Question: Was macht eigentlich Cosma Hagen?

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Cosma Shiva Hagen ist eine deutsche Schauspielerin, und Tochter der Sängerin Nina Hagen und des Musikers Ferdinand Karmelk. Als Synchronsprecherin hat sie unter anderem Disneys Mulan die Stimme geliehen. Cosma Shiva Hagen ist sehr engagiert für den Tierschutz und unterstützt Fairtrade.Cosma Shiva Hagen ist eine deutsche Schauspielerin, und Tochter der Sängerin Nina Hagen und des Musikers Ferdinand Karmelk. Als Synchronsprecherin

Als literarische Vorlage diente das Theaterstück Huit femmes von. Der Film wurde auf der gefeiert und erhielt unter anderem einen für das Darstellerensemble, das auch mit dem ausgezeichnet wurde.

In Frankreich gehörte 8 Frauen zu den zehn erfolgreichsten Filmen des Jahres. Auch in Deutschland sahen mehr als eine Million Zuschauer den Film in den Kinos. Ihre Mutter Gaby hat sie vom Bahnhof abgeholt und führt sie ins abgelegene Haus der Familie. Dort wird Suzon von ihrer Großmutter Mamy, ihrer jüngeren Schwester Catherine, von der Köchin Madame Chanel sowie von ihrer Tante Augustine und dem neuen Hausmädchen Louise empfangen.

Lediglich Suzons Vater Marcel — der einzige Mann im Haus —, dessen Geschäfte in letzter Zeit schlecht laufen, lässt sich nicht blicken. Als Louise ihm sein Frühstück aufs Zimmer bringen will, entfährt ihr ein gellender Schrei, denn der Hausherr liegt tot in seinem Bett mit einem Messer im Rücken. Aus Angst, der Mörder könne zurückkehren, um eventuelle Spuren zu verwischen, schließt Catherine das Zimmer des Toten ab.

Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert, weil das Telefonkabel durchtrennt wurde. Auch das Auto springt nicht an. Die Frauen sehen sich daher gezwungen, selbst den Mörder zu finden. Aufgrund des vielen Schnees, der das Verlassen des Anwesens unmöglich macht, wird ihnen klar, dass eine von ihnen den Mord begangen haben muss.

Überraschend trifft schließlich auch Pierrette, die Schwester des Opfers, ein. Sie habe einen mysteriösen Anruf erhalten und sich deshalb zum Ort des Geschehens begeben. Was macht eigentlich Cosma Hagen? anwesenden Damen beginnen nun, sich gegenseitig zu verhören. Wie sich herausstellt, hatten alle acht Frauen ein Mordmotiv und zudem die Gelegenheit zur Tat. Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich, ihre jeweiligen Geheimnisse — Giftmord, lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe und außereheliche Affären — zu bewahren.

Marcel wurde nicht ermordet; er befand sich die ganze Zeit quicklebendig in seinem Zimmer, von wo aus er die Gehässigkeiten der Frauen untereinander miterleben konnte. Als Catherine das Zimmer ihres Vaters aufschließt, hält sich dieser eine Pistole an den Kopf und erschießt sich zum Entsetzen aller acht Frauen. Das vermeintliche Mordopfer, Familienvater Marcel, von dem zwar ein Großteil der Dialoge handelt, wird lediglich als Statist gezeigt.

Sie sitzt im Rollstuhl und ist stets bemüht, zwischen ihren immerzu streitenden Töchtern Gaby und Augustine zu vermitteln. Doch hinter ihrer großmütterlichen Was macht eigentlich Cosma Hagen?

verbirgt sich eine scheinheilige Frau, die die Gastfreundlichkeit ihres Schwiegersohns schamlos ausnutzt und heimlich zur Flasche greift. Zudem ist sie überaus geizig. Um ihre Aktien nicht Marcel geben zu müssen, die ihn aus Was macht eigentlich Cosma Hagen? finanziellen Schwierigkeiten retten würden, behauptet sie, die Papiere seien ihr gestohlen worden. Ihr größtes Geheimnis ist jedoch, ihren Mann, einen Oberst, der ihr ein sorgenfreies Leben geboten hatte, den sie aber nie hatte ausstehen können, einst vergiftet zu haben.

Sie legt sehr viel Wert auf ihre äußere Erscheinung und fürchtet sich vor dem Älterwerden. Ihr Wohlstand und ihre finanzielle Absicherung sind ihr jedoch am wichtigsten. Sie versucht stets, das Bild der ehrwürdigen, treusorgenden Ehefrau aufrechtzuerhalten, und macht sich damit zur Heuchlerin.

Während sie sich über den in ihren Augen unmoralischen Lebenswandel ihres Hausmädchens Louise und ihrer Schwägerin Pierrette mokiert, hat sie selbst einen Liebhaber: den Geschäftspartner ihres Mannes — Jacques Farnoux —, für den sie Marcel verlassen wollte.

Was macht eigentlich Cosma Hagen?

Obwohl sie selbst mit Suzon einst unehelich schwanger Was macht eigentlich Cosma Hagen?, beschimpft sie Suzon als Dirne, als diese gesteht, ein uneheliches Kind zu erwarten.

Später jedoch gibt sie sich Pierrette nach einem anfänglichen Kampf auf dem Teppichboden in einem innigen Kuss hin. Sie Was macht eigentlich Cosma Hagen? Probleme mit dem Herzen, und das in mehr als nur einer Beziehung: In ihr schlummern tiefe Gefühle, die sie sich nicht auszuleben getraut.

Diesem schreibt sie sogar Liebesbriefe, die sie jedoch nicht abschickt. Nachdem Augustine erfahren hat, dass ihre Mutter Mamy ihren Vater auf dem Gewissen hat, von dessen Tod sie sich nie erholen konnte, ist sie zunächst außer sich und anschließend tieftraurig.

Später überwindet sie ihre Trauer und erhält die Aufmerksamkeit aller, als sie in einem Kleid ihrer Schwester, ohne Brille und mit offenem rotem Haar als erblühte Schönheit die Treppe hinabschreitet.

Die weiße Orchidee repräsentiert sowohl ihre Jugend als auch ihr sexuelles Potential. Wie sich herausstellt, kannte Louise ihren Hausherrn Marcel bereits zuvor und ließ sich auf eine Affäre mit ihm ein, woraufhin sie die Stelle des Dienstmädchens bekam.

Als sie von Gaby zur Rede gestellt Was macht eigentlich Cosma Hagen?, gibt Louise offen zu, die Geliebte von Marcel zu sein. Doch es ist eigentlich Gaby, der sie als Dienerin treu, gar devot ergeben ist, von deren mangelnder Autorität und Durchsetzungskraft sie sich jedoch enttäuscht zeigt.

Sie ist bekannt als ehemalige Nackttänzerin, deren verruchtes und ausschweifendes Liebesleben besonders bei ihrer Schwägerin Gaby auf Entsetzen stößt und sie für die anderen Frauen immer wieder zur Hauptverdächtigen macht. Pierrette genießt das Leben in vollen Zügen und ist dabei auch den Frauen nicht abgeneigt. Mit Madame Chanel pflegt sie eine geheime Beziehung, sie ist jedoch zunehmend von Gaby fasziniert. In der vermeintlichen Mordnacht hatte sie ihren Bruder heimlich aufgesucht, um von ihm einen hohen Geldbetrag zu erpressen.

Das Geld hatte sie wiederum ihrem Liebhaber für eine Reise nach gegeben. Als sich herausstellt, dass es sich bei ihrem und Gabys Liebhaber Jacques Farnoux um ein und denselben Mann handelt, geraten die beiden Frauen in einen Streit, bei dem sie zunächst miteinander kämpfen und sich anschließend küssend in den Armen liegen.

Sie studiert in und hat dort einen Freund, in den sie sehr verliebt sei. Sie hatte den Zug einen Tag früher genommen und war heimlich in das Haus geschlichen, um mit Marcel unter vier Augen zu sprechen. Auf die Frage, worum es bei dieser Unterredung ging, gesteht sie den anderen, dass sie schwanger sei, ohne verheiratet zu sein.

Als Pierrette Andeutungen macht, dass Was macht eigentlich Cosma Hagen? bei ihrer Heirat mit Marcel bereits schwanger mit Suzon gewesen sei, drängt diese zu erfahren, wer ihr wirklicher Vater ist.

Dieser war Gabys große Liebe und kam bei einem Autounfall vor Suzons Geburt ums Leben. Als Suzon mit ihrer Schwester Catherine in Streit gerät, enthüllt sie dieser, dass sie froh sei, nicht die leibliche Tochter von Marcel zu sein, denn das Kind in ihrem Bauch stamme von ihm. Ihre Unschuld und ihr Idealismus werden durch das symbolisiert. Sie liest gern Kriminal- Spionage- und Abenteuerromane, und es stört sie sehr, von allen wie ein kleines Kind behandelt zu werden. Überzeugt, die Einzige zu sein, die ihren Vater aufrichtig liebt, inszeniert sie den Mord und trifft alle Vorkehrungen, wie das Zerschneiden der Telefonleitung und der Autokabel, um die anderen glauben zu machen, der Mörder sei unter ihnen.

Als Madame Chanel ihr Spiel durchschaut, jagt ihr Catherine mit dem Schuss aus einem Revolver Angst ein und bringt sie damit zum Schweigen. Den Revolver schiebt sie Pierrette unter, die daraufhin erneut als Mörderin verdächtigt wird. Als Madame Chanel sich doch entschließt, die Wahrheit ans Licht zu bringen, sieht sich Catherine gezwungen, die Inszenierung des Mordes zuzugeben.

Die veranschaulicht ihr warmherziges und bodenständiges Gemüt. Ihr Geständnis, lesbisch zu sein und mit Pierrette mehr als nur Karten zu spielen, schockiert die übrigen Frauen in hohem Maße. Weil sie irrtümlich glaubt, dass zwischen Pierrette und ihrem Bruder mehr als nur geschwisterliche Zuneigung war, wird ihr Eifersucht als Mordmotiv zur Last gelegt.

Als Einzige, die Catherines Inszenierung durchschaut, will Madame Chanel ihre Theorie mit einem letzten Beweis untermauern, weshalb sie kurzzeitig das Haus verlässt und Marcel vom Garten aus an seinem Fenster stehen sieht.

Bei ihrer Rückkehr fällt ein Schuss, woraufhin Madame Chanel vor Schreck zu Boden fällt und in der Folge unfähig ist zu sprechen. Die Rechte für eine Neuverfilmung von Die Frauen hatten sich jedoch in den 1990er Jahren bereits die beiden Schauspielerinnen und Was macht eigentlich Cosma Hagen?. Da Ozon dennoch unbedingt einen ähnlichen Frauenfilm inszenieren wollte, musste er sich nach einer anderen Vorlage umsehen. Er stieß schließlich auf ein fast vergessenes Bühnenstück des französischen Autorsdas unter dem Titel Huit femmes 1958 erstmals auf der Theaterbühne gespielt und 1972 für das französische Fernsehen verfilmt worden war u.

Bei der Besetzung für seine Kinoversion setzte Ozon wie Was macht eigentlich Cosma Hagen? Cukor auf große Namen der Filmbranche. Nach ihrer Zusage folgten auch Was macht eigentlich Cosma Hagen?, und.

Zusammen mit der Drehbuchautorin schrieb Ozon daraufhin die Dialoge der literarischen Vorlage neu, um sie seinen acht Darstellerinnen auf den Leib zu schneidern. Gedreht wurde in den damals neu entstandenen Filmstudios voneinem kleinen Vorort im Norden von. Als bekannt wurde, dass sich Leinwanddiven wie Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart und Fanny Ardant bereit erklärten, gemeinsam vor einer Kamera zu stehen, erwartete man Eifersüchteleien und Zickereien am Filmset.

Keine der Schauspielerinnen habe sich jedoch in den Mittelpunkt gedrängt, sondern das eigene Ego der Gemeinschaft im Dienst einer harmonischen Inszenierung untergeordnet. Es schweißt einen auch zusammen, wenn man sieht, dass selbst die ältesten Hasen mit demselben Lampenfieber kämpfen wie die Neulinge. Um diese mit der nötigen Autorität durch die einzelnen Szenen zu führen, bediente sich Ozon einer Strategie seines Vorbildsnach der man einen Schauspieler zunächst umgarnen, dann überzeugen, ins Vertrauen ziehen und letztlich konsequent dominieren solle.

Meine Schauspielerinnen waren sich über die Art des Films nicht Was macht eigentlich Cosma Hagen? im klaren. Deshalb musste ich ihnen zeigen, dass ich der Chef war und worauf ich hinauswollte. Danach haben sie mir vertraut.

8 Frauen

Ozon bedankte sich für das Vertrauen in seine Arbeit, indem er jeder Schauspielerin einen rührenden Moment im Film zugestand, der sie dem Zuschauer gegenüber sympathisch erscheinen lassen sollte. Sich selbst sah Ozon auch als eine Art Wissenschaftler an. Denn im Innersten sind sie alle unsicher. Jemand wie Catherine Deneuve muss mit ihrem Regisseur sehr eng zusammenarbeiten.

Aber bei 8 Frauen war das unmöglich, denn ich konnte ja keiner mehr Aufmerksamkeit schenken als den anderen. Alles ging ganz demokratisch zu. Und weil jede der Darstellerinnen ihren eigenen Arbeitsstil hat, musste ich mich in acht verschiedene Personen aufteilen.

Die viel zitierte Szene, in der sich Deneuve und Ardant kämpfend auf dem Boden wälzen und sich anschließend küssen, war für beide Darstellerinnen keine leichte Aufgabe. Denn nichts ist schwerer, als einen Kuss gut zu filmen. Glücklicherweise hatte Ozon eine sehr genaue Vorstellung von der Szene: Für ihn war klar, dass ich die Oberhand behalten würde. Das Lied wurde erstmals 1963 veröffentlicht und ursprünglich von der französischen Sängerin gesungen. Das Lied wurde ursprünglich von für geschrieben und drückt Augustines Einsamkeit und ihre Ängste vor dem Leben aus.

Ihre Choreografie mit Andeutungen zu ihrer Vergangenheit als Nackttänzerin zollt Tribut an berühmten Striptease zu in 1946. A quoi sert de vivre libre wurde ursprünglich von gesungen und erklärt, dass das Leben ohne die Liebe nichts wert sei. Musik und Text stammen von André Popp und und bescherten 1967 einen Hit. Die Ballade wurde von Sébastien Balasko und Daniel Fauré geschrieben, ursprünglich von interpretiert und beschreibt, wie Was macht eigentlich Cosma Hagen? Frauen aus Einsamkeit zu Was macht eigentlich Cosma Hagen?

hingezogen fühlen können, Männer andere Männer heiraten oder Menschen Kathedralen bauen, nur um die Illusion zu haben, nicht allein zu sein. Das von Michel Mallory geschriebene Toi jamais wurde erstmals von der Sängerin veröffentlicht. Gaby beklagt sich damit, dass sie von zahlreichen Männern angebetet werde, von ihnen Autos, Schmuck und Pelze geschenkt bekomme, jedoch von dem Mann, den sie liebe, weder diese weltlichen Dinge, noch die erwartete Aufmerksamkeit erhalte.

Es bleibt offen, ob sie sich damit auf ihren Mann Marcel oder auf ihren Liebhaber Jacques Farnoux bezieht. Die übrigen sechs Frauen tanzen dazu im langsamen Takt der Musik. Am Ende des melancholischen Liedes stehen alle acht Frauen in einer Reihe Was macht eigentlich Cosma Hagen?

dem Zuschauer und halten sich an den Händen — der Abspann beginnt. Die Kamerafahrt am Anfang des Films zeigt einen winterlichen Park, der komplett gemalt wurde, da es Ozon wichtig war, dem Zuschauer gleich zu Beginn zu vermitteln, dass es sich bei 8 Frauen um eine handelt, die man nicht ernst nehmen sollte.

Szenenbildner Arnaud Was macht eigentlich Cosma Hagen? Moleron ließ sich für die Innen- und Außenarchitektur des Herrenhauses von Wohnsitzen vom Ende des 19. Die bühnenartigen Räume verweisen auf den Charakter der literarischen Vorlage. Eine geschwungene Treppe, die zum Zimmer des vermeintlichen Mordopfers führt, dominiert den Hauptraum, wo die meisten Szenen stattfinden, während rote Teppiche und Samtvorhänge wie in 2001 häufig die Szenerie umrahmen und im Kontrast zur grünen Tapete stehen.

Die Farben sind stets kräftig und kennzeichnen jeden Raum als Hommage an die farbenfrohen -Musicals aus der Hollywoods. Beim Mobiliar setzte Moleron auf eine Mischung aus - und -Design. Die Geschichte spielt daher in einer Zeit, als das Leben der von zahlreichen, vor allem sexuellen Tabus wie Scheidung, Ehebruch, Abtreibung oder Homosexualität geprägt war. Moleron zufolge wählte man speziell das Jahr 1953, da den Beteiligten die Mode aus diesem Jahr interessanter und glamouröser schien, als jene vom Ende der Dekade.

Auf der Suche nach Inspiration durchforstete Kostümdesignerin die Modemagazine dieser Zeit und sah sich im Rahmen ihrer Recherche zahlreiche alte Filme an. Sie orientierte sich bei ihrer Arbeit aber vor allem ander bereits 1947 Was macht eigentlich Cosma Hagen?

nach dem die Modewelt mit engen Taillen und weiten revolutioniert hatte. Als Dienstmädchen Louise zu sehen: Emmanuelle Béart Die meisten der Figuren, wie Madame Chanel in ihrer dunkelgrauen Arbeitskleidung und Mamy in ihrem konservativen lavendelfarbenen Kostüm, tragen abgesehen von kurzen Rückblenden während des gesamten Films dasselbe Was macht eigentlich Cosma Hagen?.

Andere Kostüme, wie die von Gaby und Pierrette, variieren zeitweilig durch Accessoires wie eineMäntel und Handschuhe. Catherine hingegen trägt zunächst einen blassblauen Schlafanzug und ist später in dunkelgrüner Strickjacke und hellgrüner Dreiviertelhose zu sehen, was ihre unschuldige und kindliche Natur hervorhebt.

Augustine trägt am Anfang des Films einen rot karierten Morgenmantel und danach eine giftgrüne Bluse zu einem braunen Rock mit passender Jacke. Nach ihrer Verwandlung ist sie in eine silberfarbene Abendrobe mit großer Schleife und luxuriöser gekleidet, wofür Glamour-Ikone Patin stand.

Was macht eigentlich Cosma Hagen?

Gaby erscheint zu Beginn in einem beigefarbenen Mantel mit majestätischem gemäß ihrer Stellung als Herrin des Hauses im Stil einer. Darunter trägt sie ein enges blaugrünes Kleid. Im Kontrast dazu hat ihre Gegenspielerin Pierrette ihren ersten Auftritt in einem schwarzen Mantel und einer schwarzen Jacke, die sie bei ihrer Showeinlage auszieht, woraufhin ein leuchtend rotes Kostüm zum Vorschein kommt, das wie die Rose im Vorspann ihre Sinnlichkeit wie die illustriert. Auch bei den Schuhen wählte Chavanne Modelle, die ihre jeweilige Trägerin charakterisieren.

Während Catherine wie in 1951 in schlüpft, die in den 1950ern bei Mädchen besonders beliebt waren, trägt Louise geschnürte schwarze Lederstiefel, die wie ihre schwarzweiße Uniform von 1964 inspiriert wurden und überdies Louises Tendenzen veranschaulichen. Chavanne arbeitete sehr eng mit Regisseur Ozon zusammen.

Nach ihren Angaben sei Ozon von den Kostümen derart besessen gewesen, dass er Fanny Ardant alias Pierrette während des Drehs bat, keine Unterwäsche unter ihrem hautengen Kostüm zu tragen, um das Sichtbarwerden unnötiger Nahtspuren zu vermeiden. Vor allem die von wie 1959die von wie 1958 und die Kriminalfilme von wie 1958 dienten ihm dabei als Leitbilder, sodass mit 8 Frauen eine Mischung aus vier verschiedenen Genres entstand. Auch berief sich Ozon auf sein Vorbild und dessen Frauendrama 1972das sich wie Ozons Film an nur einem Schauplatz abspielt und ebenfalls unter Frauen thematisiert.

Während Cukor seine Schauspielerinnen im Vorspann von Die Was macht eigentlich Cosma Hagen? mit Tieren verglich, stellte Ozon sein Ensemble mit Blumen als Assoziationen des jeweiligen Frauentyps vor. Mit der Anfangssequenz, bei der die Kamera dem Zuschauer einen verschneiten Garten mit einem Reh zeigt, verweist Ozon auf Douglas Sirks Melodram 1955das mit einer Was macht eigentlich Cosma Hagen?

Szene endet. Die Musik- und Tanzeinlagen parodieren die knallbunten Hollywood-Musicals der Studioära und sind zugleich eine an Film 1964mit dem Catherine Deneuve einst der internationale Durchbruch gelang. Die Kriminalhandlung innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft mit acht gleichrangigen Verdächtigen beschwört wiederum -Verfilmungen wie 1974 oder 1978 herauf.

Gegensätzliche Pole des französischen Films: Catherine Deneuve und Fanny Ardant Der Film enthält zahlreiche weitere Anspielungen auf die Filmgeschichte. Im Gespräch mit Augustine erwähnt Pierrette den Romanin dessen Verfilmung von 1981 Isabelle Huppert die Hauptrolle spielte.

Pierrettes Showeinlage ist bis in Details Rita Hayworths berühmtem Handschuhstriptease in 1946 nachempfunden. Madame Channel alias Firmine Richard verweist mit ihrer Erscheinung als schwarze Köchin auf ihre stereotyp besetzten Vorgängerinnen wie in 1939 oder in Solange es Menschen gibt.

Ein Foto, auf dem die ehemalige Arbeitgeberin des Dienstmädchens Louise abgebildet ist, zeigt die Schauspielerin in einer Szene des Films 1980in dem diese eine bisexuelle Unternehmerin spielte. Emmanuelle Béart trägt als Louise zunächst eine Haarschnecke wie in Vertigo. Vor einem Gemälde, das die junge Catherine Deneuve in ihrer Rolle der Gaby so zeigt, wie sie auf einem Plakat zu Luis Buñuels 1967 zu sehen ist, öffnet Béart ihr Haar, das daraufhin Deneuves Mähne auf dem Gemälde im Hintergrund entspricht.

Zudem waren einst sowohl Deneuve als auch Fanny Ardant, die Gabys Schwägerin Pierrette spielt, zeitweilig mit Was macht eigentlich Cosma Hagen? liiert.

Was macht eigentlich Cosma Hagen?

Während Deneuve stets die unnahbare, geheimnisvolle Blonde spielte, verkörperte die brünette Ardant zumeist leidenschaftliche und temperamentvolle Frauentypen. Januar 2002 in uraufgeführt und dort ab dem 6. Februar 2002 in den Kinos gezeigt. Februar 2002 auf der statt, Was macht eigentlich Cosma Hagen? der Film am Wettbewerb um den teilnahm und das Ensemble der Darstellerinnen mit dem ausgezeichnet wurde. Es folgten einige weitere Filmfestivals, wo die Was macht eigentlich Cosma Hagen?

vorgestellt wurde, wie etwa das. Juli 2002 ging 8 Frauen in den allgemeinen deutschen Verleih. Bis November desselben Jahres lockte der Film mit 270 Kopien 1. In Frankreich gehörte 8 Frauen mit 3. In den spielte der Film rund 3,1 Millionen Dollar ein. Das gesamte Einspielergebnis belief sich auf knapp 32,5 Millionen Euro und war damit mehr als viermal so hoch wie das Budget.

Auch die Kritiker Was macht eigentlich Cosma Hagen? sich größtenteils euphorisch, lobten vor allem das Ensemble, die Farben und Kostüme sowie die zahlreichen Filmzitate und die Selbstironie des Films. Die Künstlichkeit der Handlung und der Kulissen wurde in einigen Kritiken hervorgehoben, jedoch im Hinblick auf die Parodie-Elemente zumeist positiv bewertet.

Bei der Verleihung des konnte sich der Film bei sechs Nominierungen in der Kategorie mit seinem Star-Ensemble durchsetzen. Er wird seinen Siegeszug durch die Kinos antreten, nicht nur in Frankreich. Juli 2002 bei der Constantin Produktions GmbH in. Das Dialogbuch schriebdie auch die Dialogregie übernahm. Den berühmten französischen Darstellerinnen liehen acht bekannte deutsche Schauspielerinnen ihre jeweilige Synchronstimme, was dem Film in Deutschland zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffte.

Es kommt zu einem einzigartigen deutsch-französischen Gipfeltreffen. Librairie Theatrale, 1961, 120 S. Editions de la Martinière, 2002, 125 S. La Martinière, 2002, 128 S. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.

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