Question: Wie kann ich mein eigenes Haus bauen?

Damit ein Haus überhaupt gebaut werden kann, muss ein Bauantrag beim zuständigen Bauamt gestellt werden. Dazu müssen Sie verschiedene Unterlagen zum Hausbau einreichen, dazu gehören beispielsweise Bauzeichnungen, der Wärmeschutznachweis, der amtliche Lageplan und statistische Berechnungen.

Welche Kosten kommen bei einem ausbauhaus noch dazu?

Durchschnittlich fallen hier folgende Kosten an:Trockenbau = 1.800 Euro.Heizung = 18.000 Euro.Sanitärausstattung = 8.000 Euro.Elektroinstallation = 4.000 Euro.Innenputz = 2.100 Euro.Estrich = 2.800 Euro.Fliesen = 2.600 Euro.Bodenbeläge = 3.600 Euro.More items...

Wie finde ich die richtige Heizungsanlage für mein Haus? So lassen sich bestimmte Heizungsarten von vorneherein ausschließen. Bei den Brennstoffkosten kann man Wie kann ich mein eigenes Haus bauen? Preisentwicklungen der Vergangenheit miteinander vergleichen. Andere lassen sich bestens ins Heizkonzept integrieren. Ein Holzofen kann beispielsweis bei entsprechender Ausstattung für Warmwasser sorgen.

Wer sein Holz selbst hackt, spart Rohstoffkosten. Wird mit Gas geheizt, freuen sich ambitionierte Hobbyköche darüber, dass auch ein Anschluss für einen Gasherd in die Küche gelegt werden kann.

Was kostet eine neue Heizung? Eine neue Heizung kostet grob gesagt zwischen 10. Kosten je nach System zwischen 5. Diese Kosten fallen nicht bei allen Systemen an. Insgesamt fallen Kosten von 2. Gasbrennwertgerät und Warmwasserspeicher in einem.

Fehlt ein Keller oder Hauswirtschaftsraum, lässt sich das Gerät auch in der Küche aufstellen. Foto: Buderus Bei Brennwertheizungen wird Wärme durch die Verbrennung von Öl, Gas oder anderen Brennstoffen gewonnen.

Wie kann ich mein eigenes Haus bauen?

Ab 2024 sollen Brennwertgeräte nicht mehr allein eingebaut werden dürfen. Dann muss jede Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien, beziehungsweise Strom betrieben werden. Wie genau die gesetzliche Regelung aussehen wird, ist noch nicht klar, möglicherweise sind Hybridlösungen möglich.

Dann wären auch Brennwertheizungen, die mit Gas oder Öl betrieben wären noch möglich, sofern im Haus beispielsweise auch Solarthermie genutzt wird. Flüssiggas ist Wie kann ich mein eigenes Haus bauen?

teurer als Erdgas. Fazit Gas- oder Ölheizungen sind weit verbreitet. Die Technik ist ausgereift, moderne Geräte besitzen einen hohen Wirkungsgrad.

Wer bereits mit Öl oder Gas heizt, kann das alte Heizgerät relativ günstig gegen ein modernes austauschen. Die Brennwerttechnik kann mit Solarenergie oder wasserführenden Öfen oder beidem kombiniert werden, sodass eine solche Brennwertheizung auch für Menschen mit Nachhaltigkeitsbewusstsein interessant ist.

Quasi im Hybridbetrieb wird sie nur dann gebraucht, wenn die Sonne nicht ausreichend scheint oder der Ofen nicht ausreichend lang in Betrieb ist. Dadurch steigen die Investitionskosten, die Heizkosten sinken allerdings.

In diesem Holzvergaserkessel lässt sich Scheitholz sehr effizient zum Heizen nutzen. Eine Alternative wäre beispielsweise eine Pelletheizung. Foto: Viessmann Eine zeitgemäße Möglichkeit, mit Holz zu heizen, ist die Pelletheizung. Sie funktioniert im Prinzip wie eine Öl- oder. Diese Heizung wird allerdings mit Holzpellets befeuert, die der Heizungsanlage automatisch zugeführt und verbrannt werden. Für die Pellets braucht es ein ausreichend großes Lager. Nicht viel anders verhält es sich mit Hackschnitzelheizungen.

Holzscheitvergaser verwenden dagegen klassisches Kaminholz, also Holzscheite. Bei den Geräten handelt es sich aber nicht um Kamine, die man häufig in Wohnzimmern findet. Solche Vergaser sehen rein optisch eher wie Brennwertgeräte aus. Fazit Ein Holzofen ist in gewisser Hinsicht nachhaltig — andererseits würden die Rohstoffquellen stark belastet werden, würde jeder ausschließlich mit Holz heizen. Ein autarker Betrieb ist möglich, dann muss aber alles aufeinander abgestimmt sein, inklusive der Holzquelle.

Auf jeden Fall ist Lagerfläche für Pellets oder Scheitholz notwendig. Moderne Kamine passen bestens zu moderner Architektur. Wie kann ich mein eigenes Haus bauen? es sich dabei um Gas- oder Bioethanolkamine, ist ein Lagerplatz für Scheitholz überflüssig.

Dazu kommt der Dreck durch die Holzlagerung, Asche und Ruß sowie Feinstaubbelastung. Moderne Geräte werden oft als wasserführendes System installiert, heizen also das Warmwasser auf. Andere Öfen erfüllen rein ästhetische oder atmosphärische Zwecke.

Kamine und Öfen lassen sich nicht nur mit Holz, sondern auch mit Gas oder Bioethanol betreiben.

Wie kann ich mein eigenes Haus bauen?

Insbesondere Bioethanolkamine sind als alleinige Wärmequelle kaum ausreichend. Dafür wird keine Holzlagerfläche benötigt und das Anschüren funktioniert auf Knopfdruck. Während der klassische Holzofen oftmals eher rustikal wirkt, lassen sich Gas- oder Bioethanolkamine bestens in moderne Wohnzimmer integrieren. Fazit Kaminöfen sind meist keine eigenständige Wie kann ich mein eigenes Haus bauen? und können diese oft nur ergänzen. Wer einen Kamin betreibt, macht dies oftmals aus optischen Gründen oder weil das Feuer für eine gemütliche Stimmung sorgt.

Wer allerdings viel heizt, kann mit einem wasserführenden Kaminofen den Warmwasserbedarf eines Vierpersonenhaushalts decken. Infrarotheizungen Wie kann ich mein eigenes Haus bauen? sich in Form von Bildern oder Spiegeln bestens in die Einrichtung. Diese Heizung tarnt sich als Bild von einer Zitrone. Foto: Redwell Wärme aus der Steckdose: Mobile Heizlüfter, Nachtspeicheröfen oder Infrarotheizungen werden mit elektrischem Strom betrieben.

Das macht solche dezentralen Systeme sehr flexibel. Die einzelnen Heizmodule sind relativ günstig. Die Heizkosten sind dann vom Strompreis abhängig, der Gesamtwirkungsgrad von Stromheizungen ist eher schlecht. Bei Neubauten ist es deshalb nur mit erhöhtem Dämmaufwand möglich, die Vorgaben der Energieeinsparverordnung einzuhalten. Fazit Infrarotheizungen können in gut gedämmten Häusern, insbesondere mit eigener Stromproduktion eine gute Lösung sein.

Der Designaspekt könnte maßgeblich bei einer Entscheidung sein, denn Infrarotheizkörper lassen sich beispielsweise als Spiegel oder Kunstdruck tarnen.

Ansonsten eignen sich gerade mobile elektrische Heizkörper für selten genutzte Räume, etwa in einer Ferienwohnung. Draußen im Garten steht der Luft-Sole-Wärmetauscher. Drinnen im Haus ist die Wärmepumpe. Foto: Vaillant Wärmepumpen beziehen ihre aus der Umgebung, beispielsweise aus dem Grundwasser, aus der Luft oder aus dem Erdreich.

Sie nehmen deren Wärme auf und lassen ein Kältemittel verdampfen, was bereits bei niedrigen Temperaturen geschieht. Unter Druck wird der Dampf kondensiert und gibt dabei wieder Wärme ab, die dann auf die Heizkörper verteilt wird. Ob eine Wärmepumpe effizient arbeitet, zeigt die Leistungszahl an.

Sie Wie kann ich mein eigenes Haus bauen? prognostiziert und ermittelt das angestrebte Verhältnis zwischen aufgenommener elektrischer Energie für den Betrieb der Wärmepumpe und abgegebener Wärme.

Die Jahresarbeitszahl wird im laufenden Betrieb errechnet. Eine Anlage sollte einen Wert von mindestens drei erreichen, sehr gute Anlagen schaffen auch fünf oder mehr. Fazit Wärmepumpen entwickeln sich mehr und mehr zur Standardheizung im Neubau. Wenn ein Gasanschluss nicht möglich ist, ist es in vielen Fällen ohnehin sinnvoller, Flächenkollektoren im Garten zu verlegen, anstatt Raum für einen Öl- oder Flüssiggastank zu schaffen. Wird die Anlage mit Photovoltaik kombiniert, sinken die Stromkosten.

In der Mitte befinden sich solarthermische Kollektoren, die Wärme erzeugen. In der oberen und unteren Reihe produzieren Photovoltaikmodule Strom. Üblicherweise werden die Strahlen gebündelt und erwärmen ein Wärmemedium.

Weil dieses System von der Sonneneinstrahlung abhängig ist, wird es oft in Kombination mit einer anderen Heizungsart verwendet. Es gibt allerdings auch Häuser, die die gesamte Energie für Heizung und Warmwasser von der Sonne beziehen.

Ein ganzes Kraftwerk im Keller. Mit Hilfe der Kraft-Wärme-Kopplung kann die Wärmeenergie, die bei der Verbrennung entsteht, zum Heizen genutzt werden. Das Linden Kraftwerk in Hannover generiert Strom. Durch Kraft-Wärme-Kopplung wird die Wärmeenergie genutzt und an Haushalte geliefert. Bei der Wie kann ich mein eigenes Haus bauen?

ist keine Heizungsanlage im eigenen Keller nötig. Diese Wärme kann über Rohre ins Haus geliefert werden. Das heißt aber auch: ein solcher Fernwärmeanschluss muss vorhanden sein, was in vielen, gerade ländlichen Gebieten nicht der Fall ist. Kombinationen verschiedener Heizungen Viele Heizungsarten lassen sich gut kombinieren.

Sonnenkollektoren auf dem Dach sind relativ häufig ein Teil moderner Heizungskonzepte. Auch wasserführende Öfen lassen sich gut integrieren, insbesondere wenn die Hausherren zur Steigerung der Wohnqualität ohnehin gerne einen Holzofen hätten.

Bauplanung: Tipps für den Hausbau

Bei der Kombination verschiedener Systeme muss allerdings beachtet werden, dass dann auch mehrfach Anschaffungskosten anfallen. Ob sich das finanziell rentiert, müssen Immobilienbesitzer im Einzelfall errechnen.

Weitere Heizungsarten Neben diesen genannten gibt es noch weitere Heizungsarten, die aber allesamt keine große Rolle spielen, zum Beispiel Biomasseheizungen, die biologische Brennstoffe verheizen.

Dazu zählt neben Holz beispielsweise auch Miscanthus, eine Schilfpflanze, die gehäckselt oder zu Pellets gepresst verheizt werden kann. Auch Biogase können verwertet werden, in erster Linie zwar in Kraftwerken, dank Kraft-Wärme-Kopplung lässt sich bei diesem Prozess aber auch Fernwärme gewinnen.

Nachtspeicheröfen nutzen günstigen Strom in der Nacht um Wärme zu erzeugen und geben diese tagsüber wieder ab. Heutzutage spielen Nachtspeicheröfen allerdings keine große Rolle mehr. Sie sind zum einen unpraktisch, weil sie im Grunde nachts mit Wärme aufgeladen werden müssen, damit sie tagsüber heizen.

Die finanziellen Vorteile gibt es nicht mehr, weil Strom in der Nacht inzwischen meist genauso teuer ist wie tagsüber. Zudem besitzen Nachtspeicheröfen einen sehr schlechten Wirkungsgrad. Insgesamt sind sie im Vergleich zu den meisten anderen Heizungsarten unpraktisch und teuer. Klimaanlagen eignen sich nicht nur zum Kühlen sondern auch zum Heizen.

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Solche Geräte können auch bei Minustemperaturen wirtschaftlich arbeiten — vorausgesetzt, sie wurden gut auf die jeweilige Immobilie abgestimmt.

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