Question: Werden die Regelschmerzen im Alter schlimmer?

Bei vielen Frauen treten ab dem 30. Lebensjahr häufiger zum Teil auch stärkere, Menstruationsbeschwerden auf, die unter dem Begriff Prämenstruelles Syndrom (PMS) zusammengefasst werden.

Wie lange können Periodenschmerzen sein?

Ursachen / Symptome / Verlauf der Regelschmerzen Üblicherweise können die Schmerzen bis zu 72 Stunden andauern. Bei jüngeren Frauen treten die heftigsten Schmerzen bereits vor bzw. mit Beginn der Regelblutung auf und ebben nur langsam ab.

Kann die Periode schwächer werden?

Ist die Periode nur schwach ausgeprägt und verlieren Sie dabei nur wenig Blut, können Hormonschwankungen verantwortlich sein – etwa durch Stress. Allerdings kann die schwache Blutung altersbedingt sein, etwa weil der Östrogenspiegel sinkt.

Wie verändert sich Periode im Alter?

Die Periode in den 40ern Keine Ovulation, keine Periode – der Zyklus verändert sich jetzt zur unvorhersehbaren, unregelmäßige Plage. Durch ein ständiges Auf und Ab der Sexualhormone kann es außerdem zu häufigeren Zwischen- und Schmierblutungen kommen, PMS-Beschwerden fühlen sich nicht selten intensiver als je zuvor an.

Regelschmerzen Regelschmerzen Dysmenorrhoe zählen zu den häufigsten Beschwerdebildern während der Menstruation. Eine Vielzahl der Frauen im gebärfähigen Alter leidet unter zeitweilig oder regelmäßig auftretenden Regelschmerzen. Die in der Intensität unterschiedlich starken Symptome gliedern sich in zwei Arten: der primäre und sekundäre Schmerzustand.

Oftmals bestehen neben dem Symptom Regelschmerzen noch weitere Beschwerden. Zu den typischen Menstruationsbeschwerden gehören vor allem die wehenartigen Unterbauch- und Rückenschmerzen. Zudem können Symptome wie Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen oder auftreten. Der durchschnittlich 28-tägige komplexe Ablauf des Menstruationszyklus wird von körpereigenen Hormonen gesteuert.

In der ersten Zyklushälfte bildet sich die Gebärmutterschleimhaut. Kommt es zu keiner Schwangerschaft, wird die Schleimhaut mit der nächsten Regelblutung ausgeschieden. Regelschmerzen werden in zwei Kategorien unterteilt: primäre und sekundäre Regelschmerzen.

Die Mediziner sprechen von primären Regelschmerzen, wenn die Schmerzzustände sogleich beim Einsetzen der ersten Periode Menarche auftreten. Eine anderweitige Grunderkrankung liegt nicht zugrunde. Häufig sind äußerst schlanke Frauen und sehr junge Mädchen von dieser Schmerz-Variante betroffen. Mit zunehmendem Alter verringern sich primär erzeugte Beschwerden. Sekundäre Regelschmerzen hingegen entstehen häufig im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, durch eigenständige Erkrankungen. So können krankhafte Veränderungen der Geschlechtsorgane Auslöser sekundärer Regelschmerzen sein.

Ursachen Die Ursache der Regelschmerzen ist artspezifisch. Primäre Regelschmerzen werden durch ein gestörtes Gleichgewicht des Botenstoffes Prostaglandin ausgelöst. Das körpereigene Gewebshormon erzeugt Gebärmutter-Kontraktionen, die eine Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut bewirken. Die Ursache der krampfartigen Schmerzen ist die dabei vorherrschende verminderte Gebärmutterdurchblutung.

Werden die Regelschmerzen im Alter schlimmer?

Je stärker die Hormon-Ausschüttung ist, desto schmerzhafter gestalten sich die Gebärmutterkontraktionen. Sekundäre Regelschmerzen entstehen durch eine autonome Erkrankung.

Beispielsweise verursachen Myome und Zysten starke Missempfindungen. Aber auch Entzündungen und die Verwendung mechanischer Verhütungsmittel Spirale gelten als Schmerzauslöser. Weiterhin verursacht die Endometriose häufig sekundäre Regelschmerzen. Bei der gutartigen Erkrankung wächst die Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutter Werden die Regelschmerzen im Alter schlimmer?

erzeugt erhebliche Regelschmerzen. Während der Regelblutung findet eine Minderdurchblutung des Gebärmutterhalsgewebes statt, wodurch es zu Regelschmerzen kommen kann. Im Normalfall muss bei Regelschmerzen kein Arzt aufgesucht werden. Die Beschwerden stellen sich monatlich mit dem Einsetzen der Blutungen ein und halten für wenige Stunden oder Tage an. In den meisten Fällen helfen ausreichend Ruhe, die Vermeidung sportlicher Aktivitäten und gesellschaftlicher Verpflichtungen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass der Unterleib mit ausreichender Wärme versorgt wird. Dies hat eine beruhigende Wirkung auf die Beschwerden.

Häufig lernen Mädchen und junge Frauen im Laufe der Zeit, wie sie mit den Regelschmerzen umgehen können.

Werden die Regelschmerzen im Alter schlimmer?

Ohne eine ärztliche Unterstützung finden sie Maßnahmen, die ihnen Linderung verschaffen. Treten zu den Regelschmerzen weitere Beschwerden wie Krämpfe, Erbrechen oder starker Durchfall auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Kommt es zuKopfschmerzen oder einer starken Beeinträchtigung bei der Bewältigung des Alltags, ist es ratsam, mit einem Arzt über die Regelschmerzen zu sprechen und sich Hilfe zu holen.

Halten die Schmerzen ungewöhnlich lange an oder treten sie auch ohne das Einsetzen der monatlichen Blutung auf, ist Arztbesuch zu empfehlen. Es scheinen weitere Erkrankungen des Hormonsystem oder der Geschlechtsorgane vorzuliegen, die abgeklärt werden müssen. Befindet sich die Frau in einer Lebensphase, können die Regelschmerzen stärker als gewohnt sein.

Sie sollte individuell entscheiden, ob sie ärztliche Hilfe und Unterstützung benötigt. Diagnose und Verlauf Regelschmerzen stellen ein krampfartiges Schmerzempfinden im Unterleib, häufig auch in der unteren Rückenpartie, dar. Zusätzlich leiden viele Betroffene unter,und schlechter Stimmungslage. Der behandelnde Arzt stellt die Diagnose nach ausführlichem Gespräch und eingehender Untersuchung der Gebärmutter, Scheide und Eierstöcke.

Treten die Schmerzen direkt mit Einsetzen der Periode auf und sind anderweitige Erkrankungen ausgeschlossen, diagnostiziert der Mediziner primäre Regelschmerzen. Zur Befunderstellung der sekundären Variante sind weitere Tests notwendig. Bei Verdacht auf erfolgt häufig eine Bauchspiegelung. Während des Eingriffes, auch Schlüssellochchirurgie genannt, kann der Arzt durch einen winzigen Bauchschnitt, mithilfe eines Laparoskops, den Bauchraum einsehen und vorhandene Verursacher der Regelschmerzen sogleich behandeln.

Behandlung und Therapie Die Behandlung der Regelschmerzen ist ursachenabhängig. Primäre Regelschmerzen können individuell gelindert werden. Bei leichteren Beschwerden kann den Betroffenen bereits eine Wärmebehandlung im Schmerzzentrum helfen.

Dazu eignen sich Wärmflaschen oder entkrampfende Bäder. Sportliche Betätigung kann für eine Durchblutungssteigerung des Beckens sorgen und über Werden die Regelschmerzen im Alter schlimmer?

Schmerzpunkt hinweghelfen. Arzneitees und pflanzliche Präparate, mit krampflösenden Inhaltsstoffen, erzeugen ebenfalls Linderung. Lassen sich Regelschmerzen durch eine natürliche Schmerzbehandlung nicht mäßigen oder sind derartig intensiv, dass normale Tätigkeiten beeinträchtigt werden, helfen Schmerzmittel schnell und nachhaltig.

Hierzu stehen die schmerzstillenden WirkstoffeNaproxen, Werden die Regelschmerzen im Alter schlimmer? zur Verfügung. Ferner hilft der krampflösende Wirkstoff Butylscopolamin. Diese greifen in die Prostaglandin-Bildung ein.

Werden die Regelschmerzen im Alter schlimmer?

Jedoch sollten Medikamente dieser Art, aufgrund erheblicher Nebenwirkungen, nicht ohne ärztliche Verordnung eingenommen werden. Schließlich kann die Einnahme der Anti-Baby-Pille menstruationsbedingte Missempfindungen effektiv verhindern.

Bei sekundären Regelschmerzen muss die verursachende Grunderkrankung entsprechend therapiert werden. In erster Linie hilft eine positive Grundeinstellung zum eigenen Körper. Darüber hinaus kann Sport, eine gesundheitsbewusste und ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung an der frischen Luft sowie ein weitestgehender Verzicht auf Genussgifte präventiv wirken.

Ursachen von Regelschmerzen verstehen und behandeln

Zudem verhindert die Einnahme der Anti-Baby-Pille schmerzhafte Werden die Regelschmerzen im Alter schlimmer? und kann demzufolge vorbeugend verordnet werden. Ein Handbuch für die Praxis, 2.

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