Question: Was ändert sich beim gemeinsamen Sorgerecht?

Das bedeutet, dass beide Elternteile nur gemeinsam darüber entscheiden können, wo sich das (minderjährige) Kind wie lange aufhalten und wo es wohnen darf. Die gemeinsame Entscheidung bedeutet jedoch nicht, dass vor jedem Ortswechsel des Kindes eine Genehmigung des anderen Sorgeberechtigten eingeholt werden muss.Das bedeutet, dass beide Elternteile nur gemeinsam darüber entscheiden können, wo sich das (minderjährige) Kind wie lange aufhalten und wo es wohnen darf. Die gemeinsame Entscheidung bedeutet jedoch nicht, dass vor jedem Ortswechsel des Kindes

Wann endet das gemeinsame Sorgerecht?

Mit der Volljährigkeit des Kindes endet das elterliche Sorgerecht automatisch, also mit dem 18. Geburtstag. Des weiteren mit dem Tod des Kindes.

Wer muss die Schulanmeldung unterschreiben?

Wichtig: Bei getrenntlebenden Erziehungsberechtigten müssen beide Elternteile bei der Schul- anmeldung unterschreiben! Bei alleinigem Sorgerecht ist ein Nachweis erforderlich! Bei verheirateten Erziehungsberechtigten oder abgegebener Sorgerechtserklärung kann durch die Schule ggf.

Gerade wenn es um das Sorgerecht für das gemeinsame Kind geht, dürften Entscheidungen tragfähiger sein, wenn beide Elternteile einvernehmlich entscheiden. Entscheidet ein Elternteil allein und möglicherweise gegenteilig zur Meinung des anderen, besteht das Risiko, dass das Kind die Eltern gegeneinander ausspielt.

Können sich die Eltern in Angelegenheiten des Kindes nicht verständigen, stellt sich im Alltag oft die Frage, wann beide Elternteile gemeinsam entscheiden müssen und Was ändert sich beim gemeinsamen Sorgerecht?

ein Elternteil eine Entscheidung allein oder sogar gegen den Willen des anderen treffen kann. Was sagt das Gesetz über die Rechte und Pflichten des Sorgerechts?

Was ändert sich beim gemeinsamen Sorgerecht?

Das beider Eltern, für ihre minderjährigen Kinder zu sorgen. Die Sorge zielt auf die Wahrung und Förderung der körperlichen, geistigen, seelischen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen des Kindes. Das Sorgerecht umfasst das Recht, für das Kind als Person Was ändert sich beim gemeinsamen Sorgerecht? sorgen Personensorge und das Recht, sein Vermögen zu betreuen Vermögenssorge. Sind die Eltern miteinanderbestimmt das Gesetz das gemeinsame Sorgerecht für das gemeinsame Kind als Regelfall.

Daran ändert sich auch nichts, wenn sich die Eltern Das gemeinsame Sorgerecht besteht über die Scheidung hinaus fort, zumindest so lange, als das Familiengericht das Sorgerecht oder Teile davon nicht einem Elternteil zur Alleinsorge überträgt. Beim Sorgerecht ist zu unterscheiden, ob es sich um eine Entscheidung in Angelegenheiten des täglichen Lebens handelt oder um eine nicht alltägliche Entscheidung, die den Lebensweg des Kindes bestimmt oder massiv dessen Interessen berührt.

Im Hintergrund ist stets das gesetzliche Leitbild des Kindeswohls zu berücksichtigen. Es besagt, dass alles, was die Eltern allein oder gemeinsam entscheiden, dem Wohl des Kindes zugutekommen muss. Interessen der Eltern sind dem Kindeswohl prinzipiell unterzuordnen. Die Interessenabwägung ist naturgemäß oft eine Gratwanderung. Wann kann ein Elternteil trotz gemeinsamen Sorgerechts allein entscheiden? Auch wenn rechtlich das gemeinsame Sorgerecht besteht, bildet sich durch faktisches Verhalten im Alltag stillschweigend eine bestimmte Handhabung.

Führt die Mutter den Haushalt und betreut die Kinder, entscheidet sie regelmäßig vieles, was im Alltag anfällt. Der berufstätige Vater beschränkt sich meist darauf, sich an der Erziehung zu beteiligen. Angelegenheiten des täglichen Lebens sind solche, die keine allzu weitreichenden Bedeutungen haben und Augenblickssituationen betreffen.

Sorgerecht

Sie fallen in die Entscheidungsbefugnis desjenigen Elternteils, der das Kind in seinem Haushalt betreut. Es wäre wenig praxisgerecht, in diesen Fällen vorab den anderen Elternteil verpflichtend um seine Meinung oder Zustimmung bitten zu müssen.

So entscheidet der betreuende Elternteil allein, wann das Kind abends zu Bett geht, welche Filme es sehen darf und welche Kleidung es anzieht. Gleichwohl hebt eine derartige Aufgabenverteilung die gemeinsame Verantwortung für das Kind nicht auf. Es dürfte kaum schaden, dabei die Meinung des anderen Elternteils wenigstens zu respektieren und einzubeziehen, da auch alltägliche Angelegenheiten grundlegende Fragen der Erziehung aufwerfen können.

Verbringt das Kind beispielsweise seine Freizeit ausschließlich vor dem Fernseher, muss es auch dem anderen Elternteil gestattet sein, darauf konstruktiv Einfluss zu nehmen. Bei Meinungsverschiedenheiten müssen beide Eltern versuchen, sich zu verständigen. In letzter Konsequenz wäre das Familiengericht zu bemühen.

Das Gericht entscheidet aber selbst nicht, sondern beschränkt sich darauf, die Entscheidungsbefugnis demjenigen Elternteil zu übertragen, von dem das Gericht die Was ändert sich beim gemeinsamen Sorgerecht? hat, dass es Was ändert sich beim gemeinsamen Sorgerecht?

streitige Angelegenheit sachlich am besten entscheiden kann. Eine Ausnahme erkennt das Gesetz insoweit an, als allein die Mutter über einen straflosen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, ohne dass sie dafür die Zustimmung des Vaters benötigt. Wann müssen beide Elternteile entscheiden? Geht es hingegen um Entscheidungen, die über den Alltag hinausgehen, muss im Regelfall der andere Elternteil seine Zustimmung erteilen.

Was ändert sich beim gemeinsamen Sorgerecht?

Typischer Fall ist, dass die Eltern gemeinsam beschließen, welche weiterführende Schule das Kind nach der Grundschule besuchen soll. Oder möchte der betreuende Elternteil mit dem Kind in eine andere Stadt oder gar ein anderes Land ziehen, braucht dieser Elternteil gewichtige und objektiv nachvollziehbare Gründe, um dem anderen Elternteil das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht als Teil des Sorgerechts streitig zu machen.

Welche Entscheidungen darf ein Kind alleine treffen? In bestimmten Angelegenheiten kann das Kind selbst handeln und benötigt nicht die Zustimmung der Eltern. So kann ein Kind mit der Vollendung des 14. Lebensjahres allein über seine Religionszugehörigkeit entscheiden. Lebensjahr kann das Bekenntnis nicht mehr gegen den Willen des Kindes geändert werden.

Was ändert sich beim gemeinsamen Sorgerecht?

Mit der Vollendung des 16. Lebensjahres kann ein Kind errichten, ohne dass es dafür die Zustimmung eines Elternteils als gesetzlicher Vertreter bedürfte. Will das minderjährige Kind, bedarf es gleichfalls nicht der Zustimmung der Eltern. Will das Kind auf sein Erbe verzichten, benötigt es zumindest die Genehmigung des Familiengerichts.

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