Question: Wann fängt König der Löwen wieder an?

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Corona-Infos: Das Musical startet nach Information des Veranstalters wieder am 2. 10. 2021.

Mose 15 — 21: Seine äussere Geschichte 1. Mose 15 — 21: Seine innere Geschichte 1. Mose 22 — 25,18: Ein prophetischer Ausblick Abraham kommt nach Kanaan Die Vorvergangenheitsform in Vers 1 zeigt, dass der Ruf Gottes bereits früher erfolgt war.

Er galt immer noch, auch wenn Abram wegen seines Vaters in Haran stehen geblieben war. Die Rücksicht auf seinen Vater hatte ihn bisher gehindert, den Willen Gottes unverzüglich und ganz zu erfüllen. In Vers 2 bekommt Abram von Gott grosse, bedingungslose Verheissungen: «Ich will dich zu einer grossen Nation machen und dich segnen, und ich will deinen Namen gross machen; und du sollst ein Segen sein!

» Nun machte er sich im Glauben auf den Weg. Sein Neffe Lot schloss sich ihm an. Abram liess ihn gewähren und nahm ihn mit.

Nachdem Abram in Kanaan angekommen war, bestätigte ihm der Herr, dass er das göttliche Ziel erreicht habe Vers 7. Als Erstes baute Abram bei der Terebinthe Mores einen Altar. Dieser war der Ausdruck seiner persönlichen Verbindung, die er mit seinem Gott hatte. Weil die Kanaaniter damals im Land wohnten, hielt sich Abram dort als Nomade auf und wohnte in einem Zelt. So sieht auch unser Leben nach unserer Bekehrung aus: Wir halten uns als Fremde in einer Welt auf, zu der wir nicht mehr gehören.

Gleichzeitig haben wir eine persönliche Beziehung zu unserem Herrn und Erlöser. Der zweite Altar, den Abram errichtete, war ein gottesdienstlicher Altar. Dort rief er den Namen des Herrn an. Als die Nachkommen Abrahams später in diesem Land wohnten, wurde der Tempel in Jerusalem zum Ort, wo Gott seinen Namen in Israel wohnen liess und wo Er angebetet wurde.

Abraham zieht nach Ägypten Als Abram immer weiter südwärts wanderte, kam die erste Glaubensprüfung: Es entstand eine Hungersnot im Land. Er versuchte, diesem Problem auszuweichen, indem er für eine Zeit nach Ägypten zog.

Aber dort drohte eine andere Gefahr: Er fürchtete, man würde ihn wegen seiner schönen Frau töten. Um dies abzuwenden, griff er zu einer Halbwahrheit. Sarai sollte sagen, sie sei seine Schwester. Das war sie auch, doch sie war auch seine Frau. Solche trügerischen Worte passen nicht zu einem Gläubigen! Der Pharao, der über Ägypten herrschte, meinte, er sei für sein Tun niemand verantwortlich.

So liess er Sarai kurzerhand in sein Haus holen. Abram liess er am Leben. Ja, er tat ihm sogar viel Gutes und beschenkte ihn reich. Nun griff Gott ein, indem Er den Pharao und sein Haus mit grossen Plagen schlug. Dabei verfolgte Er in seiner Barmherzigkeit ein Ziel: Er wollte Abram aus der Welt Ägypten in die Gemeinschaft mit sich zurückführen zum Altar bei Bethel. Das war auch bei Abram so, wie wir im nächsten Kapitel sehen werden. Abraham und Lot trennen sich Wenn ein Gläubiger vom rechten, Gott gemässen Weg abweicht, muss er bis an den Ausgangspunkt seines Abweichens zurückkehren, damit die Gemeinschaft mit dem Herrn völlig wiederhergestellt wird.

Das war bei Abram der Fall Verse 3. Als ein Mitläufer war Lot mit Abram auch nach Ägypten gezogen. Nun kamen sie, von der Welt reich beschenkt, nach Kanaan zurück. Doch dieser materielle Reichtum führte zu Zank zwischen den Hirten Abrams und Wann fängt König der Löwen wieder an?

Hirten Lots. Abram, der wieder in einer intakten Beziehung mit Gott lebte, versuchte diesen Streit zwischen Brüdern zu lösen. Er dachte dabei sicher auch an die ungläubigen Bewohner des Landes, die diese Auseinandersetzung mitbekamen. Es war Abram klar, dass Lot und er sich trennen mussten. Ihre Herden waren Wann fängt König der Löwen wieder an?

gross, um nebeneinander zu bleiben. Abram, der Glaubensmann, suchte nicht seinen eigenen Vorteil. Er liess zuerst seinen Neffen wählen. Lot entschied sich für die fruchtbare Jordanebene.

Für ihn war diese Gegend das Paradies auf Erden. Zudem erinnerte sie ihn an das, was er in Ägypten gesehen hatte. Dass die Leute von Sodom «sehr böse und grosse Sünder vor dem Herrn» waren, schien Lot nicht zu stören. Die Entscheidung Lots war bis zu einem gewissen Grad eine Folge des falschen Weges, den Abram nach Ägypten gegangen war. Da stellt sich die Frage: Ist uns bewusst, dass unser Verhalten andere Gläubige beeinflusst — entweder zum Guten oder zum Schlechten?

Wann fängt König der Löwen wieder an?

Abraham im verheissenen Land Als Lot vor die Wahl gestellt wurde, «erhob er seine Augen». Dann folgten seine Füsse dem, was seine Augen als begehrenswert entdeckt hatten.

Er wurde vom Herrn selbst aufgefordert, «seine Augen zu erheben». Er durfte in alle vier Himmelsrichtungen blicken. Das ganze Land, das er sah, wollte Gott ihm und seiner Nachkommenschaft geben, und zwar «bis in Ewigkeit».

Auch über seine Nachkommen machte ihm der Herr grosse Verheissungen. Mit diesen Versprechen Gottes im Herzen durchzog der Glaubensmann das verheissene Land und wohnte dabei in Zelten. Abram wusste: Nach Gottes Plan gehört das Land jetzt schon mir, der volle Segen davon aber liegt noch in der Zukunft. In dieser Hinsicht gleichen wir Christen Abram. Wir sind auserwählt, um Kinder und Söhne Gottes zu sein, und wir sind es jetzt schon.

Doch den vollen Segen unserer Kindschaft und Sohnschaft werden wir erst im Himmel geniessen, wenn wir bei Gott Wann fängt König der Löwen wieder an? Vaterhaus daheim sind. Abram blieb ein Fremder auf der Erde. Er wohnte in seinem Zelt unter den Terebinthen Mamres, die bei Hebron sind. Hier genoss Abram die Gemeinschaft mit seinem Gott, was durch den Altar angedeutet wird, den er dort dem Herrn baute. Im Schatten des Allmächtigen kam er als Fremder zur Ruhe.

Lot wird verschleppt In diesem Kapitel lesen wir zum ersten Mal in der Bibel von einem grösseren Krieg. Vier Könige kämpften mit ihren Heeren gegen eine Koalition von fünf Königen. Die einen Völker waren von den anderen beherrscht und unterdrückt worden. Nun rebellierten sie gegen dieses Joch und versuchten es abzuschütteln.

Das hat sich bis heute nicht geändert: Die Anmassung der Herrschenden und die Rebellion der Unterdrückten gehören zu den Ursachen für viele Kriege auf der Erde.

Aber Gott will uns mit den Mitteilungen dieses Kapitels nicht in erster Linie über die Ereignisse informieren, die sich damals in jenen Gegenden abspielten.

Es geht Ihm vielmehr um den gläubigen Wann fängt König der Löwen wieder an?, der sich in Sodom aufhielt. Weil er in jener Stadt wohnte, wurde er in den Konflikt hineingezogen Vers 12. Der Heilige Geist benutzt die Situation von Lot, um uns Christen auf eine ernste Gefahr hinzuweisen. Wovor will der Herr uns warnen?

Sodom und das böse, sündige Verhalten seiner Bewohner sind ein Bild der Welt. Lot liebäugelte zuerst nur mit dem Wohlstand der Welt. Er meinte, von der Fruchtbarkeit der Ebene des Jordan profitieren zu können, ohne von Sodom und seinen Bewohnern beeinflusst zu werden.

Wenn wir der Welt den kleinen Finger geben, nimmt sie schnell die ganze Hand. So wurde Lot richtiggehend in die Stadt Sodom hineingezogen, bis er schliesslich dort wohnte. Nun traf ihn auch das Schicksal von Sodom. Möchten wir uns warnen lassen und uns entschieden von der Welt getrennt halten!

Abraham rettet Lot Abram, der abgesondert von der Welt unter den Terebinthen Mamres wohnte, wurde nicht in die kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker hineingezogen. Als er jedoch hörte, dass Lot in Gefangenschaft geraten war, unternahm er sofort etwas, um ihn zu retten. Wie Abram mit 318 Mann das Heer Kedorlaomers und seiner Verbündeten besiegen und die verschleppten Bewohner von Sodom befreien konnte, wissen wir nicht.

Sicher ist, dass Gott den Glauben Abrams mit diesem Sieg belohnte. Als Abram vom Kampf zurückkehrte, kam ihm Melchisedek, der König von Salem, entgegen und stärkte ihn mit Brot und Wein. Dann segnete er ihn im Wann fängt König der Löwen wieder an? Gottes, des Höchsten. Dadurch bestätigte Gott das Verhalten des Patriarchen gegenüber seinem Bruder Lot und stärkte ihn im Blick auf die Gefahr, die ihm durch das Angebot von der Welt drohte.

Abram merkte, dass Melchisedek ein Priester Gottes war, und gab ihm den Zehnten von der Beute. Aus wissen wir, dass diese Person ein Vorausbild auf den Herrn Jesus, den Sohn Gottes, ist. In der Zukunft wird Er seinen Priesterdienst nach der Weise Melchisedeks ausüben.

Nach dem Zusammentreffen mit Melchisedek begegnete Abram dem König von Sodom. Dieser machte ihm einen Vorschlag: «Gib mir die Seelen, und die Habe nimm für dich. » Da lehnte Abram entschieden ab und entzog sich damit dem Einfluss der Welt, der sich bei Lot so verheerend ausgewirkt hatte. Seine Verbündeten im Kampf mochten ihren Anteil haben, doch er wollte von der Welt nichts annehmen. Gott verspricht Abraham einen Sohn War Abram zu weit gegangen, als er das Angebot der Welt zurückgewiesen hatte?

Gott beruhigte ihn mit dem tröstlichen «Fürchte dich nicht! » Weil Abram den Herrn geehrt hatte, wurde er nun von Gott selbst geehrt. Er wusste zwar nicht, wie das gehen sollte, da er gar keinen Sohn hatte. Aber als der Herr ihn aus dem Zelt herausführte und seine Blicke zum Sternenhimmel lenkte, glaubte er dem, was der Herr ihm versprochen hatte. Ja, sein Glaube war «gegen Hoffnung» und «auf Hoffnung». Gott belohnte dieses Vertrauen, indem Er es ihm zur Gerechtigkeit rechnete Vers 6.

Die Verse 9-21 sind die göttliche Antwort auf die Frage Abrams: Woran soll ich erkennen, dass ich das Land Kanaan besitzen werde? Die erwähnten Tiere finden wir in 3. Mose bei den Anweisungen der verschiedenen Opfer wieder. Sie alle reden vom Opfertod des Herrn Jesus als der Grundlage für die Erfüllung der göttlichen Verheissungen. Am Schluss des Abschnitts lesen wir vom Bund, den Gott mit Abram schloss — ein Bund, bei dem Gott keine Bedingungen an den Menschen stellte, sondern sich allein verpflichtete.

Es war ein Bund der Gnade, der auf der Grundlage von Golgatha dem Volk Israel das verheissene Land zusicherte! Bis zum Zeitpunkt, an dem die Nachkommen Abrams das Land Kanaan in Besitz nehmen würden, sollte noch viel passieren. Die Verse 12-14 reden von der Versklavung des Volkes Israel in Ägypten. Nach 400 notvollen Jahren würde Gott sie aus Ägypten erlösen und ins verheissene Land zurückführen.

Hagar und Ismael In Kapitel 15 wurde Abrams Glaube sichtbar. Hier aber finden wir seinen Unglauben. Der Mangel an Geduld und Ausharren bewogen Sarai und Abram, selbst zu handeln. Unglaube und Ungeduld gehen oft Hand in Hand.

Aber echter Glaube wartet auf den Herrn. «Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen». Sarai und Abram meinten, Gott nachhelfen zu müssen. Doch aus ihrem eigenmächtigen Handeln entstanden nur Probleme. Wir sehen, wie alle Beteiligten fleischlich, d. Als Hagar ihre Herrin verachtete, wurde sie hart behandelt. Da floh sie in die Wüste. Obwohl sie ihre missliche Lage zum Teil selbst verschuldet hatte, war sie doch die schwächste von den Dreien. Gott begegnete ihr in seinem Erbarmen durch einen Engel.

Dieser hiess sie, zu Sarai zurückzukehren, und gab ihr Verheissungen im Blick auf den Sohn, den sie gebären würde. Da nannte sie den Herrn: «Du bist ein Gott des Schauens», denn Er hatte ihr in ihrem schwierigen Leben wieder eine Perspektive gegeben.

Im Neuen Testament finden wir die geistliche Bedeutung von Hagar und Sarai. Hagar ist ein Bild des Bundes vom Sinai und damit ein Hinweis auf den Grundsatz des Gesetzes. Der Hochmut Hagars zeigt den Stolz des Menschen, der sich auf das Gesetz etwas einbildet. Ihre spätere Flucht macht klar, dass der Mensch nicht bereit ist, sich dem Willen Gottes im Gesetz zu unterstellen. Sarai dagegen spricht von der Gnade, unter der wir jetzt leben.

Gott wiederholt sein Versprechen Zwischen Kapitel 16,16 und 17,1 liegen 13 Jahre des Lebens Abrams. Über diese Zeit berichtet uns die Bibel nichts. Nun stellte sich der Herr dem Patriarchen als der Allmächtige vor. Abraham und Sara konnten in ihrem Alter biologisch gesehen kein Kind mehr bekommen. Aber der Allmächtige vermag auch da Leben zu geben, wo es aus der Sicht des Menschen nicht mehr möglich ist.

«Da fiel Abram auf sein Angesicht. » Er demütigte sich vor Gott über seinen mangelhaften Glauben in Kapitel 16. Nun wollte er mit dem Allmächtigen rechnen. Gott wollte den irdischen Nachkommen Abrahams, dem Volk Israel, das Land Kanaan geben. Gleichzeitig sollte Abraham auch der Vater aller werden, die glauben würden wie er. Als Zeichen Wann fängt König der Löwen wieder Wann fängt König der Löwen wieder an? Bundes, den Gott mit Abraham und seinen Nachkommen hier schloss, sollte jeder Männliche bei ihnen beschnitten werden.

Dieses äussere Zeichen, das Gott bestimmte und forderte, hat eine wichtige geistliche Bedeutung für uns. Die Beschneidung spricht von der vollständigen Verurteilung unseres natürlichen Zustands. Das Fleisch in uns ist zu gar nichts Gutem fähig. Alles, was wir aus uns selbst heraus tun, ist wertlos und unbrauchbar für Gott. Dies einzusehen, ist ein schmerzhafter Prozess. Doch er ist nötig, damit wir als Glaubende für Gott nützlich werden.

Wir müssen dahin kommen, alles von Gott und unserem Herrn zu erwarten. Die Beschneidung Auch Sarai bekommt von Gott einen Wann fängt König der Löwen wieder an? Namen. » Von ihr würde Abraham einen Sohn bekommen. Durch diesen Nachkommen soll der von Gott verheissene Segen wahr werden. Das kann Abraham nicht fassen. Lachend fällt er auf sein Angesicht und sagt zu Gott: «Möge doch Ismael vor dir leben! » Doch der Allmächtige erklärt ihm mit aller Deutlichkeit: Die unfruchtbare und alt gewordene Sara soll einen Sohn gebären.

Er wird der Träger der Verheissungen sein. Der souveräne Gott vergisst auch Ismael nicht. Er soll ebenfalls gesegnet sein.

Doch den Bund wird der Herr mit Isaak, dem Sohn von Sara, errichten. In den Worten, die Gott in den Versen 15-21 an Abraham richtet, erkennen wir, wie Er dem Kleinglauben und den väterlichen Empfindungen seines Knechtes mit herzlichem Erbarmen und grenzenloser Güte begegnet. Der Patriarch gehorcht den Worten des Allmächtigen und beschneidet alle Männlichen seines grossen Haushalts: Abraham selbst wird als 99-Jähriger beschnitten, ebenso sein 13-jähriger Sohn Ismael.

Dann werden auch alle seine Knechte und die Fremden, die nur für eine Zeit als Arbeiter bei ihm sind, beschnitten. Alle werden in diesen Bund eingeschlossen. Seine geistliche Bedeutung gilt für jeden von uns: Das Fleisch, d. Gott besucht Abraham Kurze Zeit nachdem Gott sich dem Patriarchen als der Allmächtige offenbart hat, bekommt Abraham Besuch von drei Männern. Der alte Mann muss gemerkt haben, dass einer von ihnen der Herr selbst ist.

Er redet Ihn entsprechend an: «Herr, wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen …» Man hat den Eindruck, dass dieser hohe Besuch eine göttliche Antwort auf den Glaubensgehorsam von Abraham in Kapitel 17 ist.

Die Gastfreundschaft Abrahams ist beeindruckend. Er bietet den Männern Erfrischung an und lädt sie zum Essen ein. Die ganze Szene zeugt von Energie und Sorgfalt, aber auch von Ehrerbietung.

Abraham weiss, wen er vor sich hat, und zeigt ein gutes Empfinden für das, was in der Gegenwart des Herrn angemessen ist. Während der Herr mit Abraham spricht, zeigt Sara ihren Kleinglauben.

Ein unhörbares Lachen des Unglaubens ist ihre Antwort auf die Worte des Herrn: «Sara, deine Frau, wird einen Sohn haben. Er beweist, dass Er auch ein Lachen im Innern sieht, fügt dann aber ein Wort hinzu, das von seiner Allmacht und Güte zeugt: «Ist für den Herrn eine Sache zu wunderbar?

» Wie mancher geprüfte Gläubige ist seither durch dieses Wort ermuntert worden! Bereits in hat der Herr Abraham einen eigenen Sohn versprochen.

In hat Gott sein Wort wiederholt und hinzugefügt, dass er ihn Isaak nennen soll. Hier redet Gott zum dritten Mal davon und sagt zweimal: «Sara wird einen Sohn haben. » Wie gnädig ist doch unser Gott! Wie viel Geduld hat Er mit uns! Abraham tritt für Sodom ein Nach dem Essen machen sich die Männer auf den weiteren Weg. Abraham begleitet sie ein Stück weit. Sie blicken in Richtung Sodom.

Was haben sie dort im Sinn? Der Herr weiht den Glaubensmann, der in der Bibel mehrmals als Freund Gottes bezeichnet wird ; ;in seine Pläne ein. Das sündige Verhalten der Bewohner von Sodom und Gomorra hat ein solches Mass erreicht, dass das göttliche Gericht kommen muss. Abraham weiss, dass sein Neffe Lot in Sodom wohnt. Früher, als Lot mit der Welt in Gefangenschaft geraten war, zog Abraham in grosser Eile aus, um ihn zu befreien.

Leider blieb Lot nach seiner Befreiung in Sodom. Jetzt steht das Gericht Gottes bevor. Kann Abraham noch irgendetwas für Lot tun? Ja, er kann vor dem Herrn in Fürbitte für ihn einstehen. Und das tut er auch, indem er Gott fragt: «Willst du den Gerechten mit dem Gottlosen wegraffen? » Er denkt dabei an den unglücklichen, aber gläubigen Lot, der sich in der Welt verloren hat.

Wie schön ist die Haltung Abrahams vor dem Herrn! Er bekennt: «Ich bin Staub und Asche. » Staub zeigt auf, wie klein der Mensch vor Gott ist.

Abraham ist sich bewusst, dass er wohl in Fürbitte zu Ihm beten darf, aber Ihm nichts vorschreiben kann. Abraham demütigt sich vor Gott, weil er eine gewisse Mitschuld am verkehrten Weg seines Neffen erkennt.

Ist vielleicht durch die Reise nach Ägypten in Lot das Verlangen nach der Welt geweckt worden? Lot bekommt Besuch Zu Beginn des Kapitels erfahren wir, dass die beiden Männer, die den Herrn begleitet und mit Ihm Abraham besucht haben, Engel sind. Während Abraham in Fürbitte vor dem Herrn stehen geblieben ist, sind die beiden als Ausführer des göttlichen Gerichts nach Sodom weitergegangen.

Dort treffen sie Lot, wie er im Tor, d. Er lädt die beiden Männer spontan ein. Erst auf das Drängen Lots kehren sie in sein Haus ein. Das Einzige, was er ihnen vorsetzt, sind ungesäuerte Kuchen. Welch ein Unterschied zum festlichen Essen bei Abraham! Dann zeigt sich die ganze Bosheit der Bewohner Sodoms. Sie umringen das Haus von Lot und wollen sich an den Fremden vergehen. Er Wann fängt König der Löwen wieder an? seine Gäste zu verteidigen, indem er den Männern von Sodom etwas vorschlägt, das vor Gott ebenso böse ist.

Hat Lot kein Empfinden für die Sünde mehr? In dieser Auseinandersetzung muss Lot auch das Urteil der Welt über sich anhören: Sie hat ihn nie als einen der Ihren angesehen.

Hätten die Engel nicht eingegriffen, wäre Lot selbst ein Opfer der aufgebrachten Menge geworden. Nun erfährt er von ihnen, dass sie zum Gericht gekommen Wann fängt König der Löwen wieder an?. Er bekommt die Gelegenheit, seine Schwiegersöhne und verheirateten Töchter auf die Gefahr hinzuweisen. Doch es zeigt sich jetzt, dass seine warnenden Worte wegen seines weltlichen Lebens wirkungslos sind: «Er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der Scherz treibt.

» Lot flieht aus Zoar Merkt Lot nicht, Wann fängt König der Löwen wieder an? ernst die Lage ist? Er hat zwar seine Verwandten gewarnt. Aber er selbst zögert, die böse Stadt zu verlassen. Schliesslich müssen die beiden Engel sowohl Lot als auch seine Frau und seine beiden unverheirateten Töchter an der Hand nehmen und gewaltsam aus Sodom hinausbringen. Weil Lot an den Herrn glaubt, erfährt er das göttliche Erbarmen Vers 16.

Doch er gehört zu den Glaubenden, von denen es in heisst, dass sie «gerettet werden, doch so wie durchs Feuer». Es bleibt ihm nur das nackte Leben, sonst nichts — auch nichts für Gott und keinerlei Lohn! Wie traurig und welch eine ernste Warnung an uns! Lot fürchtet sich, auf das Gebirge zu fliehen. Will er einer Begegnung mit Abraham ausweichen? Schliesslich darf er sich in Wann fängt König der Löwen wieder an? kleinen Stadt Zoar in Sicherheit bringen.

Doch seine Frau kommt nicht ans sichere Ziel. Sie handelt gegen die klare Anweisung des Engels: «Sieh nicht hinter dich, und bleib in der ganzen Ebene nicht stehen! » Sie schaut zurück und wird zur Salzsäule. Ihr Schicksal dient als ernste Warnung für alle, die mit den Gläubigen mitlaufen, ohne sich je zu bekehren. Sie besitzen kein göttliches Leben und werden deshalb ewig verloren gehen. «Erinnert euch an Lots Frau!

Als Lot in Zoar ankommt, fällt das Gericht Gottes in Form von Feuer und Schwefel auf die Städte Sodom und Gomorra. Gott kehrte diese Städte um Vers 25. Heute liegt in jener Ebene das Tote Meer. Lot und seine Töchter Als Abraham früh am nächsten Morgen in Richtung Sodom und Gomorra blickt, sieht er Rauch aufsteigen, «wie der Rauch eines Schmelzofens».

Da weiss er, dass es nicht einmal zehn Gerechte in jenen Städten gehabt hat. Ob er erfahren hat, dass Lot gerettet wurde, teilt uns die Bibel nicht mit. Was wir aber sicher wissen, steht in Vers 29: «Gott gedachte an Abraham und entsandte Lot mitten aus der Umkehrung. » Gott hat auf die Fürbitte Abrahams geantwortet. So wollen auch wir nicht aufhören, für gläubige Angehörige und Bekannte zu beten, die sich in der Welt verloren haben.

Die Schlussverse des Kapitels beschreiben das traurige Ende von Lot. Sie zeigen uns etwas von den Folgen eines Lebens in der Welt: Furcht anstatt Ruhe in Gott Vers 30 und schreckliche Unmoral. Diese geht oft Hand in Hand mit übermässigem Alkoholgenuss. Die Töchter Lots denken und handeln ganz «nach der Weise aller Welt». Die Söhne der Töchter Lots, die von ihrem Vater schwanger geworden sind, werden die Stammväter von zwei Völkern: Moab und Ammon.

Beide Nationen werden zu ständigen Feinden des irdischen Volkes Gottes. Über den Tod von Lot teilt uns die Bibel nichts mit. Beim Lesen dieser Mitteilungen in Gottes inspiriertem Wort denken wir an einen Vers aus dem Neuen Testament: «Alle diese Dinge … sind geschrieben worden zu unserer Ermahnung, auf die das Ende der Zeitalter gekommen ist».

Abraham bei Abimelech Auf seinen Zügen durch das Land Kanaan kam Abraham nach Gerar, ins Gebiet des Philisterkönigs Abimelech.

Dort fiel er wieder in die gleiche Sünde wie zur Zeit, als er nach Ägypten gezogen war: Er verleugnete seine Frau und sagte, sie sei seine Schwester. Weshalb log er zum zweiten Mal? Die Antwort scheint in Vers 13 zu liegen. Als der heidnische König ihn wegen seines Betrugs zur Rede stellte, teilte ihm Abraham die trügerische Übereinkunft zwischen sich und seiner Frau mit, die sie schon in Ur getroffen hatten.

Sie bestand immer noch und war die Wurzel der Sünde, die er nun ein zweites Mal beging. Bis jetzt hatte er sie noch nicht verurteilt. So etwas gehört aber nicht ins Leben eines Gläubigen.

Es muss gerichtet und beseitigt werden. Er drohte Abimelech mit dem Tod, weil er Sara einfach genommen hatte, und hinderte den König daran, die Sünde des Ehebruchs zu begehen. So bekam Abraham seine Frau wieder zurück, ohne dass ihr etwas passiert war. Aber Gott konnte Abraham den Vorwurf aus dem Mund des heidnischen Mannes nicht ersparen.

Wenn die Welt uns Gläubige zu Recht tadeln muss, ist das immer beschämend und keineswegs zur Ehre Gottes. Möge der Herr uns jeden Tag helfen, gerecht vor Ihm zu leben.

Trotz der Untreue Abrahams bekannte sich Gott zu ihm, denn Er sagte zu Abimelech: «Er ist ein Prophet und wird für dich bitten. » Wann fängt König der Löwen wieder an?

Abraham dann zu Gott betete, wirkte der Allmächtige zu Gunsten des heidnischen Königs und seines ganzen Wann fängt König der Löwen wieder an? Vers 17. Isaak wird geboren Zu der von Gott bestimmten Zeit wird Isaak geboren. Man kann sich die Freude der hochbetagten Eltern gut vorstellen.

Das Lachen Saras ist kein Lachen des Unglaubens mehr, sondern ein Lachen des frohen Glaubens. Das Wort des Herrn: «Ist für den Herrn eine Sache zu wunderbar? », hat in ihrem Herzen Glauben hervorgebracht. Und Gott hat in seiner Güte und Treue ein Wunder gewirkt.

Sobald Isaak heranwächst, gibt es Probleme mit seinem älteren Bruder Ismael, der den Kleinen verspottet. Die Reaktion Saras ist menschlich genauso verständlich wie die Empfindungen Abrahams, der beide Söhne liebte. Nun greift Gott ein und sagt, was zu tun ist. Hagar und ihr Sohn müssen weggeschickt werden. Doch die Verse 14-21 zeigen, wie Gott seine Verheissungen über Ismael erfüllt. Für uns Wann fängt König der Löwen wieder an? es wichtig, die geistliche Bedeutung zu verstehen, die in Sara und Isaak beziehungsweise Hagar und Ismael liegt, wie sie uns zeigt.

Hagar illustriert das Gesetz vom Sinai. Ismael stellt den Menschen nach dem Fleisch dar, der versucht, aus eigener Kraft das Gesetz zu halten und so die Anerkennung Gottes zu finden.

Doch wegen der Sünde, die im Menschen wohnt, schafft das keiner. Sara steht für den Grundsatz der Gnade. Isaak ist ein Bild derer, die die Gnade im Glauben für sich in Anspruch nehmen. Die beiden Grundsätze — Gesetz und Gnade — sind unvereinbar. Wer meint, der geschenkten Errettung durch sein Tun noch etwas hinzufügen zu müssen, zerstört die Gnade.

Abrahams Bund mit Abimelech Dieser Abschnitt weist prophetisch auf das Tausendjährige Reich hin. Abimelech stellt die Nationen und Abraham das Volk Israel dar, das in der Zukunft eine Vorrangstellung einnehmen wird.

So wie Abimelech anerkennt, dass Gott in allem mit Abraham ist Vers 22so werden einmal die Völker der Erde anerkennen, dass Gott mit Israel ist und seine Ansprüche an die Erde durch dieses Volk geltend machen wird.

Abimelech sucht das Wohlwollen Abrahams. In der Zukunft werden die Nationen wissen, dass sie nur dann gesegnet werden, wenn sie Israel Wann fängt König der Löwen wieder an? seinen Gott ehren.

Deshalb werden sie Wann fängt König der Löwen wieder an? für Jahr zum Laubhüttenfest nach Jerusalem hinaufziehen. Wir können aus diesen Versen auch praktische Belehrungen für uns entnehmen.

In Abraham sehen wir einen Gläubigen, der zwar versagt hatsich sonst jedoch vorbildlich verhält, so dass die Welt anerkennend sagt: «Gott ist mit dir in allem, was du tust. » Wie schön wäre es, wenn auch wir ein so gutes Zeugnis von denen hätten, die draussen sind.

Vers 25 gibt uns eine weitere praktische Lektion. Der Glaubende kämpft nicht für seine Rechte in dieser Welt. Aber er darf auf ein Unrecht, das ihm zugefügt worden ist, aufmerksam machen. Wie ermunternd ist Vers 33! Abraham pflanzte eine Tamariske und bezeugte dadurch seinen Glauben an die Verheissungen Gottes.

Das Land sollte einmal seinen Nachkommen gehören. Abrahams Glaube wird erprobt Wir haben hier einerseits den Höhepunkt im Glaubensleben von Abraham und anderseits einen prophetischen Hinweis auf das, was am Kreuz von Golgatha geschah, als der Herr Jesus den Opfertod erlitt. Mit Ehrfurcht denken wir an beide Seiten. Durch die Prüfung, die Gott über Abraham brachte, zeigte sich, dass der Glaube des Patriarchen auch der grössten Belastungsprobe standhielt.

Gott verlangte wohl das Schwerste von Abraham. Doch ohne zu zögern und ohne Fragen zu stellen, stand er frühmorgens auf und machte sich mit Isaak auf den Weg nach Morija. Das letzte Stück des Weges legten Vater und Sohn allein zurück. Da stellte Isaak die Frage nach dem Schaf zum Brandopfer. Die Antwort des Vaters macht klar, wie er seinem Gott unerschütterlich vertraute.

Ohne sich zu wehren, liess sich Isaak binden und auf den Altar legen. Als Abraham seine Hand mit dem Messer ausstreckte, griff der Herr ein. Diese Begebenheit erinnert an Golgatha.

Doch wir müssen zugeben, dass wir das Geschehen dort nie ganz erfassen werden. Wir gleichen den Knaben, die zurückbleiben mussten Vers 5. Das Holz, das Abraham auf Isaak legte, betont, dass ein Mensch am Kreuz unsere Stelle im göttlichen Gericht einnehmen musste, damit unsere Sünden gesühnt werden konnten.

Das Feuer und das Messer reden vom Gericht, mit dem der heilige Gott Sünden bestrafen und die Sünde verurteilen muss. In den drei Stunden der Finsternis am Kreuz entlud sich dieses Gericht über den Heiland. Doch auf dem ganzen Weg gingen Vater und Sohn miteinander. Abrahams Glaube wird belohnt Nach bestandener Erprobung seines Glaubens durfte Abraham anstelle seines Sohnes einen Widder opfern, der sich im Gestrüpp verfangen hatte.

Mit welcher Erleichterung gab der Patriarch jenem Ort den Namen «Der Herr wird ersehen». Ja, für Isaak hatte Gott einen Ersatz vorgesehen. Doch für unseren Erlöser gab es keinen Stellvertreter. Er musste leiden und sterben. Er allein konnte dieses unermesslich grosse und schwere Werk vollbringen.

Wir bewundern Ihn, dass Er es getan hat! Nun kam der Herr ein zweites Mal in der Gestalt eines Engels zu Abraham und belohnte ihn für seinen Gehorsam. Weil er bis zum Äussersten gegangen war, überschüttete ihn der Herr mit reichem Segen und verhiess ihm eine grosse Nachkommenschaft. Im Blick auf den Herrn Jesus und die Ergebnisse seines Opfertodes denken wir an : «Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen.

» Diese Frucht umfasst alle Erlösten! In Vers 18 ist von einem Nachkommen in Einzahl die Rede. Nach ist dieser Nachkomme Christus selbst.

Von Ihm, in Ihm und durch Ihn werden im Tausendjährigen Reich alle Nationen gesegnet werden. In Vers 19 wird zum dritten Mal in diesem Kapitel von einem «Miteinander» gesprochen. Jetzt sind die Knaben — ein Bild der Glaubenden — auch dabei. Ja, «unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus». In Vers 23 wird Rebekka erwähnt. Sie weist auf die Versammlung hin, die auch zur Frucht des Opfertodes von Jesus Christus gehört. Saras Tod und Begräbnis Mit 127 Jahren starb Sara, die Frau Abrahams, mit der er jahrzehntelang den Wann fängt König der Löwen wieder an?

des Glaubens gegangen war. Sie war schon seine Frau, als Abraham in Mesopotamien von Gott berufen wurde, sein Land, seine Verwandtschaft und das Haus seines Vaters zu verlassen, um in das Land zu ziehen, das Gott ihm zeigen wollte. Wie vieles hatten die beiden gottesfürchtigen Eheleute, die selber nicht fehlerlos waren, miteinander und mit ihrem Gott erlebt! Wir verstehen seine Trauer und seine Tränen. Aber er glaubte an eine Auferstehung. Deshalb wurde er von der Trauer nicht überwältigt. Wo sollte er seine Tote begraben?

Er besass ja kein Stück Land! Wie Abraham beim Kauf des Feldes mit den heidnischen Bewohnern Kanaans verhandelte, ist sehr lehrreich für unseren Umgang mit ungläubigen Menschen der Welt.

Er bekannte von sich: «Ich bin ein Fremder. » Als Himmelsbürger sind wir hier ebenfalls Fremde. Die Kinder Heth antworteten ihm: «Du bist ein Fürst Gottes Wann fängt König der Löwen wieder an? uns. » Sie anerkannten die Würde und das korrekte Verhalten dieses Gläubigen. Zweimal heisst es, dass Abraham sich vor dem Volk des Landes verneigte. Wir sollen unseren Mitmenschen mit der nötigen Ehrerbietung begegnen, ihre Rechte respektieren und ihnen das geben, was ihnen zusteht.

Als Ephron ihm das Feld mit der Höhle von Machpela schenken wollte, bestand Abraham darauf, es zum vollen Preis zu kaufen.

Er hatte früher schon einmal die Geschenke der Welt abgelehnt. Nachdem der Kauf offiziell abgeschlossen war, konnte Abraham seine Sara begraben. Abrahams Auftrag an seinen Knecht In diesem Kapitel zeigt uns der Heilige Geist, was Abraham unternahm, damit sein Sohn die von Gott gewollte Frau bekam. Einerseits können gläubige Menschen, die «im Herrn» heiraten möchten, aus dieser Begebenheit wichtige Grundsätze zur Heirat erkennen.

Anderseits ist Rebekka, die die Frau Isaaks wird, ein schönes Bild der Versammlung und ihrer Beziehung Wann fängt König der Löwen wieder an? Herrn Jesus. Es liegt Abraham sehr daran, dass Isaak keine Kanaaniterin heiratet, sondern jemand aus seiner Verwandtschaft. Deshalb schickt er seinen wichtigsten Knecht mit einem Auftrag nach Mesopotamien, wo die Verwandten Abrahams leben.

Der Knecht geht und nimmt «allerlei Güter» mit, die den Reichtum seines Herrn beweisen. Sobald er am Ziel — bei der Stadt Nahors — ankommt, betet er zu Gott, damit Er ihm die richtige Frau zeige.

Die ernsten Worte Abrahams an seinen Knecht unterstreichen die klare Aussage aus : «Seid nicht in einem ungleichen Joch mit Ungläubigen. » Ein Gläubiger oder eine Gläubige soll niemals eine eheliche Verbindung mit einem ungläubigen Partner eingehen. Auf einer solchen Ehe, vor der uns die Bibel warnt, kann der göttliche Segen nicht ruhen. Ausserdem möchte Gott, dass die Heirat eines gläubigen Mannes mit einer gläubigen Frau von Ihm ausgeht.

Wie wichtig ist es daher, dass der Mann diese wichtige Entscheidung zuerst im Gebet mit dem Herrn bespricht, damit Gott ihm die Frau zeigen kann, die Er für ihn vorgesehen hat. Die Begegnung mit Rebekka Kaum hat der Knecht Abrahams sein Gebet beendet, kommt eine ihm unbekannte junge Frau zum Brunnen.

Sie reagiert genau so, wie er es im Gebet zu Gott gesagt hat. Wir verstehen gut, dass es heisst: «Der Mann sah ihr staunend zu. » War dies bereits die Antwort auf sein Gebet? Die Verse 15-21 sind eine Ermunterung für jeden gläubigen Mann, der den Weg in die Wann fängt König der Löwen wieder an? mit dem Herrn gehen möchte. Wenn du die Angelegenheit zu einem aufrichtigen Gebetsanliegen machst und bereit bist, auf den Herrn zu warten, wird Er dir antworten.

Er hat sich seit den Tagen Abrahams nicht verändert. Was tut der Knecht, nachdem er erfahren hat, wer Rebekka ist? Er dankt dem Herrn und preist Ihn für seine Güte. Kommt es nicht manchmal vor, dass wir aus Freude über die Erhörung unserer Bitten das Danken Wann fängt König der Löwen wieder an? Nun nimmt die Sache, die am Brunnen vor der Stadt ihren Anfang genommen hat, ihren weiteren Verlauf. Nachdem Rebekka zu Hause alles erzählt und die kostbaren Geschenke gezeigt hat, läuft ihr Bruder Laban zur Quelle und lädt den Knecht Abrahams ein.

Rebekka weist in Wann fängt König der Löwen wieder an? vorbildlichen Bedeutung auf die Versammlung Gottes hin. Wann fängt König der Löwen wieder an? in diesen Versen ist sie vor allem ein Bild von jungen Gläubigen, die von Christus und dem geistlichen Reichtum, der in Ihm zu finden ist, noch wenig wissen. Doch der Heilige Geist, den wir im Knecht Abrahams sehen können, bemüht sich, ihre Herzen für den Herrn Jesus zu gewinnen.

Der Knecht berichtet Nun wird der Knecht Abrahams als Gast ins Haus der Familie von Bethuel aufgenommen und mit allem Nötigen versorgt.

Doch vor dem gemeinsamen Essen möchte er seinen Auftrag loswerden. » Dann erzählt er alles. Er beginnt mit einer Beschreibung Abrahams und seines grossen Reichtums, den er seinem Sohn Isaak übergeben hat. Dann spricht der Knecht von seinem Auftrag. Zuletzt berichtet er von seinen persönlichen Erfahrungen mit Gott und von der Begegnung mit Rebekka.

Für ihn ist die Sache klar Vers 48. Doch entscheiden muss die Familie Bethuels. Was hat das Verhalten des Knechts einem Mann zu sagen, dem im Gebet und in der Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus klar geworden ist, wer seine Frau werden soll?

Wenn er nun mit dieser Person spricht, ist es wichtig, dass er nicht mit seinen Erfahrungen und seinerÜberzeugung beginnt. Damit würde er die Frau, die davon bis jetzt nichts weiss, unter Druck setzen.

Der Mann soll wirklich um die Frau werben, wie es hier der Knecht Abrahams tut. Wenn wir an den Heiligen Geist denken, der uns im Knecht vorgestellt wird, dann sehen wir in seinem Verhalten das Bemühen des Geistes um uns.

Er will uns durch das geschriebene Wort den unendlichen Reichtum und die Grösse unseres Gottes und Vaters vorstellen. Er möchte uns aber auch die ewige Beziehung der Liebe zwischen Gott, dem Vater, und Gott, dem Sohn, zeigen.

Das grosse Ziel seines Wirkens ist, die Zuneigungen unserer Herzen für den Herrn Jesus zu wecken, dem wir durch den Glauben gehören. Rebekka wird die Frau von Isaak Nachdem der Knecht ausgeredet hat, anerkennt die Familie Bethuels: «Von dem Herrn ist die Sache ausgegangen.

» Für sie gibt es keinen offensichtlichen Grund, der Heirat Rebekkas mit Isaak nicht zuzustimmen. Wie froh ist der Knecht über diese Antwort! Überwältigt von der Güte Gottes beugt er sich zur Erde nieder. Dann packt er die vielen mitgebrachten Kostbarkeiten aus und gibt sie nicht nur Rebekka, sondern auch ihrem Bruder und ihrer Mutter. Dieser Schmuck spricht bildlich vom «unergründlichen Reichtum des Christus».

Der Heilige Geist stellt uns diesen himmlischen Schatz vor, um unsere Herzen für den Herrn Jesus zu erwärmen und sie mit Ihm im Himmel zu verbinden. Am nächsten Morgen will der Knecht mit Isaaks Braut zurückkehren. Rebekka ist bereit, zu dem zu gehen, den sie durch die Erzählung des Knechts kennen gelernt und der ihr Herz gewonnen hat. Es ist ihre persönliche Entscheidung Verse 57. Über die lange Reise wird uns nichts berichtet. Die Schlussverse des Kapitels beschreiben das Zusammentreffen von Rebekka mit Isaak und wie sie seine Frau wurde, die er lieb hatte.

Wie rein und schön ist der Anfang dieser Ehe! Wenn gläubige Menschen sich heute im Blick auf Heirat und Ehe nach den biblischen Anweisungen richten und auf den Herrn warten, werden sie ebenfalls solch schöne Erfahrungen machen. Abrahams Tod und Begräbnis Wann Abraham seine Nebenfrau Ketura geheiratet hat, ist aus dem 1.

Aus kann man wohl schliessen, dass Ketura zu Lebzeiten von Sara eine Nebenfrau Abrahams war. Sie wird jedoch erst jetzt erwähnt, um das prophetische Bild vollständig zu machen. Die Söhne der Ketura sprechen von den Nationen, die im Tausendjährigen Reich unter der Regierung des Herrn Jesus in den Genuss des Segens Abrahams kommen. Vor seinem Tod regelte Abraham seinen Nachlass.

Doch auch die Söhne der Nebenfrauen gingen nicht leer aus. Abraham sorgte dafür, dass sie zu seinen Lebzeiten von Isaak wegzogen. Es sollte keinen Streit unter den Erben geben. Abraham starb im Alter von 175 Jahren. Seine beiden Söhne Ismael und Isaak begruben ihn in der Höhle von Machpela, wo bereits Sara begraben worden war. Von nun an lag der Segen Gottes auf Isaak, dem Sohn der Verheissung.

Er wohnte beim Brunnen Lachai-Roi. Es ist der Brunnen des Lebendigen, der sich schauen lässt. Wir denken an den Herrn Jesus. Er ist der Lebendige, von dem aller Segen zu uns Gläubigen fliesst. Buchtipp: Struktur und Überblick Kapitel 1: Der Herr beruft Jeremia zum Propheten.

Kapitel 2 — 29: Gott kündigt das Strafgericht über Juda und Jerusalem an. Kapitel 30 — 33: Der Herr verheisst einen neuen Bund und das Friedensreich. Kapitel 34 — 39: Ereignisse und Weissagungen vor dem Fall Jerusalems Kapitel 40 — 45: Ereignisse und Weissagungen nach dem Fall Jerusalems Kapitel 46 — 51: Prophezeiungen über die Nationen Kapitel 52: Jerusalem wird erobert und zerstört.

Buchtipp: Einleitung Auf seiner zweiten Missionsreise kam Paulus mit Silas und Timotheus nach Thessalonich. Dort verkündete er an drei Sabbaten in der Synagoge der Juden das Evangelium von Jesus Christus.

Einige Juden und viele gottesfürchtige Griechen glaubten dieser Botschaft. So entstand eine örtliche Versammlung. Doch die Juden widerstanden dem Apostel. Darum musste er Thessalonich nach kurzer Zeit wieder verlassen. Um den Jungbekehrten weiterzuhelfen, schrieb der Apostel ihnen kurz nacheinander zwei Briefe.

Er ermutigte sie, standhaft zu bleiben und für den Herrn zu leben. Zudem belehrte er sie über das Kommen des Herrn. Beide Briefe sind auch heute allen jungen Christen eine Hilfe für den Glaubensweg. Glaube, Liebe, Hoffnung Der erste Brief an die Thessalonicher ist ein Hirtenbrief. Darum nennt sich Paulus hier nicht Apostel, sondern stellt sich formlos neben Silvanus und Timotheus. In seiner Anrede erinnert er die Thessalonicher einerseits an ihre Beziehung zu Gott, dem Vater.

Als seine Kinder genossen sie seine Liebe. Anderseits standen sie in einer Glaubensbeziehung zum Herrn Jesus Christus. Beides sind grosse Vorrechte aller Erlösten: Sie sind Kinder Gottes und Schafe des guten Hirten. Paulus hatte viel Grund zum Danken, wenn er für die Thessalonicher zu Gott betete, denn in ihrem Verhalten entfaltete sich das neue Leben.

Wann fängt König der Löwen wieder an?

Es waren sichtbare Früchte Wann fängt König der Löwen wieder an? Werk, Bemühung, Ausharrendie aus einem verborgenen Leben des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung hervorkamen. Alles, was wir tun, sollte einer gelebten Gemeinschaft mit Gott entspringen. Unsere Zuneigung zu ihnen ist das Motiv für unser Engagement. Diese Entfaltung des christlichen Lebens war der Beweis, dass Gott diese Glaubenden in der Ewigkeit für das christliche Teil auserwählt hatte vergleiche Vers 4 mit.

Nachahmer, Vorbilder, Zeugen Vers 5 beschreibt, wie Paulus in Thessalonich gearbeitet hatte. Er verkündete das Wort Gottes nicht in eigener Energie, sondern verhielt sich so, dass die göttliche Kraft unter der Leitung des Heiligen Geistes wirken konnte. Zugleich war er von der Botschaft, die er predigte, überzeugt.

Er wusste: Das Evangelium ist die Wahrheit Gottes! Schliesslich stimmte sein Verhalten mit seiner Mitteilung überein. Diese Kennzeichen sind auch heute für jede Arbeit im Werk des Herrn Voraussetzung, damit Segen entstehen kann. Die Verse 6 bis 8 stellen den Thessalonichern ein ausserordentliches Zeugnis aus. Sie waren Nachahmer von Paulus und des Herrn, indem sie trotz äusserer Anfechtungen das Wort Gottes freudig aufnahmen.

So wurden sie durch ihr Verhalten den anderen Christen in Griechenland zu Vorbildern. Auch die Ungläubigen in dieser Gegend nahmen die Veränderung in ihrem Leben wahr.

Ihr Glaube war ein eindrucksvolles Zeugnis in der Welt. Sie hatten sich von den Wann fängt König der Löwen wieder an? Götzenbildern zum lebendigen Gott bekehrt Vers 9.

Die Bekehrung beginnt mit einer Sinnesänderung, indem man sein sündiges Leben verurteilt. Man wendet sich vom Verkehrten ab und wendet sich Gott zu. Nach unserer Bekehrung dienen wir Gott, indem wir unser Leben unter seine Herrschaft stellen und Ihm gehorchen. Gleichzeitig warten wir auf das Kommen seines Sohnes, der einst für uns gestorben ist und uns vor den kommenden Zorngerichten zu sich in den Himmel nehmen wird.

Wie eine Mutter Die Verse 1 bis 12 beschreiben zwei Aufgaben von Paulus. Als Evangelist verkündete er den Verlorenen die Botschaft der Errettung. Als Hirte sorgte er sich um das geistliche Wohl der jungbekehrten Christen. Paulus war wegen des Evangeliums in Philippi mit vielen Schlägen geschlagen und ins Gefängnis geworfen worden.

Trotzdem predigte er es in Thessalonich kühn weiter. Gott schenkte ihm aufs Neue diese Freimütigkeit und seine Arbeit war nicht vergeblich. Viele Menschen nahmen Jesus Christus als ihren persönlichen Heiland an. Was war der Ausgangspunkt für seine aufopfernde Arbeit in der Verkündigung des Evangeliums Gottes? Weder Betrug noch Unreinheit noch List veranlassten ihn dazu, sondern die Tatsache, dass Gott sein Auftraggeber war. Dieser hatte ihn mit dem Evangelium betraut.

Darum tat er seine Aufgabe in erster Linie für Gott. Die Thessalonicher wussten, dass Paulus ihnen bei der Verkündigung des Wortes Gottes nicht geschmeichelt hatte. Und Gott sah in sein Herz und erkannte seine reinen Beweggründe: Er war in seinem Dienst weder auf Geld aus noch suchte er Ehre von Menschen.

Paulus vergleicht sich in Vers 7 mit einer Mutter, die ihre Kinder nährt und pflegt. Genauso versorgte er die jungen Christen mit der richtigen geistlichen Nahrung und kümmerte sich um sie in allen Nöten, die sie am Anfang ihres Glaubenslebens hatten. Es beeindruckt uns, wie Paulus in Thessalonich wirkte. Ist er uns darin nicht ein grosses Vorbild? Wie Wann fängt König der Löwen wieder an? Vater In seinem Verhalten stellt uns Paulus in Vers 8 zwei Voraussetzungen für einen segensreichen Dienst vor: Selbstverleugnung und Liebe zu den Menschen, denen wir helfen möchten.

Da gilt es, die eigenen Wünsche aufzugeben, damit wir ganz für die andern da sein können. Wenn wir sie aufrichtig lieben, sind wir motiviert, ihnen in Hingabe zu dienen.

Paulus bewies seine Liebe zu den Thessalonichern dadurch, dass er auf sein Recht verzichtete, durch sie materiell versorgt zu werden. Nacht und Tag arbeitete Wann fängt König der Löwen wieder an? als Zeltmacher, um ihnen nicht zur Last zu fallen. Sein gerechtes und untadeliges Verhalten gab seinen Worten Gewicht, denn das, was er verkündete, lebte er auch aus.

Wie ein Vater ermahnte er die Thessalonicher. Er stellte ihnen den richtigen Weg vor und warnte sie vor dem falschen. Er machte ihnen Mut, trotz Schwierigkeiten dem Herrn Jesus nachzufolgen. Schliesslich bezeugte er ihnen, würdig des Gottes zu leben, zu dem sie sich bekehrt hatten. Was bedeutet das im Alltag? Durch unser Verhalten soll gesehen werden, dass wir mit dem lebendigen und wahren Gott Wann fängt König der Löwen wieder an? Verbindung stehen. Er ist heilig, darum geziemt sich auch uns ein gerechtes und untadeliges Benehmen.

Das veranlasst uns, den Mitmenschen in Liebe zu begegnen. Weil wir in der Zukunft an seinem Reich und an seiner Herrlichkeit teilhaben werden, sollte unser Leben heute in Übereinstimmung mit Gott sein.

Widerstand Als Paulus nach Thessalonich kam, verkündete er den Menschen dort nicht schöne Geschichten, sondern das Evangelium Gottes. Viele nahmen es als Gottes Wort auf und kamen in eine Glaubensbeziehung zu Ihm.

Das ist bis heute der einzige Weg, wie Menschen in Verbindung zu Gott treten können. Jene Glaubenden erlebten die Ablehnung ihrer ungläubigen Mitmenschen, weil sie sich zum lebendigen Gott bekehrt hatten. Schon die Christen in Judäa hatten den Widerstand der Juden erfahren, die zwar sehr religiös lebten, aber die Gnade verwarfen. In ihrem Hass gegen die Gnade töteten sie den Herrn Jesus und bekämpften solche, die das Evangelium der Gnade allen Menschen anboten.

Doch das Urteil Gottes ist ernst: Wer seine Gnade verwirft, zieht sich seinen Zorn endgültig auf sich! Paulus hatte ein grosses Verlangen, die Glaubenden in Thessalonich zu sehen, denn er stand in einer herzlichen Beziehung zu ihnen. Darum beabsichtigte er zweimal, sie zu besuchen. Aber Satan hat ihn unter der Zulassung Gottes daran gehindert. Doch der Apostel wusste eins: Er würde sie zu seiner Freude im Himmel wiedersehen.

Die Ankunft des Herrn Jesus mit den Seinen in Herrlichkeit würde zudem sichtbar machen, dass sein Einsatz in Thessalonich Frucht für Gott gebracht hatte.

Denn die Erlösten aus dieser Stadt würden auch dabei sein. Das ist eine grosse Ermutigung Wann fängt König der Löwen wieder an?

uns alle: Die Ergebnisse unserer Arbeit für den Herrn werden wir bei seiner Ankunft wiederfinden. Befestigen und trösten Aus Liebe zu den Erlösten in Thessalonich und aus Sorge Wann fängt König der Löwen wieder an?

ihr geistliches Wohl war Paulus bereit, seinen engen Mitarbeiter Timotheus zu entbehren. So war der Widerstand Satans, der Paulus an einem Besuch in Thessalonich hindertefür Gott ein Anlass, ein anderes Werkzeug in Thessalonich zu benutzen. Er kommt nie in Verlegenheit.

Auf dem Glaubensweg des Christen gibt es Schwierigkeiten und Widerstand von Seiten der Welt. Das sagt uns das Wort Gottes voraus. Die Thessalonicher erfuhren es durch Verfolgungen, wir erfahren es heute mehr durch Spott und Verachtung.

Damit wir im Glauben nicht wankend werden, haben wir nötig, im Vertrauen auf Gott und sein Wort gestärkt zu werden. Der Herr weiss das und sorgt durch seine Diener dafür. In Thessalonich trat der Teufel als brüllender Löwe auf. Paulus war in Sorge, dass die Erlösten durch den äusseren Druck ihr praktisches Glaubensleben mit dem Herrn aufgaben, um den Verfolgungen aus dem Weg zu gehen.

Darum benutzt er seine gute Beziehung zu ihnen, um einen Appell an sie zu richten: Haltet an Gott und seinem Wort fest, damit meine Arbeit bei euch nicht umsonst gewesen ist. Trost und Freude Timotheus kehrte mit einer guten Nachricht zum Apostel zurück: Die Thessalonicher lebten trotz äusserem Widerstand in den christlichen Beziehungen.

Sie hatten Glauben zum Herrn, also ein vertrauensvolles Verhältnis zu Jesus Christus im Himmel, und Liebe zueinander Vers 6. Paulus bat Gott intensiv, die Thessalonicher besuchen zu können, um sie über den christlichen Glauben weiter zu belehren, denn sie wussten noch nicht alles. Seine Zuneigung zu ihnen war stark, aber er stellte sich im Blick auf einen Besuch unter den Willen Gottes. Der himmlische Vater, der seine Kinder liebt, und der Herr Jesus, der für seine Versammlung sorgt, würde zur rechten Zeit den Weg zu ihnen öffnen.

In der Zwischenzeit sollten ihre Liebe zueinander und ihre praktische Heiligkeit zunehmen. Weil die Erlösten bald mit ihrem Herrn erscheinen werden. Dann wird öffentlich sichtbar werden, dass wir Glaubende miteinander verbunden sind und als Heilige getrennt vom Bösen stehen und Gott angehören.

Merkmale, die uns jetzt schon kennzeichnen sollten. Eine heilige Lebensführung In den Versen 1 bis 12 ermahnt uns Paulus zu einer Gott wohlgefälligen Lebensführung. Unser Verhalten sollte nicht mehr von den schlechten Gewohnheiten, die wir vor der Bekehrung hatten, sondern von Heiligkeit Verse 3-8 und Bruderliebe Verse 9-12 geprägt sein.

In jeder Situation unseres Lebens fragen wir uns: Wie kann ich Gott gefallen? Gott will, dass wir keinen Geschlechtsverkehr ausserhalb der Ehe haben. Unser Körper wird in Vers 4 mit einem Gefäss verglichen, das wir in Heiligkeit und Ehrbarkeit besitzen sollen.

Das Gegenteil davon ist das unbeherrschte und sündige Ausleben des geschlechtlichen Triebs, den wir Menschen vom Schöpfer haben. Wir sind von einer Welt umgeben, die sexuelle Sünden verharmlost. Darum müssen wir uns immer wieder daran erinnern, wie Gott darüber denkt: Er verurteilt jede sexuelle Unreinheit. In Vers 6 werden wir vor Ehebruch gewarnt. Ein trauriges Beispiel dafür ist David, der mit Bathseba, der Frau seines Helden Urija, Geschlechtsverkehr hatte und anschliessend ihren Mann ermordete, um die Sünde zu vertuschen.

Obwohl David sein Vergehen bekannte und Gott ihm vergab, erfuhr er den Herrn als Rächer. Er musste in seinem Leben die bitteren Früchte seiner Sünde ernten. Wir haben uns zu einem heiligen Gott bekehrt und durch den Glauben an das Evangelium Wann fängt König der Löwen wieder an? Heiligen Geist empfangen, der in uns wohnt. Darum sollen wir ein heiliges Leben führen, indem wir mit der Hilfe des Herrn alles Böse meiden. Zunehmende Bruderliebe Weil sich bei den Glaubenden in Thessalonich das christliche Leben in seiner Frische entfaltete, liebten sie einander.

So hatte Paulus nicht nötig, ihnen viel über Bruderliebe zu schreiben. » Bruderliebe ist der Ausdruck der göttlichen Liebe zu den Glaubenden als ein Kennzeichen des ewigen Lebens, das alle Erlösten der Gnadenzeit besitzen. » Bruderliebe äussert sich nicht nur in Worten, sondern in Tat und Wahrheit.

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Das ganze Leben lang können wir uns darin üben und werden doch nie damit fertig. Neben der Ausübung der Bruderliebe sind wir auch für unseren persönlichen Lebensunterhalt verantwortlich. Darum sollen wir eifrig unserer Berufsarbeit nachgehen. Die Bruderliebe ist nach den Worten unseres Herrn ein Zeugnis für Ihn. Er sagte: «Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt».

Denn die, «die draussen sind», d. Deshalb werden wir in den Versen 11. Die Entrückung Der heutige Bibeltext macht deutlich, dass das Wann fängt König der Löwen wieder an? des Herrn in zwei Phasen ablaufen wird. Bevor Er mit allen Erlösten in Herrlichkeit auf der Erde erscheinen wird, wird Er wiederkommen, um sie zu sich in den Himmel zu entrücken. Der Anlass für die Belehrung über die Entrückung war die Tatsache, dass einige Glaubende in Thessalonich entschlafen waren.

Die Zurückgebliebenen fragten sich nun: Was geschieht mit ihnen? Werden sie beim Kommen von Christus in Herrlichkeit benachteiligt? Der Apostel Paulus geht darauf ein, indem er detaillierte Informationen über die Entrückung gibt. Dazu hatte er vom Herrn direkt eine Offenbarung bekommen, denn sein Kommen für die Seinen war im Alten Testament unbekannt. Der Herr wird persönlich kommen, um die Glaubenden zu sich zu nehmen.

Zuerst wird Er mit göttlicher Macht alle Entschlafenen auferwecken. Sie werden einen neuen, himmlischen Körper empfangen. Danach werden wir, die wir bei der Entrückung leben werden, dem Körper nach verwandelt werden. Zusammen mit den Auferstandenen werden wir zum Herrn entrückt werden. Er wird uns ins Haus des Vaters bringen, damit wir für immer bei Ihm sind. Unseren Heiland zu sehen und bei Ihm zu sein — das wird unser zukünftiges, ewiges Glück ausmachen. Mit dieser Hoffnung dürfen wir uns gegenseitig Mut machen, auch im Blick auf unsere Lieben, die entschlafen sind.

Weil Jesus Christus gestorben und auferstanden ist, werden auch die Entschlafenen, die Wann fängt König der Löwen wieder an? Ihn geglaubt haben, auferstehen. Der Tag des Herrn Der Begriff «Tag des Wann fängt König der Löwen wieder an? kommt sowohl im Alten als auch im Neuen Testament vor und beschreibt nicht einen Tag von 24 Stunden, sondern einen Zeitraum.

Da dieser Begriff im 2. Thessalonicher-Brief einige Male erwähnt wird, wollen wir anhand von einigen Fragen die Bedeutung dieses Tages ein wenig umschreiben.

Er fängt mit dem Kommen des Herrn Jesus in Macht und Herrlichkeit auf die Erde an. Seine Erscheinung wird mit dem Aufgang der Sonne zu Beginn eines neuen Tages verglichen. Daraus folgern wir, dass dieser Tag 1000 Jahre dauert. In dieser Zeit ist Jesus Christus auf der Erde anwesend und wird als Herr anerkannt. Jede Rebellion gegen Gott wird dann sofort bestraft. Es ist der Tag seiner Machtentfaltung und Herrschaft auf der Erde. Dann wird Er von den Menschen geehrt und bewundert.

Er kommt für sie unerwartet und unerwünschtdenn er bringt furchtbare Gerichte für alle Gottlosen mit sich. Für sie ist es die Zeit der Ruhe, der Belohnung und der Mitherrschaft mit Christus. Mit der Erscheinung des Herrn in Macht und Herrlichkeit beginnt der Tag des Herrn, der Wann fängt König der Löwen wieder an?

Jahre dauert. In den Versen 1-3 werden uns die Folgen davon für die Ungläubigen aufgezeigt. Die Verse 4 bis 11 beschreiben den Einfluss, den das Kommen des Herrn heute auf das Leben der Glaubenden haben soll. Für die Menschen, die nicht an Ihn glauben, wird der Herr wie ein Dieb kommen — unerwartet und unerwünscht. Seine Erscheinung wird für sie ein plötzliches und unausweichliches Gericht bedeuten.

Die Verse 4 und 5 reden von unserer christlichen Stellung. Sie steht im Kontrast zur Position der Ungläubigen, die in Finsternis sind und zur Nacht gehören, weil sie ohne Gott leben. Als Erlöste sind wir Söhne des Lichts und Söhne des Tages, weil wir eine lebendige Beziehung zu Gott haben. Das hat eine Wirkung auf unser Verhalten Verse 6-8. Trotz der geistlichen Nacht sollen wir wach und nüchtern sein, indem wir auf den Herrn warten und uns durch die Welt und ihre Vergnügungen nicht berauschen lassen.

Schutz gegen die weltlichen Einflüsse bieten uns Glauben, Liebe und Hoffnung, wie sie sich in einem Leben mit dem Herrn und den Glaubenden auswirken. Gott hat uns nicht dazu bestimmt, in die zukünftigen Gerichte zu kommen.

Der Herr Jesus, der Wann fängt König der Löwen wieder an? Kreuz für uns gestorben ist, wird durch die Entrückung unsere Errettung zum Abschluss bringen. Ob wir bei seinem Kommen nun «wachen», d. Kurze Ermahnungen Diese Schlussverse des ersten Thessalonicher-Briefs enthalten kurze und prägnante Ermahnungen. Wer mit dem Herrn lebt, wird sie gern beherzigen.

Zuerst werden wir aufgefordert, die anzuerkennen, die sich um unser geistliches Wohl bemühen und im Volk Gottes Führungsaufgaben wahrnehmen. Wir sollen ihren Dienst, der nicht einfach ist, schätzen und annehmen.

Paulus ermahnt uns weiter, ein Auge für die Bedürfnisse der Glaubenden zu haben und ihnen in Weisheit richtig zu begegnen. Die Unordentlichen müssen zurechtgewiesen werden, die Kleinmütigen brauchen Trost und die Schwachen unsere Hilfe. Im Volk Gottes soll das Böse gestoppt und das Gute gefördert werden. Für unser persönliches Glaubensleben gilt: «Freut euch allezeit; betet unablässig; danksagt in allem.

» Dann folgen Ermahnungen für die Wortverkündigung: Damit der Geist frei wirken kann, ist kein Eigenwille gestattet. Weissagt ein Bruder, indem er — ohne es zu wissen — direkt in unsere aktuelle Lebenssituation hineinspricht, sollen wir dieses Wort annehmen. Je näher wir Ihm sind, desto ähnlicher möchten wir Ihm sein Vers 23.

Das spornt uns an, jetzt für Gott zu leben Vers 23. Buchtipp: Ausharren in der Bedrängnis Wie bereits im ersten Brief werden auch hier Paulus, Silvanus und Timotheus zusammen als Absender des Briefs erwähnt. Das zeigt ihr gemeinsames Interesse am Werk des Herrn in Thessalonich. In Vers 1 werden die Thessalonicher an ihre kollektive Beziehung als Versammlung zu Gott, dem Vater, und zu Jesus Christus erinnert.

Daraus fliesst die tägliche Fürsorge Gottes, wie uns Vers 2 zeigt. Wir empfangen jeden Tag Gnade, um uns in der entsprechenden Situation richtig verhalten zu können. Gott schenkt uns auch seinen Frieden, damit wir trotz Schwierigkeiten innerlich ruhig bleiben können. Das Verhalten der Thessalonicher veranlasste Paulus, Gott für sie zu danken.

Ihr Glaubensvertrauen zu Gott nahm zu und ihre Liebe untereinander war überströmend. Beides hatte der Apostel bereits im ersten Brief lobend erwähnt. Aber ihre Hoffnung nennt er jetzt nicht mehr. Die Thessalonicher wurden schwer bedrängt und verfolgt. Nun wurde ihnen weisgemacht, sie befänden sich in den Gerichten, die den Tag des Herrn begleiten.

Wie sollten sie da noch auf die Entrückung hoffen? Wann fängt König der Löwen wieder an? diese Behauptung war falsch. In Vers 5 macht Paulus zudem klar, dass ihre Verfolgungen ein Beweis waren, dass Gott sie für die Herrlichkeit seines Reichs würdig erachtete. Denn «wir müssen durch viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen».

Ruhe beim Kommen des Herrn Es konnte nicht sein, dass der Tag des Herrn schon gekommen war. Denn an diesem Tag, an dem Wann fängt König der Löwen wieder an?

Herr Jesus zum Gericht erscheinen wird, werden die Rollen vertauscht sein. Die Erlösten, die jetzt Schwierigkeiten und Verfolgungen erdulden, werden dann in Ruhe sein.

Die Gottlosen hingegen, die jetzt die Glaubenden bedrängen, werden dann bestraft werden. Gott wird für diesen Wechsel sorgen, denn Er ist gerecht. Alle Menschen, die sich nicht vor Gott beugen und das Evangelium der Gnade im Herrn Jesus ausschlagen, wird das göttliche Gericht treffen. Es beginnt mit der Bestrafung aller lebenden Ungläubigen bei der Erscheinung des Herrn Jesus als Richter auf der Erde Vers 8.

Aber es erstreckt sich auch auf die ewige Strafe Vers 9. Vor dem grossen weissen Thron werden alle Toten, deren Namen nicht im Buch des Lebens stehen, zur ewigen Qual und Gottferne in der Hölle verurteilt werden. Aber wir, die wir an Jesus Christus geglaubt haben, werden mit Ihm in Herrlichkeit erscheinen. Dann wird öffentlich sichtbar werden, was seine Gnade in uns bewirkt hat: Sie hat uns von verlorenen Sündern zu seinen Heiligen gemacht.

So werden die Menschen in uns erkennen, wie gross und herrlich der Herr ist. Diese Zukunftsperspektive soll in unserem täglichen Leben Auswirkungen haben Verse 11.

Gott möchte, dass in unserem Verhalten etwas von den Eigenschaften des Herrn Jesus gesehen wird. Seine Gnade steht uns dazu zur Verfügung. Der Tag des Herrn ist noch nicht da Weil die Thessalonicher wegen ihres Glaubens verfolgt und bedrängt wurden, behaupteten falsche Lehrer, der Tag des Herrn sei schon gekommen, ihre Schwierigkeiten würden das beweisen Vers 2.

Dadurch wurden die gläubigen Thessalonicher innerlich erschüttert und unruhig. Der Apostel begegnet diesem Irrtum mit gesunder Belehrung. Der Antichrist wird sie dazu verleiten Vers 3. Als Mensch der Sünde wird er der Inbegriff des Bösen sein und als Sohn des Verderbens wird er die Menschen ins Unglück stürzen. Vers 4 beschreibt sein Handeln. Er wird sich direkt gegen Gott stellen, indem er sich selbst erhöht und sagt, er sei Gott. Anstelle des christlichen und jüdischen Glaubens wird er eine neue Religion einführen.

So werden sich viele vom lebendigen Gott lossagen und den Antichristen als Gott verehren. Der Antichrist und die Ungläubigen Die Gesetzlosigkeit ist der Eigenwille und die Auflehnung des Menschen gegen Gott.

Beides wirkt jetzt schon in den Ungläubigen, wird aber erst durch den Antichristen zur vollen Entfaltung kommen, denn er ist der Gesetzlose. Bis heute halten die Regierung — sie ist von Gott eingesetzt — und die Anwesenheit des Heiligen Geistes auf der Erde diese böse Entwicklung auf Verse 6.

Doch nach der Entrückung sind dem Bösen für eine kurze Zeit keine Schranken mehr gesetzt. Der Antichrist wird sich ins Rampenlicht der Öffentlichkeit stellen und von Satan inspiriert die Menschen mit Wundern zum Abfall gegen Gott verführen. Sein Auftritt wird einen schönen Schein haben, aber Wann fängt König der Löwen wieder an? Wirklichkeit von Lug und Betrug gekennzeichnet sein.

Doch der Herr Jesus wird bei seiner Erscheinung dem bösen Tun Wann fängt König der Löwen wieder an? Antichristen ein Ende setzen.

Mit einem Wort aus seinem Mund wird Er ihn beseitigen Vers 8. Die Verse 10-12 zeigen uns, dass vor allem die Namenchristen, die nur ein Bekenntnis aber kein Leben aus Gott haben, der Verführung des Antichristen zum Opfer fallen werden.

Sie lehnten das Evangelium und die christliche Wahrheit in ihren Herzen ab. Darum haben sie ein offenes Ohr für die Lüge Satans. Zudem sendet Gott ihnen eine wirksame Kraft des Irrwahns, damit sie der Lüge glauben müssen.

Das wird ein Gericht Gottes sein, weil sie die Wahrheit nicht glauben wollten. Befestigung und Trost Nachdem Paulus über die Menschen, die das Evangelium ablehnen, geschrieben hat Verse 10-12zeigt er nun den Glaubenden, was sie im Herrn Jesus besitzen und welche Folgen das für ihr tägliches Leben hat. Zuerst werden wir daran erinnert, dass wir vom Herrn geliebt sind und als Brüder zur Familie Gottes gehören.

Wenn wir eine solch herrliche Aussicht haben, wollen wir im Glauben feststehen, indem wir das Wort Gottes für uns verbindlich nehmen und ihm gehorchen. Das macht uns innerlich ruhig und stärkt uns in den äusseren Aktivitäten des Glaubenslebens Vers 17. Fürbitte und Bewahrung In den ersten beiden Versen bittet Paulus um die Gebete der Thessalonicher.

» Was ist damit gemeint? Das Wort läuft, wenn es verkündet und verbreitet wird. Bitten wir also den Herrn, dass Er Möglichkeiten dazu gibt. Das Wort wird verherrlicht, wenn es bei Zuhörern und Lesern eine Wirkung hervorbringt. So dürfen wir auch um die Bekehrung von Menschen beten. » Die Diener des Herrn, die das Wort Gottes verkünden oder in schriftlicher Form verbreiten, sind den Feindseligkeiten von Menschen ausgesetzt, die das Evangelium ablehnen.

Darum haben sie unsere Fürbitte um Bewahrung nötig. Im Blick auf die Thessalonicher, die der Verfolgung und Verführung ausgesetzt waren, setzte Paulus einerseits sein ganzes Vertrauen auf den Herrn Vers 3. Er würde sie befestigen und bewahren. Anderseits brachte er diesen jungen Glaubenden sein Vertrauen entgegen Vers 4. Das spornte sie an, seine Anweisungen in diesem Brief zu befolgen. In Vers 5 geht es um unsere innere Grundausrichtung.

Anständige Lebensführung In diesem Abschnitt muss der Apostel noch ein praktisches Problem ansprechen. Es handelt sich um ein Fehlverhalten in der Lebensführung, indem man den täglichen Pflichten in Familie und Beruf nicht nachkommt.

Man will nicht arbeiten und vernachlässigt die Aufgabe in der Familie. Stattdessen mischt man sich in Angelegenheiten, die einen nichts angehen. Zuerst zeigt er ihnen den biblischen Grundsatz: «Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen.

» Sodann gebietet er ihnen, still ihre Arbeit zu tun, damit sie ihr eigenes Brot verdienen. Als er sich mit seinen Mitarbeitern in Thessalonich aufhielt, hatten sie nicht unordentlich gelebt, sondern neben der Evangeliumsverkündigung Nacht und Tag hart für ihren eigenen Lebensunterhalt gearbeitet. Denn sie wollten niemand zur Last fallen und den Jungbekehrten ein Beispiel für eine ordentliche Lebensführung geben.

Einerseits sollten sie zu solchen, die unordentlich lebten, auf Distanz gehen, um diesen zu zeigen, dass sie mit ihrem Verhalten nicht einverstanden sind Vers 6. Anderseits macht er ihnen in Vers 13 Mut, weiter treu ihre Aufgaben zu erfüllen. Der Herr des Friedens In den Versen 14 und 15 handelt es sich um eine Zuchtmassnahme solchen gegenüber, die weiter unordentlich leben, obwohl sie mehrfach auf ihr Fehlverhalten hingewiesen worden sind.

Ein solcher Christ muss vor der Versammlung als Unordentlicher bezeichnet werden. Die Glaubensgeschwister werden aufgefordert, keinen Umgang mehr mit ihm zu haben, damit er zur Einsicht kommt und von seinem falschen Weg umkehrt. Vers 15 macht aber klar, dass diese Person weiter als Bruder oder Schwester in Gemeinschaft am Tisch des Herrn ist und am Brotbrechen teilnimmt.

Vers 16 ist eine Ermutigung. Jesus Christus ist der Herr des Friedens. Er besitzt persönlich diese göttliche Ruhe, die durch nichts angetastet werden kann. Und Er möchte uns seinen Frieden schenken. Ob wir von der Welt bedrängt werden oder in der Versammlung mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben : Der Herr Jesus kann unsere Herzen ruhig machen und auch den Frieden unter den Glaubenden bewahren.

Zudem gilt uns die Verheissung: Der Herr ist mit uns allen! Da die Thessalonicher von den Verführern einen gefälschten Brief im Namen von Paulus bekommen habenunterschreibt er jetzt seinen zweiten Brief an sie. Mit einem bestimmten Zeichen macht er klar, dass nur er der Autor dieses Schreibens sein kann.

Wieder endet der Brief mit der Gnade unseres Herrn Jesus, die uns bis zu seinem Wiederkommen auf dem Glaubensweg begleitet. Buchtipp: Einleitung Die Geschichte von Ruth ist kurz, aber inhaltsreich. Wir finden Ruth an vier verschiedenen Orten: Kapitel 1: Auf dem Weg nach Israel Kapitel 2: Auf dem Feld von Boas Kapitel 3: Auf der Tenne bei Boas Kapitel 4: Im Haus von Boas Elimelech zieht nach Moab um Das Buch der Richter hat eigentlich zwei Anhänge.

Der erste steht in den Schlusskapiteln 17 — Wann fängt König der Löwen wieder an? des Buches der Richter. Er zeigt uns die religiöse und moralische Verdorbenheit in Israel.

Der zweite Anhang ist das Buch Ruth. Es beginnt mit den Worten: «Es geschah in den Tagen, als die Richter richteten. » In diesem Buch finden wir die überströmende Gnade Gottes und den persönlichen Glauben. Die Hungersnot Wann fängt König der Löwen wieder an? Land Israel gehörte zu den Züchtigungen Gottes, die Er in jener Zeit über sein Volk brachte, weil es Ihn verlassen und anderen Göttern gedient hatte.

Anstatt sich unter die Hand des Herrn zu beugen, nach den Ursachen der Züchtigung zu fragen und dann zu Gott umzukehren, verliess Elimelech mit seiner Familie die Stadt Bethlehem.

Ging es ihnen in Moab besser? Einige Jahre später starben auch seine beiden Söhne. Zurück blieb Noomi, die die geringste Verantwortung in der Familie hatte, und die beiden moabitischen Schwiegertöchter. Die Geschichte Elimelechs lehrt uns, dass wir als Gläubige Gott nicht aus der Schule laufen können. Doch auch wir stehen in Gefahr, die Zusammenkünfte der Gläubigen aufzugeben, wenn wir eine geistliche Hungersnot in der örtlichen Versammlung verspüren.

Demas verliess den Apostel Paulus, weil er den jetzigen Zeitlauf liebgewonnen hatte. Noomi will nach Israel zurückkehren Wann fängt König der Löwen wieder an? machte sich Noomi mit ihren Schwiegertöchtern auf, um nach Bethlehem zurückzukehren. Trieb die Not sie zurück? Nein, es war die Gnade Gottes, die sie zog. Sie hatte von der Güte des Herrn gehört, der seinem Volk wieder Brot gab.

Wir sehen etwas Ähnliches beim verlorenen Sohn in Lukas 15. Nicht das Elend, in dem er sich als Schweinehirt befand, trieb ihn nach Hause, sondern der Gedanke an all das Gute, das es beim Vater gab. Das Gespräch, das Noomi mit ihren Schwiegertöchtern führte, um sie zur Rückkehr nach Moab zu bewegen, zeigt, wie weit ihr Herz von Gott weggekommen war. Der Vorschlag, den sie Orpa und Ruth machte, war aus menschlicher Sicht vernünftig. Leider war kaum noch Gottvertrauen in ihrem Herzen.

Wie konnte sie sich im Glauben auf einen Gott stützen, mit dem sie gar keine bewusste Verbindung mehr pflegte? Ihre Beziehung zu Gott war auf ein Minimum gesunken. Gott benutzte die negative, aber realistische Schilderung von Noomi als Echtheitstest für die Zuneigungen von Orpa und Ruth. Wie gnädig ist unser Gott, dass Er aus unseren Fehlern noch etwas Gutes hervorbringen kann! Die Entscheidung Orpas zeigt, dass für einen Weg in der Nachfolge des Herrn die Gefühle nicht ausreichen. Sie hing Noomi an, weil sie sich für den Gott Israels entschieden hatte.

Das sehen wir im nächsten Abschnitt. Ruth trifft eine Entscheidung Orpa war zu ihrem Volk und zu ihren Göttern zurückgekehrt. Nun wollte Noomi auch Ruth zur Rückkehr bewegen. Warum gab sie ihrer Schwiegertochter diesen schlechten Rat? Weil sie weder für sich noch für Ruth eine Hoffnung hatte. Zum Glück liess Ruth sich nicht mehr von ihrem Entscheid abbringen. Ihrem Herzensentschluss folgten nun auch die Füsse. Das Volk Noomis sollte ihr Volk werden und der Gott Noomis war ihr Gott.

Sie machte sich mit dem Volk Gottes eins und setzte ihr Vertrauen auf den Gott Israels. Das erinnert uns an die Kennzeichen des neuen Lebens im Neuen Testament: die Brüder lieben und Gott lieben.

Nun gehen die beiden Frauen bis nach Bethlehem. Die Leute der Stadt fragen: «Ist das nicht Noomi? » Ja, die Jahre in Moab haben bei Noomi ihre Spuren hinterlassen. Doch sie beugt sich unter die Hand des Allmächtigen. Sie sieht auch ihren eigenwilligen Weg ein, denn sie sagt: «Voll bin ich gegangen. » Doch trotz dem erfahrenen Verlust bezeugt sie auch die grosse Gnade des Herrn: «Leer hat mich der Herr zurückkehren lassen.

Hass: Feinbild „Der Russe“ — der Freitag

» Ihm verdankt sie es, dass sie wieder zu Hause ist. Nicht nur Noomi, sondern auch Ruth wird als Zurückgekehrte bezeichnet. So sieht es Gott, wenn jemand sich für den Herrn entscheidet und an Ihn glaubt. Die Erwähnung der Gerstenernte zeigt, wie der Herr bereits Segen für die bereit hat, die nicht gesät haben und auch keine Anrechte besitzen.

Ruth liest Ähren auf Die Situation von Noomi und damit auch von Ruth war nicht so hoffnungslos, wie man aus dem ersten Kapitel hätte schliessen können.

Dieser Mann weist auf den Herrn Jesus hin, der unser «Verwandter», d. Mensch geworden ist, um uns helfen zu können. Unser Herr ist in zweierlei Hinsicht vermögend: Er vermag alles und ist sehr reich.

Für arme Leute wie Noomi und Ruth war das Ährenlesen die einzige Möglichkeit, um am Segen teilzuhaben. Eigentlich durfte man erst nach der Ernte aufs Feld. Doch Ruth wollte sehen, bei wem sie «Gnade finden» würde. Durch Gottes Vorsehung traf sie auf das Feld von Boas. Zweierlei kennzeichnete diesen Ort: Dort gab es Nahrung, und dort hatte er das Sagen.

Illustriert dieses Feld nicht die örtliche Versammlung und besonders das Zusammenkommen zur Wortverkündigung? So sind die Schnitter ein Bild derer, die das Wort verkündigen. Der Knecht über die Schnitter stellt den Heiligen Geist dar, der in der Versammlung alles zum Wohl der Anwesenden leiten und wirken will.

Wie schön ist das Gespräch zwischen Boas und dem Knecht über die Schnitter! Ihre Einstellung und ihr Fleiss ist dem Knecht nicht entgangen. So kennt der Herr auch uns. Er sieht, mit welcher Einstellung wir dem verkündigten Wort zuhören, wie wir die Bibel lesen und ob wir dabei geistliche Nahrung aufnehmen wollen. Boas spricht mit Ruth Nun kommt es zum ersten Kontakt zwischen dem reichen Gutsbesitzer Boas und der armen Moabiterin, die sich aber klar für das Volk Israel und den wahren Gott entschieden hat.

Was Boas zu Ruth sagt, entspricht der Aufforderung des Herrn an uns Gläubige. Wir sollen die Gemeinschaft mit den anderen Christen pflegen und die Versammlungsstunden nicht versäumen. Das Wann fängt König der Löwen wieder an?, «das man schneidet», weist auf die verschiedenen Gelegenheiten hin, das Wort Gottes zu hören oder sich damit zu beschäftigen. Ruth ist ganz überwältigt von soviel Gnade, die ihr von Boas entgegengebracht wird.

Haben wir auch schon so reagiert und uns gefragt: Warum ist der Heiland gerade für mich gestorben? Warum hat Er mich erlöst? Wie dankbar sind wir für dieses Gnadengeschenk? In den Versen 11 und 12 finden wir die Antwort Gottes auf den Herzensentschluss von Ruth im Land Moab. So wird jeder Mensch, der sein ganzes Vertrauen auf den Herrn Jesus setzt, nicht enttäuscht werden. Zudem werden unsere Herzen getröstet, wenn wir uns in der Gegenwart des Herrn aufhalten, wie es Ruth in der Nähe von Boas erfahren hat.

Zur Essenszeit wird sie eingeladen, sich zur Seite der Schnitter zu setzen. Das ist eine schöne Illustration davon, dass alle Glaubenden geistliche Nahrung aus dem Wort Gottes nötig haben. Sie bekommen sie vom Herrn Jesus selbst. Das gilt für den erfahrenen Gläubigen genauso wie für einen, der sich eben erst bekehrt hat. Ruth arbeitet mit Ausdauer Nach dem Essen erfährt Ruth eine weitere Gnade.

Auf Anweisung des Gutsherrn sollen die Arbeiter auf dem Feld ganze Bündel Ähren für Ruth liegen lassen Vers 16. So kommt sie schneller voran, so dass sie am Abend etwa ein Epha Körner gesammelt hat. Das ist zehnmal mehr als das, was die Israeliten pro Tag an Manna sammelten. Ausser der gesammelten Gerste bringt Ruth auch etwas vom Essen für Noomi nach Hause. So dürfen wir den alten und kranken Glaubensgeschwistern, die nicht zur Bibelstunde kommen können, etwas vom Gehörten und Empfangenen nach Hause bringen.

Noomi ist das Bild eines Gläubigen, der schon länger auf dem Glaubensweg ist. Sie hatte zwar versagt und war vom rechten Weg abgekommen, aber jetzt ist sie wiederhergestellt. Nun kann sie Ruth eine Hilfe sein. In Vers 2 hat sie Ruth ermuntert, jetzt nimmt sie Anteil an allem, was ihre Schwiegertochter erlebt hat.

Aber vor allem kennt sie Boas. Sie kann Ruth sagen, wer er ist: ein Blutsverwandter oder Löser Vers 20;. Wie schön, wenn Christen, die schon einen langen Weg mit ihrem Herrn gegangen sind und Wann fängt König der Löwen wieder an?

Bibel gut kennen, solchen, die jung im Glauben sind, von dem weitergeben, was sie selbst aus Gottes Wort empfangen haben! Sie hört auf den Rat ihrer Schwiegermutter und legt beim Auflesen der Ähren grosse Ausdauer an den Tag Vers 23.

Ruhe für Ruth Einst wollte Noomi ihre Schwiegertochter nach Moab zurückschicken. Doch jetzt möchte sie Ruth mit Boas zusammenbringen, weil sie weiss, dass er der Löser ist, der ihre Angelegenheit in die Hand nehmen kann. Unser Löser oder Erlöser ist der Herr Jesus. Er will, dass sich unsere Gemeinschaft mit Ihm vertieft. Der Höhepunkt einer solchen Beziehung zum Herrn wird dann erreicht, wenn völlige Harmonie zwischen Ihm und dem einzelnen Erlösten besteht.

Dieses Höchstmass wird im Buch Ruth mit der ehelichen Verbindung zwischen Boas und Ruth illustriert. In Vers 3 gibt Noomi ihrer Schwiegertochter Anweisungen, wie sie sich für die Begegnung mit Boas vorbereiten soll. Das alles hat eine geistliche Bedeutung für uns. Sich zu baden weist auf unsere Reinigung durch das Wort Gottes hin. Sie geschieht dadurch, dass wir das, was wir in der Bibel lesen, auf uns anwenden. Sich salben lässt an ein Leben unter der Leitung des Heiligen Geistes denken.

Achten wir darauf, dass wir dem Geist Gottes, der in jedem Gläubigen wohnt, nicht hindernd im Weg stehen, damit Er uns mit dem Guten beschäftigen kann. Beim Anziehen der Kleider denken wir an unsere Lebensgewohnheiten, die von unseren Mitmenschen wahrgenommen werden. Leben wir so gottesfürchtig, wie es vor dem Herrn recht ist! Wenn wir die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus suchen, müssen wir unsere eigenen Wünsche zurückstellen, damit Er uns mitteilen kann, was wir tun sollen Vers 5b.

Auf der Tenne bei Boas Weil Ruth merkte, dass Noomi es gut mit ihr meinte, fiel es ihr leicht, ihren Rat zu befolgen. Sie ging zur Tenne hinab und tat alles so, wie Noomi gesagt hatte. War es recht, dass die alte Frau ihre Schwiegertochter in dieser aufdringlichen Weise zu Boas schickte?

Ja, denn es entsprach dem Gesetz. Aus diesem Grund konnte Ruth auf die Frage von Boas freimütig antworten: «Breite deine Flügel aus über deine Magd, denn du bist ein Blutsverwandter. » Was ist unter der letzten Güte zu verstehen, die Ruth noch besser erwiesen hat als die erste?

Die erste Güte finden wir in beschrieben. Die letzte Güte war, dass sie nicht einfach ihren eigenen Herzenswünschen gefolgt und den jungen Männern nachgegangen war, sondern die Rechte von Boas als Blutsverwandten über sich anerkannte. Diese zwei Schritte gibt es auch in unserem Leben als Gläubige. Den ersten können wir mit unserer Bekehrung vergleichen. Der zweite erfolgt, wenn wir als glaubende Menschen die Rechte unseres Erlösers über uns anerkennen.

Er hat sie in zweifacher Hinsicht: weil Er unser Schöpfer und weil Er unser Heiland ist. Wenn Er wirklich unser Herr ist und wir Ihm die Führung unseres Lebens übergeben, wird dies ähnlich glückliche Folgen haben, wie Ruth sie erfahren durfte. Nun gab es noch ein Hindernis, damit Boas Ruth lösen und zur Frau nehmen konnte: Das war noch ein anderer, näherer Blutsverwandter. Wir werden in Kapitel 4 sehen, was dieser für uns bedeutet.

Sechs Mass Gerste Ruth hat die Zusicherung, dass Boas bereit ist, sie zu lösen, sobald die Sache mit dem näheren Blutsverwandten geregelt ist. So bleibt sie bis zum Morgen liegen. Dann steht sie früh auf, bevor jemand merkt, dass sie auf die Tenne gekommen ist.

Sie ist ja noch nicht die Frau von Boas. Sie hat ihm nur ihre Sache ans Herz gelegt. Doch seine Gnade lässt sie nicht leer weggehen. Sechs Mass Gerste schüttet Boas in ihren Überwurf. Das ist viel mehr als sie an einem ganzen Tag beim Ährenlesen sammeln konnte.

Doch was sind sechs Mass Gerste im Vergleich zum Reichtum von Boas, den sie mit ihm teilen wird, sobald sie seine Frau geworden ist! Ja, wenn ein Mensch Wann fängt König der Löwen wieder an?

Vertrauen auf den Herrn Jesus als seinen persönlichen Erlöser setzt, empfängt er nicht nur die Vergebung der Sünden und ein neues Leben, sondern den ganzen überragenden Reichtum seiner Gnade.

Als Ruth nach Hause kommt, erkundigt sich Noomi nach dem Stand der Dinge. Ruth erzählt ihr alles und zeigt ihr den Beweis der Güte von Boas.

Doch die Sache ist noch nicht entschieden. Darum sagt Noomi: Bleibe hier und überlass es ihm! Sie weiss: Boas wird nicht ruhen, bis er die Sache zu einem guten Ende geführt hat. So hat unser Herr es Wann fängt König der Löwen wieder an? vorgenommen, die Seinen zur vollen Ruhe mit sich zu bringen. Er bemüht sich, uns dahin zu führen, dass Er uns völlig genügt und wir bei Ihm alles finden, was wir nötig haben. Der Blutsverwandte In aller Öffentlichkeit und vor zehn Zeugen wird nun die Angelegenheit mit dem näheren Blutsverwandten geregelt.

Am Schluss bezeugt dieser gegenüber Boas: «Löse du für dich, was ich lösen sollte, denn ich kann nicht lösen. » Damit ist der Weg frei, so dass Boas nicht nur das Feldstück Elimelechs, sondern auch Ruth lösen und sie heiraten kann. Der andere Blutsverwandte wird nicht mit Namen Wann fängt König der Löwen wieder an?. Das bedeutet, dass es sich in der Anwendung auf uns nicht um eine Person, sondern um ein Prinzip handelt.

Es geht um das Gesetz oder um die Seite der Verantwortung des Menschen. Gott gab dem Volk Israel seine Gebote mit den Worten: Wer dies tut, wird leben. Aber kein Mensch ist von Natur aus in der Lage, seiner Verantwortung vor Gott nachzukommen. Das gilt auch für einen Gläubigen, der versucht, aus eigener Willensanstrengung ein Leben für Gott zu führen.

Er wird die Erfahrungen machen, die in Römer 7 beschrieben wird: Ich will das Gute tun, aber ich kann es nicht. Jeder, der die Verantwortung für sein gottesfürchtiges Leben selbst übernehmen will, wird zum Schluss kommen: Es ist mir nicht möglich. Um zur wahren Ruhe mit dem Herrn zu gelangen, müssen wir mit uns zu Ende kommen.

Wir haben in uns selbst keine Kraft zu einem Gott wohlgefälligen Leben. Es führt zu keinem Ziel, wenn wir uns Forderungen auferlegen. Wir müssen einsehen, dass in uns nichts Gutes wohnt. Die Hilfe muss von aussen kommen. Sie kommt vom Herrn, der uns helfen will, sobald wir mit uns selbst zu Ende sind. Boas wird der Löser Der Entscheid des näheren Blutsverwandten wurde nun in aller Öffentlichkeit amtlich bestätigt.

Dieser Mann zog seinen Schuh aus und gab ihn Boas mit den Worten: «Kaufe für dich! » Damit war die Angelegenheit offiziell geregelt.

In der Anwendung auf uns zeigt uns diese Szene, dass das Gesetz oder irgendwelche gesetzlichen Vorschriften uns nicht helfen können. Das Gesetz kann niemals die Lebensregel des Christen sein. Alles, was er zur Errettung und zu einem Gott wohlgefälligen Leben Wann fängt König der Löwen wieder an?

hat, findet sich in seinem Erlöser und Herrn Jesus Christus. Es fällt auf, dass in den ersten zwölf Versen des vierten Kapitels weder Noomi noch Ruth gesehen werden.

Nachdem Ruth alles vertrauensvoll in die Hand von Boas gelegt hat, verschwindet sie von der Bildfläche. Damit zeigen diese Verse besonders klar, dass Jesus Christus alles für uns vollbracht und uns um den hohen Preis seines Lebens erlöst hat. Alles kommt von Ihm: die Vergebung der Sünden, das ewige Leben, aber auch die Kraft und Hilfe, um täglich im Glauben zu leben.

Die anwesenden Zeugen bestätigen nun die eheliche Verbindung von Boas mit Ruth, der Frau des verstorbenen Machlon. Sie wünschen dem Ehepaar den reichen Segen des Herrn. Welch ein Höhepunkt der Gnade Gottes mit Ruth, der Moabiterin!

Sie wird die Frau des reichen Boas und die Urgrossmutter von König David! Boas und Ruth bekommen einen Sohn Vers 13 illustriert den Höhepunkt der Wege Gottes mit den Gläubigen: Er möchte jeden Erlösten in eine innige, ungetrübte Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus, seinem Erlöser, führen. Aus einem solchen Leben mit Ihm entsteht Frucht — Frucht für Gott und Frucht zur Freude anderer Gläubigen.

Die Frauen aus Bethlehem freuen sich vor allem für Noomi, die so verbittert aus Moab zurückgekehrt war, nun aber völlig wiederhergestellt ist. Dafür soll zuerst der Herr gepriesen werden, denn Er hat alles gut gemacht. Eine echte Wiederherstellung eines abgeirrten Gläubigen führt auch zu neuer Freude und neuen Aufgaben.

So nimmt Noomi das Kind von Ruth auf ihren Schoss. Von diesem Sohn sagen die Frauen: «Er wird dir ein Erquicker der Seele und ein Versorger deines Alters sein! » Sie bezeichnen ihn sogar als Sohn Noomis. Auch in ihrem Leben erreichte die Gnade Gottes einen herrlichen Höhepunkt. Bedenken wir, dass dies zur Zeit der Richter war, als kein König in Israel regierte und jeder tat, was recht war in seinen Augen.

Auch wir haben in den schweren Tagen am Ende der Gnadenzeit einen hoffnungsvollen Ausblick: Wir warten auf den Herrn Jesus, der bald wiederkommen und uns zu sich holen wird. Das Matthäus-Evangelium im Überblick Das Matthäus-Evangelium ist das erste Buch des Neuen Testaments und stellt inhaltlich die Verbindung zum Alten Testament her. Matthäus beschreibt uns Jesus Christus als Messias. Mit zahlreichen Zitaten aus dem Alten Testament beweist er auf eindrückliche Weise, wie viele Verheissungen durch das Kommen des Herrn als König Israels in Erfüllung gegangen sind.

Nachdem Jesus sich in den Kapiteln 5 — 9 durch seine Worte und Werke dem Volk Israel als Messias vorgestellt hat, wird Er in Kapitel 12 abgelehnt.

Darum tritt ab Kapitel 13 eine Wende ein. Weil der König verworfen ist, kann Er das Königreich in seiner angekündigten Form nicht aufrichten.

Durch die Gleichnisse über das Reich der Himmel macht der Herr Jesus aber klar, dass Er trotzdem ein Reich auf der Erde hat: Obwohl Er persönlich nicht mehr anwesend ist, steht jeder, der sich zu Ihm bekennt und Ihm nachfolgt, als sein Jünger unter seiner Autorität und teilt mit Ihm die Verwerfung von der Welt. In seiner prophetischen Rede in Kapitel 24 erklärt der Herr dann, dass Er in der Zukunft ein zweites Mal als König erscheinen wird.

Dann wird Er sein Reich öffentlich aufrichten und von allen anerkannt werden. Das Evangelium kann in fünf Teile gegliedert werden: Kapitel 1,1 — 4,11: Der König kommt Kapitel 4,12 — 12,50: Der König dient in Galiläa Kapitel 13 — 20: Der verworfene König dient weiter Kapitel 21 — 25: Der König dient in Jerusalem Kapitel 26 — 28: Der König vollendet seinen Dienst Das Geschlechtsverzeichnis Matthäus beginnt mit dem Abstammungsnachweis des Herrn Jesus, weil er uns aufzeigen will, dass Dieser sowohl ein Nachkomme Abrahams als auch ein Nachkomme Davids ist Vers 1.

Seine Abstammung von Abraham gibt Jesus Christus den Anspruch auf das Land Israel, das Gott dem Patriarchen verheissen hat. Als Nachfahre Davids hat Er Anrecht auf die königliche Krone. Damit zeigt es uns seine rechtliche Abstammung. Er war wirklich der rechtmässige Erbe der göttlichen Verheissungen an Abraham und David. In diesem Abstammungsnachweis werden schlimme Vergehen erwähnt, um in der Geschichte Israels den Triumph der Gnade Gottes über die Sünde des Menschen hervorzuheben.

Der Höhepunkt der Gnade ist das Kommen des Heilands, der sein Volk von ihren Sünden erretten wird Vers 21. Der König wird geboren Nachdem im ersten Abschnitt des Kapitels durch den Abstammungsnachweis die menschliche Herkunft des Herrn Jesus vorgestellt wird, beschreibt Vers 18 seine göttliche Herkunft.

Er wurde vom Heiligen Geist gezeugt, darum ist Er der Sohn Gottes. Als die Jungfrau Maria schwanger wurde, kam Joseph, der mit ihr verlobt war, in innere Not.

Weil er ein zartes Gewissen hatte und gottesfürchtig lebte, wollte er die Verlobung heimlich auflösen.

Wann fängt König der Löwen wieder an?

Da kam ihm ein Engel des Herrn in einem Traum zu Hilfe und erklärte ihm die Situation: Gott hatte ein Wunder gewirkt und in Maria durch den Heiligen Geist ein Kind gezeugt. Darum brauchte sich Joseph nicht zu fürchten und durfte seine Verlobte zu sich nehmen. In Vers 21 gibt ihm der Engel den Auftrag, dem Sohn von Maria den Namen «Jesus» zu geben.

«Jesus» ist das griechische Wort für «Josua» und bedeutet: Der Herr ist Rettung. Mit dem Zitat in Vers 23, das das Wunder der Geburt Jesu unterstreicht, erwähnt der Engel einen weiteren Namen des Herrn. «Emmanuel» bedeutet: Gott mit uns. Beide Namen weisen darauf hin, dass Gott mit der Geburt des Messias wieder beim Volk Israel anknüpfte und eine Lösung für das Problem seiner Sünden schaffen würde. Obwohl Matthäus sich in seinem Evangelium meistens auf Israel bezieht, dürfen wir hier auch an alle Menschen denken: Die Geburt des Herrn Jesus beweist, dass Gott für uns ist und uns von unserer Sündenlast befreien möchte.

Der König wird geehrt Das Kind wurde in Bethlehem geboren und Joseph gab Ihm den Namen Jesus. Aber in ihrem Herzen löste diese Nachricht keine Freude aus. Obwohl sie eine gute Kenntnis des Alten Testaments hatten, schlug ihr Herz nicht für den Erlöser. Sie wollten Ihn nicht sehen. Die Weisen hingegen zogen vom Stern geführt nach Bethlehem und freuten sich, als er über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. Im Haus fielen sie vor dem Kind Jesus nieder und beteten es an.

Sein ganzes Leben widmete Er Gott. Flucht nach Ägypten Herodes sah in Jesus seinen Rivalen, denn er wusste, dass er selbst nicht der rechtmässige König über Israel war. Darum suchte er Christus zu töten. Gleichzeitig war Herodes ein Werkzeug Satans, der den Messias beseitigen wollte, damit die göttlichen Pläne mit Israel durchkreuzt würden.

Doch hinter allem stand Gott, dem nichts aus dem Ruder läuft. Durch einen Engel gab Er Joseph im Traum den Auftrag, mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten zu fliehen. Sofort gehorchte er und reiste dorthin. Auf diese Weise erfüllte sich eine weitere Prophezeiung des Alten Testaments: «Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. » So wie einst Israel, so sollte auch der Messias aus Ägypten nach Kanaan ziehen und damit einen Neuanfang in der Geschichte Israels schreiben.

Nach der jahrhundertelangen Untreue dieses Volkes kam nun Christus und brachte in seinem Leben Frucht zur Freude Gottes. In seinem Tod legte Er zudem die Grundlage, dass Israel in der Zukunft trotz seines Versagens gesegnet wird. Nach dem Tod von Herodes zog Joseph im Auftrag Gottes nach Israel zurück und wohnte in Nazareth. So wuchs Jesus in einer verachteten Stadt unter den Ärmsten des Volkes auf. Es beeindruckt uns, wie Joseph in den verschiedenen Situationen, die nicht immer einfach waren, auf dem Weg vorwärtsging, den Gott ihn wies.

Sein konsequenter Gehorsam spornt uns an, unserem Gott genauso treu zu folgen. Johannes als Vorläufer Die Verse 1-12 beschreiben den Dienst von Johannes dem Täufer, der auch im Alten Testament vorausgesagt wird. Als Wegbereiter des Messias kündigte er das Reich der Himmel an und forderte die Menschen in Israel auf, Buße zu tun.

Sie sollten in ihren Herzen zu Gott umkehren, damit sie bereit seien, Wann fängt König der Löwen wieder an? von Ihm gesandten König anzunehmen. Weil das Volk in einem schlechten inneren Zustand war, übte Johannes seinen Dienst in der Wüste von Judäa aus. Völlig getrennt vom Bösen nahm er dort seinen Standpunkt als Vorläufer des Herrn ein.

So war er in der Lage, die Menschen von ihren Sünden zu überführen und sie auf Gottes Ansprüche an ihr Leben hinzuweisen. Sein Gewand aus Kamelhaar und der lederne Gürtel machen deutlich, dass er wie einst Elia ein Prophet war. Er lebte von dem, was die Wüste ihm an Nahrung bot: Heuschrecken und wilden Honig. Viele gingen zu ihm in die Wüste hinaus und glaubten seiner Botschaft. Durch das Bekenntnis der Sünden und die Taufe stellten sich diese bußbereiten Juden auf die Seite Gottes und erwarteten den Messias.

Dadurch sonderten sie sich vom bösen Zustand des Volkes ab und bildeten so einen Überrest für Christus. Wer heute sein Verhältnis mit Gott ordnen will, muss ebenfalls Buße tun und seine Sünden bekennen. Durch den Glauben an den Opfertod von Jesus Christus empfängt er Vergebung. Durch die Taufe stellt er sich auf die Seite des Herrn und ist bereit, Ihm nachzufolgen. Jesus wird getauft An die selbstgerechten Pharisäer richtete Johannes der Täufer ein ernstes Wort: Das Gericht stand vor der Tür, denn die Axt war schon an die Wurzel der Bäume gelegt.

Weil Israel im Lauf seiner Geschichte versagt hatte, brachte die Abstammung von Abraham keine Rettung vor der Strafe. Nur durch echte Buße, die durch eine veränderte Lebensführung sichtbar würde, konnte man dem kommenden Zorn entfliehen.

Ab Vers 11 weist Johannes auf Jesus Christus hin, der viel grösser und würdiger als er selbst ist. Die Taufe mit Heiligem Geist fand ihre Erfüllung, als der Geist Gottes an Pfingsten auf die Erde kam, um in den Glaubenden zu wohnen. Die Ersten werden ins Tausendjährige Reich eingehen, die Zweiten eine ewige Strafe erleiden.

Durch die Taufe stellte sich Jesus in Gnade zu den bußbereiten Wann fängt König der Löwen wieder an? in Israel. Demütig nahm Er den gleichen Platz wie sie ein, obwohl Er ohne Sünde ist und nicht nötig hatte, Buße zu tun. Die Versuchung in der Wüste Jesus wurde durch den Geist in die Wüste geführt.

Er sollte am gleichen Ort geprüft werden, wo einst das Volk Israel erprobt worden war — und versagt hatte. Als Er nach einer 40-tägigen Fastenzeit Hunger hatte, forderte Satan Ihn zu einer eigenmächtigen Handlung heraus: «Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine zu Broten werden. » Doch Jesus Christus wollte lieber leiden, als eigenwillig und ungehorsam zu sein. Darum erklärte Er: Der von Gott abhängige Mensch lebt und handelt nur nach dem Wort, das aus dem Mund Gottes ausgeht.

Die zweite Versuchung des Teufels betraf eine Verheissung an den Messias aus : Jesus sollte testen, ob Gott bei Ihm dieses Versprechen erfüllen würde. Mit einem Zitat aus machte der Herr klar, dass man Gott nicht durch Misstrauen auf seine Treue herausfordern soll.

Wer Ihm glaubt, traut Ihm jederzeit die Erfüllung aller Verheissungen zu. In der dritten Versuchung offenbarte Satan seinen wahren Charakter: Als Fürst der Welt bot er Jesus Christus die Herrschaft über alle Reiche der Welt an.

Doch der Herr ging nicht darauf ein, denn Er hatte ständig Gott vor Augen. Nur Ihn wollte Er ehren und anbeten. Durch seine Verführungen verfolgte der Teufel eine Absicht: Er wollte, dass der Herr Jesus unabhängig von Gott handelte. Doch es gelang ihm nicht. Diese Versuchungen bewiesen, wie sich unser Heiland in jeder Situation vollkommen dem Willen Gottes unterstellte. Darin ist Er ein Beispiel für uns. Der Herr beginnt seinen Dienst Der Messias begann seinen öffentlichen Dienst an den Menschen aus dem Volk Israel Wann fängt König der Löwen wieder an?

in Jerusalem, wo die Vornehmen, Reichen und Gebildeten lebten. Nein, Er zog sich nach der Verwerfung seines Vorläufers nach Galiläa zurück, um dort den einfachen und armen Leuten das Evangelium Wann fängt König der Löwen wieder an? Reiches zu predigen. So erfüllte sich eine weitere prophetische Aussage des Alten Testaments: Das Volk, das in Finsternis sass, wurde durch sein Wirken in das grosse Licht der göttlichen Gnade gestellt.

In den Versen 18-22 rief der Herr verschiedene Wann fängt König der Löwen wieder an? in seine Nachfolge. Bei einer früheren Begegnung hatten sie vertrauensvoll ihr Herz Jesus Christus geöffnet.

Nun sollten sie seine Jünger werden. Später würde Er sie als seine Apostel zu den Menschen in Israel senden, damit sie ihnen das Reich der Himmel verkündeten. Doch jetzt durften sie bei Ihm sein, um von Ihm zu lernen. Der Herr rief Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes aus der beruflichen Aktivität und aus den familiären Beziehungen heraus. Sofort verliessen sie alles und folgten Ihm nach. Sind wir seinem Ruf schon gefolgt? Die Verse 23-25 geben einen Kurzbericht über das Wirken des Herrn in Galiläa.

Bald redete man davon im ganzen Land. Die Bergpredigt In den Schlussversen von Kapitel 4 offenbarte der Herr Jesus in seinem Dienst die königliche Macht, die Er als Messias besass. Beeindruckt von dieser Machtentfaltung folgten Ihm viele Menschen. Der Herr Jesus benutzte diese Gelegenheit, um den Jüngern in Anwesenheit der Volksmenge die Grundsätze seines Königreichs mitzuteilen — 7.

Denn die Belehrungen in diesen Kapiteln können nur solche verwirklichen, die neues Leben besitzen. Er behandelt das Verhalten der Jünger in seinem Reich und zeigt die Richtlinien, die dort gelten. Wer sanftmütig ist, kann persönliche Angriffe ohne Rachegedanken ertragen. Die letzten beiden Seligpreisungen zeigen die Folgen echter Jüngerschaft: In einer ungerechten Welt, die den Herrn Jesus verwirft, bringen ein Verhalten in Übereinstimmung mit Gott und ein klares Bekenntnis für Christus Leiden und Verfolgungen mit sich.

Nicht auflösen, sondern erfüllen Wie können wir das Wann fängt König der Löwen wieder an? der Erde sein Vers 13? Salz hat eine unscheinbare, aber kräftige Wirkung gegen Fäulnis. So Wann fängt König der Löwen wieder an? es auch heute noch als «Pökelsalz» zur Konservierung von Fleisch benutzt. Diese Wirkung zeigt sich in unserem Leben, wenn wir das Böse verurteilen, die schlechten Einflüsse stoppen und mit Gottes Gnade ein gerechtes Leben führen.

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