Question: Wer entscheidet über Sorgerecht?

Das Familiengericht entscheidet! Neben den Ausführungen des beantragenden Elternteils wird auch das Kind vom Gericht angehört. ... Das Familiengericht bzw. der Familienrichter wendet bei seinen Überlegungen zum Entzug des gemeinsamen Sorgerechts folgende Kriterien an: Kontinuität, Förderung und soziale Bindung.

Wann dürfen Kinder selbst entscheiden ob sie zum Vater wollen oder nicht?

Hier muss immer eine Einzelfallentscheidung getroffen werden. Allgemein gehen Gerichte im Familienrecht ab einem Alter des Kindes von etwa 12 Jahren davon aus, dass der Kindeswille beachtlich ist und auch dementsprechend Gewicht haben sollte.

Was muss ich machen um das alleinige Sorgerecht zu bekommen?

Das alleinige Sorgerecht ist schriftlich beim zuständigen Familiengericht zu beantragen. Diesem Antrag sind Beweise für die Gefährdung des Kindeswohl beizufügen. Stimmt das Gericht dem Antrag zu, entscheidet ein Elternteil über alle wichtigen das Kind betreffenden Angelegenheiten.

Das Umgangsrecht bezeichnet den gegenseitigen Anspruch auf Umgang zwischen einem Kind und seinen Eltern. Darüber hinaus hat das Kind ein Kontaktrecht zu weiteren wichtigen Bezugspersonen, wie den Großeltern, Geschwistern und Pflegeeltern. Nur unter gewissen Voraussetzungen kann das Umgangsrecht verweigert oder eingeschränkt werden. Als Wegweiser für alle Fragen zum Umgangsrecht, erläutert Wer entscheidet über Sorgerecht?

folgende Beitrag Ihnen, wie oft ein Elternteil das Kind sehen darf, wie sich das Besuchsrecht gestaltet und unter welchen Bedingungen eine Umgangsverweigerung möglich ist. Es ist die rechtliche Grundlage für den Umgang des Kindes mit seinen Eltern und ist strikt vom Sorgerecht abzugrenzen.

Lebt das Kind nicht mit beiden Eltern zusammen, hat der nicht hauptsächlich betreuende Elternteil das Recht, Zeit mit dem Kind zu verbringen. Sorge- und Umgangsrecht — Was sind die Unterschiede? Das Umgangsrecht ist vom Sorgerecht abzugrenzen, da beide unterschiedliche Ziele verfolgen.

Grundsätzlich betrachtet man das Sorgerecht und das Umgangsrecht unabhängig voneinander: Jeder Elternteil, auch ein nicht sorgeberechtigter Elternteil, hat ein Recht auf Umgang mit seinen Kindern. Nur in seltenen Fällen erhält ein Elternteil das alleinige Sorgerecht.

Wem steht ein Umgangsrecht zu? Nicht nur die Eltern und das Kind selbst haben ein Umgangsrecht, sondern auch weitere Personen dürfen vom Besuchsrecht Gebrauch machen. Damit ihnen allerdings ein Umgangsrecht zugesprochen wird, muss eine sozial-familiäre Beziehung vorhanden sein, Wer entscheidet über Sorgerecht?.

Umgangsrecht des Vaters — Welche Rechte hat der biologische Vater? Grundsätzlich hat ein mit seinem Kind. Doch was geschieht, wenn der nicht leibliche Vater des Kindes und die Mutter das gemeinsame Sorgerecht haben?

Welches Besuchsrecht hat der biologische Vater? Der biologische Vater hat ebenfalls ein Umgangsrecht und darf mit dem Kind Kontakt haben, da laut Rechtsprechung das Kind eine natürliche, emotionale Beziehung zu seinem Vater hat. Wer entscheidet über Sorgerecht? war dies nicht immer die rechtliche Auffassung, denn zuvor musste das Kind bereits eine persönliche Beziehung zum Vater aufgebaut haben, um Kontakt pflegen zu können.

Verweigerte die Mutter damals den Kontakt, war es für den Vater meist schwierig, eine Beziehung aufzubauen. Seit 2013 reicht es aus, dass der Vater durch sein Verhalten zeigt, Wer entscheidet über Sorgerecht? er Verantwortung für sein Kind übernehmen kann und möchte. Ein leiblicher Vater, der ernsthaftes Interesse an seinem Kind hat, hat ein Umgangsrecht, sofern der Umgang dem Kindeswohl dient. Umgangsrecht des Vaters — Welche Rechte hat der rechtliche, nicht leibliche Vater?

Ebenso hat ein rechtlicher, nicht leiblicher Vater ein Umgangsrecht, der mit dem Kind längere Zeit in häuslicher Gemeinschaft lebte.

Da das Kind eine enge Beziehung zu dem Stiefvater aufbauen konnte, zählt dieser zu den näheren Bezugspersonen, die Verantwortung für das Kind übernommen haben. Jede engere Bezugsperson des Kindes hat ein Recht auf Umgang mit ihm. Das Gesetz erkennt die Beziehungen des Kindes zu Großeltern, Geschwistern und Stiefelternteilen im Rahmen des Besuchs- und Kontaktrechts an.

Ferner kann auch eine Amme in Betracht gezogen werden. Im Notfall kann das Familienrecht den Umfang des Besuchsrechts bestimmen und die Rechte Dritter näher klären. Rechte und Pflichten beim Umgangsrecht? Das Kind hat grundsätzlich ein Recht auf Umgang mit Vater und Mutter, aber die Eltern müssen auch Pflichten beachten.

Rechte Pflichten Beide Elternteile Die Eltern haben sowohl ein Recht als auch die Pflicht auf Umgang mit ihren Kindern. Die Eltern haben Wer entscheidet über Sorgerecht? ein Recht als auch die Pflicht auf Wer entscheidet über Sorgerecht? mit ihren Kindern. Umgangsberechtigtes Elternteil Der Elternteil muss während des Umgangs Entscheidung treffen, die alltägliche Belange betreffen Nahrung, Bettzeiten, Kleidung und darf Ausflüge unternehmen oder Urlaube machen.

Die Kosten für Kindeskontakts tragen Fahrtkosten, Verpflegung, Unterbringung und den Besuch angenehm für das Kind im Sinne seiner Interessen gestalten. Bei Urlauben im Ausland muss dies mit dem hauptsächlich betreuenden Elternteil abgesprochen werden; eine Zustimmung wird benötigt. Elternteil mit elterlicher Sorge Das Besuchsrecht des anderen Elternteils respektieren und das Kind für den Besuch vorbereiten. Das Kind für den Kontakt mit dem anderen Elternteil begeistern und auf den Besuch einstimmen.

Wer entscheidet über Sorgerecht?

Umgangsregelung — Wie oft darf das Umgangsrecht ausgeübt werden? Beim Besuchsrecht spricht man meist vom Umgang mit dem Kind in regelmäßigen, zeitlich begrenzten Besuchen, gemeinsamen Wochenenden, Reisen und Unternehmungen. Wer zahlt die Fahrtkosten und wer trägt andere Kosten? Wer muss sich nach wem richten? Die Ausgestaltung des Umgangsrechts ist nicht gesetzlich geregelt. Der Gesetzgeber geht grundsätzlich davon aus, dass sich die getrennten oder geschiedenen Eltern einvernehmlich über das Besuchs- und Kontaktrecht einigen und individuelle Umgangsvereinbarungen treffen, die dem Interesse des Kindes entsprechen.

Wann und wie oft der Kontakt stattfinden soll, obliegt demnach den Vereinbarungen der Eltern und ist auch abhängig vom Alter des Kindes.

Sollte das Kind den anderen Elternteil nicht sehen wollen, muss positiv auf das Kind eingewirkt werden. Was geschieht, wenn die Eltern keine einvernehmlichen Regelungen treffen können? Können die Eltern keine Einigung finden, erfolgt eine Anhörung vor dem Familiengericht. Dieses entscheidet unter Berücksichtigung des Kindeswohls und nach Prüfung der bisherigen Gewohnheiten des Kindes, wie das Umgangsrecht zu regeln ist.

Bei der Anhörung ist auch die Meinung des Kindes wichtig. Das Familiengericht stützt sich bei seinen Entscheidungen meist auf das Alter des Kindes: Je älter das Kind ist, desto länger kann der Besuch stattfinden.

Am besten bestimmen die Eltern gemeinsam, denn dies entspricht dem Kindeswohl. Für jede Entscheidung der Eltern sollte das Wohl des Kindes im Fokus stehen. Man unterscheidet zwischen alltäglichen Entscheidungen und Entscheidungen, die für den Lebensweg des Kindes wichtig sind.

Alltägliche Entscheidungen können unabhängig vom Sorgerecht allein getroffen werden, während sich das Kind beim umgangsberechtigten Elternteil aufhält. Entscheidungen erheblicher Bedeutung sind bei immer gemeinsam zu beschließen.

Nur beim können diese Entscheidungen allein getroffen werden. Wie die Umgangsregeln aufgestellt werden, sollten die Eltern in Abstimmung mit den Freizeitaktivitäten des Kindes und ihrem Berufsleben festlegen. Nur im Streitfall ist das Familiengericht für das Aufsetzen einer Wer entscheidet über Sorgerecht?

zuständig. Ein optimales Modell gibt es nicht, allerdings sollten Sie die Umgangsvereinbarungen Wer entscheidet über Sorgerecht? bestmöglich an die Bedürfnisse des Kindes anpassen. Im Rahmen des Umgangsrechts sollte auch die zumutbare Entfernung des Wohnsitzes des anderen Elternteils berücksichtigt werden und dementsprechend eine Regelung für den Umgang gefunden werden.

Je mehr Streit zwischen den Eltern herrscht, desto belastender ist dies für das Kind und desto wichtiger ist es, klare Umgangsregelungen zu treffen. Ferner müssen die Regelungen im Laufe der Zeit angepasst und auf das Alter der Kinder und ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Sollten sie keine einvernehmliche Umgangsregelung aushandeln können, aber eine außergerichtliche Einigung wünschen, können Sie das örtliche Jugendamt um Hilfe bitten.

Im gemeinsamen Gespräch wird versucht, eine Lösung zu finden. Ist dies nicht möglich, müssen Sie den gerichtlichen Weg gehen. Welche Aspekte sind wichtig bei den Umgangsvereinbarungen? Erziehungsstil aufeinander abstimmen, Schlafenszeiten regeln, Regeln für Hausaufgaben und Fernsehkonsum Wer entscheidet über Sorgerecht? ist es auch wichtig, dass das Kind die Möglichkeit hat, das andere Elternteil an Weihnachten, an Ostern, anderen Feiertagen und an seinem Geburtstag zu sehen, sofern dies umsetzbar ist.

Je älter das Kind ist, desto mehr Mitspracherecht sollte es bei den Umgangsregeln haben. Kosten beim Umgangsrecht — wer trägt die Fahrtkosten? Der umgangsberechtigte Elternteil übernimmt die Kosten für die Fahrt und die Abholung des Kindes sowie jegliche Kosten, die mit dem Umgang in Verbindung stehen.

Dies betrifft sowohl die Unterbringung, die Verpflegung als auch notwendige Kleidung, falls diese nicht vorhanden ist und benötigt wird. Grundsätzlich trägt der umgangsberechtigte Elternteil die Fahrtkosten und muss sich darum kümmert, dass das Kind abgeholt und zurückgebracht wird.

Haben die Eltern etwas anderes vereinbart, kann der betreuende Elternteil das Kind auch bringen und abholen.

Kinder: Wer entscheidet über die Behandlung?

Wie sieht es mit der zumutbaren Entfernung beim Umgangsrecht Wer entscheidet über Sorgerecht? Leben die Elternteile weit voneinander entfernt und erlauben es seine wirtschaftlichen Verhältnisse nicht, die Kosten allein zu tragen, kann der andere Elternteil zur Wer entscheidet über Sorgerecht? aufgefordert werden.

Wann darf Wer entscheidet über Sorgerecht? Elternteil das Umgangsrecht verweigern? Unter Umständen kann ein Elternteil dasallerdings ist dies nicht immer rechtmäßig. Denn eine Einschränkung oder ein Ausschluss des Kontaktrechts eines Elternteils zu seinem Kind ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Grundsätzlich ist es nur dann denkbar, wenn das Kindeswohl durch das Elternteil oder dessen Umfeld gefährdet ist. Ebenso erfolgt ein Ausschluss des Umgangsrechts, wenn das Kind oder das andere Elternteil vom umgangsberechtigten Elternteil misshandelt wird.

Unter Umständen wird im Rahmen eines begleitenden Umgangs den Eltern mithilfe eines Trägers des Jugendamts oder eines Vereins wie dem Kinderschutzbund ein neutraler und psychologisch ausgebildeter Betreuer gestellt, der den Umgangskontakt zwischen Kind und Elternteil begleitet.

Der Umgang mit dem Kind darf nur von den zuständigen Behörden eingeschränkt oder ausgeschlossen werden, wenn das Kind in Gefahr ist und schwerwiegende Gründe vorliegen: Kindeswohlgefährdung durch Misshandlung Wird oder wurde das Kind oder das andere Elternteil vom umgangsberechtigten Elternteil misshandelt, erfolgt in der Regel ein Ausschluss des Umgangsrechts.

Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs und die Ermittlungen der Polizei reichen allerdings nicht aus, um das Umgangsrecht bereits auszuschließen. Das Familiengericht muss den unter Prüfung des Tatverdachts und der bestehenden Gefahr einen Ausschluss oder eine Einschränkung abwägen. Bei einer ansteckenden Krankheit, bei der das Kind nicht vor der Ansteckung geschützt werden kann, erfolgen jedoch Einschränkungen bzw. Regelungen Wer entscheidet über Sorgerecht? begleitenden Umgangs mit einem Arzt oder einer Krankenschwester.

Bevor ein Ausschluss des Umgangsrechts stattfindet, erfolgen jedoch andere Maßnahmen. Hierzu zählen die Passhinterlegung und eine Anordnung, dass der Kontakt nur im Inland erfolgen darf.

Insbesondere dann, wenn das Verhalten des anderen Elternteils dafür verantwortlich ist. Eine Alternative hierzu ist ein betreuter Umgang; besprechen Sie die Möglichkeiten mit dem Jugendamt. Eine grundlose Umgangsverweigerung ist nicht ratsam Häufig kommt es vor, dass die Mutter dem Vater das Umgangsrecht verweigert.

In einigen Fällen kann es hierfür Begründungen geben und bei anderen ist es lediglich ein Machtkampf zwischen den Elternteilen, der durch die Kontaktverweigerung zum Kind ausgetragen wird. Doch Vorsicht, denn eine grundlose Kontaktverweigerung zu dem Kind kann negative Auswirkungen haben. In schwerwiegenden Fällen kann dies zum Verlust des Aufenthaltsbestimmungsrechts des Elternteils führen und zur Sicherung des Umgangsrechts mithilfe eines Umgangspflegers führen.

Versucht die Mutter mit dem Kind ins Ausland zu fliehen, um den Umgang mit dem Vater zu verhindern, kann dies zum Verlust des Sorgerechts führen. Des Weiteren kann eine konstante Verweigerung des Umgangs mit dem Kind auch Konsequenzen für den nachehelichen Unterhalt haben. Darf ein Elternteil den Umgang selbst verweigern?

Wer entscheidet über Sorgerecht?

Manchmal wünscht das andere Elternteil keinen Kontakt mehr zu seinen Kindern und verweigert daher selbst den Umgang. Verweigert das Wer entscheidet über Sorgerecht?

Elternteil den Kontakt zu seinem Kind, kann man ihn nicht zum Umgang zwingen. Selbst wenn das Kind ein Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen hat, ist der Kontakt in diesem Fall nicht förderlich für das Kindeswohl.

Wird der Elternteil zum Umgang gezwungen, dient dies kaum dem Wohl des Kindes. Was tun, wenn das Umgangsrecht verweigert wird? Verweigert ihr Ex Partner den Umgang mit ihrem gemeinsamen Kind, dann sollten Sie unbedingt schnell handeln. Insbesondere jüngere Kinder können sich schnell entfremden, wodurch es schwieriger wird, das Besuchsrecht durchzusetzen. Sollte Ihnen der Kontakt zu ihrem Kind verweigert werden, ist das Jugendamt oder der Kinderschutzbund die erste Anlaufstelle.

Findet auch durch die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt oder dem Kinderschutz keine einvernehmliche Einigung statt, müssen Sie einen Anwalt für Familienrecht in Anspruch nehmen und beim Familiengericht einen Antrag stellen. Ein Anwalt setzt dann gerichtlich ihr Umgangsrecht durch.

Da diese Verfahren langwierig sein können, empfiehlt sich die unmittelbare Beauftragung eines Anwalts, um Zeit zu sparen. Eine außergerichtliche Lösung steht an oberster Stelle, daher kann der Anwalt für Familienrecht auch mit dem gewissen Nachdruck, eine Einigung mit dem anderen Ehepartner erzielen.

Das Umgangsrecht wird trotz gerichtlicher Durchsetzung verweigert Der Umgang zu ihrem Kind wird Ihnen nach wie vor verweigert, obwohl Sie Ihr Recht durch ein gerichtliches Urteil durchgesetzt haben? In diesem Fall drohen dem anderen Elternteil rechtliche Konsequenzen.

Je nach Ausmaß des Vergehens können hierbei Zwangsgelder bzw. Ordnungsgelder vom Gericht angedroht und verhängt werden. Sollte der hauptsächlich betreuende Elternteil anschließend immer noch den Umgang verweigern, kann ihm sogar die Beantragung einer Zwangshaft drohen. Das Familiengericht kann anordnen, dass ein Gerichtsvollzieher das Kind abholt und Ihnen übergibt. Als Wer entscheidet über Sorgerecht? sollte Sie jedoch so vernünftig sein, dies zu unterlassen, denn die Abholung durch eine Wer entscheidet über Sorgerecht?

Autoritätsperson ist nicht zum Wohl des Kindes. Ferner hat das Familiengericht die Möglichkeit dem Elternteil das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu entziehen und an den umgangsberechtigten Elternteil zu übertragen, sofern ein gemeinsames Sorgerecht besteht. Hinzu kommt auch ein Anspruch auf Schadensersatz für den umgangsberechtigten Elternteil, wenn ihm finanzielle Schäden durch die Umgangsverweigerung entstanden sind Benzinkosten, Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel.

Wer kann mir bei der Ausübung des Umgangsrechts helfen? Wie bereits beschrieben, ist die Gestaltung des Umgangsrechts nicht immer unkompliziert. In einigen schwerwiegenden Fällen verweigert das hauptsächlich betreuende Elternteil dem umgangsberechtigten Elternteil sogar den Umgang mit dem Kind.

Nicht immer ist dies rechtmäßig, sodass sich das betroffene Elternteil außergerichtlich oder gerichtlich wehren muss. Ein einvernehmliches Umgangskonzept kann nicht von den Eltern erarbeitet werden. Doch wer hilft bei der Durchsetzung und Ausübung des Umgangsrechts? Zunächst sollten Sie sich an das Jugendamt wenden und sich kostenlos beraten lassen. Anschließend kümmert es sich um die Erarbeitung einer einvernehmlichen Wer entscheidet über Sorgerecht?

und versucht eine sinnvolle Umgangsregelung mit dem anderen Elternteil festzulegen. Auch Großeltern, Geschwister und Pflegeeltern können die Beratung wahrnehmen.

Sollte sich der entsprechende Elternteil immer noch weigern und keine zukunftsfähige Lösung möglich sein, muss ein Anwalt für Familienrecht engagiert werden, um das Umgangsrecht gerichtlich vor dem Familiengericht durchzusetzen. Das Gericht prüft anschließend, welche Regelung zum Umgang am besten dem Wohl des Kindes entspricht. Im Gerichtsurteil werden letztendlich die Umgangsregelungen festgelegt, die wiederum von beiden Elternteilen eingehalten werden müssen.

Kann man das Umgangsrecht einklagen? Ist eine einvernehmliche Lösung nicht möglich, muss das umgangsberechtigte Elternteil das. In diesem Fall regelt Wer entscheidet über Sorgerecht? Familiengericht den Umgang mit dem Kind und ordnet Umgangsregelungen an. Demnach werden Regelungen getroffen, die am besten dem Wohl des Kindes entsprechen. Warum ist ein Anwalt bei der Durchsetzung des Umgangsrechts sinnvoll?

Ein Anwalt für Familienrecht ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn ein Elternteil vehement den Umgang mit dem Kind verweigert. Sollte keine Einigung mithilfe des Jugendamts oder der Kindesschutzbehörde möglich sein und das Elternteil sich nach wie vor weigern, den Kontakt zum anderen Elternteil zuzulassen, muss das Umgangsrecht gerichtlich durchgesetzt werden. In diesem Fall ist eine außergerichtliche Einigung immer noch möglich, wenn der Anwalt eine Einigung mit Wer entscheidet über Sorgerecht?

anderen Ehepartner erzielen kann. Ist Wer entscheidet über Sorgerecht? nicht möglich, muss letzten Endes der gerichtliche Weg gegangen werden. Ein Anwalt für Familienrecht berät Sie ausführlich bei allen weiteren Schritten und unterstützt Sie, ihr Recht vor dem Familiengericht durchzusetzen.

Die Ausgestaltung des Umgangs ist nicht gesetzlich geregelt, muss aber dem Kindeswohl entsprechen. Die Umgangsregelungen obliegen den individuellen Vereinbarungen der Eltern.

Nur im Streitfall übernimmt das Gericht die Umgangsregelung. Eine gängige Praxis ist die 14-Tage-Regelung, bei welcher der Kontakt alle zwei Wochen am Wochenende stattfindet. Nur bei schwerwiegenden Fällen kann das Umgangsrecht durch das Gericht eingeschränkt oder ausgeschlossen werden. Es ist nicht ratsam, den Umgang ohne Absprache mit dem Jugendamt zu verweigern.

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