Question: Was ist ein Zitat einfach erklärt?

Das Zitat (lateinisch citatum „Angeführtes, Aufgerufenes“ zu lat. citāre „in Bewegung setzen, vorladen“, vgl. „jemanden vor Gericht zitieren“) ist eine wörtlich oder inhaltlich übernommene Stelle aus einem Text oder ein Hinweis auf eine bestimmte Textstelle.

Was ist ein Zitat für Kinder erklärt?

Ein Zitat ist die Wort für Wort und Satzzeichen für Satzzeichen originalgetreue Wiedergabe des Textes eines anderen Autors in einem „durch den Zweck gebotenen Umfang“ (UrhG3 § 51).

Auch Inhalte aus anderen können übernommen werden: Es gibtund. Bekannte wörtliche Zitate werden häufig als verwendet. Beispielsweise sind viele Textstellen aus der so stark im allgemeinen verankert, dass sie kaum mehr als Zitat empfunden werden.

Auch beim politischen Meinungsstreit spricht man von Zitaten, wenn man sich auf Äußerungen anderer bezieht. Im wird ein direkt verwendetes Zitat in wörtlicher Rede auch als O-Ton bezeichnet. In der Regel wird ein Zitat durch eine oder einen belegt, indem sein und die genaue Was ist ein Zitat einfach erklärt?

genannt werden. Ein solcher wird in der Bibliothekswissenschaft als bezeichnet. Zitationen können auch ohne dazugehöriges Zitat auftreten. Zitate, deren ursprünglicher Kontext verloren und nicht mehr rekonstruierbar ist, werden zu.

Die allgemeine Begründung dafür ist, dass Zitate der kulturellen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung einer Gesellschaft dienen siehe auch.

Zitate stellen einen Unterfall der dar. Zitate sind mit zu versehen Gebot der in Was ist ein Zitat einfach erklärt? UrhG im Sinne einer genauen Angabe der Fundstelle. Demnach dürfen sichdie ausschließlich Fremdleistungen wiedergeben, nicht auf das Zitatrecht berufen. Die wirtschaftlichen Interessen des Urhebers bzw. Rechteinhabers des zitierten Werkes dürfen durch ein Zitat nicht über Gebühr eingeschränkt werden.

Zitate unterliegen demdoch sind Kürzungen zulässig, wenn sie den Sinn nicht entstellen. Großzitate sind nur in wissenschaftlichen Arbeiten zulässig. Voraussetzung für ein Großzitat ist die bereits erfolgte Veröffentlichung. Kleinzitate dürfen weiterreichend verwendet werden. Der Zitierzweck muss erkennbar sein.

Was ist ein Zitat einfach erklärt?

Das Zitat muss also in irgendeiner Beziehung zu der eigenen Leistung stehen, beispielsweise als Erörterungsgrundlage. Der Umfang des Zitats muss dem Zweck angemessen sein. Bildzitate sind rechtlich am schwierigsten zu handhaben. Filmzitate werden als Sonderform von Bildzitaten angesehen. Allerdings ist es beispielsweise in der Filmbranche nicht unüblich, auf ganze Filme zu produzieren, die als eigenständige angesehen und akzeptiert werden, auch wenn das parodierte Original bei dieser Kunstform notwendigerweise eindeutig erkennbar ist.

Von der Zitierbefugnis gemäß den Sätzen 1 und 2 umfasst ist die Nutzung einer Abbildung oder sonstigen Vervielfältigung des zitierten Werkes, auch wenn diese selbst durch ein Urheberrecht oder ein verwandtes Schutzrecht geschützt ist.

² Das Zitat als solches und die Quelle müssen bezeichnet werden. Wird in der Quelle auf die Urheberschaft hingewiesen, so ist diese ebenfalls anzugeben. » «Dieser inhaltliche Bezug bestimmt auch über den zulässigen Umfang des Zitats. Soweit er fehlt, lässt sich die Übernahme des zitierten Werkes in den zitierenden Text nicht durch das Zitatrecht rechtfertigen.

» — Von Bedeutung für die Auslegung dieser Vorschrift war ein Rechtsstreit zwischen dem Historiker und der Zeitung. Die Schweizerzeit druckte am 26. Juli 2002 einen zuvor im erschienenen Beitrag des Zürcher Politikers und die einige Tage nach dem Beitrag von Mörgeli gleichfalls im Tages-Anzeiger veröffentlichte Entgegnung von Kreis zusammen mit einem «abschließenden Kommentar» des Publizisten ab.

Für den Abdruck des Artikels von Georg Kreis hatte dieser keine Erlaubnis erteilt. Das wies die Klage von Kreis am 9. September 2004 mit der Begründung ab, die Wiedergabe seines Artikels sei durch das Zitatrecht gemäß Art. Das hingegen hieß mit Beschluss vom 22. Juni 2005 die Berufung von Georg Kreis gut und stellte fest, dass seine Urheberrechte mit der Publikation in der Schweizerzeit verletzt wurden.

Neben einem Kasten der Redaktion rechtfertige auch der Text von Stäuble, in dem Bezug auf den Artikel von Kreis genommen wird, kein Zitat des vollständigen Artikels. » Es lehnte die Auffassung des Zürcher Obergerichts ab, welches eine Berechtigung zum vollständigen Abdruck aus der Medienfreiheit und der Meinungs- und Informationsfreiheit im Sinne der Art.

Sie würde bedeuten, dass die am öffentlichen politischen Meinungskampf Beteiligten die Was ist ein Zitat einfach erklärt? ihrer in diesem Rahmen verwendeten, urheberrechtlich geschützten Sprachwerke durch Dritte ohne weiteres dulden müssten. Wird in der Quelle auf die Urheberschaft hingewiesen, so ist diese ebenfalls anzugeben. Gegen wahre Zitate kann sich ihr Urheber nicht wehren. Niemand braucht es sich aber gefallen zu lassen, dass ihm falsche Zitate untergeschoben werden oder dass Zitate etwa durch Auslassungen verfälscht werden.

Wie das in einer juristischen Auseinandersetzung zwischen dem Bundesumweltminister und der unterstrich, sind an die Wiedergabe wörtlicher Zitate strenge Anforderungen zu stellen. Wissenschaftler sind stets darauf angewiesen, Arbeiten Was ist ein Zitat einfach erklärt? Personen zu verwenden, damit etwa unnötige Wiederholungen eines Experiments verhindert werden und damit man den Ursprung und die Entwicklung von Argumentationen nachvollziehen kann.

Das Gleiche gilt auch für Artikel in wissenschaftlichen Fachartikeln und anderen wissenschaftlichen Texten. Häufig gibt es einen Abschnitt oder Kapitel, der Forschungsstand heißt. In der Wissenschaft wird davon ausgegangen, dass ein Forscher die Literatur zu seinem Thema kennt und sich mit den bisherigen Was ist ein Zitat einfach erklärt? auseinandergesetzt hat. Wenn man etwas von einem anderen Autor übernimmt, muss man die Quelle und gegebenenfalls die Art Was ist ein Zitat einfach erklärt?

Übernahme deutlich machen, sonst setzt man sich dem Vorwurf des aus siehe auch. Die Übernahme von Erkenntnissen ohne Erwähnung des benutzten Was ist ein Zitat einfach erklärt?

ist geistiger Diebstahl; sie ist unmoralisch und kann soziale und rechtliche Folgen haben. Den richtigen Umgang mit Zitaten lernt man im Studium. Diesen zu beherrschen ist besonders wichtig für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten wie die oder die.

Um diese Techniken zu erlernen, bieten Universitäten häufig Tutorien oder Kurse an. Das ist einer der Gründe für vorhandenenämlich im Alltag zitiert zu werden. Auch in der Rechtswissenschaft, Rechtsprechung und juristischen sind zu begründen.

Dies erfolgt durch mit Nachweisen, wobei die Gesetzeszitate zu den Standardargumenten gehören. Der Käufer wiederum ist gemäß § 433 Abs. Dabei soll durch das Zitat die Referenz auf die zugrundeliegende Literatur dargestellt werden.

Bei kurzen Zitaten ein Wort, ein Satzteil ist darauf zu achten, dass die zitierte Textstelle in sich sinnvoll ist oder durch den Satzzusammenhang entsprechend ergänzt wird.

Generell muss geprüft werden, ob ein Werk überhaupt ist. Regelwerke, die angeben, wie man mit Quellen in Texten umgeht und die entsprechenden Belege für diese Quellen anführt Zitationsmanualekönnen nach wissenschaftlicher Disziplin und Sprache der Veröffentlichung variieren. International verbreitet ist diedie jedoch ebenfalls nach örtlichen Konventionen unterschiedlich umgesetzt wird. Innerhalb eines Textes ist eine einheitliche Zitierweise durchzuhalten.

Wörtliche Zitate sollten eingesetzt werden, wenn nicht nur der Inhalt der Aussage, sondern auch deren Formulierung von Bedeutung ist. Ist das nicht der Fall, ist eine sinngemäße Wiedergabe in Form eines indirekten Zitats vorzuziehen. Eigene Hervorhebungen oder eingeschobene Erläuterungen — in — müssen Was ist ein Zitat einfach erklärt?

einen Hinweis wie Hervorhebung des Verfassers oder Erläuterung der Redaktion herausgestellt werden. Auch grammatikalische etwa im Kasus oder typografische etwa Wechsel zwischen Groß- und Kleinschreibung Änderungen werden durch eckige Klammern markiert. Fehler oder Falschschreibungen im Original sollten durch ein gekennzeichnet werden, um einerseits das Original nicht zu verändern, andererseits aber auch den Zitierenden nicht in Verdacht zu bringen, selbst den Fehler eingebaut zu haben.

Auslassungen Ellipsen einzelner oder mehrerer Wörter sind durch und runde oder eckige Was ist ein Zitat einfach erklärt?

z. Dabei ist darauf zu achten, dass die Auslassungen den Sinn nicht entstellen. Auslassungen von nur einem Wort können mit zwei Punkten. Wird ein längeres wörtliches Zitat in eine eigene Arbeit eingebaut, so erfolgt die Kennzeichnung zusätzlich durch.

Es wird häufig zusätzlich gekennzeichnet durch den Namen des Verfassers und einer Anmerkung wie vgl. Auch die sinngemäße Wiedergabe fremder Äußerungen kann entsprechend gekennzeichnet werden. Eine sinngemäße Wiedergabe ist wie ein wörtliches Zitat durch genaue Quellenangabe kenntlich zu machen.

Der Gebrauch verschiedener Zitationssysteme wird von Fach zu Fach unterschiedlich geregelt. Hier wird die zitierte Quelle mit Verfasserangabe, Erscheinungsjahr und gegebenenfalls Seite direkt — in Klammern gesetzt — im Text genannt Theisen 2004.

Die Autor-Jahr-Zitierweise stammt nicht von der Harvard University und wird von ihr auch nicht geregelt. Die Quellenangabe kann in Form eines Vollbelegs in der oder als Kurzbeleg am Schluss der gesamten Arbeit aufgeführt werden. Beim Kurzbeleg sind dabei verschiedene Formen üblich. Der platzsparendste, aber am wenigsten aussagekräftige Zitierstil ist die fortlaufende Nummerierung aller zitierten Quellen. Insbesondere in der Informatik üblich ist eine Kombination der ersten drei Buchstaben des Autorennamens und der letzten beiden Ziffern des Erscheinungsjahres z.

Wohl am weitesten verbreitet ist der vollständige Verfassernamen mit Erscheinungsjahr, wobei mehrere Quellen desselben Autors innerhalb eines Jahres durch fortlaufende Buchstaben kenntlich gemacht werden z. Was ist ein Zitat einfach erklärt? üblich, aber am aussagekräftigsten ist die Quellenangabe unter Hinzufügung eines Schlagwortes, das den mit der Materie vertrauten Leser zumeist bereits die zitierte Quelle erkennen lässt, z.

Zitiertechniken zur Verfügung stehen, werden in einem Dokument üblicherweise nicht mehrere verwendet; ein ausgewählter Zitierstil wird im gesamten Dokument konsequent beibehalten. In den unterschiedlichen Fächern gibt es verschiedene Zitierrichtlinien für das Anführen gedruckter Literatur.

Allgemein ist zur Quellenangabe zu sagen, dass es keinen einheitlichen Zitierstil gibt. Jede Hochschule hat hier i. Innerhalb eines Werkes sollte immer einheitlich zitiert werden, d.

Was ist ein Zitat einfach erklärt?

Chicago Manual of Style bei Autor-Datum im Text + eine Literaturliste : Verfassername, Vorname. In Zeitungsartikeln werden diese teilweise nicht genannt, dann die Autoren-Signatur oder den Herausgeber angeben. Chicago: Autor-Datum im Text + eine Literaturliste Nachname, Vorname. Titelangaben bei Aufsätzen in Herausgeberschriften folgen dem gleichen Schema, jedoch werden die Seitenzahlen zusätzlich angegeben: Verfassername, Vorname: Titel.

Alle Zahlenangaben sind durch Fußnoten nachzuweisen. Alle Zahlen in Tabellen und Diagrammen sind mit Quellenangaben zu versehen. Zur Recherche und Analyse von Zitationen gibt es spezielle.

Untenrum frei [17 ed.] 9783498064396, 9783644056114

Die untersucht im Rahmen derder quantitativen Erforschung wissenschaftlicher Prozesse, sogenannte Zitationsgraphen, das sind Netzwerke von Publikationen, die durch Zitationen miteinander verbunden sind. Als indirekte Beziehungen aufgrund von Zitationen treten dabei und auf. Die Zitationsanalyse hat eine Reihe von Regelmäßigkeiten in Zitationsgraphen festgestellt.

Ihre etwa seit Ende der 1950er Jahre stattfindende Anwendung zur Beurteilung von wissenschaftlicher Leistung ist umstritten. Auch der Umstand, dass Publikationen nicht oder nicht richtig zitiert werden, kann untersucht werden. Das Phänomen des Nicht-Zitierens wird in der Szientometrie als bezeichnet.

Es wird vermutet, dass ein wesentlicher Teil der zitierten Literatur vom Autor nicht gelesen wurde. Smith stellte in einer Studie zur Zitierung des bekanntesten Werkes von fest, dass die Autoren das Werk aus dem Zusammenhang gerissen zitierten, um beliebige Aussagen zu belegen, die teilweise sogar im Widerspruch zu dem zitierten Artikel standen. Viele Diskussionsteilnehmer stört es, wenn das Zitat dabei nicht klar als solches markiert ist oder wenn mehr als notwendig zitiert wird.

Lexikon lateinischer Zitate und Wendungen 4. Gedankengut aus drei Jahrtausenden und fünf Kontinenten. Auflage, Ott, Thun Schweiz 1991. Ein Electronic Style Guide zum Publizieren, Bibliografieren, Zitieren. August 2011 von Klaus Bartels.

Orell Füssli, Zürich 2007,S. Dezember 2015 im Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß und entferne dann diesen Hinweis. Smith: Memex as an image of potentiality in information retrieval research and development.

In: Nachrichten aus der Chemie.

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