Question: Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht?

Das Religionsrecht des Islam, die Scharia, erlegt dem gläubigen Muslim als Pflicht auf, während des gesamten Monats Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang keine Nahrung zu sich zu nehmen, nicht zu trinken und sich sonstiger Genüsse, wie beispielsweise Geschlechtsverkehr, zu enthalten.Das Religionsrecht des Islam, die Scharia

Ist das Fasten Pflicht?

Muslime sollen im Ramadan fasten, mehr beten und für wohltätige Zwecke spenden. Reisende, Kinder, Altersschwache, Kranke und Schwangere sowie stillende und menstruierende Frauen sind von der Fastenpflicht befreit. Menschen mit einer anstrengenden Arbeit müssen während des Ramadan nicht fasten.

Wie wurde das Fasten im Monat Ramadan für Muslime eine Pflicht?

Neben der Pilgerfahrt nach Mekka und dem fünfmaligen täglichen Gebet ist das Fasten im Monat Ramadan eine im Koran verankerte religiöse Pflicht. Es gibt daher unter gläubigen Muslimen kaum jemand, der nicht fastet. Der Ramadan ist eine heilige Zeit bei Muslimen und ein Monat der Nächstenliebe.

Wie nennt man das Fasten im Islam?

Der Ramadan (arabisch رمضان , DMG ramaḍān ‚heißer Monat) ist der Fastenmonat der Muslime und neunter Monat des islamischen Mondkalenders. In ihm wurde nach islamischer Auffassung der Koran herabgesandt.

Was ist im Ramadan passiert?

Im Ramadan sollen die Menschen von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nicht essen, trinken, rauchen sowie auf Sex verzichten. Allabendlich wird nach Sonnenuntergang das Fasten gebrochen. Meist kommt die ganze Familie zusammen und isst gemeinsam. ... Das Fasten ist aber nicht auf den Körper beschränkt.

Wie viele Tage muss man Fasten?

Der Ramadan dauert normalerweise 30 Tage. Für Muslime in Deutschland endet der Fastenmonat in diesem Jahr am 12. Mai. Anschließend beginnt das große, dreitägige Fastenbrechen, das auch als Zuckerfest bekannt ist.

Ist Ramadan eine Tradition?

Für Millionen Muslime weltweit ist der Ramadan eine Zeit spiritueller Disziplin und Reinigung. Lokale Traditionen prägen ihn ebenso wie heilige Rituale.

Wer ist von der Fastenpflicht ausgeschlossen?

Von der Fastenpflicht ausgeschlossen sind Reisende, Schwangere, stillende Mütter, Kinder, Kranke und Alte. Der Ramadan ist ein Zeichen der Buße, Besinnung und Verbundenheit des Gläubigen mit seinem Schöpfer. ... Das dreitätige Zuckerfest stellt das Ende der entsagungsreichen Zeit des Ramadans dar und dauert vom 05.06.

Wie heißt das arabische Wort für Fasten?

Das arabische Wort Saum (arabisch صوم , DMG ṣaum) oder Siyam ( صيام , DMG ṣiyām ‚Fasten, persisch روزه , DMG rūze, türkisch oruç) bezeichnet das religiöse Fasten im Islam.

Was macht man an Ramadan einfach erklärt?

Ramadan heißt der Monat, in dem gläubige Muslime und Musliminnen fasten. In dieser Zeit essen und trinken sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts - und das 29 Tage lang.

Was sagt man Muslimen zum Ramadan?

Wenn ihr eure muslimischen Freunde beeindrucken wollt, dann haut einfach mal ein Ramadan Mubarak oder Ramadan Kareem zur Begrüßung raus. Damit zeigt ihr nicht nur, dass ihr Bescheid wisst, sondern ihr zeigt auch Respekt. Und wenn der Ramadan vorbei ist, könnt ihr Alles Gute zum Bayram! wünschen.

Was passiert wenn man den Ramadan bricht?

Bricht man das Fasten ohne triftigen Grund, muss man zunächst Allah gegenüber aufrichtig Reue zeigen. Denn Er ist derjenige, der die Fehler der Menschen vergibt. Zusätzlich ist man verpflichtet, zwei Monate ohne Unterbrechung zu fasten.

Wie viel muss man zahlen wenn man nicht fastet?

Die Fidya (andere Schreibweisen: Fidyah oder Fidjah) ist eine Sühneleistung oder Kompensation, die viele gläubige Muslime entrichten, die im Ramadan nicht fasten können – sei es aus Altersgründen, aufgrund von Krankheit oder während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Was darf man wenn man fastet nicht machen?

Der Koran verlangt für den Monat Ramadan, dass sich Muslime während des Tages jeglichem Essen, Trinken und sexuellen Kontakt enthalten. Der Vers räumt auf mit einer unter den ersten Muslimen verbreiteten Auffassung, wonach man im gesamten Ramadan keinen Sex haben dürfe.

Anzeige Einmal im Jahr fasten Muslime einen Monat lang während des Ramadans. Währenddessen essen und trinken sie von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts. Dass ein Mensch gerade im Sommer tagsüber nichts trinkt, ist für viele kaum nachvollziehbar. Umso deutlicher wird der Grund, warum Muslime fasten, erkennbar. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb man gerne versucht, Erklärungen für Dinge zu finden, die man tut. Ein Grund besteht beispeilsweise darin, dass Menschen eine Bestätigung für sich selbst wünschen, um sicherer in ihrer persönlichen Überzeugung zu werden.

Wenn jemand aus Überzeugung einem Gebot nachkommt oder sich einer Sache sicher ist, dann ist er oftmals versucht sich zu rechtfertigen und verfällt in eine Erklärungsnot.

Aber ich möchte in meinem Herzen ganz sicher sein. Dennoch bat er um eine Bestätigung für das, woran er glaubte. Er wollte es mit seinen eigenen Augen sehen. Die Bestätigung, die er daraufhin bekam, festigte ihn noch tiefer in seiner Überzeugung. Erklärungsnot und Unwissen Ein weiterer Grund ist der Versuch, vor Menschen, die einen in Erklärungsnot bringen, nicht irrational erscheinen zu wollen.

Wie soll ich einem Nichtmuslim erklären, warum ich faste? Aber vielen fällt es schwer, es dabei zu belassen. Man nennt einige der Gründe, die einem bekannt sind. Diese Erklärungen treffen sicherlich zu, doch sie reduzieren das Fasten auf einzelne Effekte unter den endlosen Weisheiten, die in ihm stecken.

Einem Muslim sind tatsächlich viele positive Aspekte des Fastens bekannt. Und er weiß, wenn Allah etwas von ihm erwartet, dann hat es immer einen Sinn — wenn auch nicht direkt erkennbar. Aber der Sinn dessen ist nicht der Grund, weshalb er fastet.

Der Grund, weshalb er fastet, ist der modernen Welt fremd. Euch ist das Fasten vorgeschrieben, wie es den Menschen vor euch vorgeschrieben war; vielleicht werdet ihr gottesfürchtig. Schenke uns deine Vergebung, unser Herr! Und zu dir ist die Heimkehr! Man kann Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht? kaum aussprechen, ohne dass man belächelt oder verurteilt wird, weil einem Unmündigkeit vorgeworfen wird. Für die meisten Menschen ist es kaum vorstellbar, dass man in Gottergebenheit Erfüllung finden kann.

Es gibt anerkannte Normen innerhalb der Gesellschaft. Alles, was der Norm entspricht, braucht sich nicht zu rechtfertigen. Alles, was davon abweicht, muss sein Handeln und Denken immer wieder rechtfertigen. Dabei darf die Norm entscheiden, ob die Rechtfertigung vertretbar ist oder auch nicht.

Mündigkeit wird dem abgesprochen, der sich entscheidet, Gott ergeben zu leben.

Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht?

Aber mündig ist scheinbar der, der Kant zitiert. Es bleibt außer Acht, wie dogmatisch und gewaltsam der Rationalismus zwischenmenschliche Beziehungen prägt, wo er ja heutzutage dominiert. Muslime jedoch bekennen sich zu jener Offenheit, indem sie bezeugen, daß es einen Schöpfere des Seins gibt, also auch des humanen Seienden. Wer dies Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht? leben will, der muß in seinem Alltag das stille und manches Mal aggressive Lächeln der Anderen ertragen lernen.

Dies ist schon bei den täglichen Gebeten hin und wieder unangenehm, so daß Muslime die wundervolle Geste der Hingabe, des Gebetes christlich formuliert, zurückgezogen vollziehen. Im Ramadan ist die liebevolle Hinghabe an den Einen jedoch stärker als aller saecularer mépris, so daß sich zahlreiche Muslime regelrecht nach dem Fasten und dem Klang des Tadjwid sehnen, dem Klang des vorgetragenen Qur´an.

Leider wird der Vers weder eingehend gedeutet noch in einen größeren Kontext eingeordnet. Schließlich gibt es kaum etwas Ungesünderes als tags zu fasten, sich dann aber nachts auf Essen zu stürzen.

Trinken weglassen ist sowieso ungemein schädlich. Es mag gute Gründe gegeben haben in einem mittelalterlichen Wüstenvolk, tagsüber zu fasten und nachts zu essen - aber hier und heute in den Städten ist das doch ziemlich unsinnig.

Leider scheint das nicht besonders ernst gemeint zu sein, sonst würde jemand auf die Frage von Leonie G. Der Prophet hatte doch gewiss nicht Europa im Blick mit seinen im Sommer ungemein langen Tagen und im Juni nur max, 3,5 Std. Wir Muslime glauben daran, dass das Festangebot nicht auf eine bestimmte Zeit beschränkt ist. Das Festangebot gibt es seit es Religionen gibt, also seit es die Menschheit gibt, und sie wird wahrscheinlich andauern, bis die Menschheit nicht mehr existiert.

Die Absichten des Fastens sind reichlich viel: Körperreinigung, Magenschonung, vermehrte Seelenversorgung mit Enthaltung aller schlechten Dinge wie schlechte Aussagen, schlechte Taten etc. Ob das alle Muslime so machen, das ist eine andere Sache, aber diese und andere Sachen gehören zu den allgemein akzeptierten Absichten des Ramadanfastens.

Da kann dann die Temperatur, die Dauer eigentlich egal sein. Wenn man am Ende des Fastenmonats sich seelisch und körperlich fitter fühlt, dann hat man das Ziel erreicht, denke ich. Zum Wassertrinken kann ich sagen; es ist zwar schwierig 19 Stunden auf Wasser zu verzichten, aber zum Fastenbrechen, währenddessen und danach wird das wieder aufgeholt.

Und ich denke, dass die meisten Muslime auch wissen, dass Wasser trinken wichtig ist. Ich persönlich achte zum Beispiel sehr darauf, auch auf eine gesunde Ernährung. Das hat dann nichts mit der Religion zu tun, sondern mit dem Essverhalten eines jeden Menschen. Aber es gibt sehr viele Muslime, die auf eine ausgewogene Ernährung achten, die ihr leeren Magen vorerst mit Substanzen füllen, die ihren Blutzuckerwert nur langsam ansteigen lassen und so den Magen und den Darm nicht belasten, sondern eher entlasten und die Darmflora positiv beeinflussen; sich mit Vitaminreichen Lebensmitteln ernähren, auf den Vitamingehalt der Lebensmittel achten, sich von Zucker fernhalten oder weniger Brot essen usw.

Um sich Klarheit über das Fasten der Muslime zu verschaffen, sollten zunächst einige Umstände klargemacht werden. Also nicht: Meine ich, dass es mir nutzt, so faste ich; meine Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht?, dass es mir nicht nutzt oder gar schadet, so faste ich nicht.

Das ist denke ich der Knackpunkt über das Unverständnis vieler Nichtmuslime bezüglich des Fastens oder auch mancher anderer Gottesdienste. Der Maßstab besteht vielmehr darin, eine auferlegte Pflicht zu erfüllen und das reicht dem Muslim aus. Schließlich ist er davon überzeugt, dass es einen Schöpfer gibt, Allah, der Erhabene, und dass es nach dem Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht?

eine Belohnung für das Ausführen der Pflichten aber auch eine Bestrafung beim Auslassen derselben gibt. Gelegentlich teilt Gott den Muslimen auch bestimmte Vorzüge mit, wie z. Was den Aspekt der Gesundheit betrifft: Natürlich ist es eine Entbehrung, gerade an den langen Sommertagen, aber diese Betrachtung spielt keine Rolle, weil es einfach kein Heilfasten ist und Gesundheit somit nicht der Zweck des musl. Der gesundheitliche Aspekt ist also irrelevant. Ansonsten müsste Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht?

Fasten im Ramadan

auch konsequenterweise diskutieren den Sinn oder Unsinn von Alkoholkonsum in der Gesellschaft 10. Schlussendlich, wenn man beachtet, dass die kritischen Gruppen, wie Kranke oder Schwangere, von der Fastenpflicht befreit sind, so ist noch keiner davon krank geworden oder hat bleibende Schäden hinterlassen.

Ich jedenfalls fühle mich gerade bestens und koche mir und meinen Liebsten jetzt was leckeres zum Fastenbrechen! Also nicht: Meine ich, dass es mir Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht?, so faste ich; meine ich, dass es mir nicht nutzt oder gar schadet, so faste ich nicht.

Die Lage in Pakistan wird immer dramatischer. Durch die Folgen der Hitzewelle starben in den vergangenen Tagen alleine in Karatschi mehr als 780 Menschen. Also sterben Leute, weil es zuuu warm ist, oder weil sie fasten? Sagen wir mal man würde an einem sehr heißen Sommertag nicht fasten und permanent Wasser trinken zum Beispiel; Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht?

einer gewissen Menge tritt eine Wasservergiftung auf. Wo liegt dann die Lösung? Sollte man dann mehr essen, mit der Hoffnung, dass einem die Hitze nichts antut?

Bei einer Temperatur, die bis 45 Grad und sogar mehr reicht, steigt allein wegen dieser Gegebenheit die Wahrscheinlichkeit für einen Tod, egal ob man satt ist oder nicht. Kranke, Ältere, Kinder, Frauen, die schwanger sind oder ihre Periode haben, müssen nicht fasten. Wenn man durch das Fasten körperliches Leid erfährt, darf man es auch brechen, man soll sogar. Es war doch zu erwarten, dass es solche Schlagzeilen geben wird, Herr Otto.

Ich verstehe nicht, warum das Fasten so dramatisiert wird.

Wann ist das Fasten im Islam eine Pflicht?

Steckt da wirklich Sorge hinter oder möchte man einfach nur kundtun, wie doof man es findet? Ich halte es auch für unangebracht immer Ausnahmebeispiele heranzuziehen, um seine Kritik zu äußern. Auch in Deutschland sterben im Sommer vor allem ältere Menschen während der Hitzewellen. Sie studiert Islamwissenschaften, Religionswissenschaften und Sprachlehrforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Özcan ist in der Jugend- und Bildungsarbeit aktiv und Autorin unterschiedlicher Publikationen. Sie spricht Deutsch, Türkisch, Englisch sowie Französisch und ist verheiratet.

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