Question: Warum schummeln Kinder?

Den Gründen fürs Schummeln auf der Spur Wer nicht verlieren will, wird kreativ im Schummeln – das gilt natürlich nicht nur für Kinder… Bei Kindern aber könnte es bedeuten, dass sie mit dem Spiel überfordert sind. Dann gilt: Regeln abändern, Spielweg kürzen etc.

Wann beginnt ein Kind zu lügen?

Mit zwei Jahren fangen die Schwindeleien an Egal, wie streng die Erziehung ist, wie hoch die Moral hängt: Kinder lernen lügen, und zwar schon sehr früh. Ganz kleine Kinder sagen das, was sie für die Wahrheit halten, geradeheraus. Aber bereits mit zwei bis drei Jahren beginnen die Schummeleien.

Warum übertreiben Kinder?

Auf einmal können und wissen Kinder alles besser. Indem sie etwas übertreiben, drücken sie ihre Begeisterung aus. Die wahren Stärken und Schwächen lernen sie erst noch objektiv kennen - beim Spielen, Rennen und Basteln erkennen sie ihre eigene und die Individualität anderer.

Anleitung zum Schummeln: Kinder geben Tipps beim Spielen

Buland: Die Frage ist gefährlich. So genannte Gameshows oder auch Glücksspiele sind nicht wichtig. Aber alle anderen Spielformen, die mit Freude und in Gesellschaft betrieben werden, sind auch für Erwachsene sehr wichtig. Solche Spiele halten uns gesund. Der Fachbegriff dazu heißt Psychoimmunologie. Die Mediziner fragen: Was hält uns gesund? Die Antwort ist eindeutig: Gute Ernährung, viel Bewegung und alles, was mit Freude, Warum schummeln Kinder?, Spiel zu tun hat.

Buland: Ich bin kein Trendforscher. Und ich bin bei Trends immer sehr skeptisch. Denn bei Trendforschung geht es ja vor allem um die Vermarktung. Da kann schon eine Gruppe junger Menschen etwa in von einem hochpreisigen, neuen Spiel begeistert sein und diese Gruppe puscht dann dieses Spiel hoch. Dennoch haben wir es hier mit einer Minderheit zu tun. Aber zu Ihrer Warum schummeln Kinder?, ob Kartenspielen noch so beliebt ist: Ich bin überzeugt, Karteln bleibt.

Buland: Ich beobachte erfreulicherweise, dass viele der klassischen Spiele nach wie vor beliebt sind. Das belegen ja auch die Verkaufszahlen. Und nicht wenige haben schon zu Hause mit dem Vater oder dem Großvater Warum schummeln Kinder? gespielt, haben vielleicht sogar noch die Karten und behalten diese Tradition auch bei. Spieleforscher: Warum schummeln Kinder? bisschen Schummeln ist erlaubt Zu den Klassikern gehören auch Brettspiele. Erfreuen sie sich ebenfalls Warum schummeln Kinder?

Beliebtheit? Buland: Große Zuwächse sind hier Warum schummeln Kinder? nicht mehr zu erzielen. Aber wie beim Kartenspiel haben Brettspiele ihren festen Platz. Wir haben im deutschsprachigen Raum eine weltweit einzigartige Brettspielkultur.

Entstanden ist sie übrigens ab den 50er Jahren als erste Spielekritiker auf den Plan traten. Zuerst war die Spielebranche entsetzt. Doch man erkannte, dass eine gute Kritik den Verkaufserfolg massiv beschleunigte. Ein wichtiges Kriterium ist heute auch die Nennung des Warum schummeln Kinder?

auf der Verpackung, also sogenannte Autorenspiele. Ärgerlich ist allerdings, wenn Spieler wiederholt schummeln. Was steckt eigentlich hinter dieser Verhaltensweise? Buland: Die Ursache ist eindeutig in unserer Gesellschaft zu suchen. Medial werden bei uns vor allem Gewinner inszeniert. Und bei den Gewinnern fragt niemand genau nach, ob er wirklich durch ehrliche Arbeit zu seinem Reichtum gekommen ist. Meist wird die Frage, wie der einzelne zu seinem Vermögen kam, ausgeblendet.

Daher ist Schummeln in unserer Gesellschaft erlaubt. Denn ein gewisses Maß an Schummeln ist schließlich einfach nötig, um reich zu werden. Ein bisschen schummeln ist also erlaubt. Aber was sollten Eltern tun, deren Kinder beim Spiel stets gewinnen wollen? Nicht selten wollen die Kleinen gar nicht mehr mitspielen, reagieren trotzig und aggressiv. Sollten Eltern ihre Kinder gewinnen lassen?

Buland: Ich würde mit Kindern bis etwa zur Schulzeit überhaupt kein Spiel spielen, bei dem es um Gewinne geht. Vor der Schule haben solche Spiele nichts im Kinderzimmer verloren. Denn die Kinder können noch nicht zwischen Spiel und Realität unterscheiden.

Das ist ein grundlegender Unterschied, und den können Kinder erst ab einem bestimmten Alter begreifen. Erkenntnis der Spieleforschung: Kinder lernen viel beim Spielen Wie wichtig ist überhaupt das gemeinsame Spiel zwischen Eltern und Warum schummeln Kinder?

Warum schummeln Kinder?

Buland: Das ist ganz entscheidend. Denn das Spiel ist die einzige Begegnungsstätte, in der Kinder und Eltern auf Augenhöhe miteinander agieren können.

Erziehung: Falsches Lob macht Kinder zu Schummlern

Da darf beispielsweise die Tochter den Papa in die Pfanne hauen — und umgekehrt. Viele Eltern wollen aber mit dem Spiel auch konkrete Ziele erreichen, etwa naturwissenschaftliches Interesse wecken. Das wurde beispielsweise schon in den 1990er Jahren versucht. Damals waren Umweltspiele in Mode, die ein höheres Umweltbewusstsein zum Ziel hatten. Dahinter steckt zwar eine gute Absicht, aber es gelingt nicht. Mit Spielen lassen sich keine Ziele erreichen. Denn Kinder durchschauen die Absicht, sie sind nicht blöd.

Das heißt aber nicht, dass Kinder beim Spielen nicht enorm viel lernen.

Warum schummeln Kinder?

Die emotionalen und rationalen Fähigkeiten werden beim Spielen wunderbar geschult. Aber es wird eben nicht das Ziel erreicht, das die Eltern vorgeben. Immer mehr Spiele sind auch mit modernen Kommunikationsmedien wie dem Smartphone verknüpft. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung? Buland: Gegen diese Entwicklung ist grundsätzlich nichts zu sagen.

Denn jedes neue Medium bietet auch viele neue Spielchancen. Das Problem ist nur, dass ein Großteil der Produkte Schrott ist. Hier muss wie bei dem wachsenden Bücher- oder auch Fernsehmarkt gut ausgewählt werden und Warum schummeln Kinder? Beispiel auch auf die Qualität des Spielmaterials geachtet werden. Kaum Zuwachs bei Ego-Shooter-Spielen Wie beurteilen Sie Computerspiele? Buland: Auch hier sehe ich einen erfreulichen Trend: Denn mit Ego-Shooter-Spielen lassen sich Warum schummeln Kinder?

Zuwächse mehr erzielen. Und gerade junge Männer sind in einem bestimmten Alter auch davon fasziniert. Das legt sich aber in der Regel spätestens etwa bis zum 30. Bei erwachsenen Männern, die diese Ballerspiele mögen, muss man schon beinahe sagen, lieber sie schießen am Computer als in der Realität.

Da aber auch immer mehr Mädchen am Computer spielen, gibt es auch hier immer mehr gute Angebote. Beantworten Sie uns noch eine letzte persönliche Frage: Was spielen Sie am liebsten?

Warum schummeln Kinder?

Buland: Ich bin ja Forscher an einer Kunst-Universität. Für mich ist Forschung auch ein Spiel, eine Art Detektiv-Spiel. Nur die Fragen sind anders. Dann stellte ich gleich die nächste Frage: Warum ist das so? Und dann bin ich drauf gekommen, dass es in München einen Damen-Schachclub gegeben hat und die damals zweitbeste Spielerin der Welt aus München kam.

Forschung ist für mich das schönste Spiel. Aber auch die Musik ist ein Spiel. Ich spiele Klavier, meine 13-jährige Tochter Horn.

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