Question: Wie sollte der Langzeitzuckerwert sein?

Bei Gesunden haben durchschnittlich 5% der Hämoglobinmoleküle Zucker angelagert, der HbA1c beträgt 5%. Durch den erhöhten Blutzucker bei Diabetikern ist folglich auch der Langzeitzuckerwert erhöht. Bei Typ 1-Diabetikern sollte der HbA1c unter 7,5% liegen, bei Typ 2-Diabetikern zwischen 6,5% und 7,5%.Bei Gesunden haben durchschnittlich 5% der Hämoglobinmoleküle Zucker angelagert, der HbA1c beträgt 5%. Durch den erhöhten Blutzucker

Wie hoch sollte der HbA1c-wert sein?

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft empfiehlt bei Typ-1-Diabetes HbA1c-Werte unter 58 mmol/mol (7,5 Prozent), falls das ohne schwerwiegende Unterzuckerungen oder andere Nebenwirkungen möglich ist. Beim Typ-2-Diabetes empfiehlt sie einen Zielkorridor zwischen 48 und 58 mmol/mol (6,5 bis 7,5 Prozent).

Was sagt der Langzeitzucker aus?

Was bedeutet Langzeitzucker? Der HbA1c-Wert ist ein wichtiger Laborwert bei der Diagnose und Behandlung von Diabetes. Er wird auch Langzeitzuckerwert oder Blutzuckergedächtnis genannt und zeigt an, wie gut der Blutzuckerspiegel in den vergangenen Wochen eingestellt war.

Was sagt der Langzeitwert bei Diabetes aus?

Da die roten Blutkörperchen im Durchschnitt etwa 120 Tage leben, eignet sich der HbA1c-Wert als Diabetes Langzeitwert und liefert damit eine Information über die Blutzuckereinstellung der letzten acht bis zwölf Wochen. Tagesindividuelle Schwankungen beeinflussen den HbA1c-Wert nicht.

Eine gute Blutzuckereinstellung ist bei Diabetes wichtig, um langfristige Folgeschäden zu vermeiden und um akute Entgleisungen wie eine Unterzuckerung oder — besonders bei Typ-1-Diabetes — eine Ketoazidose zu verhindern. Eine Ketoazidose kommt vor allem bei Menschen mit Diabetes vor, deren Körper kein eigenes produzieren kann — insbesondere also bei.

Wenn dem Körper bei einem schweren Insulinmangel keine Glukose für die Energieversorgung zur Verfügung steht, deckt er seinen Energiebedarf, indem er freie Fettsäuren abbaut.

Warum gute Blutzuckerwerte wichtig sind

Dabei entstehen Ketonkörper, die das Blut übersäuern. Bei Menschen mit ist die Gefahr einer Ketoazidose in der Regel sehr gering.

Wie sollte der Langzeitzuckerwert sein?

Hier besteht eher das Risiko eines ein sogenannten hyperosmolaren Komas: Wenn der Blutzuckerspiegel sehr hoch ist, scheidet der Körper übermäßig viel Harn aus. Auf diese Weise versucht er, die überschüssige Glukose loszuwerden. Dies kann zu Bewusstseinsstörungen, Koma und schlimmstenfalls zum Tod führen.

Wie sollte der Langzeitzuckerwert sein?

Nicht nur ein hoher Blutzuckerspiegel ist bei Diabetes problematisch. Zu niedrige Werte können sogar lebensgefährlich sein. Hier erfahren Sie, wie sich eine Hypoglykämie äußert und was bei ihr zu tun ist Zuckerspitzen und dauerhaft erhöhte Werte vermeiden Bei der Diabetestherapie geht es also einerseits darum, akute Stoffwechselentgleisungen zu verhindern, wie sie weiter oben beschrieben sind.

Blutzuckerwerte: Optimal, normal, Tabelle, messen, umrechnen

Andererseits muss verhindert werden, dass dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte die Wie sollte der Langzeitzuckerwert sein? und Nerven im Körper schädigen. Schäden an Gefäßen und Nerven sind die Hauptursache der Folgeerkrankungen des Diabetes - etwa eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls.

Wie sollte der Langzeitzuckerwert sein?

Ist der Zuckerspiegel im Blut chronisch zu hoch, bemerken Betroffene meist nichts davon. Zwar gibt es Symptome, doch sind diese unspezifisch und äußern sich oft nicht oder nur schwach. Das ist auch der Grund, weshalb viele Menschen mit Typ-2-Diabetes oft jahrelang nicht von ihrer Erkrankung wissen. Wird sie dann entdeckt, bestehen oft schon Folgeschäden — wie etwa eine Nierenschwäche, Netzhautschäden oder schlecht heilende Fußgeschwüre.

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