich darauf in einem Erwiderungskommentar sachlich hinweisen 1. Grund: off-topic-Wiederholung Was ich nicht machen würde, ist einen off-topic Erstkommentar löschen.

Praktischer und leserinformativer Hintergrund: Die Kommentarmitleser können selbst erkennen, warum ein off-topic-Wiederholungs-Schreiber-Kommentar gelöscht wurde. Sollte es zu Beleidigungen meiner Person als Artikelautor oder zu Beleidigungen anderer Kommentarschreiber kommen, so würde ich den Beleidiger auffordern, sich zu entschuldigen.

Kurz zur problematischen Situation der Kommentarschreiber. Ein einmal veröffentlichter Kommentar kann nicht mehr editiert werden. Selbst banale Schreibfehler können nicht korrigiert werden. Hier wäre es meine Aufgabe, Verbesserungen seitens der Scilogs- Redaktion mit Nachdruck zu fordern. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Der Blogger heißt Lars Jäger. In einem weiteren Kommentar werde ich allgemeinverständlich ausführen, warum die Moderatorenpraxis seitens diverser Scilogs-Blog-Artikel-Schreiber, losgelöst von den Inhalten, u. Das werde ich ernst nehmen und versuchen umzusetzen, weil ich das Vorgehen sehr konstruktiv finde. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich bei Scilogs noch nie einen Kommentar gelöscht habe! Es ist natürlich wesentlich aufwändiger und bestimmt manchmal unangenehm, aber ich finde einfach, wenn ich blogge, weil ich Rückmeldungen haben will und das bedeutet, dass ich jegliche Rückmeldung zulasse, weil — wer Rückmeldung haben will, muss auch offen dafür sein, sonst will man ja nur Bestätigung.

Übrigens, ich lasse die Rückmeldungen und die Überlegungen, die ich daraus entwickele, ebenfalls in mein Forschungsvorhaben einfließen. Zudem werde ich bei kommenden Beiträgen konkreter in mein Thema einsteigen und beispielsweise Auszüge von meinem Forschungsinstrument veröffentlichen, um hier schon einmal erste Einschätzungen zu erhalten.

Da es aber hier wichtiger als beim aktuellen Blogbeitrag ist, dass die Leute beim Thema bleiben und konstruktive Kritik äußern was kann verbessert werden und nicht, das ist doch alles Schwachsinnwerde ich spätestens dann deine Tipps ausprobieren! Mai 2019 11:59 Wie es aus dieser Diskussion hervorgeht können all dieser Experimente nicht die Relativitätstheorie bestätigen, weit verfehlt, sie sind vielmehr Fehlinterpretationen, ruinöse Marketingprodukte, aufwendige Fakenews bzw.

Nun ja in dieser Diskussion ging es eher um Gedankenexperimente als um reale Experimente. Dass: überhaupt jemand ein kritisches Interesse an einer Falsifikation hat, den Willen dazu hat und bereit ist, die finanziellen Mittel dafür bereitzustellen.

Und natürlich, dass die falsifikatorischen Experimente absolut transparent sind und problemlos unabhängig reproduziert Warum führt man in Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? Naturwissenschaft Experimente durch?

können. Das kleine spielt auf der Bühne des großen, sollte aber selbst die Bühne bilden, das große erklären. Das bringt neue bisher unbekannte Freiheitsgrade wegen der Selbstbezüglichkeit, die cranks stören sich ja schon an den Freiheitsgraden der Raumzeit mit der Wellenlösung. Das ist die Relativitätstheorie schon. Etwa das Experiment von Boterman sollte nach seiner Dissertation Abweichungen von der Theorie mit einer hohen Präzision nachweisen.

Dass: überhaupt jemand ein kritisches Interesse an einer Falsifikation hat, den Willen dazu hat und bereit ist, die finanziellen Mittel dafür bereitzustellen. Wie oben genannt, ist dieses Interesse schon vorhanden. Und natürlich, dass die falsifikatorischen Experimente absolut transparent sind und problemlos unabhängig reproduziert werden können.

Experimente im Labor sind dies auf jeden Fall. Und ich frage mich, ob ein informiertes Wissenschaftsverständnis — also zu wissen wie Naturwissenschaft funktioniert und wie nicht, zu wissen was Naturwissenschaft liefern kann und was nicht und fähig zu sein gesellschaftliche Wechselwirkungen und Ausprägungen zu erkennen etc. Ich denke, dass das entwickeln von Skills nur mit modernen Inhalten klappen kann. Schließlich möchten die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie die Naturwissenschaften heute funktionieren und wie sie sich in aktuelle Diskussionen einbringen können.

Das Nachvollziehen van Galileos Fallversuchen eigentlich Rollversuche auf der schiefen Ebene hilft da nur bedingt. Wir sind sehr inhaltsgeprägt in unserer Tradition, aber Inhalte lösen sich immer rasanter ab und was bleibt und Menschen hoffentlich zukunftsfähig macht sind die sogenannten Zukunftskompetenzen z. Kompetenzen können schließlich nicht inhaltslos gefördert werden, aber in meinen Augen ist die Diskussion welche neuen Inhalte andere ablösen sollen so für sich gesehen nicht zielführend.

Ich bin der Meinung, dass immer auch geschaut werden muss, mit welchem Ziel also welche Zukunftskompetenzen und grundlegende Konzepte und Strategien Inhalte thematisiert werden. Schule muss — heute mehr denn je — vor allem das Lernen-lernen vermitteln. Am besten ist es natürlich in meinen Augen dazu aktuelle Themen in den Unterricht zu integrieren, mediale Fälle einmal zu analysieren und zu hinterfragen.

Es gehört eben nicht zum guten Ton, Naturwissenschaft und Politik in Bezug zueinander zu setzen oder gar zu vermischen.

Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch?

Ja-ja »Premature optimization is the root of all evil. « : Das schuldhafte, unbußfertige Koma oder Ableben gewisser Urheber ließe lässt?? Die Diskussion wird immer abgehobener. Die Lehrer in der Schule sind schon froh, wenn ein Schüler die Physik Newtons verinnerlicht. Physik und Technik dienen einem praktischen Zweck. Man muss zunächst einmal zwischen Schule und Forschung unterscheiden — ich weiß, jetzt wird angemerkt, dass das ja eben das Problem ist, weil zwischen Theorie und Praxis eine Kluft herrscht.

Aber ich verstehe meine Forschung im Kontext so, dass zunächst einmal Grundlagen gelegt werden müssen, die empirisch untersucht und legitimiert sind. Dann kommt der nächste Schritt in der Forschung, bei der hoffentlich Lehrkräfte mit einbezogen werden zeigt sich bei vielen tollen Forschungsprojekten, dass die Synergie von Forschung und Praxis häufig zu fruchtbaren Ergebnissen und Materialien führt — nämlich die schulpraktisch bezogene Forschung, die beispielsweise Lehrerfortbildungsangebote, Materialien oder Ähnliches konzipiert.

Dann wäre idealerweise eine Rückkopplungsschleife von praktischen Erfahrungen und Modifikationsmöglichkeiten nachgeschaltet — so zumindest die Vorstellung. Natürlich ist mein Thema rein schulisch betrachtet total abgehoben, aber ich bin der Meinung, dass Grundlagenforschung das immer irgendwie ist, weil das Konkrete dabei häufig fehlt oder einfach abstrakt ist.

Aber stellen wir uns mal vor, dass aus meiner Forschung ein neues Konstrukt empirisch gestärkt wird, das Anhaltspunkte gibt, inwieweit das Wissenschaftsverständnis zu fördern ist und welche Aspekte und Merkmale da besonders essenziell sind — dann hätten wir einmal eine theoretische Grundlage, auf der konkrete Maßnahmen entwickelt werden können. Und das empirisch legitimiert und nicht einfach nach individuellem Gusto. Aber es geht ja eher um grundsätzliche Überlegungen, ob über andere Konzepte ein besseres naturwissenschaftliches Lernen ermöglicht wird — dafür braucht es aber zunächst den theoretischen Rahmen, an dem dann konkretisiert wird.

Nur weil Lehrkräfte schon froh sein können einen gewissen Inhalt irgendwie vermittelt zu haben, heißt das doch nicht, dass wir deswegen am besten so weiter machen und ja nicht noch mehr neue Ideen entwickeln sollten — im Gegenteil, die Lernenden hinterfragen immer mehr den Sinn von Inhalten für ihr persönliches Leben und ihre Zukunft — zu recht!

Und das sollte doch auch Anlass dazu sein, vor diesem Hintergrund die grundsätzliche Lehre und ihre Zielsetzungen zu hinterfragen.

Das ist ein sehr pragmatischer Blickwinkel. Aber ist es Sinn der Sache etwas zu nutzen, was zwar funktioniert, was man aber nicht versteht? Das sieht man doch so häufig Warum führt man in der Naturwissenschaft Experimente durch? Mathe- oder Physikunterricht. Formeln die nicht den Theorien entsprechen!

Was aber nichts Neues ist, da es merkwürdgerweise fast überall schwierig ist, diese Diskussion zu eröffnen geschweige denn weiterzuführen.

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