Question: Wie nennt man die Krankheit Wenn man eine gespaltene Persönlichkeit hat?

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Bei der dissoziativen Identitätsstörung, früher multiple Persönlichkeitsstörung genannt, alternieren zwei oder mehrere Identitäten in derselben Person.

Übersicht der Persönlichkeitsstörungen Persönlichkeitsstörungen bilden eine psychische Erkrankung, bei der das Verhalten, die Charaktereigenschaften und andere Merkmale der Persönlichkeitsstruktur drastisch von der Norm abweichen.

Die Betroffenen sind in bestimmten Denkmustern und Verhaltensweisen gefangen, die sie von sich aus kaum durchbrechen können. Die Störungen können sich in vielfältiger Weise manifestieren.

Das Verhalten von Personen, die unter einer Persönlichkeitsstörung leiden, wird von anderen häufig als sonderbar, exzentrisch, paranoid, dramatisch, narzisstisch, launisch, zwanghaft oder als unsicher empfunden.

Die Fachwelt ist sich weitgehend einig darüber, dass Wie nennt man die Krankheit Wenn man eine gespaltene Persönlichkeit hat? Ursache eine Kombination aus genetischer Veranlagung und psychischen Belastungen durch Umweltfaktoren wie beispielsweise frühe Kindheitsereignisse eine Rolle spielen.

Gegen schwere Symptomatiken werden gelegentlich auch Psychopharmaka eingesetzt. Zu unterscheiden sind die krankhaften Störungen der Persönlichkeitsstruktur von auffälligen Merkmalen des persönlichen Lebensstils, die zwar vielen als nicht normal erscheinen mögen, jedoch keine Beeinträchtigung des psychischen Wohlbefindens der Betroffenen und keine übermäßige Belastung ihres sozialen Umfelds mit sich bringen. Diese Persönlichkeitsmerkmale sind nicht als psychische Erkrankung zu verstehen.

Die Abgrenzung kann hier allerdings durchaus schwierig fallen, da der Übergang zwischen einem absonderlichen Lebensstil und einer gestörten Persönlichkeit oft fließend ist. Ab wann spricht man von einer Persönlichkeitsstörung?

Als Ausgangspunkt gelten häufig extrem ausgeprägte Persönlichkeitszüge, die beispielsweise ein sehr unflexibles, starres oder unzweckmäßiges Verhalten nach sich ziehen. Eine Persönlichkeitsstörung entsteht unabhängig Diese Art der Störung wird nicht als Folge von Drogen oder Medikamenten ausgelöst, auch andere Erkrankungen, Verletzungen und Unfälle lösen keine Persönlichkeitsstörung aus.

Bei dieser psychischen Erkrankung können die grundlegenden Persönlichkeitszüge bis in die Jugend oder ins junge Erwachsenenalter zurückverfolgt werden. Diese Züge prägen sich dann so weit aus, bis eine Störung vorliegt. Demnach ist davon auszugehen, dass insgesamt rund acht Millionen Menschen in Deutschland an einer Störung der Persönlichkeit leiden.

Symptomatik Eine gestörte Persönlichkeit äußert sich abhängig von dem jeweiligen Typ durch verschiedene psychische Beeinträchtigungen und auffällige Verhaltensmuster. Allgemein lässt sich festhalten, dass es sich dabei meist um bestimmte Persönlichkeitsmerkmale handelt, die in einer extremen Ausprägung auftreten und so zu einer Belastung für die soziale Stabilität der Betroffenen, deren persönliches Wohlbefinden und ihr Umfeld werden.

Bestimmte Merkmale können zu bestimmten Störungen führen Die Berliner Charité hat hierzu eine Zusammenstellung bereitgestellt, in der die verschiedenen Merkmale des Persönlichkeitsstils und deren übersteigerte Variante als Form einer Persönlichkeitsstörung dargestellt werden. Demnach ist einem gewissenhaften, sorgfältigen Lebensstil die Übersteigerung in Form von Zwangshandlungen beziehungsweise zwanghaftem Verhalten zugeordnet. Ein ehrgeizig, selbstbewusstes Verhalten nimmt bei einer Persönlichkeitsstörung narzisstische Züge an.

Expressiv, emotionale Menschen werden histrionisch theatralisch, egoistisch. Wachsame, misstrauische Menschen werden paranoid und sprunghaft, Wie nennt man die Krankheit Wenn man eine gespaltene Persönlichkeit hat? Menschen zeigen eine Borderline-Persönlichkeit. Einem anhänglich, loyalen Verhalten wird die übersteigerte Form einer dependenten Persönlichkeit zugeordnet, zurückhaltend, einsame Personen werden bei einer Persönlichkeitsstörung schizoid, Abenteurer und risikofreudige Menschen dissozial.

Liste der Persönlichkeitsstörungen Entsprechend diesem relativ einfachen Schema lassen sich unterschiedliche Formen bestimmen, die jeweils mit speziellen Symptomen einhergehen und anschließend im Einzelnen ausführlicher beschrieben werden.

Unter dem Wie nennt man die Krankheit Wenn man eine gespaltene Persönlichkeit hat? Persönlichkeitsstörungen werden viele psychische Erkankungen zusammengefasst, bei denen extrem ausgeprägte Persönlichkeitsmerkmale den Grundstein der Erkrankung bilden. Auch normale Handlungen der Mitmenschen werden vielfach als feindlich oder verachtend empfunden.

In der Beziehung führt eine paranoide Persönlichkeitsstörung oftmals zu massiver, unbegründeter. Enges soziales Umfeld wird einbezogen Das Misstrauen macht auch vor Familienangehörigen und langjährigen Freunden keinen Halt.

Ihre Handlungen und Treue werden von paranoiden Personen regelmäßig in Frage gestellt. Auf Dauer sind mit der paranoiden Persönlichkeitsstörung daher erhebliche soziale und persönliche Beeinträchtigungen verbunden. Menschen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung zeigen oft weitere psychische Störungen, wobei hier insbesondere die schizotypische Persönlichkeitsstörung,die Borderline-Störung und die passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung zu nennen sind.

Die Betroffenen neigen dazu, sich zurückzuziehen und sind oftmals Einzelgänger. Ein ausgeprägtes Misstrauen gegenüber Mitmenschen kann auch hier Teil des Beschwerdebildes sein. Dissoziale Persönlichkeitsstörung Wesentliches Merkmal der ist ein egozentrisches, rücksichtsloses Verhalten gegenüber Mitmenschen, das von einer gewissen Gefühlskälte und mangelnder Reue begleitet wird.

Gesellschaftliche Normen und Verpflichtungen werden regelmäßig missachtet und die Betroffenen können das Verhalten auch bei drohenden Sanktionen nicht abstellen. Sie sind vermehrt aggressiv und mitunter auch gewalttätig gegen Mitmenschen.

Persönlichkeitsstörungen

Oftmals wird die Schuld für das eigene Fehlverhalten bei der Gesellschaft gesehen oder zumindest so argumentiert. Verantwortungsbewusstsein und Schuldgefühle sind bei den Betroffenen nicht vorhanden. Fehlende Empathie, dauerhaft erhöhte Reizbarkeit, niedrige Frustrationstoleranz und impulsives Verhalten sind typische Merkmale einer dissozialen Persönlichkeitsstörung.

Die antisoziale Persönlichkeitsstörung kann sich in überlegten Handlungen äußern, die zum Beispiel eine gezielte Bereicherung auf Kosten der Mitmenschen umfassen oder auch durch impulsives Handeln bestimmt werden, über das die Betroffenen keine Kontrolle haben. Borderline Störung Störungen des emotional instabilen Typs sind geprägt durch äußerst spontanes, impulsives Verhalten, Stimmungsschwankungen, Wutausbrüche sowie mitunter gewalttätige Aggression und Autoaggression. Das Verhalten der Betroffenen ist für ihre Mitmenschen oftmals nicht nachvollziehbar, zumal die Konsequenzen in Augenblicken der impulsiven Steuerung vollständig ausgeblendet werden.

Entsprechend konfliktreich und instabil sind die zwischenmenschlichen Beziehungen bei Menschen mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung. Obwohl sie beim Umgang mit anderen Menschen oftmals erhebliche Schwierigkeiten haben, zeigen viele Betroffene eine ausgeprägte vorm Alleinsein.

Begleitend leiden die Patienten oftmals unter und sie neigen vermehrt zu einem exzessiven Suchtverhalten. Ein gestörtes Selbstbild, unkontrollierte Wut, ein Gefühl der Leere sowie paranoide Vorstellungen können bei Personen mit einer Borderline-Störung auftreten. Die Betroffenen neigen zur Dramatisierung, haben stets den Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen, und zeigen eine geringe Frustrationstoleranz.

Zwanghafte Persönlichkeitsstörung Auffälligstes Merkmal der zwanghaften Störung ist ein ausgeprägter Perfektionismus, der es den Betroffenen oftmals nahezu unmöglich macht, Aufgaben und Vorhaben abzuschließen, da das angestrebte Ziel nicht erreichbar ist. Zudem verlieren sie sich häufig in Details, einer pedantischen Befolgung von Regeln und den Zweifeln an der eigenen Leistung, wodurch das eigentliche Vorhaben in den Hintergrund tritt und die Aufgabenerfüllung zusätzlich erschwert wird.

Begleitend zu der zwanghaften Störungsbildern leiden viele Patienten an weiteren psychischen Problemen wie beispielsweise Depressionen oder einer Zwangsstörung. Ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung Ein ausgeprägtes Gefühl der Minderwertigkeit bildet bei der ängstlich vermeidenden Persönlichkeitsstörung die Basis für eine anhaltende innere Anspannung, Besorgtheit, Unsicherheit und Selbstzweifel.

Die Betroffenen sind in ihren Handlungen gehemmt, sind schüchtern, fühlen sich unattraktiv und fürchten Zurückweisung genauso wie Kritik. Dies führt nicht selten zu einem Vermeidungsverhalten, dass die zwischenmenschlichen Kontakte erheblich belasten kann. Unter Umständen resultiert so aus der Angst vor Kritik und Zurückweisung eine zunehmende soziale Isolation, die von den Betroffenen selbst ausgeht.

Ihre Mitmenschen haben in der Regel keine Probleme im Umgang mit den Patienten, da diese meist bescheiden, zurückhaltend oder auch leicht unterwürfig auftreten. Ihr fehlendes Selbstvertrauen zeigt sich zudem häufig in einer besonderen Aufopferungsbereitschaft, die von den Mitmenschen ebenfalls positiv wahrgenommen wird.

Gespaltene Persönlichkeit

Viele Betroffene, die unter einer ängstlichen Persönlichkeitsstörung leiden, haben ein intensives Gefühl der Minderwertigkeit. Hieraus resultiert ein extrem niedriges Durchsetzungsvermögen bis hin zu unterwürfigem Verhalten.

Alleine fühlen sie sich hilflos und inkompetent. Passiv-aggressive Störung Die passiv-aggressive Störung ist vor allem geprägt durch einen passiven Widerstand gegenüber äußeren Leistungsanforderungen. Die Leistung wird vielfach schlichtweg verweigert, ohne dies zu begründen oder zu thematisieren.

Narzisstische Persönlichkeitsstörung Gleiches gilt für die narzisstische Persönlichkeitsstörung, welche durch eine extrem überzogene Bewertung der eigenen Fähigkeiten und Person gekennzeichnet ist. Sie geht in der Regel auch erheblich zu Lasten der Mitmenschen, die tendenziell weniger wichtig bewertet werden, als die eigene Person. Den Betroffenen fehlt es an Empathie und sie zeigen häufig ein arrogantes Verhalten gegenüber Anderen.

Bei Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung steht die eigene Person dauerhaft im Mittelpunkt. Nicht selten treten kombinierte psychische Störungen in Kontext mit anderen psychischen Erkrankungen wie Phobien oder Affektstörungen in Erscheinung.

Die Diagnose kombinierter Persönlichkeitsstörungen ist aufgrund der wenig eindeutigen Verhaltensmerkmale besonders schwierig. Insbesondere im zwischenmenschlichen Umgang haben die Betroffenen erhebliche Probleme. Sie sind anderen gegenüber extrem Wie nennt man die Krankheit Wenn man eine gespaltene Persönlichkeit hat?, haben Schwierigkeiten enge Bindungen einzugehen und aufrechtzuerhalten, zeigen äußerst exzentrische Wesenszüge in Erscheinungsbild und Spracheungewöhnliche Denkweisen zum Beispiel Glaube an Magie und sind in ihrem Affekt eingeschränkt, was sie oftmals kalt und unnahbar wirken lässt.

Ursachen Ein allgemein gültiges Erklärungsmodell für die Entstehung von Persönlichkeitsstörungen liegt bislang nicht vor. Insbesondere Ereignissen in der frühen Kindheit, wie einer starken emotionalen Vernachlässigung, elterlicher Gewalt oder sexuellem Missbrauch, wird hier eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Starke negative Ereignisse in der frühen Kindheit wie emotionale Vernachlässigung, elterliche Gewalt oder sexueller Missbrauch gelten als mögliche Grundlage für eine spätere Persönlichkeitsstörung.

Allerdings bedarf es zur Feststellung der Kriterien oftmals mehrerer Sitzungen bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten, da sich zum Beispiel kombinierte Persönlichkeitsstörungen oftmals nur schwer diagnostizieren lassen. In den Tests werden die Teilnehmer unter anderem zu ihrer Reaktion auf bestimmte Alltagsprobleme wie beispielsweise das morgendliche Verschlafen oder Ärger mit dem Chef befragt. Anhand der Antworten wird auf eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur geschlossen. Allerdings ist die Aussagekraft dieser Tests oftmals eher zweifelhaft und ohne fachärztliche Unterstützung lassen sich hieraus ohnehin Wie nennt man die Krankheit Wenn man eine gespaltene Persönlichkeit hat?

Behandlungsoptionen ableiten. Behandlung Grundsätzlich bieten sich zur Behandlung in erster Linie psychotherapeutische Verfahren an, wobei allerdings eine gezielte Heilung oftmals kaum möglich ist, sondern lediglich eine Reduzierung der Verhaltensauffälligkeiten erreicht werden kann.

Vermehrt zur Anwendung kommt die kognitive Verhaltenstherapie, aber auch die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Analytische Psychotherapie können gegen die Persönlichkeitsstörungen eingesetzt werden. Psychotherapeutische Verfahren werden häufig zur Therapie einer Persönlichkeitsstörung eingesetzt. Bei begleitenden psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen oder Angststörungen kommen oftmals entsprechende Arzneien für deren Behandlung zur Anwendung.

Sie dienen hier daher lediglich einer Linderung besonders gravierender Symptome. Gegebenenfalls bietet sich auch eine zusätzliche Familientherapie an.

Wie nennt man die Krankheit Wenn man eine gespaltene Persönlichkeit hat?

Die homöopathischen Mittel dienen in erster Linie der Symptomlinderung und können keine Heilung der Persönlichkeitsstörung erreichen. Ihr Einsatz bei der Behandlung ist jedoch bis heute eher umstritten, obwohl aus der Praxis vermehrt von Erfolgen berichtet wird. Zeigen die herkömmlichen psychotherapeutischen Methoden nicht den gewünschten Erfolg, kann daher in Absprache mit dem Therapeuten eine Hypnotherapie durchaus in Betracht gezogen werden.

Wie nennt man die Krankheit Wenn man eine gespaltene Persönlichkeit hat?

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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