Question: Kann neuer Hausbesitzer Mieter kündigen?

Darf der neue Eigentümer die Wohnung einfach kündigen? Der neue Eigentümer darf den Mietvertrag nicht grundlos, nur wegen des Eigentümerwechsels kündigen.

Was passiert mit dem Mietvertrag bei Eigentümerwechsel?

Der Mieter sollte keinen neuen oder abgeänderten Mietvertrag unterschreiben. ... Denn auf Anpassungen oder Erneuerung des alten Mietvertrages hat der neue Wohnungsbesitzer kein Recht. Der alte Vertrag bleibt in Kraft, selbst wenn er für den Neueigentümer nachteilige Regelungen enthält.

Was darf ein neuer Vermieter?

Mieterhöhung: Der neue Eigentümer hat kein automatisches Mieterhöhungsrecht. Er kann die Miete nur unter den gleichen Voraussetzungen erhöhen, wie es auch der alte Vermieter hätte tun können, also beispielsweise nach einer Modernisierung, oder er kann die Miete auf die ortsübliche Vergleichsmiete anheben (Mietspiegel).

Wann kann der neue Eigentümer kündigen?

Kündigen dürfen sowohl der bisherige als auch der neue Vermieter nur aus den üblichen Gründen, also, wenn nachweislich Eigenbedarf besteht, wenn durch das Mietverhältnis eine angemessene wirtschaftliche Verwertung der Immobilie unmöglich ist oder aber wenn der Mieter seine vertraglichen Pflichten verletzt.

Wird ein neuer Mietvertrag bei Eigentümerwechsel notwendig?

Wenn der Eigentümer einer Mietwohnung wechselt, hat das für den Mieter keine weiteren Folgen. Ein neuer Mietvertrag ist nicht nötig. Es gilt der Grundsatz, Kauf bricht nicht Miete. Das heißt: Der alte Mietvertrag gilt unverändert weiter.

Wie hoch kann ein neuer Vermieter die Miete erhöhen?

Bei einer Mieterhöhung nach einem Eigentümerwechsel ist neben der ortsüblichen Vergleichsmiete auch die Kappungsgrenze zu beachten. Das heißt, die Miete darf innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 20 Prozent steigen, in vielen beliebten Wohngebieten sogar nur um 15 Prozent.

Kann man einen neuen Mietvertrag machen?

Nach § 566 BGB entsteht kraft Gesetz ein neues Mietverhältnis zwischen dem neuen Vermieter und dem Mieter. Die Besonderheit ist, dass der Inhalt des alten Mietverhältnisses bestehen bleibt. Alles was vorher Verkauf der Mietwohnung /des Mietshauses mit dem alten Vermieter vereinbart wurde gilt auch mit dem neuen.

Wann darf man einen neuen Mietvertrag machen?

Grundsätzlich kann ein Mietvertrag nur geändert werden, wenn beide Vertragsparteien zustimmen. Dabei ist keine der beiden Parteien dazu verpflichtet. Möchte ein Vermieter beispielsweise zu seinen Gunsten Änderungen am Mietvertrag vornehmen, ist er an das Einverständnis des Mieters gebunden.

Was ist ein Nachtrag zum Mietvertrag?

Zwischen einem Vermieter und einem Mieter besteht ein langfristiger Mietvertrag über Praxisräume. In einem Nachtrag vereinbaren die Parteien, dass der Vermieter eine anstehende Mieterhöhung erlässt und die Zählung des Indexes, mit dem Mieterhöhungen berechnet werden, zeitweise aussetzt.

Sowohl Mieter als auch Vermieter können einen Mietvertrag kündigen. Für Vermieter ist das allerdings komplizierter, denn sie müssen dabei auf bestimmte formelle Vorgaben achten — und darauf, dass sich Mieter trotzdem quer stellen können.

Kann neuer Hausbesitzer Mieter kündigen?

Wie Vermieter richtig kündigen und wann Mieter Grund zum Widerspruch haben. Das Kündigungsformular muss den Mieter pünktlich vor Beginn der Kündigungsfrist erreichen — und auch sonst müssen Vermieter einiges beachten.

Tatsächlich gibt es aber gewisse Einschränkungen. Will ein Vermieter einen Mietvertrag kündigen, muss er dafür zwar keinen Grund nennen — sich aber an einige gesetzliche Vorgaben halten und darauf achten, dass der Mieter keinen guten Grund hat, die Kündigung anzufechten. Denn Mieter können der Kündigung durch den Vermieter aus einer Vielzahl von Gründen widersprechen.

Kann neuer Hausbesitzer Mieter kündigen?

Kündigung durch den Vermieter ist nur mit Kündigungsformular wirksam Damit eine Kündigung rechtswirksam ist, genügt es nicht, wenn der Vermieter einfach ein Schreiben aufsetzt. Im Gegensatz zum Mieter muss er für eine Kündigung zwingend ein kantonal genehmigtes Formular verwenden. Auf ihnen steht auch, welche rechtlichen Mittel der Mieter zur Verfügung hat, um sich gegen die Kündigung zu wehren.

Kündigt der Vermieter ohne ein solches Formular, ist die Kündigung nichtig. Info Jeder Mieter, der den Mietvertrag unterschrieben hat, muss das Kündigungsformular separat erhalten.

Bei Ehepaaren oder eingetragenen Partnerschaften gilt dies ebenfalls — auch dann, wenn nur einer der Partner den Mietvertrag unterschrieben hat. Hier finden Vermieter das passende für ihren Kanton.

Wenn der Vermieter wechselt: Was darf der neue Eigentümer?

Bei der Kündigung durch den Vermieter müssen bestimmte Kündigungstermine und —fristen beachtet werden. Diese gelten sowohl für den Mieter als auch für den Vermieter. Stehen sie nicht im Vertrag, gelten die kantonalen Kündigungstermine, Kann neuer Hausbesitzer Mieter kündigen? durch die Schlichtungsstellen der Kantone festgelegt werden. Solche Termine sind in vielen Kantonen der 31. Auch die Kündigungsfristen sind häufig im Vertrag festgehalten.

Sanierung eines Mietshauses: Mieter müssen raus

Sie dürfen bei Mietwohnungen aber nicht kürzer sein als drei Monate. Das Kündigungsschreiben muss spätestens am letzten Tag vor Beginn der Kündigungsfrist beim Mieter eintreffen — dabei gilt nicht das Datum des Poststempels, sondern der Zeitpunkt zu dem das Schreiben tatsächlich beim Mieter angekommen ist. Ein Beispiel: Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate und der Kündigungstermin, also der letzte Tag des Mietverhältnisses, ist Kann neuer Hausbesitzer Mieter kündigen?

30. Die Kündigung muss Kann neuer Hausbesitzer Mieter kündigen? diesem Fall spätestens am 31. Bei Einschreiben gilt: Wenn der Mieter nicht da ist, aber ein Haushaltsangehöriger oder ein Angestellter den Brief entgegennimmt, gilt dieser Tag als Zustelldatum.

Öffnet niemand die Tür, legt der Postbote eine Abholungseinladung in den Briefkasten — dann gilt als Zustellungsdatum der Tag, an dem die Sendung erstmals bei der Post abgeholt werden kann.

Info Wenn der Vermieter die Kündigungsfrist verpasst oder einen falschen Termin angibt, Kann neuer Hausbesitzer Mieter kündigen? das Kündigungsschreiben deshalb nicht gänzlich ungültig — es wird dann lediglich erst auf den nächsten Kündigungstermin wirksam. Mieter können ihre Vermieter auf einen solchen Fehler hinweisen, wenn sie ihn bemerken — sie müssen es aber nicht. Bei Pflichtverletzung: Kündigung innert 30 Tagen und fristlose Kündigung möglich Wenn sich ein Mieter etwas zu Schulden kommen lässt, haben Vermieter darüber hinaus das Recht, einen Mietvertrag mit einer Frist von 30 Tagen auf das Monatsende zu kündigen.

Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn es Mietrückstände gibt, die der Mieter trotz Fristsetzung nicht begleicht. Unter Umständen kommt die Kündigung innert 30 Tagen beispielsweise dann in Frage, wenn ein Mieter wiederholt gegen Ruhezeiten verstösst und dies auch nach einer Ermahnung durch den Vermieter nicht unterlässt. Das Obligationenrecht sieht zudem die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung vor — allerdings nur für den Fall, dass der Mieter der Mietsache vorsätzlich schweren Schaden zufügt, also beispielsweise, indem er ein Feuer legt.

Wenn der Mieter sich wehrt Während der Vermieter eine fristgerechte Kündigung nicht begründen muss, hat der Mieter verschiedene Gründe, sich dagegen zu wehren. Er kann sie einerseits anfechten, also beantragen, dass die zuständige Schlichtungsstelle die Kündigung aufhebt. Er kann das Mietverhältnis aber auch erstrecken lassen, sich selbst also eine längere Frist bis zum tatsächlichen Auszug verschaffen.

Mieter müssen eine Kündigung durch den Vermieter nicht immer akzeptieren — sie können sie auch anfechten. Das Gesetz schreibt vor, dass eine Kündigung dann aufgehoben werden muss, wenn sie unverhältnismässig ist oder lediglich zur Schikane ausgesprochen wird.

In diesem Fall spricht man auch von einer unverhältnismässigen Kündigung. Ein Beispiel: Der Vermieter kündigt und legt dem Mieter danach einen neuen Mietvertrag zu den gleichen Konditionen vor. Einziger Unterschied: Ein Kellerabteil fehlt. Anfechten kann ein Mieter eine Kündigung darüber hinaus immer dann, wenn gerade ein Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren läuft, das mit dem Mietverhältnis in Zusammenhang steht.

Wenn ein solches Verfahren kürzer als drei Jahre zurückliegt und der Vermieter darin unterlegen ist, hat der Mieter ebenfalls gute Chancen, die Kündigung erfolgreich anzufechten. Für ebendiese Anfechtungsgründe gibt es allerdings wiederum Kann neuer Hausbesitzer Mieter kündigen? Der Vermieter darf unter bestimmten Umständen auch bei laufenden oder vergangenen Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren kündigen.

Erstreckung des Mietverhältnisses Neben der generellen Anfechtung der Kündigung kann der Mieter vor einer Schlichtungsstelle auch eine Erstreckung des Mietverhältnisses verlangen. Das kommt immer dann in Frage, wenn die Kündigung zwar grundsätzlich rechtens ist, der Mieter aber aus bestimmten Gründen gerade nicht in der Lage ist, umzuziehen oder sich eine neue Wohnung zu suchen.

Info Sowohl die Anfechtung der Kündigung als auch die Erstreckung des Mietverhältnisses muss der Mieter innert 30 Tagen nach Erhalt der Kündigung bei der Schlichtungsstelle einreichen. Hierzu genügt ein formloses Schreiben. Die Adresse der Schlichtungsstelle steht meistens auch auf dem Kündigungsformular. Verpasst der Mieter diesen Termin, ist die Kündigung wirksam. Im Zweifel: Rechtsberatung Widerspricht ein Mieter der Kündigung durch den Vermieter — sei es, indem er sie anficht oder die Erstreckung des Mietverhältnisses verlangt — so sollte der Vermieter sich beraten lassen.

Denn wenn er unterliegt, belastet das das Mietverhältnis oft erheblich und er muss den Mieter auch in den nächsten Jahren dulden. Eine Rechtsberatung gibt es bei einem auf Mietrecht spezialisierten Fachanwalt oder beim Hauseigentümerverband Schweiz.

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