Question: Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

Das Staatsgebiet der Bundesrepublik ist rund 357 000 km² groß. Die längste Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt in der Luftlinie 876 km, von Westen nach Osten 640 km.

Wie lange wandert man durch Deutschland?

1.900 Kilometer und ist aufgeteilt in 76 Etappen. Der europäische Fernwanderweg 1 bietet Gelegenheit Deutschland von Nord nach Süd (oder umgekehrt) zu durchwandern. Er startet an der dänischen Grenze in der Nähe von Flensburg und endet südlich in Konstanz am Bodensee an der Grenze zur Schweiz.

Amtierender Bundeskanzler seit dem 8. Dezember 2021 inin Behörde Amtszeit im Normalfall ca. Bundeskanzler und Bundesminister bilden zusammen die. Der Regierungschef bestimmt laut Verfassung die der Politik. In der Praxis Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? er allerdings die Vorstellungen seiner eigenen Partei und der Koalitionspartner berücksichtigen. Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des vom gewählt, anschließend vom Bundespräsidenten ernannt und durch den vereidigt.

Der Bundeskanzler schlägt dem Bundespräsidenten die Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? vor; ohne diesen Vorschlag kann der Bundespräsident niemanden zum Bundesminister ernennen.

Ohne Mitwirkung des Bundespräsidenten ernennt der Bundeskanzler einen der Bundesminister zum verfassungsmäßigen Stellvertreter, welcher auch als bezeichnet wird, wobei diese Bezeichnung offiziell nicht existent ist. Vor Ablauf der kann ein Bundeskanzler nur durch ein abgelöst werden: Dazu muss der Bundestag mit absoluter Mehrheit einen Nachfolger wählen. Für den Fall, dass ein Bundeskanzler stirbt oder zurücktritt, gibt es keine Regelung; mit dem Ende der Kanzlerschaft endet auch die Bundesregierung.

Die Verfassung kennt aber die Regelung, dass der Bundespräsident einen Bundesminister bittet, bis zur Ernennung eines Nachfolgers weiterhin die Geschäfte zu führen. In der Vergangenheit hat man diese Regelung als Vorbild dafür genommen, dass ein Bundesminister geschäftsführend als Bundeskanzler amtierte. Der Bundeskanzler gilt als der politisch mächtigste. Er steht jedoch in der nach dem als sowie dem erst an dritter Stelle.

Dezember 2021 zum neunten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und anschließend vom Bundespräsidenten ernannt. Er steht an der Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

einer Koalition ausund. Der eigentliche starke Mann imund zumindest de facto sein Nachfolger, war hingegen der Österreicher. Der Ausdruck kommt aus dem : Am Hof war der Kanzler der Leiter der herrschaftlichen Schreibstube, der. Unter den Bediensteten des Herrschers hatte der Kanzler die Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

und war damit den Staatsschreibern vergleichbar. In der deutschen gehörte bereits im das Amt des Erzkanzlers zu den.

Es wurde bis 1806, als das Alte Reich endete, als Erzkanzler für Deutschland vom von ausgeübt. Der 1815—1866 hatte als Organ nur denkeine gesonderte Exekutive und keinen Kanzler etwa als ausführenden Beamten. Die vorläufige Verfassungsordnung, dassprach nur von Ministern, die der Reichsverweser einsetzte.

Die Minister trafen sich Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Ministerrat, dem ein Reichsministerpräsident vorsaß. Die Bezeichnung Kanzler rührt daher, dass das Amt ursprünglich als ein Beamter gedacht war, der als eine Art Geschäftsführer die Beschlüsse des ausführte. Der 1862 zum wurde am 14. Das Amt wurde 1871 umbenannt in Reichskanzler eine Neuernennung fand nicht statt. Bismarck blieb bis 1890 Reichskanzler.

Der Reichskanzler des Kaiserreiches wurde vom ernannt und entlassen. Ernannt wurden meist hohe Beamte. Ein Reichskanzler musste in der Praxis mit dem Parlament zusammenarbeiten, dem. Die Wahlergebnisse hatten aber allenfalls indirekten Einfluss auf die Entlassung eines Kanzlers.

Erst seit besagte die Verfassung ausdrücklich, dass der Kanzler das Vertrauen des Reichstags benötige. Der Reichskanzler war Vorgesetzter der Staatssekretäre, kein Kollege, auch wenn sich in der Praxis eine Art kollegiale Regierung herausbildete.

Die Verfassung stattete das Amt des Reichskanzlers ansonsten nur mit dem Vorsitz im aus. Sitz und Stimme im Bundesrat, und damit Einfluss auf die gesetzgeberische Kraft des Bundesrates, erhielt der Kanzler nur, weil er fast immer auch zum Ministerpräsidenten und Bundesratsmitglied ernannt wurde. Der Reichskanzler musste zurücktreten, wenn der ihm das Vertrauen entzog. Der Reichskanzler war damit sowohl vom Reichspräsidenten als auch vom Reichstag abhängig.

Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Reichsminister den ihm anvertrauten Geschäftszweig selbstständig und unter eigener Verantwortung gegenüber dem Reichstag. Allerdings schränkten die Rechte des Reichspräsidenten diese Richtlinienkompetenz ein.

Außerdem bestanden die Regierungskoalitionen meist aus mehr als zwei oder drei Parteien. Der Reichstag konnte eine Regierung stürzen, ohne gleichzeitig Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

neuen Regierungschef wählen zu müssen kein. Im Nachhinein sah man im Nebeneinander von einem starken Reichspräsidenten und einem schwachen Reichskanzler einen Grund dafür, dass die Republik unterging.

Januar 1933 den Nationalsozialisten zum Reichskanzler. Er nutzte seine Befugnisse in der Folge, um Hitlers Alleinherrschaft zu verwirklichen. Nach dem Zweiten Weltkrieg Der entschied daher 1949, die Stellung des künftigen zu schwächen. Gestärkt wurden hingegen das Parlament und auch der Bundeskanzler. Insbesondere die Vorschriften über die Wahl des Bundeskanzlers, das konstruktive Misstrauensvotum und die waren der tatsächlichen Machtposition des Bundeskanzlers förderlich.

Hinzu kam die Ausprägung der unter dem ersten Bundeskanzler. Dessen sehr starke Interpretation der des Bundeskanzlers wurde von seinen Nachfolgern verteidigt und führt dazu, dass der Bundeskanzler bis heute als mächtigster Politiker im gilt. In der kam es zu einer ähnlichen Tendenz: Der Staatspräsident hatte nur eine repräsentative Rolle und das Parlament bzw. Der Regierungschef, Ministerpräsident genannt, hatte ebenfalls eine herausragende Rolle im Kabinett, bildete die Regierung und gab die Richtlinien der Politik vor.

Benannt wurde der Ministerpräsident laut Verfassung Art. Wegen der tatsächlichen Macht der Partei waren solche und andere Bestimmungen der Verfassung allerdings ohne Gewicht. Derselbe Artikel schreibt aber auch das Satz 2 und das Satz 3 vor.

Ersteres bedeutet, dass die Bundesminister ihre Ministerien in eigener Verantwortung leiten. Der Bundeskanzler kann hier nicht ohne Weiteres in einzelnen Sachfragen eingreifen und seine Ansicht durchsetzen. Er muss jedoch nach der Geschäftsordnung der Bundesregierung über alle wichtigen Vorhaben im Ministerium unterrichtet werden. Das Kollegialprinzip besagt, dass Meinungsverschiedenheiten der vom Kollegium entschieden werden; der Bundeskanzler muss sich also im Zweifel der Entscheidung des beugen.

Gleichwohl hat der Bundeskanzler hier aber ein besonderes Gewicht, kann er doch von seinem Recht auf Gebrauch machen, was in der Praxis bisher aber nur sehr selten vorkam. Der Bundeskanzler kann die Zahl und Zuständigkeiten der Ministerien regeln Absatz 1 und Art. Beschränkt wird seine Organisationsgewalt durch die im Grundgesetz vorgeschriebene Errichtung des : Bundesminister für Verteidigungdes Abs.

Der Bundeskanzler ist oft auch gleichzeitig Vorsitzender seiner Partei 1950—1963, 1966, 1967—1969, 1982—1998 und 2005 bis 2018 in der ; 1969—1974 und 1999—2004 in der und genießt damit nicht nur als Bundeskanzler, sondern auch als Parteivorsitzender hohes Medieninteresse und starken Einfluss innerhalb der Partei unddie seine Regierung stützt.

Allerdings haben alle Bundeskanzler auch in den Zeiten, in denen sie nicht den Parteivorsitz bekleideten, faktisch eine wichtige Rolle in der regierungstragenden Fraktion innegehabt, um deren Zusammenwirken mit dem Kabinett zu fördern.

Der Bundeskanzler muss in der Regel auf einen Rücksicht nehmen, auch wenn deren Fraktion deutlich kleiner ist. Seine Äußerungen mögen in seiner Partei auf einmütige Zustimmung treffen, die Akzeptanz des Koalitionspartners, der damit trotz geringerer Größe nahezu gleichberechtigt ist, kann aber noch nicht automatisch als erreicht angesehen und muss eventuell durch Zugeständnisse gesichert werden.

Der Bundeskanzler kann aber auch in seiner eigenen Partei nicht regieren, da auch seine Parteiämter regelmäßig in demokratischer Wahl bestätigt werden und die Abgeordneten trotz nicht unbedingt der Linie des Bundeskanzlers folgen müssen. Schließlich hängt es auch von der Person des Bundeskanzlers und den politischen Gegebenheiten ab, wie er den Begriff der Richtlinienkompetenz ausgestaltet.

Konrad Adenauer als erster Bundeskanzler nutzte die Richtlinienkompetenz unter den Ausnahmebedingungen eines politischen Neubeginns stark aus. Mit seiner Amtsführung legte Adenauer den Grundstein für die sehr weit reichende Interpretation dieses Begriffes. Während Adenauer und Helmut Schmidt sehr strategisch mit ihrem Stab im Wesentlichen dem Kanzleramt arbeiteten, bevorzugten Brandt und Kohl einen Stil der informelleren Koordination. In beiden Modellen kommt es bei der Bemessung der Einflussmöglichkeiten des Bundeskanzlers auf die Stärke des Koalitionspartners und auf die Stellung des Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

in seiner Partei an. Aufgrund dieser politischen Einschränkungen der durch die Verfassung definierten Position des Bundeskanzlers halten viele Politikwissenschaftler die Richtlinienkompetenz für das am meisten überschätzte Konzept des Grundgesetzes. Es gibt in der Geschichte Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Bundesrepublik Deutschland bisher keinen Fall, in dem die Richtlinienkompetenz offiziell angewandt worden wäre.

Da der Bundeskanzler sich Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? innenpolitischen Fragen stärker auf die Ministerien verlassen muss, kann er sich häufig in der Außenpolitik profilieren. Alle Bundeskanzler haben das diplomatische Parkett — durchaus auch im mehr oder weniger stillen Machtkampf mit demder seit 1966 immer einer anderen Partei angehört als der Bundeskanzler — genutzt, um neben den Interessen der Bundesrepublik auch sich selbst in positivem Licht darzustellen.

Besonders Bundeskanzler Adenauer, der von 1951 Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? 1955 selbst das Außenministerium führte, konnte hier starken Einfluss nehmen. Die Bundesregierung und der Bundeskanzler haben das alleinige Recht, Entscheidungen der Exekutive zu treffen. Aus diesem Grund bedarf jede förmliche Anordnung des — bis auf die Ernennung und Entlassung des Bundeskanzlers, die Auflösung des Bundestages nach dem Scheitern der Wahl eines Bundeskanzlers und das Ersuchen zur Weiterausübung des Amtes bis zur Ernennung eines Nachfolgers — der des Bundeskanzlers oder des zuständigen Bundesministers.

Bestellung der Bundesminister Bundeskanzler bei einer Kabinettssitzung Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Nach des Grundgesetzes schlägt der Bundeskanzler dem Bundespräsidenten die Bundesminister vor, der sie ernennt. Der Bundespräsident muss sie nach der in der Staatsrechtslehre überwiegenden Meinung ernennen, ohne die Kandidaten selbst politisch prüfen zu können. Ihm wird allerdings in der Regel ein formales Prüfungsrecht zugestanden: Er kann etwa prüfen, ob die designierten Bundesminister Deutsche sind.

Der Bundestag hat dabei ebenfalls kein Mitspracherecht. Auch bei der Entlassung von Bundesministern Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? weder der Bundespräsident noch der Bundestag in rechtlich bindender Weise mitreden — auch hier liegt Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Entscheidung ganz beim Bundeskanzler, die Entlassung wird wieder durch den Bundespräsidenten durchgeführt. Selbst die Aufforderung des Bundestages an den Bundeskanzler, einen Bundesminister zu entlassen, ist rechtlich unwirksam; allerdings wird der Minister, wenn tatsächlich die Mehrheit des Bundestages und damit auch Mitglieder der die Bundesregierung tragenden Koalition gegen ihn sind, häufig von sich aus zurücktreten.

Der Bundestag kann die Minister nur zusammen mit dem Bundeskanzler durch ein ablösen. Diese zumindest formal uneingeschränkte Personalhoheit des Bundeskanzlers über sein spricht für die starke Stellung des Bundeskanzlers. Bundeskanzler hat 2002 von dieser Personalhoheit sehr deutlich Gebrauch gemacht, als er gegen dessen ausdrücklichen Willen den aus seinem Amt entlassen ließ. Mai 2012 gegen seinen Willen entlassen.

Hielte sich der Bundeskanzler nicht an diesen rechtlich zwar nicht bindenden, politisch aber höchst bedeutsamen Vertrag, wäre die Koalition sehr schnell zu Ende.

Insgesamt unterliegt die Personalfreiheit des Bundeskanzlers durch die politischen Rahmenbedingungen erheblichen Beschränkungen. Ferner kann ein neues Bundesministerium nur im Rahmen des Haushaltsplanes eingerichtet werden, der Zustimmung im Bundestag finden muss. Das ist in der Regel der wichtigste Politiker des kleineren Koalitionspartners.

Es ist auch möglich, dass der Vizekanzler der gleichen Partei wie der Bundeskanzler angehört wie zum Beispiel Ludwig Erhard 1957—1963. Gegenwärtiger Stellvertreter des Bundeskanzlers ist. Dabei handelt es sich stets nur um die Vertretung der Funktion, nicht um die des Amtes. Der Stellvertreter vertritt also nur den Kanzler, beispielsweise wenn dieser auf einer Reise ist und der Stellvertreter eine Kabinettssitzung leitet.

Es ist in der Rechtswissenschaft strittig, ob der Bundespräsident, würde der Bundeskanzler zum Beispiel durch eine schwere Krankheit dauerhaft amtsunfähig oder stürbe er gar, den Vizekanzler gleichsam automatisch zum geschäftsführenden Bundeskanzler ernennen müsste oder aber auch einen anderen Bundesminister mit der Aufgabe betrauen könnte.

In jedem Fall müsste unverzüglich ein neuer Bundeskanzler vom Bundestag gewählt werden. Bislang ist ein solcher Fall — von Kanzlerrücktritten abgesehen — allerdings noch nie eingetreten. Steht auch der Stellvertreter nicht zur Verfügung, so geht seine Rolle nach der der Geschäftsordnung der Bundesregierung auf einen besonders bezeichneten Bundesminister über.

Ist kein solcher Minister bezeichnet, geht die Rolle auf das dienstälteste Mitglied der Bundesregierung über. Sind mehrere Minister gleich lange im Amt, entscheidet das höhere Lebensalter. Unmittelbar unterstehende Behörden Leiter des ist nicht der Bundeskanzler selbst, sondern ein von ihm ernannter oder.

Das Bundeskanzleramt hat für jedes Ministerium spiegelbildlich ein Referat und stellt dem Bundeskanzler damit für jedes Fachgebiet eine kompetente Mitarbeiterschaft zur Verfügung. Dem Bundeskanzler untersteht auch direkt das.

Dieses hat die Aufgabe, die Öffentlichkeit über die Politik der Bundesregierung zu unterrichten und umgekehrt den Bundespräsidenten und die Bundesregierung nötigenfalls rund um die Uhr über die aktuelle Nachrichtenlage zu informieren. Das Amt muss streng zwischen Äußerungen der Bundesregierung und Äußerungen der die Bundesregierung tragenden Parteien trennen. Der Etat des Bundesnachrichtendienstes ist im Etat des Bundeskanzleramtes enthalten, wird aber aus Geheimhaltungsgründen nur als Gesamtsumme veranschlagt sog.

Allenfalls in außen- und sicherheitspolitischen Fragen entsteht ein gewisser Vorteil für den Bundeskanzler. Wahl Siehe auch: Wählbarkeit Das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes stellen keine ausdrücklichen Voraussetzungen für die Wählbarkeit zum Amt des Bundeskanzlers auf.

Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? der verfassungsrechtlichen Literatur wird aber ganz überwiegend davon ausgegangen, dass hierfür die Regelungen zur entsprechend gelten. Damit würde gelten, dass zum Bundeskanzler nur gewählt werden kann, wer im Sinne von Artikel 116 Grundgesetz ist, das 18. Lebensjahr vollendet hat, und dem nicht durch gerichtliches Urteil das Wahlrecht entzogen wurde; auch oder Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus würden disqualifizieren.

Erforderlich ist aber nur die Wählbarkeit zum Bundestag, nicht die tatsächliche Mitgliedschaft im Bundestag, auch wenn bislang mit einer Ausnahme alle Bundeskanzler gleichzeitig Mitglieder des Bundestages waren. Das für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschriebene Mindestalter von 40 Jahren gilt nicht für den Bundeskanzler.

Allerdings waren bisher trotzdem alle Bundeskanzler bei Amtsantritt sogar älter als 50 Jahre. Wahlverfahren Schaubild zur Wahl des Bundeskanzlers. Es sind bis zu drei Phasen möglich, die entweder mit der Ernennung eines Bundeskanzlers oder letztlich mit Neuwahlen zum Bundestag enden.

Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Deutschen Bundestag gewählt. Anders als in früheren deutschen Verfassungen wird der Regierungschef nicht vom Staatsoberhaupt bestimmt, sondern vom Parlament. Die Ernennung durch den Bundespräsidenten kann erst nach Wahl durch den Bundestag erfolgen.

Nach dem Grundgesetz erfolgt die Wahl ohne Aussprache, also ohne vorherige Debatte im Bundestag. Ähnlich ist es bei der Wahl des Bundespräsidenten durch die.

Vakanzzeiten in Deutschland

Außerdem ist die Wahl des Bundeskanzlers ; das ergibt sich allerdings nicht aus dem Grundgesetz, sondern aus der und. Das Grundgesetz sieht maximal drei Wahlphasen vor, um je nach Mehrheitsverhältnissen im Bundestag die Kanzlerschaft zu bestimmen. Allerdings hat in der Geschichte der Bundesregierung bislang stets die erste Wahlphase ausgereicht: 1. Wahlphase: Ist das Amt des Bundeskanzlers vakant, etwa durch den Zusammentritt eines neuen Bundestages, aber auch durch Tod, Rücktritt oder Amtsunfähigkeit des alten Bundeskanzlers, schlägt der Bundespräsident innerhalb einer angemessenen Frist dem Bundestag einen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers vor.

In dieser Entscheidung ist der Bundespräsident rechtlich frei. Politisch ist jedoch schon lange vor dem Vorschlag klar, über wen der Bundestag abstimmen wird, da der Bundespräsident vor seinem Vorschlag eingehende Gespräche mit den Partei- und Fraktionsspitzen führt.

Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

Bisher ist auch stets der von der mehrheitsführenden Koalition ins Spiel gebrachte Nachfolgekandidat vom Bundespräsidenten Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

worden. Der Kandidat benötigt zu seiner Wahl die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages, also die. Wahlphase: Wählt der Bundestag den vom Bundespräsidenten vorgeschlagenen Kandidaten nicht, so beginnt eine zweite Wahlphase. Dieser Fall ist in der Geschichte der Bundesrepublik bisher noch nie eingetreten. Diese Phase dauert maximal zwei Wochen.

In dieser Zeit kann ein Wahlvorschlag aus der Mitte des Bundestags kommen. Laut muss der Kandidatenvorschlag mindestens ein Viertel der Abgeordneten hinter sich haben. Über die vorgeschlagenen Kandidaten wird dann abgestimmt: Denkbar ist sowohl eine Einzelwahl nur ein Kandidat als auch eine Mehrpersonenwahl.

In jedem Fall benötigt ein Kandidat zur Wahl wiederum die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages. Die Anzahl der Wahlgänge ist innerhalb von zwei Wochen unbegrenzt. Wahlphase: Wird auch während der zweiten Wahlphase kein Kandidat mit absoluter Mehrheit gewählt, so muss der Bundestag nach Ablauf der zwei Wochen unverzüglich erneut zusammentreten und einen weiteren Wahlgang durchführen. Das ist die dritte Wahlphase. Dabei gilt als gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

Bei Stimmengleichheit finden erneute Wahlgänge statt, bis ein eindeutiges Ergebnis erzielt worden ist. Erhält der Gewählte die der Stimmen der Mitglieder des Bundestages, so muss der Bundespräsident ihn binnen sieben Tagen ernennen. Erhält der Gewählte nur die der Stimmen, so ist das einer der wenigen Fälle, in denen dem Bundespräsidenten echte politische Machtbefugnisse zuwachsen: Er kann sich nun frei entscheiden, ob er den Gewählten ernennt und damit möglicherweise einer den Weg ebnet oder aber den und so stattfinden lässt Abs.

Bei dieser Entscheidung dürfte der Bundespräsident erwägen, ob eine Minderheitsregierung Aussichten darauf hat, künftig im Parlament ausreichend Unterstützung zu finden. Außerdem kann berücksichtigt werden, ob eine Neuwahl die Mehrheitsverhältnisse entscheidend verändern würde oder ob sie überhaupt zur politischen Stabilität beitragen dürfte. Dieses Wahlverfahren gilt grundsätzlich auch im.

Die Wahl eines Bundeskanzlers durch den ist jedoch gesondert geregelt, indem nur die oben beschriebene erste Wahlphase analog angewendet wird. Das Grundgesetz macht keine Aussage über das weitere Verfahren, wenn der Gemeinsame Ausschuss den vom Bundespräsidenten Vorgeschlagenen nicht wählt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Vorschriften des oben genannten Artikels 63 Grundgesetz für eine solche Wahl gelten.

Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

Der Bundeskanzler muss weder noch einer sein, allerdings muss er das zum besitzen. Ernennung und Amtseid Nach der Wahl wird der Bundeskanzler vom Bundespräsidenten ernannt. Normalerweise müssen alle Handlungen des Bundespräsidenten von einem Mitglied der Bundesregierung werden. So wahr mir Gott helfe. Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung abgeleistet werden; und sind bisher die einzigen Bundeskanzler, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machten. Der Kanzlerkandidat der jeweils siegreichen Partei bzw.

Koalition wird in aller Regel schließlich Bundeskanzler. Der Kanzlerkandidat repräsentiert gerade im über die Massenmedien geführten Wahlkampf sehr stark seine Partei. Auf diese Weise wurde die Fokussierung auf die Kanzlerkandidaten und weg von programmatischen Fragen weiter forciert. Westerwelle bezeichnete diesen Versuch im Nachhinein als Fehler. Kanzlerkandidat Willy Brandt hatte 1961 einen entsprechenden Versuch gemacht.

In Deutschland muss eine Partei jedoch nach der Wahl meist eine Koalition eingehen und kann daher nicht allein über ein Kabinett entscheiden. Zusammenarbeit mit Bundestag und Bundesrat Der Bundestag kann jederzeit die Herbeirufung oder die Anwesenheit des Bundeskanzlers oder eines Bundesministers verlangen. Im Gegenzug haben der Bundeskanzler und die Mitglieder der Bundesregierung das Recht, bei jeder Sitzung des Bundestages oder eines seiner anwesend zu sein.

Sie haben sogar jederzeitiges Rederecht. Die gleichen Rechte und Pflichten bestehen im Verhältnis zum Bundesrat. Spricht der Bundeskanzler im Bundestag als solcher und nicht etwa als Abgeordneter seiner Bundestagsfraktion, so wird seine Redezeit nicht auf die vereinbarte Gesamtredezeit angerechnet.

Aufgrund der Verlängerung der Wahlperiode des Bundestages im Verteidigungsfall verlängert sich auch die Amtszeit des Bundeskanzlers entsprechend Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 des Grundgesetzes. Jedoch kann auch im Verteidigungsfall der Bundeskanzler durch ein konstruktives Misstrauensvotum nach Artikel 67 durch den Bundestag oder nach Artikel 115h durch den mit abgelöst werden. Es war jedoch üblich, dass der Bundeskanzler dort nicht persönlich anwesend war, sondern sich vertreten ließ.

Während der Amtszeit von war dies. Rechtliche Sondervorschriften Der Bundeskanzler hat als Mitglied der das Recht, als Zeuge in Straf- und Zivilprozessen an seinem Amtssitz oder seinem Aufenthaltsort vernommen zu werden der bzw. Der Bundeskanzler als solcher hat keinen Anspruch auf ; ist der Bundeskanzler jedoch gleichzeitig Abgeordneter, so genießt er wie jedes Mitglied des Bundestages dieses Privileg.

Wer die Bundesregierung oder ein Mitglied der Bundesregierung, also etwa den Bundeskanzler, nötigt, Befugnisse nicht oder in einem bestimmten Sinne auszuüben, wird nach den oder des gesondert bestraft. Dienstsitze in Bonn, zweiter Dienstsitz des Bundeskanzleramtes Von 1949 bis 1999 hatte der Bundeskanzler seinen Dienstsitz inzunächst imspäter im 1976 neu gebauten. Nach dem nach 1999 residierte er zunächst im früheren und das Palais Schaumburg wurde sein zweiter Dienstsitz.

Seit 2001 haben der Kanzler und das Bundeskanzleramt ihren Hauptdienstsitz im neu entstandenen. Hoheitszeichen Als führt der Bundeskanzler an seiner Dienstlimousine eine quadratisch geformtedie auf den Bundesfarben im Zentrum den zeigt.

Als weiteres Hoheitszeichen wird am Bundeskanzleramt, wie bei allen Bundesbehörden, die gehisst. Amtsbezüge Der Bundeskanzler erhält Amtsbezüge nach dem. Diese setzen sich aus dem Grundgehalt und Zulagen sowie Zuschlägen zusammen. Jedoch wird der Betrag gekürzt nach Maßgabe des.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums erhielt die Bundeskanzlerin im April 2021 ein Amtsgehalt von 19. Seine Einkünfte muss der Bundeskanzler versteuern, allerdings muss er — wie — keine Beiträge zur Arbeitslosen- und zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen. Die private Nutzung von bundeseigenen Transportmitteln und die Miete seiner werden dem Bundeskanzler von der Bundesrepublik Deutschland in Rechnung gestellt.

Ein ehemaliger Bundeskanzler hat nach §§ 14 ff. In der Staatspraxis werden auch Leistungen zur Wahrnehmung nachwirkender Aufgaben gewährt, z. Ende der Amtszeit Allgemeines Bundeskanzler erhält den ersten Band der Kabinettsprotokolle, 1982, anlässlich seiner letzten Regierungssitzung Die Amtszeit des Bundeskanzlers endet mit seinem Tod, seiner Amtsunfähigkeit, der Ablösung durchseinem Rücktritt oder der des neu gewählten Bundestages spätestens 30 Tage nach der Wahl Abs.

In den beiden letzten Fällen übt der Bundeskanzler in der Regel auf Ersuchen des Bundespräsidenten nach Absatz 3 des das Amt des Bundeskanzlers bis zur Ernennung seines Nachfolgers weiter aus. Zu diesen nicht normierten Beendigungsfällen gehört der Tod eines Bundeskanzlers und auch die Beendigung des Amtes durch Rücktritt oder durch das Zusammentreten eines neu gewählten Bundestages in der Konstellation, dass der Bundespräsident nicht von seinem Recht nach Artikel 69 Absatz 3, den bisherigen Amtsinhaber zur Weiterführung der Geschäfte bis zur Ernennung eines neuen Kanzlers zu verpflichten, Gebrauch macht — wie beim Rücktritt 1974 geschehen.

Nach überwiegender Meinung in der Rechtsliteratur müsse dem Bundespräsidenten in solchen Fällen in zu Artikel 69 Absatz 3 eine außerordentliche Ernennungsbefugnis zuerkannt werden, da die Verfassung von ihrer Struktur her ein ununterbrochenes Funktionieren aller Verfassungsorgane einfordert und sonst unaufschiebbare Maßnahmen nicht getroffen werden könnten.

Der Rücktritt des Bundeskanzlers während der Legislaturperiode selbst ist im Grundgesetz auch nicht vorgesehen oder geregelt. Dennoch wird er verfassungsrechtlich für zulässig erachtet. Die bisherigen Rücktritte der Bundeskanzler Adenauer, Erhard und Brandt waren daher auch nicht Gegenstand größerer verfassungsrechtlicher Debatten. Der Rücktritt bietet auch einen Weg zu Neuwahlen.

Findet bei der nach dem Rücktritt anstehenden gemäß Artikel 63 des Grundgesetzes kein Kandidat dieso kann der Bundespräsident Neuwahlen anordnen, er muss das jedoch nicht tun. Konstruktives Misstrauensvotum Bundeskanzler am 19. Dezember 1989 auf dem Altmarkt in Eine der wichtigsten Entscheidungen des zur Stärkung der Position des Bundeskanzlers war die Einführung des konstruktiven Misstrauensvotums. Der Bundeskanzler kann nach des Grundgesetzes nur durch eine Mehrheit im Parlament gestürzt werden, wenn sich diese Mehrheit gleichzeitig auf einen Nachfolger für ihn geeinigt hat.

Dadurch wird verhindert, dass die Regierung durch eine sie ablehnende, aber in sich nicht einige Mehrheit gestürzt wird. In der Weimarer Republik war das durch das gemeinsame Wirken von extrem rechten und extrem linken Kräften häufig gegeben, was zu kurzen Amtsperioden der Reichskanzler und damit zu allgemeiner politischer Instabilität führte. Der Antrag muss nach der Geschäftsordnung des Bundestages von mindestens einem Viertel seiner Mitglieder eingebracht werden.

Dabei muss der Antrag, den Bundespräsidenten zu ersuchen, den Bundeskanzler zu entlassen, gleichzeitig ein Ersuchen an den Bundespräsidenten enthalten, eine namentlich benannte Person zum Nachfolger zu ernennen. Damit wird sichergestellt, dass die neu formierte Mehrheit sich zumindest auf einen gemeinsamen Bundeskanzlervorschlag geeinigt hat und damit erwarten lässt, dass sie über ein gemeinsames Regierungsprogramm verfügt.

Der Antrag bedarf zu seiner Annahme wiederum deralso der absoluten Mehrheit der Stimmen der Mitglieder des Bundestages. Will der während des den Bundeskanzler per konstruktivem Misstrauensvotum stürzen, so bedarf dieser Antrag der Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses. Mit der Erhöhung dieser Mehrheit sollte die Möglichkeit eines faktischen Staatsstreiches durch den Gemeinsamen Ausschuss erschwert werden.

Der Wechsel eines Koalitionspartners oder auch nur einzelner Koalitionsabgeordneter zur ist nach den Vorschriften des Grundgesetzes legitim. Er steht jedoch in der öffentlichen Wahrnehmung stets im Ruch des Verrates, da nach Argumentation der vom Wechsel jeweils negativ betroffenen politischen Gruppe die Wähler bei ihrer Wahlentscheidung darauf hätten vertrauen können, dass sie mit der Wahl einer Partei auch einen bestimmten wählten.

Der nachträgliche Wechsel sei eine demokratietheoretisch nicht hinnehmbare Täuschung des Wählers. Das hat sich dieser Argumentation in einem Urteil zur aus dem Jahr 1983 entgegengestellt und demokratische Legitimation mit verfassungsrechtlicher Legitimität gleichgesetzt. Er kann die Vertrauensfrage auch mit einer Sachentscheidung, also einem oder einem anderen Sachantrag, verbinden.

Mit dem Zusammentritt des neugewählten Bundestages endet automatisch auch das Amtsverhältnis des bisherigen Bundeskanzlerswobei eine erneute Wahl durch den neuen Bundestag jedoch möglich ist.

Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Bundespräsident entscheidet über diesen Antrag wiederum politisch eigenständig. Durch den Gesetzgebungsnotstand kann der Bundestag für sechs Monate weitgehend entmachtet werden.

In der Geschichte der Bundesrepublik ist die Vertrauensfrage bisher fünfmal gestellt worden. Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? 1982 und 2001 handelte es sich um eine Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Vertrauensfrage, während mit den Vertrauensfragen von 1972, 1982 und Schröder 2005 die Auflösung des Bundestags angestrebt und auch erreicht wurde. Beide Male verwarf das Gericht im Ergebnis die Klagen. Siehe auch: Protokollarisches In der — nicht gesetzlich geregelten, aber weithin befolgten — in Deutschland steht der Bundeskanzler auf Rang drei, hinter dem Bundespräsidenten und dem Präsidenten des Bundestags.

Im internationalen diplomatischen Schriftverkehr wird das auch für ausländische Regierungschefs und republikanische Staatsoberhäupter gängige Prädikat verwendet.

In Anschriften soll für ehemalige Amtsinhaber die frühere Amtsbezeichnung mit dem Zusatz a. Beurteilung des Amtes Die Konstruktion eines starken, nur vom Bundestag abhängigen Bundeskanzlers hat sich nach überwiegender Ansicht der Politikwissenschaft bewährt.

Während das Zusammenspiel von und in der Gesetzgebung regelmäßig kritisiert und das Amt des Bundespräsidenten in seiner heutigen Ausgestaltung gelegentlich infrage gestellt wird, sind sowohl das Amt als auch die Befugnisse des Bundeskanzlers nahezu unumstritten.

Auch wenn Konrad Adenauers Machtposition, die sich im während seiner Amtszeit geprägten Begriff der Kanzlerdemokratie manifestierte, bei seinen Nachfolgern nicht Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Umfang erhalten blieb, ist der Bundeskanzler der wichtigste und mächtigste deutsche Politiker.

Die verhältnismäßig starke verfassungsrechtliche Position, die sich unter anderem durch die Art der Amtseinsetzung und der sowie durch die erschwerte Absetzbarkeit nur durch ein ergibt, und die regelmäßige Bekleidung eines hohen Parteiamtes in Verbindung mit relativ stabilen Verhältnissen hat für eine große Kontinuität im Amt Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

Bundeskanzlers gesorgt: ist erst die neunte Person, die das Amt innehat. Die lange durchschnittliche Amtszeit der Bundeskanzler von etwa neun Jahren wird jedoch auch kritisiert.

In diesem Zusammenhang wurde bereits eine in ihrer praktischen Umsetzung nicht unproblematische Begrenzung der Amtszeit des Bundeskanzlers auf acht Jahre wie beim vorgeschlagen, auch Gerhard Schröder unterstützte diese Idee vor seiner Amtszeit. Er rückte jedoch später von ihr ab, zumal er sich nach einer Kanzlerschaft über zwei Amtsperioden 1998—2005 bei der zur Wiederwahl stellte.

Insofern kann das Wort von Alt-Bundespräsidentdas sei ein Glücksfall für Deutschland, auch auf die Konstruktion des Amtes des Bundeskanzlers bezogen werden.

Das Vorschlagsrecht nach Artikel 63 Absatz 1 sei eine Rückbildung des Auswahlrechtes, das zur und noch selbstverständlich gewesen sei. Das könne man jetzt streichen. Ferner wurde auch klar, dass Angela Merkel zwar die erste Bundeskanzlerin im Femininumgleichzeitig aber auch der achte Bundeskanzler im generischen Maskulinum war.

Er hatte angekündigt, sie kostenfrei an die erste Bundeskanzlerin zu übertragen, was schließlich im November 2005 erfolgte. Deutsche Bundeskanzler seit 1949 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Nr. Bild Name Lebensdaten Partei Amtsantritt Ende der Amtszeit Länge der Amtszeit Kabinette Deutsche Bundestage 1 1876—1967 15.

Oktober 1963 14 Jahre, 1 Monat, 1 Tag 5144 Tage, 2 1897—1977 16. Dezember 1966 3 Jahre, 1 Monat, 15 Tage 1142 Tage4. Oktober 1969 2 Jahre, 10 Monate, 20 Tage 1055 Tage 5. Mai 1974 4 Jahre, 6 Monate, 16 Tage 1659 Tage, - geschäftsführend 1919—2016 7. Mai 1974 9 Tage 7. Oktober 1982 8 Jahre, 4 Monate, 15 Tage 3060 Tage, 7. Oktober 1998 16 Jahre, 26 Tage 5870 Tage, 9. Dezember 2021 im Amt 172 Tage 172 Tage Zur Amtszeit werden hier auch die Zeiträume gezählt, in denen die Bundeskanzler zwischen Zusammentritt des neuen Bundestages oder ihrem Rücktritt und der Wahl eines neuen Bundeskanzlers bzw.

März 1983: einige Stunden, 18. Da Willy Brandt den Bundespräsidenten darum gebeten hatte, nicht nach Absatz 3 des Grundgesetzes mit der Weiterführung der Geschäfte beauftragt zu werden, führte auf Ersuchen des Bundespräsidenten der bisherigeWalter Scheel, bis zur Wahl von Helmut Schmidt die Geschäfte des Bundeskanzlers siehe auch:. Konrad Adenauer 1949—1963 Amtszeit war wesentlich von außenpolitischen Ereignissen geprägt.

Die Westbindung mit -Beitritt und Gründung derdem Grundstein dersetzte er gegen den Widerstand der durch. Er brachte die voran und unterschrieb 1963 den. Ebenso setzte er sich in starkem Maße für die ein. Auch innenpolitisch wird ihm — neben seinem Nachfolger Ludwig Erhard — dasdie starke wirtschaftliche Erholung der westdeutschen Gesellschaft, angerechnet.

Durch sozialpolitische Beschlüsse wie die oder die erreichte er die Integration von Flüchtlingen, die Entschädigung von Opfern des und die Bildung einer stabilen Gesellschaft mit breitem Mittelstand. Insgesamt hat Konrad Adenauer mit seiner Interpretation der Befugnisse des Bundeskanzlers wichtige Weichen für das Amtsverständnis seiner Nachfolger gelegt. Seine 14-jährige Amtszeit dauerte länger als die demokratische Phase der Weimarer Republik bis zur Machtübergabe an Hitler.

Er war bei Amtsantritt bereits 73 Jahre Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? und regierte bis zu seinem 88. Ludwig Erhard 1963—1966 kam als Mann des an die Macht, was durch das äußere Erscheinungsbild unterstrichen wurde.

Seine Kanzlerschaft stand jedoch schon wegen der Angriffe Adenauers auf seinen Nachfolger und einer einsetzenden leichten wirtschaftlichen Schwächephase unter keinem guten Stern. Als wichtigste außenpolitische Tat seiner Kanzlerschaft gilt die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu unter Inkaufnahme heftiger Proteste aus arabischen Staaten.

Erhard stürzte schließlich über wirtschaftliche Probleme und die Uneinigkeit in seiner Partei.

Top 3 der längsten Zugstrecken Deutschlands

Kurt Georg Kiesinger 1966—1969 Der Kanzler der ersten, stellte ein anderes Bild eines Bundeskanzlers dar. Wichtiges Thema seiner Amtszeit war die Durchsetzung der. Wegen seiner früheren -Mitgliedschaft war er Angriffen der 68er-Generation ausgesetzt; mit dieser überlappte sich die. Kiesingers verfehlte bei der die absolute Mehrheit lediglich um sieben Mandate.

Willy Brandt 1969—1974 war der erste im Bundeskanzleramt. Er setzte sich für die ein und förderte damit die Aussöhnung mit Deutschlands östlichen Nachbarländern; sein wurde international stark beachtet.

Auch stellte er die Beziehungen zur auf eine neue Grundlage. Diese Haltung verschaffte ihm in konservativen Kreisen heftige Gegnerschaft, die 1972 sogar zu einem knapp scheiternden gegen ihn führte.

Andererseits erhielt er für seine außenpolitischen Anstrengungen 1971 den. In seine Amtszeit fiel die 1973, die zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führte, welche wiederum Brandts Ansehen schadete. Er begründete das offiziell mit Unterstellungen, die ihm nachsagten, dass er aufgrund von Frauengeschichten durch Guillaumes Spionage wahrscheinlich erpressbar sei und somit ein Risiko für die Bundesrepublik darstelle.

Sein Rücktritt erfolge, weil es keinen Zweifel an der Integrität des Bundeskanzlers geben dürfe. Politische Beobachter sind sich heute einig, dass die Agentenaffäre nur der Auslöser für den geplanten Rücktritt war. Als tatsächliche Ursache für den Rücktritt werden allgemein Amtsmüdigkeit und Depressionen Brandts angenommen, die auch parteiintern zu Kritik an seinem Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Führungsstil führten. Nach dem Rücktritt des Bundeskanzlers am 7.

Mai 1974 führte die Regierungsgeschäfte, bis am 16. Mai 1974 Helmut Schmidt zum Bundeskanzler gewählt wurde. Helmut Schmidt 1974—1982 kam als Nachfolger Willy Brandts ins Amt. Innenpolitisch verfolgte er einen — für eine sozialliberale Koalition — eher konservativen Kurs.

In den ersten Wochen seiner Kanzlerschaft führte er mittels einer verfassungsrechtlich umstrittenen die Auflösung des Bundestages und vorgezogene Neuwahlen herbei. Ebenso setzte sich Kohl stark für die Etablierung des ein. Helmut Kohls Name ist eng mit der verknüpft: 1989 ergriff er die Gunst der Stunde nach dem Fall der und sorgte in internationalen Verhandlungen für die Zustimmung der zur und der gesamtdeutschen -Mitgliedschaft.

Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

Die Schwierigkeiten des Aufbaus Ost waren bestimmend für seine spätere Amtszeit. Schließlich wurde er 1998 auch wegen einer Rekordarbeitslosigkeit. Mit 16 Jahren und 26 Tagen Amtszeit ist Kohl der Bundeskanzler, der bisher am längsten amtierte. Außenpolitisch führte Schröder zunächst die transatlantische Partnerschaft wie seine Vorgänger fort: 1999 und 2001 unterstützte im Rahmen der ­treue die im und in.

Das gilt — neben seinem als gut erachteten Krisenmanagement während der in Ost- und Norddeutschland — als wichtiger Grund für seine. Dieses Programm ging der politischen Linken zu weit, während es wirtschaftsnahen Gruppen nicht weit genug ging.

Angela Merkel 2005—2021 wurde am 22. November 2005 zur Bundeskanzlerin gewählt. Zu Beginn ihrer Amtszeit hatte Merkel sehr hohe Zustimmungsraten, die auch mit der für gut befundenen Lösung außenpolitischer Krisen zusammenhingen. Bei der Bewältigung innenpolitischer Probleme wie der und der traten Kritiker auch aus ihrer eigenen Partei auf und warfen Merkel Führungsschwäche vor. Bei der kam es zu einer schwarz-gelben Mehrheit. Oktober 2009 wurde Merkel als Bundeskanzlerin wiedergewählt.

Während sich die internationale verschärfte und der in Gefahr geriet, machte die Bundesregierung durch ihre teils scharf kritisierte Steuerpolitik von sich reden. Die und der wurden ausgesetzt und durch freiwillige Varianten ersetzt. Die der wurde zunächst beschlossen und nach der wieder rückgängig gemacht. Dezember 2013 zum dritten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt. Als wichtigste Errungenschaft der Kanzlerschaft Merkels gilt die Verringerung derdie sich zum Teil den vorangegangenen Reformen Gerhard Schröders verdankt, als größte Herausforderungen die Bewältigung der Finanzkrise seit 2007, der seit 2009 sowie der.

März 2018 zum Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? Mal zur Bundeskanzlerin gewählt. In diese Amtszeit fiel der Beginn der. Zur trat sie nicht mehr als Kanzlerkandidatin der Union an.

Mit einer Amtszeit von 16 Jahren und 16 Tagen ist sie knapp hinter Helmut Kohl, der zehn Tage länger amtierte, der Bundeskanzler mit der zweitlängsten Amtszeit.

Olaf Scholz seit 2021 wurde am 8. Dezember 2021 ins Amt gewählt. Dieses als bezeichnete Bündnis ist das erste seiner Art auf Bundesebene.

März 1951 bis zum 7. Juni 1955 der erste deutsche Bundesminister des Auswärtigen; bis dahin gestatteten die alliierten Besatzungsmächte der nicht, ein einzurichten. Adenauer übernahm außerdem inoffiziell faktisch geschäftsführend nach dem des bisherigen Außenministers am 30. Oktober 1961 für zwei Wochen die Leitung desbis am 14.

November 1961 zum neuen Bundesaußenminister ernannt wurde. Statistisches Allgemeines und Amtszeit Der damalige Kanzler mit seinen Amtsvorgängern l. Am längsten amtierte mit 16 Jahren und 26 Tagen, dicht gefolgt vondie nur zehn Tage weniger im Amt war; Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle? kürzesten mit zwei Jahren und elf Monaten. Andere Parteien stellten keine gewählten Kanzler. Titel und Ämter Ludwig Erhard, Helmut Kohl und Angela Merkel haben eine abgeschlossen.

Alle Bundeskanzler erhielten teilweise mehrfach. Erhard war Soldat Unteroffizier im. Kiesinger war aufgrund seiner Ministerialarbeit während des vom Waffendienst befreit, Schmidt war Soldat Oberleutnant der Wehrmacht, Major d. Es ist gängig, dass ein Kanzler zuvor gewesen ist: Erhard vierzehn Jahre WirtschaftBrandt drei Jahre AuswärtigesSchmidt fünf Jahre Verteidigung, Finanzen, WirtschaftScholz sechs Jahre Arbeit und Soziales, Finanzen und Merkel acht Jahre Frauen, Umweltdie damit Stand: 2021 insgesamt am längsten Mitglied der Bundesregierung war.

Ehemalige eines deutschen waren Kiesinger Baden-WürttembergKohl Rheinland-Pfalz und Schröder Niedersachsen. Olaf Scholz war von 2011 bis 2018 von Hamburg. Willy Brandt war von 1957 bis 1966 im Land Berlin. Die Mehrheit der Kanzler hatte parlamentarische Erfahrung. Kiesinger war bislang der einzige Kanzler, der während seiner Kanzlerschaft nicht war, gehörte aber zuvor 1949—1958 und danach 1969—1980 dem Bundestag an.

Oktober 2021 bis zur Wahl von Olaf Scholz war zudem auch Angela Merkel keine Bundestagsabgeordnete mehr. Mit Ausnahme von Merkel und Gerhard Schröder, der zwar erneut in den Bundestag gewählt wurde, jedoch zwei Tage nach der Wahl seiner Nachfolgerin auf sein Mandat verzichtete, waren alle Bundeskanzler nach dem Ende ihrer Amtszeit noch für längere Zeit Abgeordnete im Bundestag. Brandt war nach seinem Rücktritt 1974 noch bis zu seinem Tod 1992 Bundestagsabgeordneter, insgesamt 31 Jahre lang 1949—1957, 1961, 1969—1992.

Danach folgen Merkel mit ebenfalls 31 Jahren Mitgliedschaft im Bundestag 1990—2021 und Schmidt mit 30 Jahren 1953—1962, 1965—1987. Erhard war 28 Jahre lang Bundestagsabgeordneter von 1949 bis zu seinem Tod 1977Kohl 26 Jahre 1976—2002Adenauer 18 Jahre 1949—1967 und Schröder insgesamt 13 Jahre lang 1980—1986, 1998—2005. Frühere - waren Schmidt, Kohl und Merkel.

Alter im Alter von 95 Jahren auf der 2014 Bei Amtsantritt am jüngsten war Bundeskanzlerin Merkel mit 51 Jahren. Der älteste Bundeskanzler bei Amtsantritt war Adenauer mit 73 Jahren. Adenauer hält weiterhin den Altersrekord als amtierender Kanzler, er trat erst mit 87 Jahren ab. Der jüngste Bundeskanzler bei Ausscheiden aus dem Amt war Willy Brandt mit 60 Jahren. Bisher war jeder Bundeskanzler zu Beginn seiner Amtszeit jünger als sein Vorgänger; bis auf Gerhard Schröder und Olaf Wie lang ist Deutschland an der längsten Stelle?

war auch jeder neugewählte Bundeskanzler jünger, als alle seine Vorgänger bei ihren Amtsantritten waren. Die ersten drei Bundeskanzler traten ihr Amt jeweils erst mit über 60 Jahren an. Seitdem erlebten — beginnend mit Willy Brandt — alle Bundeskanzler bis auf Olaf Scholz ihren 60.

Das höchste Lebensalter eines ehemaligen Kanzlers erreichte bislang Helmut Schmidt, der 96 Jahre und 322 Tage alt wurde. Schmidt hält auch den Rekord für den längsten Zeitraum als ehemaliger Kanzler. Zwischen seiner Abwahl und seinem Tod vergingen 33 Jahre und 40 Tage.

Der am jüngsten verstorbene Bundeskanzler ist Willy Brandt mit 78 Jahren und 295 Tagen. Die kürzeste Zeit als Altkanzler hatte Konrad Adenauer 3 Jahre und 185 Tage. Seit dem Rücktritt des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer gab es neben dem Amtsinhaber stets noch mindestens einen lebenden Altbundeskanzler. Bislang gab es drei Perioden, in denen neben dem Amtsinhaber je drei Altkanzler am Leben waren: von 1974 bis 1977 Erhard, Kiesinger, Brandtvon 1982 bis 1988 Kiesinger, Brandt, Schmidt und von 2005 bis 2015 Schmidt, Kohl, Schröder.

Seit dem Tod Helmut Kohls im Jahr 2017 lebte mit Gerhard Schröder bis 2021 zeitweilig nur noch ein Altkanzler. Dies war zuvor nach dem Tod Willy Brandts der Fall, als Helmut Schmidt von 1992 bis 1998 der einzige lebende Altkanzler war. Seit 2021 leben mit Schröder und Angela Merkel wieder zwei Altkanzler. Der Band behandelt das Thema von Adenauer bis Schröder. Aufgaben — Organisation — Arbeitsweise.

Regierungsführung von Konrad Adenauer bis Angela Merkel, Springer, Wiesbaden 2015. In: Hans Jarass, Bodo Pieroth Hrsg. In: Hans Jarass, Bodo Pieroth Hrsg.

In: Hans Jarass, Bodo Pieroth Hrsg. In: Hans Jarass, Bodo Pieroth Hrsg. In: Hans Jarass, Bodo Pieroth Hrsg. Juli 2020, abgerufen am 8. Auflage, München 2011,S. Festschrift für Rudolf Morsey zum 65. Dezember 2005 zum Begriff Bundeskanzlerin.

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