Question: Wer leidet an Burnout?

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Burnout kennt keine Altersgrenzen. Sogar Kinder und vor allem überforderte Schüler fühlen sich über die Maßen erschöpft. Doch die Burnout-Forschung weiß, dass bestimmte Altersgruppen überdurchschnittlich oft betroffen sind. Laut DAK Gesundheitsreport erkrankt die Gruppe der 35- bis 45-Jährigen besonders häufig.

Wer von Burnout betroffen ist, leidet unter Symptomen, die teilweise auch für eine Depression typisch sind. Deswegen kann es schwierig sein, herauszufinden, welche der Erkrankungen vorliegt. Im Gespräch mit Business Insider erklärt Horvath, an welchen Symptomen ihr einen Burnout erkennt und welche Möglichkeiten ihr habt, wenn ihr das Gefühl habt, bald auszubrennen.

So schlimm sich ein Burnout für Betroffene anfühlen mag: Die medizinische Fachwelt erkannte ihn lange Zeit nicht als psychische Erkrankung an.

Obwohl auch ihr den Begriff sicher schon oft gehört habt — oder vielleicht sogar schon selbst betroffen wart — ist Burnout also noch ein echter Neuling in der langen Liste der psychischen Erkrankungen. Bedeutet: Ein Burnout umfasst eine Reihe bestimmter Symptome, die oft oder immer zusammen auftreten und vermutlich dieselbe Ursache haben.

Welche Symptome Wer leidet an Burnout? sind, das weiß Hanne Horvath aus ihrem Berufsalltag. Zum ersten Mal, erklärt Hanne Horvath weiter, werde Burnout jetzt außerdem als ein Problem gesehen, das sich speziell auf die Arbeit beziehe.

Belastungen in anderen Bereichen ihres Lebens könnten manche von ihnen dagegen noch gut bewältigen. Das mache einen großen Unterschied zur Depression aus: Wer unter ihr leidet, fühle sich in der Regel in allen Lebensbereichen gleich antriebslos — im Job genauso wie im Privatleben. Es werde keinem der beiden Krankheitsbilder gerecht. Auch die beiden Erkrankungen miteinander zu vergleichen, habe oft wenig Sinn.

Ein weit verbreitetes sind etwa berufstätige Eltern: Wer einen fordernden Job hat und gleichzeitig Wer leidet an Burnout? seine Kinder betreuen muss, kann diese beiden Stressfaktoren nicht getrennt voneinander betrachten.

Brennt eine solche Person aus, liegt das also in der Wer leidet an Burnout? nicht ausschließlich am Arbeitsstress.

Wer leidet an Burnout?

Die Arbeit kann stabilisieren — selbst bei Stress Das vorläufige Fazit lautet also: Ja — per Definition ist die Arbeit der entscheidende Auslöser für einen Burnout. Doch Hanne Horvath warnt davor, den Arbeitsplatz in diesem Zusammenhang als etwas durchweg Schädliches zu betrachten. Sie müssen nicht unbedingt durch die Arbeit kommen — doch der Job bringt eben automatisch viele Gewohnheiten mit sich.

Wir Menschen sind soziale Wesen.

Wer leidet an Burnout?

Wie sehr wir auf den Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen, Kundinnen und Kunden oder auch unseren Vorgesetzten angewiesen sind, habe zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt, findet Hanne Horvath. Werden wir bei der Arbeit hingegenweder durch die Chefin oder den Chef noch durch Kolleginnen und Kollegen, dann sei auch das etwas, das in einen Burnout führen könne.

Doch was ist nun zu tun, wenn ihr das Gefühl habt, dass eure Arbeit euch trotz all dieser stärkenden Elemente langsam aber sicher krank macht? Zunächst einmal: Glückwunsch dazu, dass ihr das spürt! Damit habt ihr nämlich den meisten Menschen, die gerade in einen Burnout hineinschlittern, etwas voraus.

Im Schnitt, das zeigenwarten Betroffene ganze sieben Jahre, bevor sie sich Hilfe holen. Diese Katastrophe hat ihr zufolge ihren Ursprung in einem urmenschlichen Bedürfnis: Wir wollen unsere Probleme, wenn irgend möglich, selbst lösen. Ein Trugschluss, dem dabei viele unterlägen, sei, dass eine Therapie uns daran hindere: Denn eine Psychotherapie sei nichts anderes als eine Begleitung zur Selbsthilfe, sagt Hanne Horvath.

Auch ihr Psychologie-Unternehmen, Wer leidet an Burnout? Therapieplattform HelloBetter, bietet eine solche Begleitung an — online. Es handelt sich dabei um die einzige in Deutschland, die offiziell von Krankenkassen anerkannt und erstattet wird.

Wer leidet an Burnout?

Ihr könnt sie euch von eurer Hausärztin oder eurem Hausarzt verschreiben lassen. Von der Art und Weise, wie Hanne Horvath und ihr Team bei der Burnout-Behandlung vorgehen, könnt ihr euch auch selbst etwas abschauen — allerdings nur dann, wenn ihr euch noch nicht so ausgebrannt fühlt, dass nur noch professionelle Unterstützung hilft.

Burnout: Ursachen, Symptome und Therapie

Beginnen wir damit, was ihr mit den Problemen aus Kategorie eins, den theoretisch lösbaren, machen könnt. Schreibt dazu erst einmal alle Probleme auf, die ihr in diese Kategorie einordnen würdet.

Es müsse auch nicht zwingend nur Arbeitsbezogenes sein, sagt Hanne Horvath. Überlegt euch, welche Lösungsmöglichkeiten ihr habt, um es zu erreichen. Testet dann alle Möglichkeiten aus — bis das Problem gelöst ist. Kontrollerfahrungen seien ein gutes Mittel gegen Gefühle wie Antriebs- und Lustlosigkeit.

Gestattet euch negative Emotionen Bleiben noch die Probleme aus Kategorie zwei: diejenigen, die ihr Wer leidet an Burnout? nicht lösen könnt. Hier heißt der Schlüssel, den Hanne Horvath Wer leidet an Burnout? mit ihren Therapiepatientinnen und -patienten einübt: Emotionsregulation. Zunächst bedeutet das, dass ihr euch negative Gefühle wie Wut, Traurigkeit und Scham erlaubt. Nehmen wir zum Beispiel an, ihr seid von einem Kollegen genervt, könnt die Zusammenarbeit mit ihm aber einfach nicht vermeiden.

Dann unterdrückt dieses Gefühl nicht, sondern begebt euch hinein. Das können Atemübungen sein, die ihr nach einem Tag in der Gesellschaft des nervigen Kollegen zu Hause macht. Es kann aber auch ein bestimmter Sport sein, den ihr mögt, oder ein leckeres Essen, das ihr euch achtsam zubereitet.

Burnout

All das sind übrigens Ratschläge, die ihr auch als nicht-gestresster Mensch gut befolgen könnt. Sie helfen, vorzubeugen — damit Burnout für euch gar nicht erst zum Thema werden muss.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.

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