Question: Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

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Dementsprechend ist seit 1992 in deutschen Nachschlagewerken ausschließlich „Tschechien“ als Kurzform für die Tschechische Republik zu finden, während „Tschechei“ heute nach wie vor eher ungebräuchlich ist.

Wolfgang Hebold: Die Verheerung Europas Wolfgang Hebold Die Verheerung Europas Ein Tagebuch des Niedergangs Mittwoch, 1. Die Politik von Kanzler Scholz findet in der deutschen Bevölkerung keine Mehrheit. Seit Russland seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, versuchte Kanzler Scholz sich als Vermittler; zugleich kündigte er eine umfassende Aufrüstung der Bundeswehr an und erklärte seine tiefe Solidarität mit Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

angegriffenen Land; aber tatsächlich verweigert er den Ukrainern konsequent alle Waffen, die sie bräuchten, um den perfiden Aggressor aus ihrem Land zu verjagen. Dieser durch und durch Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Kurs mag am Rand des politischen Spektrums verfangen – bei AfD und Linken, die Putin gar nicht doll genug drücken und feiern können für seinen Vormarsch.

In Bereich der Mitte kostet diese unlautere Politik offenbar massiv Stimmen. Anders ist schwer zu erklären, warum es den Sozialdemokraten seit Kriegsbeginn in den Umfragen so ergeht, wie den Russen vor Kiew und Charkiv. Bis Anfang April war die Welt noch in Ordnung. Das 100 Milliarden-Versprechen zur Aufrüstung der Bundeswehr fand bei den Bürgern die Zustimmung, die es verdiente. Nur gut, dass die AfD den Zug verpasste und sich bei den Putin-Verstehern einreihte.

Wie immer sind den vaterlandslosen Sozialdemokraten ihre Renten und Einkommen wichtiger als Selbstbestimmung und Freiheit. So waren sie immer und so werden die meisten von Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? auch bleiben. Vielleicht hat sich im kollektiven Bewusstsein die Erinnerung an die Leiden nach 1945 erhalten und wer verantwortlich war für Massenvergewaltigungen und Vertreibungen.

Und da die deutsche Rechte ausgerechnet jetzt, da in Europa ein Staat wirklich Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

seinen Boden kämpft, schwieg, war die Übernahme nationalistischer Positionen im Gewand einer Unterstützung der Ukrainer leicht möglich. Die Grünen haben das ganz offensichtlich verstanden.

Sicher, der Groll der Bürger über eine schwächelnde Wirtschaft und steigende Preise könnte die Sozialdemokraten mehr Stimmen kosten als das besser gestellte grüne Wählerklientel. Allerdings erklärt das nicht, warum ausgerechnet eine in der Friedensbewegung verwurzelte Partei mit der Forderung Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? schweren Waffen fünf Prozentpunkte zulegt. Eine entfernte Parallele lässt sich hier entdecken. Am Ende des Ersten Weltkriegs waren es ebenfalls die Sozialdemokraten, die dafür sorgten, dass der Krieg weitaus früher verloren gegeben wurde als nötig.

Sicher, die Politiker um Reichskanzler Ebert machten sich Hoffnungen, bei Friedensverhandlungen etwas erreichen zu können. Aber als die Hoffnungen in Versailles von den blitzenden Augen des französischen Präsidenten getroffen zerplatzten, kniff die Partei und gab auf. Das wurde ihr bei der ersten Reichstagswahl im Juni 1920 zum Verhängnis.

Sie verlor gegenüber den Wahlen zur Nationalversammlung und stürzte von 37 auf 16 Prozent. Der Wähler hatte wenig Verständnis für die klägliche Haltung der Sozialdemokraten. Dass es heute wieder so ist und ausgerechnet die Grünen mit ihrer rigorosen Unterstützung der Regierung in Kiew den richtigen Ton treffen sollten, verweist auf unerkannte Paradoxien in Deutschland.

Und auf die Wirkung der Macht. Die Grünen haben erkannt, dass sie nur so punkten können. Kanzler Scholz gibt in diesen Tagen eine klägliche Vorstellung ab. So kläglich wie seine Partei. Egal, welche europäische Zeitung man aufschlägt: Es hagelt deutliche Kritik an der Bundesregierung und ihrer Passivität.

Und die fortgesetzt nutzlosen Anrufe beim Präsidenten in Moskau machen alles noch schlimmer. Scholz wird als Zauderer wahrgenommen, auf den kein Verlass ist. Dass das bisher niemand gemerkt hat, hat einen einfachen Grund: Bis zum Herbst konnte Olaf Scholz sich hinter Angela Merkel verstecken. Und es sieht ganz und gar nicht danach aus, als würde sich in Zukunft daran etwas ändern.

« Kanzler Scholz findet am Brandenburger Tor per Video bewegende Worte für den Freiheitskampf der Ukrainer. Keine andere Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? hat es geschafft, in den Jahrzehnten seit dem Beginn des Ersten Weltkriegs so häufig so wenig Rückgrat zu zeigen, wie die Sozialdemokraten.

Es sind nicht nur vaterlandslose, es sind Gesellen ohne jede Moral. Denn anders kann man die Worte von Olaf Scholz, die dieser gestern in einer Video-Botschaft in Richtung Ukraine schwadronierte: »Wir sind im Herzen und in Gedanken bei euch«, nicht verstehen. Ausgerechnet jene Partei, deren einstmals unter sozialistischen Terror-Regimen eingekerkerten Mitglieder es ausnahmslos fremden Soldaten zu verdanken hatten, dass sie jemals wieder das Licht der Freiheit erblickten, ausgerechnet diese Partei begnügt sich mit schnöden Worten, wo Waffen die einzige richtige Wahl sind.

Und falls jemand nicht weiß, was ich meine: 1945 waren es britische, amerikanische und russische Soldaten, die Deutschland vom Übel des nationalen Sozialismus befreiten. Sozialdemokraten haben dagegen herzlich wenig getan. Aber mehr eben auch nicht. Und sobald sich die Gelegenheit bot, wurden Verhandlungen mit den Satrapen-Regimen Moskaus geführt. Kanzler Schmidt dinierte mit Honecker, während die polnischen Kommunisten Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?, Solidarność zu zerschlagen.

Nun also ist Olaf Scholz an der Reihe. Seit drei Monaten verweigert er der Ukraine die Waffensysteme, die sie braucht.

Wolfgang Hebold: Die Verheerung Europas

Schlimmer: Zugleich redet er davon, Waffen liefern zu wollen. Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? in ihrer Unfähigkeit schwer zu überbietende Frau Lambrecht macht es ihm zusätzlich leicht. Was am Ende aber egal ist. Was zählt ist allein: Es werden keine Waffen geliefert. Zusätzlich zu seinen zynischen Bekundungen einer Herzens- und Gedankennähe zur Ukraine wagt es Scholz, sich selbst mit Ruhm zu bekleckern, wenn er behauptet, mit Freunden und Partnern würde Deutschland dafür sorgen, dass die ukrainische Wirtschaft noch funktioniere.

»Wir schicken«, so der Kanzler weiter auf Englisch, »Waffen in die Ukraine und brechen so mit der langjährigen deutschen Tradition, keine Waffen in Kriegsgebiete zu liefern. Vielleicht die letzten funktionstauglichen Gulaschkanonen mit Helmen als Schüssel. Das fehlt, wie alles bei den Sozialdemokraten, die in Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Geschichte immer nur eines vor Augen hatten: Die Versorgung ihrer Parteimitglieder und die Rente.

Von andere Werte hat diese Partei nur schlecht geträumt. Sie fehlen wie die Munition für die Panzer. Und noch etwas fehlt ihr. Als hätte sie Widerstand gegen Hitler geleistet.

Sie haben aufrecht gegen die sozialistischen Diktaturen gefochten. Denn diese Partei hat nicht nur kein Vaterland; das hat sie auch nicht. Sie weiß gar nicht, was es bedeutet, um etwas wirklich zu kämpfen. Das lässt sie andere machen. Auf das »Wer hat uns verraten? «, reimt daher all überall vom Kind bis zum Greis jeder: »Sozialdemokraten«. Die Antwort aus Kiew kam prompt. Henry Kissinger gilt unter Intellektuellen als elder Statesman – ein ehemaliger Politiker, dessen Meinung auch aktuell noch geachtet wird, obwohl er nicht mehr aktiv ist.

Diese Ehre hat er sich mit seinen Verhandlungen, die zum Ende des Vietnamkriegs führten, verdient. Jedenfalls ist das eine häufig vertretene Meinung. Nun hat sich Kissinger zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine geäußert – und prompt für harsche Reaktionen aus Kiew gesorgt.

An welche genau er dabei gedacht hat, wurde nicht klar. Aber es dürften wohl die beiden ost-ukrainischen Provinzen Luhansk und Donezk sein und dazu noch die Krim. Was Kissinger also vorschlägt, ist nichts weniger als eine Belohnung für den Angriffskrieg, den Putin gegen die Ukraine begann. Das wäre, so viele Kommentatoren, eben Realpolitik. Tatsächlich ist es jedoch eine Fehleinschätzung, die mit Realpolitik eben nichts zu schaffen hat. Es ist der reinste Opportunismus a la München.

Und das aus drei Gründen: Zum einen wird Putin auf diesen Vorschlag nicht reagieren, denn die Krim hat Russland bereits vor 8 Jahren annektiert und die beiden Provinzen wurden zum Teil schon vor dem 24. Februar und bis heute zu großen Teilen erobert. Der Preis ist für Russland zwar hoch. Aber das stört den Potentaten im Kreml so wenig, wie es Stalin gestört hat, dass der Blutzoll für den Angriff auf Finnland sehr hoch war.

Putin hätte also praktisch gar nichts gewonnen, was er jetzt nicht hat. Putins Ziel ist die Vernichtung der Ukraine als Staat oder zumindest Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Regime-Change in Kiew. Die Verhältnisse sollen wieder so sein, wie vor den Maidan-Protesten: Ein Satrapen-Regime, das nach Moskaus Pfeife tanzt. Zum anderen würde Russland für seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg mit einer fetten Beute belohnt und damit Moskau signalisiert: Wagt es einen weiteren Angriff, fällt das nächste Gebiet in den Schoß von Mütterchen Russland.

Ansprüche hat der Kreml bekanntlich reichlich. Moldawien und Georgien wissen ein Lied davon zu singen. Jeder Staat, der eine russische Minderheit bei sich duldet, muss mit Ähnlichem rechnen. Putin wird versuchen, sie Heim ins Reich zu holen. Und ein Sieg in diesem Krieg wird ihn nur weiter provozieren. Drittens wird Russland seine Machtstellung in Südosteuropa deutlich verbessern. Moskaus Armeen haben sich zwar seit Ende Februar nicht mit mit Ruhm bekleckert – die jämmerlich gescheiterten Vormärsche auf Kiew Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

Charkiv reihen sich ein in die lange Kette russischer Angriffsversuche der vergangenen 100 Jahre. Aber die strategische Lage Russlands hätte sich deutlich verbessert. Den nächsten Angriffskrieg gegen die Ukraine würden die russischen Truppen deutlich weiter westlich beginnen. Und Russland wird ihn beginnen, gerade Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? die Sanktionen nach einem Friedensschluss und der Abtretung der Gebiete, wie Kissinger sie vorschlägt, wieder ausgesetzt werden.

Das sollte nach dem 24. Das alles wäre anders, falls die Ukraine den Krieg weiter fortsetzt. Ganz sicher nicht, um Russland selbst anzugreifen, auch wenn das sein gutes Recht ist, nachdem Moskau mit dem Angriff begann. Und das Geheul in Russland, wenn die Ukraine Ziele in Russland attackiert, ist im besten Falle grotesk, aber viel eher ein Zeichen von Feigheit. Der Schläger, der jault, wenn das Opfer sich wehrt. Ein dauerhafter Krieg in der Ost-Ukraine schwächt Russlands Stellung.

Das Land ist groß und für asymmetrische Operationen bestens geeignet. Mag sein, dass Putins Truppen ein Vorrücken bis zum Dnjepr gelingt – das Gebiet hinter ihnen wird auf immer Feindesland bleiben.

Die Erfahrung Afghanistan wird sich wiederholen – nur vielfach verstärkt. Schon jetzt liegt die Zahl der Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? russischen Soldaten deutlich höher als in den zehn Jahren Krieg am Hindukusch. Und dass der Ukraine-Krieg unter den Russen irgendwann populär werden wird, darf man bezweifeln. Sie wissen auch, dass es nicht um ihr Land geht, sondern allein um die feuchten Reichsträume des Machthabers im Kreml.

Auf die russischen Märchen Putins fallen nur westeuropäische Trottel herein. Ein realpolitischer Vorschlag hätte diese reale Lage bedacht. Wahrscheinlich ginge die Krim dann an Russland.

Doch für die beiden Ostprovinzen Luhansk und Donezk ist das keineswegs sicher. Und die ganz sicher ukrainischen Gebieten, die Russland sich gerade nimmt, blieben ganz sicher ukrainisch. Eine solche Lösung strebt Moskau nicht an. Es will die Ukraine erobern. Der Bevölkerung bleibt nur Unterwerfung oder Flucht und Vertreibung.

Dass ausgerechnet Henry Kissinger, der aus Deutschland vertriebene Jude, diese Variante unterstützt, erweist ihn nicht als elder Statesman, sondern als alt gewordenen Mann. Offen ist die Frage, warum er nicht bekämpft wird. Der Islam ist ein Teil Deutschlands. Über diesen Satz lässt sich streiten. Nicht streiten lässt sich dagegen über den Satz: Mit den moslemischen Migranten ist der Antisemitismus in Deutschland zurück.

Al-Quds-Märsche in Berlin, brennende Davidsterne, Türken, die vor Synagogen »Scheiß Juden« schreien – wenn man es nicht besser wüsste, man hätte meinen können, wir schreiben das Jahr Dreiunddreißig. Denn das Schlimmste ist ja: Die deutschen Behörden unternehmen fast gar nichts. Mit Scheuklappen aus Kruppstahl ignorieren Parteien und Politiker eine Entwicklung, die, käme sie von der rechten Seite des politischen Spektrums, einen Aufschrei der Entrüstung auslösen würde.

Was sie aber bei Moslems nicht tut. Grad so, als sei der islamische Antisemitismus eine akzeptable Variante des schlimmsten Übels einer in ihrem Selbstverständnis aufgeklärten Epoche. Vielleicht wäre dieses Schweigen zum islamischen Antisemitismus entfernt verständlich, wenn es Kreise beträfe, die eine lange antisemitische Tradition im historischen Handgepäck bei sich tragen.

Etwa die Frei- oder die Christdemokraten. Und jeder Versuch, die neue Variante des Virus Antisemitismus mit Ross und Reiter zu nennen, verläuft nach wenigen Statements im Sande. Kurz darauf brennen schon wieder israelische Fahne, vor Synagogen wird wieder mit türkischem Akzent »Scheiß Juden« gerufen, Juden werden wieder auf offener Straße von arabischen Migranten attackiert.

Und das verlangt nach einer Erklärung. Einer Erklärung, die politisch gedacht und zugleich psychologisch fundiert ist. Denn offenbar liegt etwas schief, wenn linke und grüne Politiker den Antisemitismus der einen Seite gnadenlos knebeln und zur anderen Seite das Schoßhündchen spielen. Zumal diese Haltung ja keineswegs neu ist. Ende der 1960er Jahren wurde von linken Terroristen Anschläge auf Synagogen geplant.

Die grüne Galionsfigur Christian Ströbele hat ihren Antisemitismus bei mehr als einer Gelegenheit frei austoben dürfen. Erinnert sei nur an den zynischen Hinweis, Israel hätte die Raketen aus dem Irak im gewissen Sinne verdient. Eine einfache Erklärung bietet sich an: Linke und Grüne sind in wesentlichen Teilen selber Antisemiten. Und da ist sicher viel dran. Zu dieser antisemitischen Haltung – immer fein versteckt unter dem Deckmäntelchen anti-israelisch –, zu dieser antisemitischen Haltung kommt eine tiefe Affinität zum Terrorismus aus dem arabischen Raum.

Nicht zufällig wurden die Mitglieder der deutschen Terrorbanden in Lagern des Nahen Ostens geschult, bevor es ihnen gelang, nach Anschlägen in Westdeutschland in Ostdeutschland unterzutauchen. Und auch wenn man keine Erklärung mehr suchen soll, wenn man eine einfache gefunden hat. Denn insbesondere Grüne, aber zu großen Teilen auch Linke, haben mit der islamischen Haltung zum alltäglichen Leben herzlich wenig am Hut. Vom heiligen Leben erst gar nicht zu reden.

Und auch das ist bekannt. Moslems stehen in ihrer überwiegenden Zahl Schwulen und Lesben kompromisslos ablehnend gegenüber. Mit den meisten Lebenskonzepten des grünen Parteiklientel haben sie nichts, aber auch gar nichts zu schaffen. Ästhetisch hebt sich das Wahlvolk geradezu dramatisch ab voneinander: Weder Blech noch Hautritzereien verschandeln den Körper einer Muslima.

Die grünen Damen geben dagegen zu guten Teilen nichts aufs Erscheinen. Nur Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Übergewicht werden die Überschneidungen größer. So gut wie kein Moslem wird ein Lastenfahrrad besteigen – das ist in seinen Augen etwas für Sklaven.

Nein, die links-grüne und die islamische Welt leben völlig konträre Konzepte. Und da beide dabei sind, in etlichen Städten Deutschlands die Mehrheit der Bewohner zu stellen, entwickelt sich hier ein gefährliches Konfliktpotential. Denn soviel ist sicher: Mit entchristlichten Christdemokraten mögen Grüne und Linke ihre Experimente ja treiben. Aber kein moslemisches Paar wird sich in der Schule den teils absurden, teils kinderfeindlichen Erziehungsvorgaben linker und grüner Politiker beugen.

Und das wissen sie auch. Sie wissen genau, dass sie sich im Grunde nicht grün sind. Was aber bei einem rechten Zeitgenossen eine gewisse Erwartungshaltung erweckt; frei nach dem Motto: Kauft Popcorn und stellt das Bier kalt; wir schauen zu, wie sich moslemische Migranten und rot-grünes Klientel Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

Duisburg und Neukölln demnächst beharken, das wird bei den Betroffenen Magenschmerzen auslösen. Sie wissen: Hier stehen Konflikte ins Haus, die nicht friedlich beigelegt werden können. Es sei denn, beide Gruppen finden einen gemeinsamen Gegner. Mit einem solchen Feind lässt sich leben. Den aber gibt es: Den jüdischen Staat. Israel ist in jeder Hinsicht die ideale Projektionsfläche für alles, was Linke, Grüne und Moslems verachten, ja hassen.

Liberal und religiös, national und militärisch erfolgreich, wissenschaftlich Weltspitze und zutiefst seinen Traditionen verpflichtet. Nur solange Israel existiert Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? ein Rot-Rot-Grüner Senat Moslems moslemische Demonstrationen stillschweigend duldet, brechen die Konflikte zwischen Grünen und Linke hier und Moslems dort nicht auf. Auch in dieser Hinsicht hat sich also in Deutschland nicht viel verändert. Denn Juden wurden mehr als einmal zum gemeinsamen Feind politischer Gegner, um Gemeinsamkeit zu schaffen, wo eigentlich keine war.

Schon im später verlorenen Ersten Weltkrieg verfiel die politisch-militärische Führung Berlins auf diesen Gedanken und ließ überprüfen, ob deutsche Juden ihren Anteil an den deutschen Kriegstoten trügen. Von da aus war es nicht weit bis zur Behauptung, Deutschland hätte den Krieg wegen der Juden verloren.

Eine Erklärung für die selbstverschuldete Niederlage, mit der Rechte und Linke damals ganz gut leben konnten. Für die Zukunft würde es mich daher nicht wundern, Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? grüne und linke Politiker die mangelhafte Integration vieler muslimischer Migranten mit der Nähe Deutschlands zu Israel zu erklären versuchten. Anschließend fällt die Abkehr von der Unterstützung Israels leicht.

Sie wäre der Preis, den Deutschland zahlt, um die moslemischen Migranten nicht zu sehr zu provozieren. Ob damit aber auf Dauer eine Koexistenz der konträren Lebenskonzepte von Grünen, Linken und Moslems gelingt, wird man sehen.

Allerdings argumentiert sie wie die Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?. Eigentlich war Frau Alice Schwarzer schon für eine ganze Weile nicht mehr in den Schlagzeilen. Das muss für eine wie sie schwer erträglich sein. Also braucht sie ein aktuelles Thema und eine Meinung, die provoziert.

Beides hat die Frauenrechtlerin jetzt gefunden: Den Ukraine-Krieg und ihre seltsame Aufforderung an die Ukrainer, sich den russischen Gewalttätern zu ergeben, weil sie sonst nur noch mehr Gewalt auf sich ziehen. Die Kritik an ihrer Stellungnahme in Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

eines Offenen Briefes kam prompt und fiel heftig aus. Sie ging bis zum Vorwurf, menschenverachtend zu argumentieren. Nun hat die Herausgeberin der Emma nachgelegt. Sie kritisierte den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und rief ihn dazu auf, Präsident Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? nicht weiter »zu provozieren«.

Denn Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? wenn es keiner sehen will – aber Frau Schwarzer argumentiert die ganze Zeit in Kategorien, gegen die sie völlig zu recht seit Jahren gekämpft hat. Das zeitliche Zusammentreffen mit einem anderen Geschehen macht das deutlich.

Afghanistan – ein anderes Land, ein anderer Kriegsschauplatz. Nach weit über 40 Jahren Krieg liegt das Schicksal der Völker am Hindukusch wieder in der Hand von Islamisten. Fast ein halbes Jahrhundert Krieg: Krieg gegen Russen, Krieg gegen Amerikaner, Krieg gegen eine internationale Koalition. Seit letztem Sommer sind die Taliban wieder an der Regierung.

Und gestern haben sie eine wichtige und bezeichnende Verordnung erlassen: Frauen müssen ihren ganzen Körper verhüllen. Am besten, sie kriechen in eine Burka. Das sei, so der Taliban-Anführer Hibatullah Achundsada, »traditionell und respektvoll«. Was hat diese sicher nicht unerwartete Verordnung einer islamischen Regierung mit der Ukraine zu tun?

Die Begründung des Taliban-Chefs für diese frauenverachtende Verordnung ist die gleiche, mit der Alice Schwarzer den Ukrainerinnen rät, sich den russischen Gewalttätern zu ergeben. »Jene Frauen, die nicht zu alt oder zu jung sind, müssen gemäß den Scharia-Richtlinien ihr Gesicht mit Ausnahme der Augen bedecken«, erklärt der Ober-Islamist Achundsada, um »Provokationen« bei der Begegnung mit Männern zu vermeiden.

Die beste Art der Bedeckung sei die Burka. Aber am besten blieben die Frauen überhaupt zu Hause. Beide, Schwarzer und Achundsada, sehen also im Verhalten eines Opfers eine Provokation der Täter. Und auch das ist absolut richtig.

Jedes Opfer ist für den Täter eine Provokation. Es provoziert zur schändlichen Tat. Hinter den Bergen bei den Afghanen die Männer, hinter der polnisch-ukrainischen Grenze die Russen. Die Frauen, die Ukrainer sind Schuld, dass die Männer, die Russen gewalttätig werden. Diese Begründung ist natürlich uralt, falsch und erbärmlich. Aber noch erbärmlicher wird sie, wenn eine Vertreterin der Frauenbewegung sie einsetzt, um Ukrainerinnen zu zwingen oder sie zumindest dazu zu bewegen, sich unter der Knute ihrer Quäler zu beugen.

Um im Bild des männlichen Quälers zu bleiben. Frau Schwarzer rät einer Frau, das rettende Frauenhaus zu verlassen, weil ihr Clan sie sonst töten könnten. Und ein bisschen Respekt vor dem Clan-Chef kann schon nicht schaden. Dass ausgerechnet eine Frauenrechtlerin auf diese perfide Verdrehung verfällt, hat seinen Grund. Für sie, für Alice Schwarzer, lieferte die Rede von den Rechten der Frauen immer nur einen Grund, sich in den Medien präsentieren zu können.

Dazu brauchte es die schon angesprochenen provokanten Thesen, wie die Rede vom Tampon, das Frauen nicht dauergeil machen würde.

Die Rede mag saudumm sein. Aber sie bleibt in der Erinnerung haften. Mir ist eine andere Szene in der Erinnerung haften geblieben. In einem amerikanischen Western wird ein Frau von mehreren Männern bedroht. Entschlossen, sich zu wehren, zerschlägt sie eine Flasche und droht, wenigstens einem der Täter Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Gesicht zu zerschneiden. Ich würde keiner Frau dazu raten, sich bis zum letzten zu wehren.

Aber ich würde sie auch nicht fordern wollen, sie hätte sich zu ergeben.

Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

Zumal die Ukrainer über die Waffen verfügen, Widerstand, erfolgreichen Widerstand gegen Putins Schlächter zu leisten. Natürlich ist das eine Provokation.

So wie die Versenkung eines Kreuzers der russischen Flotte vor der ukrainischen Küste. Eine Provokation, über die man sich freut. Frau Schwarzer weiß davon nichts.

Mit all den erbärmlichen Intellektuellen, die sich in ihren kleinbürgerlichen Luxusproblemen ergehen. In denen niemand mehr weiß, was es bedeutet, für seine Freiheit zu kämpfen.

Das erste Opfer des Krieges sei die Wahrheit, heißt es. Doch dieses Opfer ist nichts gegen die vielen Opfer später. Eines davon ist die Raketen-Fregatte ›Makarow‹. Sie steht nach ukrainischen Meldungen, die von neutralen Stellen bisher nicht bestätigt wurden, in Flammen.

Nach allem anderen, was bisher unbestätigt blieb, dürfte die Nachricht der Wahrheit entsprechen. Es sei denn, es herrscht wieder Sturm im Schwarzen Meer und die russische Besatzung hat an der eigenen Munition gezündelt mit bösen Folgen für ihr Schiff. So jedenfalls die Mitteilung aus Moskau, nachdem der Kreuzer ›Moskwa‹ in den Fluten des Schwarzen Meeres verschwand.

Sie war so offensichtlich gelogen, wie die Rede von den Manövern zu Jahresbeginn, mit denen die Putinversteher die Welt unterhielten garniert mit der Erklärung, die westlichen Geheimdienste lägen wie üblich falsch. Sie lagen vollkommen richtig und man hat nie wieder etwas von Manövern gehört. Im Internet ging Sturzbach des Spottes über der russischen Militärführung nieder.

Neben Fragen, ob schon wieder Sturm gewesen ist im Schwarzen Meer kommen Fragen nach der Sicherheit der Schiffe. Weniger Rauchen und weniger Wodka wird den russischen Admiralen und Kommandaten empfohlen. Überhaupt könne man ja kaum mehr von einer Schwarzmeer-Flotte sprechen, wenn nur noch eins bleibt. Und wozu wird ohne Flotte der Hafen von Sebastopol eigentlich noch gebraucht? Genau diesen Spott haben sich Moskaus Propagandisten redlich verdient.

Und die Nachbeter in Westeuropa sowieso. Samt der Anmerkung, dass die Ukrainer vielleicht noch drei Tage hätten warten sollen mit der Versenkung, damit sie auf den Tag der Siegesparade in Moskau fällt.

Aber richtig: Die russische Marine verfügt ja im Schwarzen Meer noch über zwei weitere größerer Kriegsschiffe, Einheiten, die offenbar leicht versenkt werden können. Wer weiß, was in drei Tagen alles passiert. Und nun im Ernst: Anders als beim Kreuzer ›Moskwa‹, handelt es sich bei dem getroffenen Schiff um eine Fregatte. Ein Schiffstyp aus der frühen Neuzeit, könnte man sagen – wenn dieser Typ nicht seit den 1950er Jahren wiederbelebt worden wäre; gleichsam als Mittelding zwischen dem früheren leichten Kreuzer und Zerstörer.

Normalerweise eingesetzt zum Begleitschutz, zur Jagd auf U-Boote und zur Durchführung kleiner eigenständiger Unternehmen. In kleinen Flotten wie der Bundesmarine bilden sie einen wesentlichen Bestandteil. Zugleich dienen sie dazu, die Kosten für die Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

zu senken. Im Schwarzen Meer haben die Russen ihren einen Kreuzer und ihre Fregatten wahrscheinlich als Plattform für Raketenangriffe auf Ziele in der Westukraine verwendet. Eigentlich ein Unding, wenn man die schlechten Erfahrungen bedenkt, die Schiffe unter der feindlichen Küste gemacht haben, sowohl vor als auch nach 1945. Im asymmetrischen Krieg kostengünstiger Raketen gegen teure Kriegsschiffe werden solche Fehler sofort und vom Empfänger der Geschosse teuer bestraft – die Russen hat es jetzt bereits zweimal erwischt.

Fast möchte man nach der Historie meinen: Marine können Russen einfach nicht. Mit dem Ausfall der ›Admiral Makarow‹, um den vollen Namen des Schiffs zu nennen, bleiben der Russischen Schwarzmeerflotte noch Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

größere kleine Schiffe vor Ort. Und mehr werden es nicht, nachdem die Türkei den Bosporus für russische Kriegsschiffe gesperrt hat. Der Druck auf die Ukraine lässt damit nach, denn über Land einfliegende Raketen bieten erheblich mehr Vorwarnzeit als jene, die über das vom Feind kontrollierte Wasser in den Luftraum eindringen.

Einmal mehr zeigt sich hier aber auch, die Wirksamkeit praktisch sämtlicher Lenkwaffen gegen große, wenn auch nicht ruhende, aber nicht übermäßig bewegliche Ziele. Und es muss die Frage erlaubt sein, ob die Lieferung schwerer Waffen wie Panzer und Haubitzen an die Ukrainer die sinnvolle Wahl ist. Leichte Waffen, die gegen die schweren Waffen der Russen eingesetzt werden können, haben sich als tödlich erwiesen und sind zudem schneller und leichter an die Streitkräfte der Ukraine zu liefern.

Ob nun von hasenfüßigen Sozialdemokraten oder von Niederländern und Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? spielt dabei keine Rolle, solange die Waffen nur Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

Empfänger erreichen. Ob Wladimir Putin dieser Verluste zur Vernunft bringen werden? Wenn sie jetzt verlieren, wonach es aber nicht aussieht, dann haben sie mehr als ihre Ehre gerettet.

Sie haben sich selber ihre Zukunft gerettet. Eine Zukunft, die nicht vergeht, selbst wenn die Russen bis Lemberg vorstoßen sollten. Den einzigen Fehler, den sie nach Erfolgen wie dem gestrigen gegen die ›Makarow‹ wirklich machen können, ist, übermütig zu werden.

Noch verfügen sie nicht über die Mittel, die Russen ins Assowsche Meer zu jagen. Ihnen bleibt ein Abnutzungskrieg mit Unterstützung der anderen Mittel- und Osteuropäer. Den aber wird Russland verlieren. Diese Frage sollte beantworten können, wer Kiew unterstützt. Dass Frau von der Leyen und Herr Putin bei ihrem Kampf gegen unbotmäßige Nationen den gleichen Schlachtruf verwenden, scheint keinen zu stören.

Wüst werden ›die Nationalisten‹ in Kiew von Moskau bekämpft, so wie die ›die Nationalisten‹ in Warschau von Brüssel. Virtuos spielen die beiden Zentren der Bürokratie auf der Propaganda-Klaviatur der Antifa und es wundert eigentlich nur, dass niemand auf diesen Umstand, der schwerlich bestreitbar ist, verweist.

Die AfD nicht, die Linke nicht und die Grünen schon gar nicht. Schwere Waffen werden vom moralischen Saubermännerstaat Deutschland nicht geliefert. So sind sie eben, die Wirrnisse der Zeit.

Dabei ist es nicht so schwer zu erkennen, dass die Ukraine gegen Moskau einen Krieg führt, wie ihn Polen und Balten, Ungarn, Slowenen und Tschechen gegen Brüssel ausfechten. Der Unterschied ist am Ende eher graduell. Moskau setzt auf brutalstmögliche militärische Gewalt, um die Ukrainer aus der Ostukraine vertreiben zu können und anschließend das Gebiet für sich zu reklamieren, früher wurde so etwas Mord und Vertreibung genannt.

Polen und Ukrainer, Balten und Finnen, Rumänen und Krim-Tartaren, wissen ein Lied davon zu singen. Zumindest nicht von den Bürokraten in Brüssel. Aber wer fordert, die Mitteleuropäer hätten Migranten aus Afrika und Nahost aufzunehmen, und dieses Ziel mit allem erdenklichen Druck durchsetzen will, der sorgt zumindest dafür, dass die Vergewaltiger kommen.

Und dass moslemische Migranten noch jede Wirtgesellschaften unterhöhlen, ist keine ganz neue Erkenntnis. Das alles könnte sehen, wer sehen will. Aber vielleicht zählt der kulturell eng verbundene, ansonsten aber eher lose Staatenbund in Mitteleuropa noch immer, wie in Zeiten der Teilung Europas, so gering, dass sich niemand anderes für ihn ernsthaft einsetzen will als die Angelsachsen des Brexit und die Vereinigten Staaten.

Aber Angela Merkel war bekanntlich nicht besser. Und ein aufrechter Mitteleuropäer gönnte ihr die Unterstützung für ihre Russlandpolitik, die sie zur Zeit von von vielen erhält, die erst Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

vor kurzem ›Merkel muss weg‹ auf jedem Marktplatz zwischen Angermünde und Zittau skandierten. Die andere Gegenmacht in Mitteleuropa existiert ja nicht mehr als Macht. Habsburg wurde schrittweise 1918, 1938 und schließlich 1945 zerstückelt und buchstäblich neutralisiert, und der Rest wäre heutzutage schwerlich ein Ersatz für einen Bund in der Mitte Europas. Österreichs Kettenfahrzeuge planieren Ski-Pisten und laufen nicht als Export schwerer Waffen.

Wer genau hinschaut, erkennt einen alten Konflikt in neuem Gewand. Alt und bekannt ist der äußerste Osten, das, in den Worten Milan Kunderas, des großen tschechischen Dichters, »einförmige, auf Verbreitung dieser Einförmigkeit bedachte zentralistische Russland«.

Ob es sich nun Sowjetunion nennt oder Russische Förderation, spielt keine Rolle. Aus diesem Osten wehte immer auch asiatische Luft nach Europa hinein, die wieder und Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? zum Sturm werden konnte und nur zu oft wurde – zum Schaden Europas.

So wie in diesen Tagen in Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Ukraine. Auf der anderen Seite ist der Alte Westen, früher vertreten durchs Deutsche Reich, dabei, kulturell zu zerfallen. Was als Ausdruck christlich-humanistischen Denkens einmal die Welt in eine neue Zeit transformierte, hat irgendwann im Zeitraum zwischen 1789 und heute eine Wende zum ideologisch fundiertem Dekadenten vollführt.

Heute, 33 Jahre nach 1989, steht dieser Alte Westen als Neuer Westen waffenlos auf tönernen Füßen und droht, von einer vergnügungs- und sensationssüchtigen Jugend in den Abgrund gezogen zu werden.

Es sei denn, jemand hält eine soziale Absicherung auf Kosten späterer Generationen, Umweltauflagen, radikale Sekularisierung bei gleichzeitiger Islamisierung und Auflösung des Jahrunderte alten Spiels der beiden Geschlechter für kultiviert. «, fragte Kundera und gab eine geographische Antwort: »Die unsichere Zone kleiner Nationen zwischen Russland und Deutschland. « Was kleine Nationen sind beschreibt Kundera mit fatalistischen Worten: »Eine kleine Nation ist jene, deren Existenz in jedem beliebigen Moment in Frage gestellt werden kann, die untergehen und verschwinden Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

– und die darum weiß. « Wo in Europa liegt die Ukraine? Als Kundera seinen Essay »Die Tragödie Mitteleuropas« schreibt, liegen die staatlichen Grenzen des Russischen Reichs als Sowjetunion an der Westgrenze der heutigen Ukraine. Damals, 1983, stellte sich die Frage nach Mitteleuropa noch nicht. Sie wurde weder im Osten noch im Westen und schon gar nicht in der Mitte gestellt.

Zu sehr hatte man sich an den Zustand der Teilung gewöhnt, der im Osten den Russen und ihren Satrapen Großmachtsgefühle offerierte, im Westen Wohlstand und eigene Freiheit versprach und in der Mitte waren die gescheiterten Aufstände gegen die Moskauer Machthaber und ihre Satrapen noch zu gut in Erinnerung. Man fand sich zähneknirschend mit dem Weniger ab: Deutlich weniger Freiheit und deutlich weniger Wohlstand.

Die Ukraine folgte einige Jahre darauf. Ihre Träumereien von Großen Reichen und Riesigen Räumen waren geplatzt.

War die Ukraine von nun an eine kleine Nation? Sie gehört zu jener Gruppe von kleinen Nationen zwischen Russland und - - nicht mehr Deutschland.

Der Freiheitskampf der Ukraine ist der Kampf um die Freiheit Mitteleuropas. Sowohl Richtung Osten als auch Richtung Westen. Wohl wissend, dass nach einem Sieg der Ukraine die anderen renitenten Länder um Polen, Prag und Budapest einen weiteren Verbündeten haben.

Dass ukrainischen Flüchtlinge es vorziehen, in Polen und Ungarn zu bleiben, lässt in Brüssel nichts gutes Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?. Warschau braucht keinen Präsident Wladimir Putin und keine Präsidentin Ursula von der Leyen. Warschau hält sich daher an die Großmacht, die weit entfernt liegt.

In Polen weiß man: Großmächte hält man sich besser auf Abstand. April 2022 Väterliche Heuchelei vom lieben Frieden im ›Emma‹-Brief Prominente fordern, die Ukraine nicht mehr mit schweren Waffen zu beliefern.

Um des lieben Friedens willen. Man stelle sich folgendes vor: In einer Frauenzeitschrift – und damit ist keine Illustrierte gemeint, sondern eines dieser illustren Blättchen, die sich für Frauen und ihre Rechte einsetzen –, in einer, sagen wir also ruhig feministischen Frauenzeitschrift würde der Gesetzgeber aufgefordert, Frauen zu verbieten, wenn sie etwa Silvester am Kölner Dom verbringen wollen, irgendeine Form von Waffe zu tragen.

Auch wenn Frauen allein auf dem Weg nach Hause sind, dürfen sie sich nicht mehr gegen befürchtete Übergriffe bewaffnen. Und im Falle einer Vergewaltigung ist Stillhalten in Zukunft Gesetz. Denn, so die Begründung der illustren Zeitung, eine Bewaffnung der Frau trüge ein »manifestes Risiko der Eskalation« in sich.

Schließlich würden sich die nächtlichen männlichen Übeltäter nur selber mit besseren Waffen bestücken. Darüber hinaus wird eine Frau, die sich wehrt, nur »Zerstörung und menschlichem Leid« auf sich ziehen, denn ein Mann, gerade wenn er aus unkultivierten Kreisen stammt, wird nur umso brutaler vorgehen, je härter der Widerstand ist, den die Frau ihm entgegenbringt. Eine feministische Zeitschrift, die das forderte, könnte die Redaktion schließen.

De facto fordert sie Frauen auf – etwas salopp gesprochen –, besser die Beine breit zu machen, als sich zu wehren.

Schließlich provoziert Widerstand nur neue Gewalt. In einem offenen Brief haben eine Reihe sogenannter Prominenter sich an Bundeskanzler gewendet und genau das gefordert.

»Wir hoffen«, schreiben die Unterzeichner, »dass Sie sich auf Ihre ursprüngliche Position besinnen und nicht, weder direkt noch indirekt, weitere schwere Waffen an die Ukraine liefern. « Selten hat sich der geistig-moralische Abgrund Deutschlands so weit aufgetan, wie in diesem Schreiben. Selten hat sich die selbstgefällige Art des Denkens und Handelns in Deutschland so sehr offenbar.

Selten wurde die paternalistische Haltung Deutschlands zu anderen Staaten und Völkern so nach außen gekehrt, wie in diesem Brief. Und selten trat die perfide Feigheit einiger deutscher Zeitgenossen so offen ans Licht.

Die Fakten sind klar: Seit über Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Monaten führt Russland einen unerklärten Angriffskrieg gegen die Ukraine. Daran lässt sich nichts deuteln und das bestreiten die Unterzeichner des Briefes auch nicht. Auch die Brutalität des Krieges steht außer Zweifel. Dazu droht Russland indirekt aber deutlich mit dem Einsatz von Atomwaffen gegen jeden, der sich seinen Truppen in den Weg stellt oder die Opfer unterstützt.

Bei einem Angriff Russlands auf Deutschland hätte Deutschland jedes Recht, seine schweren Waffen auszuliefern, zu kapitulieren und die Russen einmarschieren zu lassen. Also genau das zu machen, was das Land bereits 2015 gemacht hat, als die »Invasion der Araber« ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte.

Es soll ja Ostdeutsche und auch Westdeutsche geben, denen das gefiele. In dem ›Emma‹-Brief geht es um den Widerstand der Ukrainer gegen die Russen. Diesen Widerstand wollen die Unterzeichner mit dem Hinweis auf einen möglichen Atomkrieg unterbinden, indem sie keine schweren Waffen mehr liefern.

Und das ist ein ganz anderes Ding. Denn damit wollen deutsche Intellektuelle jemandem Drittes die Möglichkeit nehmen, sich gegen einen gewalttätigen Übergriff zu verteidigen. Sie wollen dem Opfer die Waffen aus der Hand reißen und wenn möglich, erst gar nicht geben. Figuren aus einem Land, das seit einem halben Jahrhundert bei jeder, aber auch jeder beliebigen Gelegenheit ruft: Wehret den Anfängen und zum Widerstand auffordert, fordern die Kapitulation, wenn es ernst wird.

Und das Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? etwa von sich selber. Und das unter dem Vorwand, das Leid der Ukrainer zu mindern! Zumal das Argument falsch ist. Denn tatsächlich geht es den Prominenten nicht um das Leid der Ukrainer. Wäre es ihnen damit ernst, würden sie und ihre für gewöhnlich gut organisierten Unterstützer einen Zug der Hunderttausend bilden und nach Kiew marschieren.

Sie würden den russsichen Angreifern entgegengehen, um sie durch eine Sitzblockade zu stoppen. Was sie aber nicht machen. Sie schlagen es nicht einmal vor. Auch Fräulein Neugebauer hat das noch nicht vorgeschlagen.

Nein, es geht den Unterzeichnern nicht um die Ukrainer. Und schon gar nicht um die Ukrainerinnen. Die wollen sie ihrem Schicksal unter den russischen Besatzern überlassen. Und wie das aussieht, weiß man. Oder man sollte es wissen.

Nein, den Unterzeichnern geht es allein um die eigene Haut. Es geht ihnen darum, dass man in Deutschland auch in Zukunft »gut und gerne« leben kann, um die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel zu zitieren. Sie haben Schiss und trauen sich nicht, um ihre Freiheit zu kämpfen.

Über die Gründe muss man nicht lange sinnieren – wer ein halbes Jahrhundert nicht selber für seine Sicherheit sorgen musste, weil die Amerikaner das übernommen haben, wird bequem und macht sich Sorgen um die Gas-Preise, wenn Vergewaltiger und Mörder vor der Tür stehen. Um sich argumentativ abzusichern, verweisen die Unterzeichner auf etwas, womit man in Deutschland praktisch alles erreicht: Die Atombombe.

Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Putin weiß sehr genau, warum er sie ins Spiel bringt. Sie, die Atombombe, ist das ultimative Mittel zur Erpressung. Doch der Einsatz dieser Waffe wird nicht dadurch unwahrscheinlich, dass man sich hinlegt und kapituliert. Nein, – Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? wenn der Kalte Krieg etwas gezeigt hat, dann das – der Einsatz wird wahrscheinlich, wenn man nicht selbst unausgesprochen damit droht.

Putin muss wissen: Setzt er Atomwaffen ein, dann gibt es Russland nicht mehr. Und die Welt sollte wissen: Ein Herrscher, der Atomwaffen erfolgreich zur Erpressung einsetzt, ist durch nichts mehr aufzuhalten. Wenn aber Prominente unter vorgeschobenen Argumenten, bei denen es tatsächlich nur um das eigene Wohl geht, einem anderen Staat die Möglichkeit zum Widerstand nehmen wollen, damit er sich der brutalen Gewalt einer Besatzungsmacht ergibt, dann offenbart sich die Unmoral dieser Prominenten.

Es ist die Moral von Vorgartenzwergen, die im Kern nichts weiter ist, als pure, elende Feigheit. Aus Sorge um den Wohlstand. In Westdeutschland grassierte dieser Geist bereits ab den 1960er Jahren, als man sich den Ostdeutschen nur noch vordergründig verbunden fühlte und jedes Regime um des lieben Friedens willen unterstützte, das in Ostberlin an der Macht war.

Mit den exakt den gleichen Argumenten wie die Unterzeichner des ›Emma‹-Briefes. Und in dem gleichen liederlichen, unterwürfigen Geist. Einem Geist, der einer Frau, der eine Vergewaltigung droht, rät, sich ihrem Schicksal zu ergeben. Dem Geist von Leuten, die, wenn sie eine Vergewaltigung sehen, auf die andere Straßenseite wechseln, nachdem sie der Frau jede Hilfe verweigert haben.

Und das nur, damit die Schreie der Vergewaltigten die Nachbarn nicht wecken. Aber Ruhe war schon immer die erste Pflicht des Bürgers in Deutschland. So gesehen, hat sich nicht viel geändert. April 2022 Was ist eigentlich ein »Kriegstreiber«? Manche erfinden neue Worte, andere erfinden zu alten Worten neue Bedeutungen. Und wieder andere ändern sie ins Gegenteil. Vor einigen Tagen hat Harald Martenstein auf eine Reihe neuer Schimpfworte im Deutschen verwiesen. »Aluhut«, »Schwurbler« und »Klimaleugner« – sie geistern durch die Debatten und aus aktuellem Anlass kommt seit einigen Wochen der »Putinversteher« hinzu.

Sie definieren alte Schimpfworte um. Eines davon wird seit langem mit besonderer Verachtung dem politischen Gegner an den Kopf geknallt: »Kriegstreiber«. Üblicherweise wird darunter verstanden, wer zum Krieg treibt. Oder um die weltweite Referenz zu zitieren: »Als Kriegstreiberei bezeichnet man solche Handlungen, die bewusst darauf ausgerichtet sind, einen Krieg herbeizuführen.

In der Politik wird der Begriff oft benutzt, um die eigene defensive Haltung zu betonen. « Ein Kriegstreiber führt Kriege herbei. In der Geschichte lassen sich leicht viele nennen: Alexander der Große, den Dante dafür in die Hölle verbannte, Hannibal, Caesar, Attila, Mohammed, Napoleon. Nicht zu vergessen die üblichen Verdächtigen Stalin und Hitler.

Für sie ist bekanntlich keine Hölle zu heiß. Und wahrscheinlich hätten die beiden Roosevelt und Churchill genannt. Februar 2022 erhält das Symbol »Kriegstreiber« jedoch nach und nach eine neue Bedeutung. Hätte jemand vor diesem Stichtag gefragt, ob jemand, der einen Krieg gegen seinen Nachbarn beginnt, noch dazu wenn er über Wochen beteuert, keinen Krieg führen zu wollen, sondern seine Truppen nur ins Manöver zu schicken, ob dieser jemand ein Kriegstreiber sei; die Antwort wäre unmissverständlich gewesen: Ja.

Dieser jemand treibt einen Krieg. In diesem Sinne treibt auch der russische Präsident Wladimir Putin einen Krieg. Und es ist absolut legitim, ihn mit dem Schimpfwort zu Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?, das zu diesen Handlungen passt: »Kriegstreiber«. Auch Putin wusste wohl um dieses Schimpfwort.

Also nannte er seine Angriffskrieg eine »Spezialoperation«. So wie die Deutsche Führung im Zweiten Weltkrieg »Einsatzgruppen« und »Sonderkommandos« entsandte, um spezielle Befehle umzusetzen. Und so haben sich die »Putinversteher« dazu entschlossen – ob von oben angeleitet oder in einer Art schwarmintelligenten Aktion, weiß ich nicht –, dem »Kriegstreiber« eine neue Bedeutung anzuheften. Nicht mehr die Angriffstruppen betreiben Krieg. Es sind die, die sich des Angriffs erwehren, die Kriege betreiben.

Und natürlich zählen auch die Lieferanten von Waffen an die Verteidiger zu denen, die Kriege betreiben. Diese groteske Verdrehung der Tatsachen ist sicherlich ein Zeichen von Kriegspropaganda.

Insbesondere dann, wenn der Angreifer ausdrücklich nicht als Kriegstreiber gilt, egal wie viele Kriege unter seiner Regie geführt worden sind. Aber man kennt diese Verdrehung. Sie wird seit Jahrzehnten probiert, wenn in linken Kreisen das Opfer plötzlich als Täter und der Täter als Opfer erscheint. So beten sich mitfühlende Sozialarbeiter und grüne Philosophen noch jeden Vergewaltiger, Totschläger und Mörder gesund.

Der Umgang der Willkommenskultur mit den eingeschleusten Tätern basiert allein auf diesem wirren Konstrukt. In einem unfreiwillig herrlichen Wortgeklimper hat ein marxistischer Denker dieser Art Verdrehung der Tatsachen ein sprachliches Denkmal gesetzt: »Die Quäler sind jene Opfer, die dadurch weniger leiden, dass die Gesellschaft sie im Gequälten sich objektivieren lässt.

Der Angriffskrieger wird zum Angegriffenen und der Angegriffene zum Kriegstreiber. Das nenne ich mal eine propagandistische Volte. Wer sich verteidigt, verlängert den Krieg und ist ein Kriegstreiber.

Wer sich wehrt, ist überhaupt gewaltsam. Und in einer um ihren Wohlstand besorgten Gesellschaft wird diese Haltung auch noch goutiert.

Besorgt um steigende Preise wird der Nachbar, der sich wehrt, verurteilt und mit einem Schimpfwort belegt. Er soll ein Kriegstreiber sein. Erst wenn diese Gesellschaft selber attackiert werden würde, sähe sie sich selber als Opfer. Doch zuvor, wenn sie die Täter durch das Umdefinieren von Worten propagandistisch unterstützt, ist nicht nur kein Opfer. Sie ist der Täter, der den Kriegstreiber unterstützt. Konkret: Wenn Teile der Sozialdemokraten und der Linken, Teile der AfD und wahrscheinlich bald auch der Grünen, die Ukrainer und die, die Kiew bei seinem Krieg gegen den russischen Aggressor unterstützen, Kriegstreiber nennen, dann betreiben sie das Spiel Moskaus.

Wer aber den, der Kriege betreibt, unterstützt, der muss sich gefallen lassen, Kriegstreiber zu heißen. Er hat es nicht besser verdient. April 2022 Warum Ostdeutsche Russland verstehen wollen - Versuch einer Erklärung Zu den seltsamen Begleiterscheinungen des Ukraine-Krieges gehört, dass viele Ostdeutsche um Verständnis bitten für Putin.

Im November 1989 endeten für viele Ostdeutsche über vier Jahrzehnte Besatzung durch russische Truppen. Jahre, die geprägt waren durch willkürliche Gewalt in allen nur denkbaren Formen von der Enteignung zur Deportation, von der Massenvergewaltigung bis zur Erschießung. Es war eine Gewaltherrschaft, die mit 17. August ihre traurigen politischen Höhepunkte erlebte. Panzer gegen aufständische Zivilisten, eine Gefängnismauer gegen ein widerspenstiges Volk - das waren die Verhältnisse unter russischer Herrschaft im Osten Deutschlands.

Trotzdem reagieren ausgerechnet die Ostdeutschen heute auf den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine nicht mit einer klaren Positionierung gegen den perfiden Aggressor, sondern, ganz im Gegenteil, versuchen sie sich mit Erklärungen der Abläufe, die zum Einmarsch geführt haben sollen.

Nicht dass sie Putin unterstützen, also den Einmarsch und das Morden für gut begründet und berechtigt ersehen. Die Position wird nur von wenigen eingenommen und über deren Motive geht es mir hier nicht. Nein, die Frage nach dem Grundwiderspruch steht im Raum, wie er sich etwa in der Positionierung der Alternative für Deutschland nach dem russischen Angriff zeigt.

Wie kann es sein, dass die zu Teilungszeiten Drangsalierten jetzt um Verständnis für die Täter eintreten, die sie einst drangsalierten? Für die AfD lässt sich dieser Widerspruch noch pointieren. Sie, die sich als Sachwalter deutscher nationaler Interessen versteht und daher die deutsch-russische Geschichte besonders gut kennen sollte, ist durchsetzt mit Mitgliedern und Positionen, die man als durch und Moskau-nah bezeichnen kann.

Dieser zutiefst widersprüchliche Standpunkt wird ergänzt durch zum Teil harsche Kritik an den Reaktionen aus Kiew. Dass die Ukrainer sich gegen die Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

wehren, scheint der eigentliche Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? zu sein. Gäben sie auf, wäre die Welt in ihren Augen wieder in Ordnung. Und man muss befürchten, dass exakt dieser Standpunkt auch bezogen würde, überschritten russische Truppen die Grenze zu Polen oder marschierten in Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? baltischen Staaten. So dass schließlich gefragt werden muss: Wie reagierten sie auf einen Einmarsch russischer Truppen in Deutschland?

Würden die Ostdeutschen die Russen mit offenen Armen empfangen? Falls ja - es wäre nur in sofern verständlich, als der aktuellen, von vermeintlich christlichen Parteien flankierten Politik aus linker Ideologie und grünem Infantilismus eine Ende bereitet werden könnte. Genderunfug und kulturelle Auflösung hätten ein Ende. Doch allein die Drohung einer Dominanz russischer kultureller Elemente sollte die Freude über russische Panzer an Elbe und Rhein etwas dämpfen.

Zumal ja nicht nur in der Ukraine ein dritter Weg offen gezeigt wird: Für eine kulturelle Erneuerung Westeuropas braucht es keinen Machthaber Putin. Mitteleuropa ist in Warschau, Prag und Budapest längst wiedergeboren. Und trotzdem bitten die Ostdeutschen um Verständnis für die Russen, dh.

Dieser Widerspruch hat mich nicht erst seit dem 24. Februar, dem Beginn des Angriffskriegs Russland irritiert, sondern bereits sehr viel früher, gerade weil mir die Widerspenstigkeit der Ostdeutschen sympathisch war und ich bei Besuchen in Görlitz oder Jena dort mein Westdeutschland der 1970er Jahre wiederfand. Ein Land ohne Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

starke Kontrollen über Sprache und politisches Denken, ein Land mit verqualmten aber ernsthaften Talk-Shows, ein Land ohne penetrante Veganer und infantile politische Schranzen. Und so suchte ich nach einer Erklärung, die mich überzeugte. Sie ist, wie könnte es anders sein, psychologisch. Anders lässt sich widersprüchliches Verhalten nun einmal nicht erklären.

Sie, die Erklärung, muss ja etwa überbrücken können, was sich an der Oberfläche der sprachlichen oder auch politischen Logik nicht Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?, denn andernfalls zeigt sie sich noch immer ideologisch geglättet. Des Rätsels Lösung liefert das Stockholm-Syndrom, also jenes seltsame Verhalten von Geiseln in Haft, die sich mit ihren Quälern identifizieren.

Identifikation mit dem Aggressor wäre ein anderes, von der Psychoanalyse her bekanntes Wort; die geschlagene Frau, die trotz aller Hilfe und Unterstützung wieder und wieder Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? ihrem Mann zurückkehrt und schließlich sogar um Verständnis bittet für ihn, den ›armen Kerl‹. Ein frühkindliches Trauma dient zur Erklärung brutaler Tätlichkeiten, erlebte Gewalt zur Entschuldigung ausgeübter Gewalt.

Auch hier bringen die Mitglieder der AfD es in ihrer Irrationalität auf den Punkt. Sie sind es ja gerade, die psychologische Entschuldungsmuster dieser Art in aller Regel verdammen. Eine verlorene Kindheit darf nicht zur Abmilderung einer bösen Tat herhalten dürfen. Und nun, bei einem Staatsmann, ja bei einem Staat, verrenkt sich diese Partei, um Putin und die Lage Russlands in der Welt als Erklärung für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu bemühen. Wenn das kein Widerspruch ist: Die intellektuell Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

eben Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Fraktion aus dem deutschen Parteiensumpf als Psychoanalytikerin und Halbnackedei Wladimir Putin auf ihrer Couch. Die politischen Götter haben manchmal wirklich Humor. Das aber war genau die Rolle, in der sich viele Ostdeutsche lange Jahre gegenüber den Russen befanden: In der Rolle der geschlagenen Frau. Sie wurden von den russischen Besatzern drangsaliert, erweitert um die Rechtfertigung, das alles diene dem Aufbau des Sozialismus.

Wer möchte, kann Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? die Familie einsetzen, für die der brutale Mann selbstredend alles tut. Sie, die Handlanger Moskaus in Deutschland, profitierten vom Besatzungssystem, befanden sich nicht am leidenden Ende. Und nur dort, in der schweigenden, verängstigten Opposition, setzte sich die unbewusste Identifikation mit dem Aggressor fest.

Man war nicht für die Russen, nicht einmal vor sich selber. So verweigerte man hartnäckig und sehr erfolgreich, Russisch lernen. Dieser stärkste Beweis der Sympathie mit einer fremden Kultur. Aber die Angst vor dem Gewalttäter blieb. Eine Angst, die, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, so verständlich ist wie die Angst der Ukrainer, seit die russischen Truppen sie bombardieren, vergewaltigen und ermorden.

Als nun Moskau am 24. Februar das unbotmäßige Kiew mit dem ersten großflächigen Angriffskrieg in Europa seit 70 Jahren überzog - vergleichbar allenfalls mit dem russischen Krieg gegen Ungarn 1956 - da setzte bei den vormals drangsalierten jener Reflex ein, wie man ihn von drangsalierten Geiseln und Frauen kennt. Zuerst wurde die Regierung in Kiew aufgefordert, den Widerstand einfach zu lassen. Die Russen wären ohnehin weit überlegen. Ein Kampf um die Freiheit koste nur unnötig Leben.

Als dann die ukrainischen Truppen die Russen vor Kiew zum Rückzug zwangen, schlug die Sorge über Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Opfer der Ukrainer um in Aggression gegen die Ukrainer und ihre Führung. Denn die erfolgreiche Abwehr hatte den Ostdeutschen etwas Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?, was sie alles in der Welt nicht sehen wollten: Dass man sich der Russen erwehren kann und wie man es macht: Man schießt zurück.

In diesem Moment wurde das Verhalten der Ukrainer gleich mehrfach zum Ausgangspunkt einer inneren Wut gegen sich selber und das Verhalten bis zur Wende im November 1989. Sie hatten den nach Einschätzung der meisten Fachleute aussichtslosen Kampf aufgegriffen und die stets ja auch richtige und wirkungsvolle Ausrede für die eigene Passivität widerlegt.

Gehorchen offenbarte sich im Nachhinein als Feigheit. Gegen eine solche Entwicklung halfen nur Spöttereien Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? die politische und militärische Führung in Kiew. Wer vorsichtig war, beließ es bei der Bitte um Verständnis für die russische Seite.

Die Bedeutung Russlands wurde betont und dass es ohne Russland nicht ginge. Dass sich auch dieses Reich einfach auflösen könne so wie Habsburg oder Spanien, kam den Ostdeutschen nicht in den Sinn. Eine Welt ohne Russisches Reich liegt für sie jenseits aller Vorstellung. Doch diese Bitte um Verständnis für Putin ist keine Unterstützung des Despoten im Kreml. Das entspricht der Haltung in Teilen der Linken, die den Verlust des einstigen Großreichs bis heute nicht Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

hat und die Propaganda des Kreml nachplappert wie in Zeiten von Mauerbau und Juni-Aufstand. Fast möchte man sagen, sie zeigen Mitleid mit der versinkenden Großmacht, die vor über 30 Jahren den Kalten Weltkrieg verlor.

Wie die geschlagene Frau, die noch vor Gericht händeringend nach ein paar guten Worten für ihren gewalttätige Mann sucht, legen jene Ostdeutschen Russland-Versteher ein gutes Wort ein für Russland. Sie ignorieren 120 Jahre und mehr russische Lügengeschichten und die dichte Folge von Terrorregimen, zu denen auch das gegen sie selber gehörte, und holen sich ein wenig Machtgefühl, weil sie dazu beitragen könnten, Russland vor der Rache der drangsalierten Länder bewahren.

Die Bitte um Verständnis entspricht einem Gnadengesuch, über das Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Ostdeutschen entscheiden dürfen. Väter und Mütter, Söhne und Töchter können über die Haftverschonung entscheiden, sind selber Richter, die Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Mörder ihrer Liebsten für den Rest seiner Tage in den Bau bringen können, wieder und wieder.

Untergründige Angst und der ebenso tief verwurzelte Wunsch nach Rache treiben die Ostdeutschen an, wenn sie um Verständnis für Putin und Russland bitten. Verständnis, das ein Herrscher, der seine Nachbarn überfällt und den anderen Nachbarn mit dem Einsatz von Atomwaffen droht, nicht wirklich verdient.

Doch gegen Gewalttäter hilft nur Gewalt. Das ist die ganze traurige Wahrheit. April 2022 Ukraine-Krieg: 110 Jahre nach der ›Titanic‹ sinkt die ›Moskwa‹ Der russische Lenkwaffenkreuzer ›Moskwa‹ ist fast auf den Tag genau 110 Jahre nach der ›Titanic‹ gesunken. Ein Symbol oder nur der Verlust eines wichtigen Schiffes?

Fast auf den Tag genau 110 Jahre nach der ›Titanic‹ ist der russische Lenkwaffenkreuzer ›Moskwa‹ vor der ukrainischen Küste gesunken.

Die ›Moskwa‹ ist nicht die ›Titanic‹. Zumindest ist es der russischen Marine wohl gelungen, den weitaus größten Teil der Besatzung von Bord zu holen. Das wäre ein Unterschied, wenn er denn etwas Gutes für Russland hieße. Allerdings ist auch vieles vergleichbar. Denn was ist auf einem Kriegsschiff passiert, wenn die Besatzung gleich von Bord geholt wird und die Propaganda das meldet?

Hat dann nicht nur die russische Marine, sondern auch die Propagandaabteilung des Kreml völlig versagt? Ganz sicher hat die russische Marine versagt. Sie hat einen Fehler begangen, den nicht einmal ein Seekadett begehen würde, wenn er die Geschichte des Seekriegs auch nur einigermaßen kennt. Denn seit langem wissen Befehlshaber großer Kriegsschiffe: Ihre Einheit hat unter feindlichen Küsten nichts, aber auch gar nichts verloren, es sei denn, die feindliche Möglichkeiten, das Schiff unter Feuer zu nehmen, sind neutralisiert.

So konnten die Alliierten vor der Normandie mit Schlachtschiffen kreuzen oder auch vor Iwo Jima. Die Deutsche Luftwaffe war praktisch Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? mehr existent. Und die japanischen Bomber konnten die Insel ohnehin von Japan aus mit Begleitschutz nicht erreichen.

Aber der Schwere Kreuzer ›Blücher‹ Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Deutschen Marine, etwas schwerer und länger als die ›Moskwa‹, durfte am 9.

April 1940 nicht in den Oslo-Fjord fahren. Sie tat es gegen den dringenden Rat ihres Kapitäns trotzdem und sank nach mehreren Artillerie- und zwei Torpedotreffern mit weit über 800 Mann. Wie die Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

wurde die ›Blücher‹ ein Opfer militärischer Unfähigkeit in den höheren Stäben. Ebenso sicher hat die russische Propaganda versagt. Noch gestern beruhigte sie mit der Meldung, die Besatzung wäre von Bord. Putins Unterstützer feierten das als Erfolg, um den Blick von der Ereignis abzulenken. Denn unabhängig davon, ob die Besatzung von Bord war oder nicht, blieb der Verlust eines Kreuzers ein herber Rückschlag in einem von russischen Rückschlägen geprägten Krieg.

Völlig ignoriert wurde, dass ein Kriegsschiff, das nicht mehr eingesetzt werden kann, als Verlust zählt. Verständlich, denn das Schiff liegt für die nächsten Monate mäßig sicher im Hafen. Aber die Propagandisten beweisen auch, dass sie die Bedeutung der Rettung der Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? nicht verstanden. Schon bei einem Passagierschiff ist es oft eben kein gutes Zeichen, dass Fahrgäste und Besatzung von Bord sind.

Denn nun treiben sie auf dem Wasser. Und selbst wenn sie in ihren Rettungsbooten sitzen – auf hoher See befindet man sich dort in ernster Gefahr. Erst recht bei einem Kriegsschiff. Die Besatzung geht daher Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

dann von Bord, wenn das Schiff droht zu explodieren oder zu sinken – wie die beiden Flugzeugträger ›Lexington‹ und ›Yorktown‹ im Pazifikkrieg 1942. So aber durften Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

Unterstützer Putins 24 Stunden behaupten, die Ukrainer würden schon wieder lügen. Das Schiff ist ja auch erst gestern gesunken, am 14. Während die Ukrainer schon gestern die Versenkung gefeiert haben. Wer will es ihnen verdenken. Die Nicht-Versenkung der ›Moskwa‹, wie die Russen sie gestern verbreiten ließen, erinnert dann doch schon eher an die ›Kursk‹, also jenes U-Boot, bei dem die russische Marineführung log, dass sich die Balken bogen bis hin zur Behauptung, die Nato habe das russische U-Boot versenkt.

Ob die ›Moskwa‹ bereits gesunken war, als Kiew die Meldung herausgab oder erst ein paar Stunden später, ist im Grunde belanglos. Die Einschätzung der Ukrainer war korrekt.

Die der Russen war falsch. Sie war vielleicht nicht gelogen. Aber in Moskau hat man wahrscheinlich gewusst, das Schiff ist nicht mehr zu retten. Und so ist der Kreuzer ›Moskwa‹ sieben Wochen nach Kriegsbeginn vor der ukrainischen Küste gesunken. Und wird damit zum Symbol.

Denn gesunkene Kriegsschiffe haben oft eine Bedeutung, die sogar über ihren rein militärischen Wert deutlich hinaus gehen kann.

Die gleich zu Beginn des Zweiten Weltkriegs von ihrer eigenen Besatzung versenkte ›Admiral Graf Spee‹ wurde als böses Omen für die Kriegsmarine verstanden und zeigte sofort, dass Deutschland auch in diesem Krieg Großbritannien auf See weit unterlegen sein würde. Die Versenkung der ›Hood‹ vor Island durch die ›Bismarck‹ schockierte die britische Öffentlichkeit, so wie die Versenkung der ›Bismarck‹ wenig später zwar in Deutschland als Verlust, aber vor allem in England als erfolgreiche Rache gedeutet wurde.

Erst die Späteren konnten die Versenkung im Vorfeld des beginnenden Kriegs gegen Russland als schlechtes Zeichen deuten. Auch hier rangierte die symbolische Bedeutung weit über dem tatsächlichen militärischen Schaden.

Nicht wenige sagen, die Japaner hätten den Amerikanern einen Gefallen getan, als sie die rostigen Kähnen zu versenkten. Zuletzt bliebe die letzte Fahrt der ›Yamato‹ zu nennen, deren Versenkung in Japan einen geradezu mythischen Status erlangte, wie ein Besuch im Marinemuseum von Kure belegt.

Anders als im keine 20 Kilometer nördlich gelegenen Hiroshima und seinen Gedenkstätten, herrscht hier keine Propagandastimmung; die Wände mit den Namen der getöteten Matrosen vermittelt das Leiden einer Nation im Moment der Niederlage im Krieg. Die Versenkung der ›Moskwa‹ ist auch deshalb zum Symbol, weil sie auf einen bezeichnenden Tag fällt: Den 14. Versenkt von Ukrainern, die sich damit für den bösartigen Angriffskrieg Russlands auch zur See rächen exakt dem Tag, als 110 Jahre zuvor die ›Titanic‹ mit einem Eisberg im Atlantik kollidierte.

Der Kreuzfahrtdampfer nahm damals etwa 1. Die ›Moskwa‹ hat den russischen Matrosen ein ähnliches Schicksal erspart. Aber in jedem anderen Punkt ist die Parallele bezeichnend. Eine sich ihrer Überlegenheit sichere Großmacht beginnt einen Krieg, den sie in wenigen Stunden siegreich beenden zu können glaubt – und weiß dabei die meisten Experten in dieser Einschätzung auf ihrer Seite. Sie scheitert zuerst auf dem Flugplatz von Kiew, sie scheitert vor Kiew, sie scheitert vor Charkiv.

Sie schafft es nicht, die ukrainische Luftwaffe in einem ersten Schlag zu zerstören. Sie braucht über 5 Wochen um einige ukrainische Einheiten in Mariupol zu besiegen und hat es wohl nicht immer nicht geschafft. Moskau dachte, nach dem schnellen Sieg gegen Georgien, der Eroberung Groznys und Putins ›Bärensprung‹ nach Syrien wieder in der Ersten Liga militärischer Mächte zu spielen.

Der Ukraine-Krieg zeigt ein Russland, das froh sein muss, nicht gegen die Armeen Polens antreten zu müssen. Russland ist ganz offenbar militärisch nicht viel weiter, als vor dreißig Jahren. Die russischen Generäle des Warschauer Pakts gaben später zu Protokoll, froh gewesen zu sein, nie gegen Nato-Truppen angetreten zu sein.

Es wäre ein Desaster geworden. Schließlich war es die ›Moskwa‹, die vor der syrischen Küste kreuzte, als die russische Luftwaffe ihren Krieg in Syrien begann, der seit 2015 andauert, ohne dass ein Ende in Sicht ist.

Die russischen Matrosen haben mehr verdient, als ihre Kameraden, die vor Tsushima von japanischen Granaten zerrissen wurden oder mit ihren Schiffen ertranken. Mit der Versenkung der ›Moskwa‹ hat dieser Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Russlands nach der Niederlage von 1989, dem verlorenen ›Kalten Weltkrieg‹, endgültig ein jähes Ende gefunden.

Und ebenso wundert es nicht, dass Putin ständig mit Atombomben droht. Sein konventionelles Militär taugt, zumindest bisher, nicht viel. Es ist bisher an einem nicht einmal sonderlich großen Eisberg zerschellt.

Der Rachefeldzug Russlands für die Niederlage von 1989 könnte sich in ein schlimmeres Desaster verwandeln. Denn 1989 hat Russland nicht militärisch, sondern ökonomisch verloren.

Damit können Nationen in der Regel ganz gut leben. Aber Niederlagen auf dem Schlachtfeld steckt kein Land gut weg. Für die nächsten Wochen verheißt das nichts Gutes. Denn ein angeschossener Bär ist äußerst gefährlich. Und nach all den Lügen Putins in den vergangenen Wochen, ist dem russischen Präsidenten viel zuzutrauen, auch der Einsatz von Atomwaffen, um Russlands militärische Ehre zu wahren.

Da mag ein Berater von Angela Merkel die lauwarmen Sprüche der Ex-Kanzlerin noch so oft wiederholen. Nachdem die ›Titanic‹ im Nordatlantik am 14. April 1912 mit dem Eisberg kollidiert und heute vor 110 Jahren, am 15. Und dann wurden eine Reihe von neuen Gesetzen erlassen. Ein solches Unglück sollte sich so nicht wiederholen. Es wird Zeit, dass Russland endlich lernt, mit sich selber auf diese Weise Klartext zu reden, um sich zu reformieren.

Denn das Land und seine Leute werden gebraucht. Sie werden in Europa gebraucht. Und vielleicht ist die Versenkung der ›Moskwa‹ ja ein Signal für den Kreml. April 2022 Ukraine-Krieg: Der deutsche Rechte und das Richtige Der Antiamerikanismus der deutschen Rechten wirkt stärker als Patriotismus, Freiheitsliebe und christliche Ideale.

Wer in diesen Tagen einen Vertreter der politischen Rechten Deutschlands aufs Glatteis führen will, hat es leicht. Er muss nur darauf verweisen, dass die Ukrainer in diesen Tagen aus Liebe zu ihrem Vaterland gegen die Invasionstruppen aus dem benachbarten Russland kämpfen; dass es sich bei den Ukrainern praktisch durchgehend um Christen Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?, die mit den pathologischen Ideologien Westeuropas so ziemlich gar nichts verbindet; dass die Ukrainer mit allem, was sie haben und im äußersten Fall mit ihrem Leben für ihre Freiheit eintreten.

Und dass es die Russen waren, die Deutschland für 40 Jahre in zwei Hälften teilten und die östliche Hälfte im wesentlichen drangsalierten. Man könnte schließlich auf die enge Verbindung von Kanzlerin Angela Merkel und Vladimir Putin verweisen und auf Putins Antinazi-Parolen gegen Kiew, die jedem deutschen Antifa-Aktivisten und einer Ministerin Faeser das Herz aufgehen lassen. Kurz: Dem deutschen Rechten wird deutlich gemacht, dass, wenn er im Ukraine-Krieg auch nur neutral bleiben will, er auf einer Seite steht, mit der er ansonsten und aus den besten Gründen, nichts aber auch gar nicht zu tun haben will.

Und dafür braucht es kein umstrittenes Massaker von Butscha. Es braucht allein den Kriegsverlauf seit dem 24. Doch in der deutschen Rechten hält sich eine tiefe und verstörende Zuneigung zum Moskowiter Despoten Vladimir Putin. Sie äußert sich in offener Sympathie für den ersten offenen Angriffskrieg in Europa seit fast 80 Jahren oder in verqueren Versuchen, den Angriffskrieg mit allerlei rhetorischen Tricks und Schlichen zu begründen und letztendlich zu rechtfertigen.

Ich erspare mit die Nennung der Argumente, da sie allseits bekannt sind. Ein links aufgestellter Ideologe wird über die Kapriolen der deutschen Rechten nur lachen. Er freut sich, dass der Rechte seine Ideale schneller verraten hat, als es sich die deutschen Linken in ihren besetzten Häusern und kuscheligen Cafés vorstellen konnten. Plötzlich Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

sie es, die Linken, die für die Finanzierung der Bundeswehr plädieren und die deutsche Rechte schliddert durch ihren eigenen ideologischen Sumpf und knallt von Bande zu Bande.

Dabei hätte sie sich doch einfach nur hinstellen brauchen und rufen müssen: Sehr die Ukrainer. Sie kämpfen wie wir für ihre Freiheit. Sie verteidigen ihre Gotteshäuser gegen weltliche Macht und den schnöden Mammon der russischen Oligarchen. Sie treten für ihr Vaterland ein. Sie bringen ihre Frauen und Kinder in Sicherheit, statt sich in die sozialen Hängematten der deutschen Hilfsindustrie zu flüchten.

Und mit Häme hätte man zur Rede von Kanzler Scholz Beifall geklatscht, als dieser der Bundeswehr 100 Milliarden Euro versprach, als hätte es die Zustimmung zu den Kriegskrediten 1914 niemals gegeben. Die deutsche Rechte entschied sich, das Falsche zu tun, als sie das Rechte hätte tun können. Statt voran zu gehen und das Europa der Vaterländer zu feiern, das sich in der Ukraine gegen den russischen Despoten Putin verteidigt und dabei auch das europäische Russland an seiner Seite weiß, verkroch sie sich zitternd hinter Floskeln von einer Neutralität und schürte, was sonst nur Salonpazifisten offen zeigen: Feigheit und Zaghaftigkeit.

Die Stellungnahme der AfD zum Ukraine-Krieg ist nicht besser. Das Wort ›Angriffskrieg‹ klingt sorgfältig verpackt in allerlei Rechtfertigungen nur im Hintergrund an. Auch die Nato trüge eine Mitschuld am Krieg – als wäre die 101. Vom »provozierten Krieg« wird schwadroniert.

Gauland hält angesichts rollender russischer Panzer eine gelassene Rede zum völlig falschen Zeitpunkt, also eine grundfalsche Rede. Die Bundestagsfraktion verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russland zwar »scharf«. « Wem das nicht genügt, dem wird gesagt: »Wirtschaftssanktionen sind abzulehnen. « Und wenn es schließlich heißt: »Waffen in Krisen- und Kriegsgebiete zu liefern, ist grundsätzlich abzulehnen, da dies zur Eskalation beiträgt«, dann klingt das nicht nur links-grünem Friedensgesülze, sondern ebenso nach der Forderung an die Ukraine, doch bitteschön zu kapitulieren.

Dass diese dauernden Versuche, das russische Verhalten psychologisch verständlich zu machen, an die Quacksalbereien von friedensgeschulten Psychologen erinnern, die die Untaten eines Kindermörder zu erklären versuchen, macht die Schliddereien der deutschen Rechten ideologisch beinahe rund.

Doch dann wird es peinlich. Ein wesentlicher Teil der deutschen Rechten stellte sich in die Tradition des deutschen Gartenzwergs, platzierte sich hinter Putin oder fing an, sich um die Höhe der Gasrechnung Sorge zu machen. Adolf Hitler hatte 1945 vor allem eine Sorge: Dass die Deutschen wieder revoltieren wie 1918.

Also gab er dem Volksgenossen das tägliche Kommissbrot, damit er auch im Frühjahr 1945 noch immer gut und gerne in Deutschland lebte. Gehungert wurde in Deutschland 1945 von der Bevölkerung erst am Ende des Jahres. Materialismus wird plötzlich groß geschrieben.

Der Horror Inflation wird beschworen. Und das alles hat seine Ursache im falschen Umgang mit Russland. Mit anderen Worten: Der deutsche Rechte fordert: Lass Moskau seinen Angriffskrieg führen, solange Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

Gas nach Deutschland gepumpt wird, wird alles geduldet. Man ist sogar bereit, die russische Propaganda in die westlichen Nachrichtenkanäle zu pumpen und das als Ausgleich zu verkaufen, der zur Wirklichkeit führt.

Und selbst die, die nicht unbedingt mit Russland sympathisieren, weil ihnen die Historie Deutschlands noch so einigermaßen bekannt ist, liegen mit den Putinisten an einem Punkt auf einer Linie: In ihrem Hass auf die andere europäische Großmacht, die einen Kontinent für sich reklamiert: Die Vereinigten Staaten. Dem Sieger aus drei Weltkriegen gilt der besondere Hass.

Dafür werden den Russen alle Verbrechen verziehen. Juni scheint nie geschehen zu sein. Der Krieg gegen Ungarn 1956 wird ignoriert. Vom Holodomor erst gar nicht zu reden, dem Völkermord an den ukrainischen Bauern in den Jahren 1932 und 1933.

Im Bundestag begibt sich die AfD sogar in die die Nähe der Linken, die ja, auch das eine der rein politisch betrachtet amüsanten Kapriolen der momentanen deutschen Politik. Wers nicht glaubt, wird an My Lai erinnert, als wäre das ein Beleg. Dass die anglo-amerikanischen Geheimdienste in den vergangenen Monaten mit praktisch allen Voraussagen über die nächsten Schritte Putins richtig lagen, ist völlig vergessen.

Hauptsache, der Hass auf Amerika erhält weiteres Futter. Und plötzlich wird deutlich: Teile der deutschen Rechte verbindet nur ein einziges Thema. Nicht die Liebe zur Freiheit. Auch nicht die Nähe zum Christentum. Es ist der gemeinsame Hass auf die Vereinigten Staaten, der sie zumindest in Teilen eint. Sie realisieren, wovon die deutsche Rechte nur schlecht geträumt hat. Von hier an wird es psychologisch. Nur so viel: Verglichen mit den üblichen Anfeindungen von staatlicher Seite ist dieser Widerspruch innerhalb der deutschen Rechten ein wirklicher Riss, der zerreißt.

Doch um das zu bemerken, bräuchte sie, die deutsche Rechte, erheblich mehr geistige Tiefe. April 2022 Ukraine-Krieg: Der tückische Wunsch, Gutes zu tun und zwar gleich Nach den Toten von Butscha wird die Entsendung von Nato-Truppen in die Ukraine gefordert. Warum rätseln Historiker eigentlich noch immer, wie es zum Ersten Weltkrieg kam? Wo die Lösung doch so nahe liegt. Dabei ist es ja leicht zu verstehen, dass es nur schwer verständlich ist, wie es passieren konnte, dass sich im Sommer 1914 halb Europa in einen Krieg stürzte, von dem es glaubte, er sei spätestens Weihnachten beendet und bei dem jede Seite fest überzeugt war, gegen die Tyrannei der bösen Männer ins Feld zu ziehen.

Und dann 1917 das Erwachen auf einem Kontinent in Scherben und in Bürgerkriegen, gegen die der ›Große Krieg‹, wie man ihn nannte, harmlos sein sollte, und in Wirtschaftskrisen, die sich in die kollektive Erinnerung tiefer eingeritzt haben als Pest, Cholera und ›Spanische Grippe‹.

Wir fühlen uns wieder im Recht, sind es womöglich sogar wieder. Also fordern wir Truppen in die Ukraine zu entsenden. So wie wir Kampfflugzeuge nach Afghanistan schickten und Truppen. Auch mit einigem Recht, wie man heute nach der Machtübernahme durch die Taliban wieder sagen kann. Und morgen wieder sagen könnte. Das Gute verbreiten zu wollen. Erst recht die des Guten. Und wenn es dann tatsächlich zum Äußersten käme?

Und noch heute überrascht es zu hören, wie wenige es damals nach Zürich zog oder nach Bern. Ist ein Leben nicht wie in Moskau es wert, einen weiteren Großen Krieg zu riskieren? Nur: So weit ist es noch nicht. Die Bilder aus der Ukraine sind beruhigend. Die zeigen, dass der Ukraine-Krieg ein Krieg ist wie jeder andere auch, mit Propaganda und der Drohung gegen Zivilisten. Ein Herrscher, der gewillt ist, die Welt über Wochen zu belügen und dann seine Truppen in ein friedliches Nachbarland einfallen lässt, wird auch Zivilisten abschlachten lassen.

Nur ist es eben nicht sicher. Auch der Bedrohte darf lügen. Beruhigend sind die Soldaten der Ukraine. Keine gekauften Figuren, die nur auf den Monatslohn eines Befreiers aus sind, um ihren Clan zu versorgen. Keine Überläufer, die man nach dem Abzug mitnehmen muss. Es sind wirkliche Soldaten aus einem Land, das bereit ist, um und für seine Freiheit zu kämpfen. Soviel steht seit dem 24. Und dazu braucht es keine Truppen des Guten aus dem Westen und auch nicht aus dem Mittleren Westen.

Die Ukrainer haben die Russen vor Kiew zurückgeschlagen und auch vor Charkiv. Da mag ein Generalstab noch so lange vom geplanten Rückzug schwadronieren. Auch das Propaganda, verständliche Propaganda, weil sich eine Niederlage schlecht anfühlt. Und selbst Mariupol hält seit dem Tag, an dem sein Fall prophezeit worden ist. Lassen wir die Ukraine diesen Kampf alleine durchfechten. Ohne sie alleine zu lassen! Wir versorgen, während ihre Männer kämpfen, ukrainische Frauen und Kinder.

Denn es reicht eben nicht, den Angriffskrieg Putins anzuprangern. Panzer und Bomber vertreibt man nur mit Gewalt und ganz sicher nicht mit Appellen. Europa hat genug Weltkrieg erlebt. Es braucht nicht noch einen fahrlässig und selbst überzeugt vom Guten ausgelösten vierten. Und es braucht auch keinen weiteren Krieg, bei dem es für andere kämpft. Lassen wir den Ukrainern den Sieg über die Russen, den sie ganz alleine erkämpfen.

Dann werden sie ihren Wunsch nach Freiheit erfüllen. Eine Freiheit, die das Land und seine Leute nach 100 Jahren Fremdherrschaft mehr als redlich verdienen. Nur dass wir dann eben nicht sagen können, wir hätten die Freiheit gebracht. So wie wir die Freiheit nach Afghanistan bringen wollten. Stolz auf uns selber, Kriege für die Freiheit zu führen. Stolz, den wir den andren nicht gönnen. April 2022 Ukraine-Krieg: Jetzt spekulieren sie wieder Nordwestlich von Kiew werden tote Zivilisten gefunden.

Die Propaganda beider Seiten schlachtet sie aus. Dass die Wahrheit nicht im Gegenteil der anderen Seite liegt, dürfte wohl klar sein. Auch wenn die Anhänger Putins und ihre Gegner das ständig suggerieren wollen.

In einer Art von kollektiver Dämlichkeit, die über die Kriegsfeindschaft weit hinausgeht und einen gemeinsamen Bogen spannt, wird einerseits jeder, der Partei für Kiew ergreift, als von Washington verstrahlt verhöhnt und wer andererseits Verständnis für die russische Position zu entwickeln versucht, gilt als Verräter an der Sache der Freiheit.

Selbst der Einsatz von Atomwaffen scheint für beide Seiten erträglich zu sein, immer mit dem Hinweis auf die Bösartigkeit der Taten der anderen Seite.

Und nun das: In Butscha nordwestlich von Kiew wurden tote Zivilisten gefunden. Die russischen Truppen, die freiwillige vor Kiew den Rückzug antreten, hinterlassen einen Haufen von Leichen. Wozu sollten die Russen das machen?

Eine von den vielen, vielen Gräulgeschichten, die jeden Krieg, insbesondere jeden Krieg, der Zivilisten betrifft, begleiten. Sie sterben an medialen Front ihren Heldentod für ihre Heimat, nur dass sie, anders als im Film, hinterher wirklich tot sind.

Auch für die Toten gibt eine Erklärung. Sie ist fast so plausibel, ja eigentlich ist sie genauso plausibel. Eine russische motorisierte Einheit geriet in Butscha zwischen die tödlichen Abwehrwaffen der ukrainischen Infanterie. Die jungen russischen Rekruten werden das Opfer eines ambush, eines Hinterhalts.

Sie sehen den Gegner nicht, der ihre Kameraden aus der Deckung erschießt und nehmen Rache an dem, den sie kriegen: Einer Frau, einem Alten, einem Kind. Und im Rahmen der Kampfhandlungen werden die Leichen nicht mehr Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?. Aber womöglich wurden die Leichen ganz bewusst drapiert, damit die Bilder um die Welt gehen können und in Odessa herumgezeigt werden.

Um Furcht zu verbreiten und die ukrainischen Zivilisten zur Flucht nach Westen zu treiben. Um damit weitere zivile Opfer verhindern Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? können. Auch das Böse hat einen Sinn.

In jedem Fall können die Berichterstatter aus aller Herren Länder nun spekulieren. Heiße Diskussionen entbrennen und versprechen Brände bis in die ferne Zukunft hinein. Nur die Toten kennen die Wahrheit. März 2022 Russland eröffnet nach Niederlage vor Kiew neue Front im Kaukasus Während die Welt auf die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine schaut und sich russische Truppen geschlagen aus der Ukraine zurückziehen, beginnt Moskau im Kaukasus einen neuen Konflikt.

Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldet, planen die Machthaber in der georgischen, von Russland besetzten Region Süd-Ossetien, »in nächster Zeit« eine Abstimmung über den Beitritt zur Russischen Föderation durchzuführen. Das Gebiet im Norden Georgiens war im russischen Angriffskrieg gegen Georgien von 2008 gewaltsam von Georgien abgetrennt worden.

Damals waren weit überlegene russische Streitkräfte in Georgien einmarschiert und hatten die Abtrennung gewaltsam durchgesetzt. Georgien betrachtet Süd-Ossetien als sein Staatsgebiet. Bei der Erklärung aus Süd-Ossetien handelt es sich mit Sicherheit um eine mit Moskau abgestimmte Aktion. Sie passt zur Erklärung des Luhansker Separatistenführer Leonid Passetschnik vom Sonntag, der auf einen Beitritt des Separatistengebietes zu Russland dringt. Bereits am vergangenen Samstag hatte der Süd-ossetiesche Staatschef Bibilow bekannt gegeben, dass sich Truppen seines Landes am Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine beteiligen würden.

Die genaue Zahl der entsandten Truppen nannte Bibilow nicht. Die Vorgänge machen deutlich, dass Russland seine Ansprüche auf Gebiete in Nachbarländern mit dortigen Minderheiten begründet und in aller Regel früher oder später militärisch durchsetzt.

Im Fall von Süd-Ossetien ist der Zeitpunkt für die Erklärung bemerkenswert, da er mit der de facto Niederlage russischer Truppen vor Kiew und Charkiv zusammenfällt.

Es liegt also nahe, dass Präsident Putin mit der Einnahme dieser Gebiete über die teils schweren Verluste bei den Kämpfen in der Ukraine hinwegtäuschen will. Der schmähliche Rückzug seiner Truppen aus dem Raum Kiew wäre daher zumindest nach außen etwas ausgeglichen, auch wenn er an den Tatsachen wenig ändert: Die russische Armee und Luftwaffe haben sich als schlecht geführt erwiesen und sind ganz und gar nicht auf dem Stand, den Fachleute ihr nach den schnellen Erfolgen der Russen in Syrien zubilligen wollten.

Ob diese Ersatzhandlungen den Schaden, den das Bild Putins als Präsident, der Russland wieder zur alten Größe führt, genommen hat, ausgleichen können, darf man aber bezweifeln. Der Erfolg gegen Georgien ist und bleibt der Erfolg gegen einen militärisch unbedeutenden Randstaat.

März 2022 Ukrainer – Christliche Flüchtlinge, die wirklich eine Bereicherung sind Zwischen 2 und 40 Millionen Ukrainer könnten bald aus der Ukraine in Richtung Westen fliehen. Dass die Regierungen in Moskau zu den großen Vertreibern ganzer Bevölkerungen gehören, belegt die Geschichte mehr als einmal.

Polen, Ukrainer, Balten, Finnen und nicht zuletzt Deutsche wissen davon. Wir müssen also durchaus damit rechnen, dass Putin bis an die Grenze knapp östlich von Przemysl vorstößt und die Bevölkerung der Ukraine vor sich hertreibt, auch wenn es in den vergangenen Tagen nicht mehr danach aussieht, da der völkerrechtswidrige Angriffskrieg nicht so läuft, wie der Kreml ihn plante.

Nun könnte es sein, Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? die Vertreter der Willkommenskultur, also genauer gesagt, die Lobbyisten der Hilfsindustrie klammheimlich frohlocken. In Frau Annalena Baerbocks Rede von den acht Millionen Flüchtlingen klang schon etwas von dieser freudigen Erwartung an.

Denn eine neue Welle von Flüchtlingen spülte kräftig Geld in ihre Kassen und endlich wäre der gesellschaftliche Zusammenhalt restlos ruiniert. Die linken Ideologen wären am Ziel ihrer Träume: Ein zerrüttetes Land ohne Sprache und kulturelle Basis läge ihnen zu Füßen.

Sie müssen nur noch einsammeln gehen und das Versprechen vom sozialistischen Paradies durch Enteignung der Reichen auf Erden verbreiten. Welch ein Gründe erschütternder Irrtum! Wer jemals in Lemberg war oder in Kiew oder Odessa, dem wird in Erinnerung sein, was in der Ukraine so präsent ist wie in Polen: Das Christentum in seinen ungezählten Ausprägungen und Schattierungen, aber immer mit dem einen Symbol, an dem sie sich von Ewigkeit zu Ewigkeit erkennen: Dem Kreuz.

Und sie ist es in einer selbstverständlichen, heiligen Tiefe, wie wir sie in unseren verkommenen Städten kaum mehr antreffen können. Das ist einer der Gründe, weshalb die ukrainischen, und nebenbei auch die polnischen Städte, ungleich urbaner sind als Berlin, Paris oder London.

Denn die Bewohner der ukrainischen und polnischen Städte gehen nach draußen nicht nur, um beim Einkauf meinen, etwas erleben zu Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?, sondern sie sind als Gemeinschaft auch auf den Straßen durch das unsichtbare Band des gemeinsamen Glaubens verknüpft.

Hier und nur Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? kann sich urbane Stadtkultur bilden. Das Gegenteil zeigt sich in Berlin. Nicht nur sind die Bürger-Steige Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? und vollgestopft mit E-Bikes, den Kettcars der Vergnügungskids aus dem arabisch-links-grünen Milieu.

Selbst wo Cafés mit Bänken und Tischen in den Stadtraum locken sollen, fehlt der gemeinsame Glauben. Und auch wenn die Kritiker der Klimapolitik von einer Religion reden wollen – es ist eben keine.

Sollten nun von diesen christlichen Flüchtlingen etliche Millionen in einem Deutschland ankommen, dessen Kirchen bis auf wenige Ausnahmen menschen- und dessen religiöse Vertreter bis auf wenige Ausnahmen gedankenleer sind, dann prallt zusammen, was nur noch sehr, sehr entfernt zusammen gehört. Und plötzlich werden die Straßen der Städte Deutschland nicht mehr von Einkaufenden und Bettlern, die Grünanlagen nicht mehr von Moslems, die zum Grillen, und Drogenhändlern, die zum Handeln verschwinden, bevölkert, sondern von Ukrainern, die sich auch im Alltag am Eingang einer Kirche verbeugen.

So gut wie kein Ukrainer hat mit den Minderheiten etwas zu schaffen, die für die Hilfsindustrie der Hebel sind, um die Ökonomie so zu gestalten, dass sie, die Helfer, sich dauerhaft einen Platz im Getriebe des Sozialstaats sichern können. Und es steht nicht zu erwarten, dass die Flüchtlinge sich den hiesigen Verhältnissen im schlechtesten Sinne anpassen werden.

Viel eher, darf man vermuten, werden sie ihren Glauben gegen die Zumutungen einer an ihren Wohlstandsallüren krankenden Gastgesellschaft beschützen. Doch genau in dieser inneren Abwehrhaltung bieten die neuen Flüchtlinge dem Christentum in Europa eine Chance zu Einkehr und Rückkehr. Denn anders als die Migranten aus Nahost und Afrika, die überwiegend zum Erbetteln von Geldern aus dem Sozialetat nach Deutschland kommen, und daher gegenüber der Hilfsindustrie als Bittsteller dastehn, wollen die Flüchtlinge aus Mariupol und Charkiv, Kiew und Cherson keine Almosen aus deutschen Ländern frisch auf den Tisch.

Sie wollten Waffen, um kämpfen zu können, und die anderen fordern alles, damit es ihnen selber nicht allzu bequem wird und sie bald zurückkehren können. Bestes Beispiel: Ukrainer verweigern die Aufnahme in die Willkommensklassen der Hilfsindustrie. Sie weigern sich, mehr als notwendig, die Deutsche Sprache zu lernen.

Statt dessen sollen ukrainische Lehrerinnen die Kinder Mathematik und Ukrainisch lehren wie in der Heimat, also auf Ukrainisch und auf dem Niveau der Ukraine. Wenig übrig haben sie für die gendergerechten Indoktrination in Willkommensklassen durch deutsche Lehrer einer buchstäblich anti-christlichen Willkommenskultur. Das hat Folgen, wie die Lobbyisten der Hilfsindustrie schon festgestellt haben.

Die Flüchtlinge aus der Ukraine sind, anders als die Schützlinge aus dem Nahen Osten und Afrika überall in Europa willkommen. Es gibt praktisch keine Verteilungsprobleme. Nicht in Polen, nicht in Tschechien, nicht im Baltikum und nicht in Ungarn. Instinktiv wissen die Menschen zwischen Tallinn, Lissabon und Budapest, dass die Ukrainer zu ihnen gehören, ein Teil von ihnen sind.

Das gefällt den Figuren, die 2015 am Bahnhof ihre Teddybären verteilten, und in – um ein Wort von Wolf Biermann zu zitieren – »vormundschaftlicher Verachtung« auf Flüchtlinge und Migranten herabgeschaut haben überhaupt nicht.

Und so kommt es zu ersten ernsten Konflikten, weil es sich bei den Flüchtlingen wirklich überwiegend um Frauen und Kinder handelt und nicht um vermeintlich heiße Feger aus dem Morgenland, die mit Mütterchen Merkel Selfies machen, oder kräftige Kerls aus der Wildnis, die verkrampften Selbsterfahrungs-Girlies auf die Sprünge helfen oder übergewichtigen Transsexuellen den Hof machen könnten.

Wer auch immer die Ukrainer zu uns geschickt hat – vielleicht sendet er mit ihnen ein Zeichen. Ein ganz anderes Zeichen, als es die Adepten der Hilfsindustrie oder die Technokraten aus den Bundesamt für Migration oder die rechten Kritiker der neuen Flüchtlingswelle wahr haben wollen, die in einer bisher unbemerkten Einheitsfront auf die ein oder andere Weise um ihre Pfründe und ihr Auskommen bangen; darum, dass die Therapiestunde für ein Wehwehchen demnächst nicht mehr endlos finanziert werden kann, darum, dass die Gasrechnung hoch wird, darum, dass der Platz in den Städten geteilt werden muss, darum, dass der Kaffee und die Milch und das Öl von Aldi für mehr reichen muss.

Mit den Flüchtlingen aus der Ukraine kehrt das Christentum nach Westeuropa zurück, vor allem nach Deutschland. Mit ihnen kehren, wenn sie die Erfolge ihrer Mannen und Männer auf der schwarzen Erde der Ukraine bejubeln und ihre Toten betrauern Ehrgefühl und Heldentum, Vaterlandsliebe und Bereitschaft zu opfern ein in die vergnügungssüchtigen Viertel eines von allen guten Geistern verlassenen Landes.

Und vielleicht werden wir in ihren Gesichtern etwas wiederentdecken, was uns seit sehr langem fehlt, egal ob rechts oder links oder mittig und liberal aber nirgends wirklich zu Hause. Wenn das passiert, dann hatte das Opfer der Ukrainer auch für uns einen wirklichen Sinn. März 2022 Frau Annalena Baerbock und ihr wirres Kleid Das Kleid, das Annalena Baerbock in der Generaldebatte des Bundestags trug, spricht Bände über den inneren Zustand der Außenministerin.

Das Thema: Der Krieg in der Ukraine. Praktisch jeder Bürger würde mir zustimmen, wenn ich sagte: Ein ernstes, ein sehr ernstes Themen. Schließlich könnte es schnell sein, dass Putin Atomraketen auf Ziele in Europa abfeuert. Vielleicht in der Ukraine, aber vielleicht auch in Deutschland. Indirekt hat der russische Präsident damit schon gedroht.

Und was macht die Deutsche Außenministerin Annalena Baerbock? Aber die Lieferung der Strela-Raketen an die Ukraine, oder genauer, ihre Nicht-Lieferung, erklärt sie in einem Aufzug, der an das Testbild eines defekten Schwarz-Weiß-Fernsehers aus den frühen Sechziger Jahren erinnert.

Dieses Kleid mit diesem Muster ist unverzeihlich. So wie sie bis heute nicht einsehen konnte, dass sie weder wirklich etwas gelernt hat noch etwas kann, erkennt sie nicht, was es bedeutet, Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Deutschlands zu sein, ein Land mit über 80 Millionen Einwohnern in der Welt zu vertreten. Andernfalls wäre sie nicht mehr derart intensiv mit sich selber beschäftigt.

Schwer vorstellbar, dass Baerbock morgens vor ihrem Spiegel steht und den Anlass bedenkt, zu dem sie heute aus dem Haus gehen wird. Nein, ihre Gedanken, falls man es denn Gedanken nennen möchte, was ihr Hirn füllt, kreisen allein um ihre Erscheinung und ob sie im Mittelpunkt steht. Und dafür ist, da wird ihr jeder Werbefachmann beipflichten, ein möglichst schräges Kleid genau richtig. Anders als ihrer Kollegin Claudia Roth wäre es Baerbock daher ganz sicher peinlich, ein Kleid zu tragen, das vor Ort bereits eine andere trägt.

Sie achtet durchaus auf ihr Outfit, auf ihre Außendarstellung. Außen-Ministerin ist in dieser Hinsicht die richtige Bezeichnung für das, was Baerbock für viel Geld so macht.

Nur eben nicht Außenminister eines Landes, egal wie groß oder klein es im Weltvergleich ist. Allerdings ist die Eitelkeit Baerbocks nach zahllosen Schlägen im vergangenen Jahr arg ramponiert. Auch das zeigt das Kleid. Was an ein Testbild erinnert, will etwas testen. Nebenbei will sie vielleicht prüfen, ob die Medien ihr Äußeres überhaupt registrieren. Und zu guter Letzt könnte es sich um einen Versuch handeln, der »feministischen Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

einen ästhetischen Rahmen zu leihen. Soweit es ein Testbild ist, dürfte das Ergebnis des Tests kaum die Akzeptanz des Technikers finden.

Das Bild ist verzerrt, als hätte jemand den Kabelanschluss durch eine Hausantenne ersetzt und nun stürmt es. »Es ist unscharf«, sagt man heute ja besser nicht mehr. Verwackelt, als fühle Baerbock ein Zielfernrohr auf sich gerichtet und weicht nach rechts und links aus. Und tatsächlich: So wie sie den Fragen zu ihrem Lebenslauf durch ein stetes Hin und Her ausweichen wollte, so musste sie auch bei ihrem Besuch in der Ukraine angeblich Schüssen ausweichen.

Wir fragen lieber nicht, ob das auch stimmt. Nicht dass sie neuerlich ausweichen muss. Oder hat sie das schwarz-weiße Wackel-Kleid ausgesucht, weil sie fand, es passte zum Thema Luftabwehrraketen? Indes, das wäre nicht richtig.

Flugabwehrraketen werden für gewöhnlich von Infrarotlicht geleitet und das sieht man auf keinem noch so modischen Kleid. Wir sehen dagegen: Annalena Baerbock muss noch viel lernen. Beginnen sollte sie aber nicht mit Flugabwehrraketen, sondern mit einem Grundkurs zur Garderobe eines Ministers.

Wenn es um Krieg geht, wahrt ein Außenminister die äußere Form. Und die setzt auf schlicht und diplomatisch, unauffällig und effektiv. Nichts, worin Frau Baerbock bisher Qualitäten nachweisen konnte.

März 2022 Wer braucht einen T-34 am Berliner Reichstag? Es wird Zeit, dass Deutschland den deutsch-sowjetischen Nachbarschaftsvertrag kündigt. Wie es scheint, ist durch den Überfall Russlands auf die Ukraine eine Frage in den politischen Raum gestellt worden, die längst hätte gefragt werden müssen: Was sollen die T-34 am Reichstag? Und auch wenn die beiden Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg nicht wirklich direkt am Reichstag platziert worden sind, ist es schon seltsam, dass inmitten des Tiergarten, am Rand der Straße des 17.

Juni und unweit des Brandenburger Tors auf zwei steinernen Podesten jeweils ein T-34 steht. Die Kanone nach oben gerichtet. Über den Panzer ist alles gesagt.

Er zählten in seinen Einsatztagen zum besten, womit Panzertechnik aufwarten konnte, Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? die Wehrmacht in Russland unter bitteren Opfern erfuhr. Erst im Verlauf des Krieges fiel er zurück, ohne jedoch seinen Symbolwert je zu verlieren. Und gegen Zivilisten taugte er zum Schlechten später noch immer. Die beiden Kettenfahrzeuge zieren die Flanken des Ehrenmals, dass die Russen den Berlinern beließen, als sie die Stadt nach der deutschen und der europäischen Wiedervereinigung endlich verließen und sich in ihre Heimat verzogen.

Februar 2022, dem Tag an dem der hinterhältige und völkerrechtswidrige Angriff der Russen auf die Ukraine begann, erinnerte das ganze Ensemble müde geworden an eine trübe Zeit. Wenig beachtet stakte es in den Stadtraum der Hauptstadt, immer mehr erklärungsbedürftig, weil die Zeit die Podeste, die Panzer und die Inschriften ins Vergessen verschob.

Nun sind sie wieder zurück. Die Zeiten, als Russland Ost- und Mitteleuropa drangsalierte und den Westen mit dem Atomtod bedrohte. Und es ist Zeit, dies Andenken an schreckliche Zeiten endlich zu schleifen.

Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

Sicher, als Warnung, könnte man sagen, kann man es lassen. Aber wer braucht eine Warnung, wenn jeder jeden Tag durch die Nachrichten aus der Ukraine gewarnt wird. Um das gleich deutlich zu sagen: Es geht nicht darum, die Erinnerung an die russischen Soldaten vergessen zu machen. Sie haben gekämpft, Sie haben gelitten. Sie sind für ihr Russland gestorben.

Sie haben alle Ehre eines gefallenen Soldaten verdient. Hier sollte Deutschland sich am früheren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg ein Beispiel nehmen, für den es selbstverständlich war, dass die 1914 in Tannenberg gefallenen Russen mit allen militärischen Ehren beerdigt wurden und sie Gräber erhielten; eine Aufgabe, der sich die zaristische Führung oftmals entzog.

Die Gräber der gefallenen Russen werden in Deutschland weiter gepflegt. Das ist uns eine Sache der Ehre. Aber niemand braucht zwei T-34 am Reichstag!

Und auch an anderen Plätzen der Stadt haben diese Symbole russischer Schrecken und deutscher Unterwerfung nichts mehr zu suchen. Schrecken, die russische Panzer gerade wieder verbreiten. Den Vertrag, der uns bindet, der sogenannte deutsch-sowjetische Nachbarschaftsvertrag, hat sich mit dem Angriffskrieg Russlands erledigt. Er ist seit dem 24. Februar so wertlos, wie der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom August '39, in dem die Russen mit Hitler zusammen Polen unter sich aufgeteilt hatten und über dessen Zusatzabkommen Moskau über Jahrzehnte alle belog.

Ein nachbarschaftliches Verhältnis muss Moskau sich in den Jahren nach Ende des Ukraine-Kriegs und dem Rückzug seiner Panzer erst noch verdienen. Heute ist dagegen der richtige Zeitpunkt, Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? dieser Symbole russischer Macht mitten in Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Hauptstadt Berlin zu entledigen. Was mit den T-34 geschieht? Auch eine Platzierung im Görlitzer Park oder auf einem Kinderspielplatz Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

denkbar. März 2022 Wann wird Minister Karl Lauterbach endlich wegen Volksverhetzung verklagt? Wer andere direkt oder indirekt Erpresser nennt, ohne dass sie es sind, will diffamieren. Macht er das öffentlich, tritt § 130 Volksverhetzung in Kraft. Der Paragraph 130 des Strafgesetzbuchs umschreibt den Tatbestand der ›Volksverhetzung‹. Er gehört zu den maßgeblichen Druckmitteln des gegenderten, quotierten, woken Polizeistaats, wenn die Interessen von Minderheiten gegen die Mehrheit durchgesetzt werden sollen: von Farbigen gegen Weiße, von Migranten gegen die Einheimischen, von Moslems gegen Christen, von Transsexuellen gegen Männer und Frauen.

Ursprünglich hatte der Paragraph einen tieferen Sinn. Er diente dem Schutz von Minderheiten gegen die Übergriffe der Mehrheit. Und diesen Sinn hat er im Grund bis heute behalten. Nur wurde dieser Sinn im Kampf der Minderheiten gegen die Mehrheit ins Vergessen verdrängt. Aus einem Mittel der Abwehr, ist ein Mittel des Angriffs geworden. Doch manchmal kommt der wirkliche Sinn von § 130 wieder zum Vorschein. So in der vergangenen Woche, als Gesundheitsminister Karl Lauterbach im Bundestag wieder einmal für die Impfpflicht plädierte.

Über den Inhalt seiner Rede muss man nicht lang diskutieren. Es sind die Worte, die den Geist des Ministers verraten. Um seiner Behauptung, Ungeimpfte trügen die Verantwortung, »dass wir nicht weiterkommen«, Kraft zu verleihen, wählte er ein bezeichnendes Bild: »Das ganze Land wird in Geiselhaft dieser Menschen sein.

Das können wir uns nicht mehr leisten. « Ungeimpfte sind, das kann man wohl sagen, eine Minderheit in diesem Land. Die Mehrheit geht mit Lauterbach das Risiko ein, sich impfen zu lassen. Und diese Geimpften, sagt der Gesundheitsminister, werden von den Ungeimpften als Geiseln genommen. Wenn nicht in diesem Frühjahr, dann im Herbst. Nichts anderes heißt es, wenn jemand von »Geiselhaft« spricht. Das Wort hat eine klare Bedeutung. Es bezeichnet eine Person oder Personengruppe, die tatsächlich oder im übertragenen Sinne in Haft sitzt.

Ihr droht ein Schaden, Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? es der Freiheitsentzug, eine Verletzung oder der Tod. Das ist es also, was Lauterbach sagt: Die Ungeimpften drohen den Geimpften mit Freiheitsentzug, Verletzung und Tod. Die Ungeimpften nehmen die Geimpften mit voller Absicht in Haft, weil sie ihre Interessen durchsetzen wollen. Sie kennt einen Erpresser, seine Geisel und ein Lösegeld, das von einem Dritten verlangt wird.

Erpressung ist jedoch nicht nur strafrechtlich relevant; sie gilt auch als niederträchtige Tat. Und ihre Niedertracht steigt mit der Unschuld der Geisel. Kindesentführung wird in einigen Ländern aus gutem Grund mit dem Tode bestraft. Zielt der Erpresser zudem nur aufs Geld, trifft ihn aus gutem Grund die geballte Verachtung der gesamten Gesellschaft. Herr Lauterbach könnte, wenn er seine Formulierung ernst nehmen würde, die Ungeimpften wegen Erpressung verklagen. Nur erlitte er vor jedem Gericht ein Desaster.

Ja, er würde sich lächerlich machen. Denn nichts an dem Vergleich, den Herr Lauterbach wählt, wirklich nichts, hält Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Nachprüfung stand. Das Bild des Ungeimpften, der die Geimpften als Geiseln nimmt und wen auch immer erpresst, ist fern ab jeder Realität: Nichts wird von den Ungeimpften gefordert – außer das Recht, über ihren eigenen Körper selbst zu entscheiden und um das zu gewähren, braucht der Staat nicht einen Heller zu zahlen.

Es gibt hier einfach keinen Erpresser. Kein Ungeimpfter bedroht einen Geimpften mit Freiheitsentzug, Schmerz oder Tod – das macht, wenn überhaupt, der Gesundheitsminister mit den Bürgern, wenn er einen Lockdown verhängt und mit den Kindern, die im Lockdown versuchen, sich das Leben zu nehmen. Das Bild, das Karl Lauterbach wählt, das Bild von der »Geiselhaft« und damit das Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

von den Ungeimpften, die als Erpresser auftreten, ist also inhaltlich vollkommen falsch. Und doch hat der Gesundheitsminister das Bild Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Erpresser gewählt. Denn Lauterbach verfolgt einen Zweck: Er will die Ungeimpften verbal diffamieren.

Er will bei den Geimpften Unwillen gegen jene bewirken, die sich nicht impfen lassen. Lauterbach schürt Aggressionen, indem er die Ungeimpften als perfide, morallose Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? beschreibt, die das ganze Land in Geiselhaft nehmen. Die Wut des Landes gegen die Ungeimpften soll kochen.

« An den hier vorliegenden Fall angepasst, kann § 130 zusammengefasst werden zu: »Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

« Trifft es also zu, dass Karl Lauterbach in seiner Rede vor dem Bundestag Volksverhetzung beging? Aber für eine Klage sollte die Rede und Lauterbachs Ausdrucksweise allemal reichen. Denn wer eine Bevölkerungsgruppe indirekt aber sehr deutlich als Erpresser bezeichnet, ohne dass dafür auch nur der geringste Anlass besteht, dem ging es in seiner Rede allein darum, eben diese Bevölkerungsgruppe zu diffamieren.

Oder um es in den Worten des Gesetzestextes zu formulieren: Lauterbach hat die Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? »beschimpft«, »böswillig verächtlich« gemacht und »verleumdet«. Und natürlich ist auch der einleitende Satz von § 130 erfüllt: Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?, in denen Ungeimpfte von Geimpften attackiert worden sind, gab es im vergangenen Jahr mehr als genug.

Die Ungeimpften werden systematisch zu Sündenböcken für das Versagen der Politik in der Corona-Krise gestempelt. Der »öffentliche Frieden« wird durch solche Reden, wie sie Karl Lauterbach im Bundestag hielt, gestört. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat mit seiner Rede von der »Geiselhaft«, in die Ungeimpfte das ganze Land nehmen würden, den Tatbestand der Volksverhetzung nach meiner Einschätzung durchaus erfüllt.

Dass sich ein Staatsanwalt findet, der Ermittlungen gegen Lauterbach einleiten wird, darf man in diesen Tagen kaum erwarten. Es ist also an den Ungeimpften, sich gegen die Hassreden dieses Ministers juristisch zu wehren. März 2022 Wann wird Minister Karl Lauterbach endlich wegen Volksverhetzung verklagt? Wer andere direkt oder indirekt Erpresser nennt, ohne dass sie es sind, will diffamieren. Macht er das öffentlich, tritt § 130 Volksverhetzung in Kraft. Der Paragraph 130 des Strafgesetzbuchs umschreibt den Tatbestand der ›Volksverhetzung‹.

Er gehört zu den maßgeblichen Druckmitteln des gegenderten, quotierten, woken Polizeistaats, wenn die Interessen von Minderheiten gegen die Mehrheit durchgesetzt werden sollen: von Farbigen gegen Weiße, von Migranten gegen die Einheimischen, von Moslems gegen Christen, von Transsexuellen gegen Männer und Frauen.

Ursprünglich hatte der Paragraph einen tieferen Sinn. Er diente dem Schutz von Minderheiten gegen die Übergriffe der Mehrheit. Und diesen Sinn hat er im Grund bis heute behalten. Nur wurde dieser Sinn im Kampf der Minderheiten gegen die Mehrheit ins Vergessen verdrängt.

Aus einem Mittel der Abwehr, ist ein Mittel des Angriffs geworden. Doch manchmal kommt der wirkliche Sinn von § 130 wieder zum Vorschein. So in der vergangenen Woche, als Gesundheitsminister Karl Lauterbach im Bundestag wieder einmal für die Impfpflicht plädierte.

Über den Inhalt seiner Rede muss man nicht lang diskutieren. Es sind die Worte, die den Geist des Ministers verraten. Um seiner Behauptung, Ungeimpfte trügen die Verantwortung, »dass wir nicht weiterkommen«, Kraft zu verleihen, wählte er ein bezeichnendes Bild: »Das ganze Land wird in Geiselhaft dieser Menschen sein. Das können wir uns nicht mehr leisten. « Ungeimpfte sind, das kann man wohl sagen, eine Minderheit in diesem Land.

Die Mehrheit geht mit Lauterbach das Risiko ein, sich impfen zu lassen.

Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

Und diese Geimpften, sagt der Gesundheitsminister, werden von den Ungeimpften als Geiseln genommen. Wenn nicht in diesem Frühjahr, dann im Herbst. Nichts anderes heißt es, wenn jemand von »Geiselhaft« spricht. Das Wort hat eine klare Bedeutung. Es bezeichnet eine Person oder Personengruppe, die tatsächlich oder im übertragenen Sinne in Haft sitzt.

Ihr droht ein Schaden, sei es der Freiheitsentzug, eine Verletzung oder der Tod. Das ist es also, was Lauterbach sagt: Die Ungeimpften drohen den Geimpften mit Freiheitsentzug, Verletzung und Tod.

Die Ungeimpften nehmen die Geimpften mit voller Absicht in Haft, weil sie ihre Interessen durchsetzen wollen. Sie kennt einen Erpresser, seine Geisel und ein Lösegeld, das von einem Dritten verlangt wird. Erpressung ist jedoch nicht nur strafrechtlich relevant; sie gilt Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? als niederträchtige Tat. Und ihre Niedertracht steigt mit der Unschuld der Geisel.

Kindesentführung wird in einigen Ländern aus gutem Grund mit dem Tode bestraft. Zielt der Erpresser zudem nur aufs Geld, trifft ihn aus gutem Grund die geballte Verachtung der gesamten Gesellschaft. Herr Lauterbach könnte, wenn er seine Formulierung ernst nehmen würde, die Ungeimpften wegen Erpressung verklagen. Nur erlitte er vor jedem Gericht ein Desaster.

Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?, er würde sich lächerlich machen. Denn nichts an dem Vergleich, den Herr Lauterbach wählt, wirklich nichts, hält einer Nachprüfung stand. Das Bild des Ungeimpften, der die Geimpften als Geiseln nimmt und wen auch immer erpresst, ist fern ab jeder Realität: Nichts wird von den Ungeimpften gefordert – außer das Recht, über ihren eigenen Körper selbst zu entscheiden und um das zu gewähren, braucht der Staat nicht einen Heller zu zahlen.

Es gibt hier einfach keinen Erpresser. Kein Ungeimpfter bedroht einen Geimpften mit Freiheitsentzug, Schmerz oder Tod – das macht, wenn überhaupt, der Gesundheitsminister mit den Bürgern, wenn er einen Lockdown verhängt und mit den Kindern, die im Lockdown versuchen, sich das Leben zu nehmen. Das Bild, das Karl Lauterbach wählt, das Bild von der »Geiselhaft« und damit das Bild von den Ungeimpften, die als Erpresser auftreten, Was ist richtig Tschechien oder Tschechei?

also inhaltlich vollkommen falsch. Und doch hat der Gesundheitsminister das Bild vom Erpresser gewählt. Denn Lauterbach verfolgt einen Zweck: Er will die Ungeimpften verbal diffamieren. Er will bei den Geimpften Unwillen gegen jene bewirken, die sich nicht impfen lassen. Lauterbach schürt Aggressionen, indem er die Ungeimpften als perfide, morallose Erpresser beschreibt, die das ganze Land in Geiselhaft nehmen.

Die Wut des Landes gegen die Ungeimpften soll kochen. « An den hier vorliegenden Fall angepasst, kann § 130 zusammengefasst werden zu: »Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

« Trifft es also zu, dass Karl Lauterbach in seiner Rede vor dem Bundestag Volksverhetzung beging? Aber für eine Klage sollte die Rede und Lauterbachs Ausdrucksweise allemal reichen. Denn wer eine Bevölkerungsgruppe indirekt aber sehr deutlich als Erpresser bezeichnet, ohne dass dafür auch Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? der geringste Anlass besteht, dem ging es in seiner Rede allein darum, eben diese Bevölkerungsgruppe zu diffamieren.

Oder um es in den Worten des Gesetzestextes zu formulieren: Lauterbach hat die Ungeimpften »beschimpft«, »böswillig verächtlich« gemacht und »verleumdet«. Und natürlich ist auch der einleitende Satz von § 130 erfüllt: Fälle, in denen Ungeimpfte von Geimpften attackiert worden sind, gab es im vergangenen Jahr mehr als genug.

Die Ungeimpften werden systematisch zu Sündenböcken für das Versagen der Politik in der Corona-Krise gestempelt. Der »öffentliche Frieden« wird durch solche Reden, wie sie Karl Lauterbach im Bundestag hielt, gestört. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat mit seiner Rede von der »Geiselhaft«, in die Ungeimpfte das ganze Land nehmen würden, den Tatbestand der Volksverhetzung nach meiner Einschätzung durchaus erfüllt.

Dass sich ein Staatsanwalt findet, der Ermittlungen gegen Lauterbach einleiten wird, darf man in diesen Tagen kaum erwarten. Es ist also an den Ungeimpften, sich gegen die Hassreden dieses Ministers juristisch zu wehren. März 2022 Nato-Generalsekretär Stoltenberg – Hättest du geschwiegen, wärst du Militär geblieben Die Nato hat einmal mehr die Einrichtung einer Flugverbotszone über der Ukraine abgelehnt. Eines muss die Nato noch lernen: Dass es in militärischen Dingen fast immer klüger ist, über eigene Aktivitäten zu schweigen.

Und die Israelis werden sicher kein Lied davon singen. Denn fast alles im Militärischen basiert auf der Überraschung des Gegners. Die aber wird nicht gelingen, falls der andere weiß, was man macht und was nicht. Man kann es also von einer ersten Regel des Militärischen reden. Wenn Nato-Generalsekretär Stoltenberg jetzt posaunt, »Aber die Nato wird keine Kriegspartei werden«, dann verletzt er genau diese Regel.

Denn so weiß Präsident Putin, was ihm droht und was nicht und er kann seine Strategie, falls er denn überhaupt noch eine hat, unter dieser Vorgabe an die Realitäten anpassen. Und die lautet für viele im Kern: Die Nato wird über der Ukraine keine Flugverbotszone einrichten. Die Ukraine ist ein unabhängiger Staat und hat jedes Recht, sich gegen einen Aggressor zur Wehr zu setzen. Da mag Moskau noch so oft mit seinen Sicherheitsinteressen argumentieren – es bleibt dabei: Das Völkerrecht kennt keine Sicherheitsinteressen, die einen Bruch des Völkerrecht zulassen würden.

Ein Punkt Was ist richtig Tschechien oder Tschechei? Putin und seine Unterstützer immer wieder hartnäckig ignorieren, wenn nicht gar leugnen. Darüber hinaus ist es der Nato allerdings ebenso möglich, eine Flugverbotszone über der Ukraine nicht zu erklären, sondern faktisch zu schaffen. Denn es gibt zwei Arten, eine Flugverbotszone einzurichten. Entweder kontrolliert man den Luftraum mit eigenen Flugzeugen. So wurde im Irak und auf dem Balkan vorgegangen.

Oder man baut am Boden ein effektives System der Luftabwehr auf. Maschinen, die den Luftraum verletzen, werden anschließend für die Übertretung bestraft, indem man sie abschießt. Die erste Methode bringt die Nato in eine Position, wie sie Russland im Korea- und im Vietnamkrieg inne hatte.

Aber es ist nicht einmal nötig, dass die Nato diesen Weg der Beteiligung am Befreiungskrieg der Ukraine betritt. Es genügt, dass sie den Ukrainern die Möglichkeit gibt, ein effektives System der Luftabwehr über ihrem Staatsgebiet einzurichten.

Anschließend riskiert jeder russische Bomber abgeschossen zu werden. Helikopter setzen die Russen über Feindgebiet ohnehin keine mehr ein. Das haben nach den Amerikanern in Vietnam auch die Russen über Afghanistan nach hohen Verlusten gemerkt. Die russischen Strategen stehen anschließend vor einem ernsten Dilemma: Wollen sie ihre Panzerverbände nicht ohne Luftunterstützung ausrücken lassen, müssen sie die ukrainische Luftabwehr unterdrücken. Die vorhandenen Flugplätze auszuschalten, dürfte dabei noch das Leichteste sein, wie der heutige Raketen-Angriff auf den Flughafen von Lemberg beweist.

Aber die bodengestützte Luftabwehr ist ungleich schwerer zu treffen. Denn sie ist heutzutage nicht mehr auf statische Systeme angewiesen, die man ausschalten kann, sondern mobil. Und es fordert eine technisch erheblich besser ausgestattete Luftwaffe als die russische, um sie zu neutralisieren.

Das alles wird bei der Nato mit Sicherheit diskutiert und erwogen. Andernfalls hätten diese Einrichtungen ihren Sinn und ihren Zweck gänzlich verfehlt. Allerdings erläutert man den gewählten Einsatz nicht in der Presse. Noch einmal Israel: Seit Jahren greift die Israelische Luftwaffe iranische und syrische Einrichtungen und Truppen in Syrien an. Doch nicht ein einziges Mal gab es später ein Dementi oder gar eine Bestätigung des nachweislich geschehenen Angriffs.

In Syrien zählt nur eines: War der Angriff im Sinne der gesetzten Ziele erfolgreich oder nicht. Für die Ukraine heißt das: Gelingt es, die russische Luftwaffe vom Himmel über der Ukraine zu vertreiben? Es reicht, wenn die russischen Bomber nicht mehr ungestraft ihre Ziele angreifen können.

Dann ist ihren Maschinen das Eindringen in den ukrainischen Luftraum tatsächlich verboten.

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