Question: Was wird vor dem Blutspenden untersucht?

Bevor Ihre Spende zur weiteren Verwendung freigegeben wird, wird das Blut im Labor untersucht. Überprüft werden u.a. Hinweise auf Infektionskrankheiten wie Hepatitis, HIV/Aids und Geschlechtskrankheiten wie Syphillis. Das gibt sowohl Sicherheit für die Blutspender als auch für die Empfänger des Blutes.Bevor Ihre Spende zur weiteren Verwendung freigegeben wird, wird das Blut im Labor untersucht. Überprüft werden u.a. Hinweise auf Infektionskrankheiten wie Hepatitis, HIV/Aids und Geschlechtskrankheiten wie Syphillis. Das gibt sowohl Sicherheit für die Blutspender als auch für die Empfänger des Blutes.

Welche Blutwerte werden vor dem Blutspenden untersucht?

Die ersten Untersuchungen erfolgen im Rahmen des Arztgesprächs am Blutspendetermin. Dort werden Dein Blutdruck, Puls und Deine Körpertemperatur kontrolliert. Wenn da alles OK ist, wird Dein Hämoglobin-Wert, also der Gehalt an rotem Blutfarbstoff, in Deinem Blut gemessen.

Wird bei der Blutspende ein großes Blutbild gemacht?

Genauere und weiterführende Erkenntnisse liefert dem Arzt das so genannte Differenzialblutbild, das zusammen mit dem kleinen Blutbild als “großes Blutbild” bezeichnet wird. Zur Erstellung des Differenzialblutbildes wird ein Tropfen Blut unter dem Mikroskop angefärbt und betrachtet.

Wie Ärzte vor einer Blutspende das Blut auf Verträglichkeit testen?

Um eine Verwechslung von Blutkonserven zu vermeiden, gibt es unmittelbar vor der Transfusion zusätzlich den sogenannten Bedside-Test. Hierbei wird direkt an der Patientin oder dem Patient („neben dem Bett“) die Verträglichkeit ein letztes Mal getestet.

Was ist der Gesundheitscheck bei der Blutspende?

Im Rahmen des Blutspende-Gesundheitschecks wird der Harnsäure- und Kreatiningehalt des Blutes bestimmt. Beide Werte geben Aufschluss über die Funktionsfähigkeit der Nieren. Die Harnsäure ist ein Stoffwechselprodukt, das in der Leber gebildet und über die Nieren ausgeschieden wird.

Wie testen Ärzte das Blut auf verträglich?

Um eine Verwechslung von Blutkonserven zu vermeiden, gibt es unmittelbar vor der Transfusion zusätzlich den sogenannten Bedside-Test. Hierbei wird direkt an der Patientin oder dem Patient („neben dem Bett“) die Verträglichkeit ein letztes Mal getestet.

Wird bei jeder Blutspende das Blut untersucht?

Denn: Jede Blutspende wird im Labor auf bestimmte Krankheitserreger untersucht. Die Blutspende wird zum Beispiel auf eine Infektion mit HIV, Syphillis oder Hepatitis getestet. Das gibt sowohl Sicherheit für Spenderinnen und Spender als auch für die Empfängerinnen und Empfänger.

Warum muss man vor dem Blutspenden viel trinken?

Um den Flüssigkeitshaushalt Ihres Körpers auf die Blutspende vorzubereiten, ist es wichtig, dass Sie am Tag der Blutspende viel trinken – natürlich alkoholfrei. Zudem sollten Sie einen Tag vor der Blutspende keine allzu fetthaltigen Speisen zu sich nehmen.

Warum viel trinken vor Blutspende?

Genug Flüssigkeit ist auch wichtig, um den Blutverlust durch die Spende gut zu verkraften. Wenn man nicht genug getrunken hat, reagiere der Körper empfindlicher. Und auch bei sommerlichen Temperaturen.

Wird man nach dem Blutspenden über Krankheiten informiert?

Befund-​ und Ergebnismitteilung an den Blutspender Grundsätzlich wird bei einem auffälligen, d.h. einem möglicherweise auf eine Krankheit hinweisenden Laborbefund der jeweilige Spender und ggf. der von ihm uns benannte Hausarzt schriftlich benachrichtigt.

Wie schnell bekommt man Bescheid nach Blutspenden?

Erstspender/innen erhalten den Blutspendeausweis ca. 4 Wochen nach Ihrer ersten Blutspende per Post.

Wie testen Ärzte vor einer Blutspende das Blut auf Verträglichkeit?

Vor der Transfusion findet außerdem die sogenannte Kreuzprobe statt. Dabei wird Blut aus der Blutkonserve mit einer Blutprobe des Empfängers vermischt. Kommt es zu Verklumpungen in der Probe, bedeutet dies eine Unverträglichkeit und die Blutkonserve darf nicht gegeben werden.

Welche Merkmale müssen bei einer Blutübertragung beachtet werden?

Bei der Transfusion von zellulären Blutprodukten und Blutplasma müssen die verschiedenen Blutgruppenmerkmale beachtet werden. Es darf nur blutgruppenverträgliches (sog. kompatibles) Blut übertragen werden, sonst kommt es zu einer lebensbedrohlichen immunologischen Reaktion auf das fremde Blut.

Wer ist von der Blutspende ausgeschlossen?

Wenn eine Blut- oder Plasmaspende die Spenderin oder den Spender gefährdet, dürfen generell kein Blut oder Blutbestandteile abgenommen werden. Menschen, die zum Beispiel unter einer Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden und Insulin nehmen, sind daher zum eigenen Schutz von der Spende ausgeschlossen.

Wie viel Blut gibt man bei der Blutspende ab?

Innerhalb von etwa zehn Minuten werden dir etwa 500 Milliliter Blut aus der Armbeuge entnommen.

Fragen & Antworten

Ok, die Sache mit dem Pro und Contra lässt sich recht schnell abhandeln, denn Nachteile beim Spenden gibt es faktisch nicht. Die beim Spenden abgenommene Menge Blut ist so gering, dass der Körper sie sehr schnell wieder ausgleichen kann, und der kleine Pieks wird schnell durch das gute Gefühl kompensiert, das richtige zu tun. Contra fällt praktisch also flach, kümmern wir uns daher ums Pro — und da kommt einiges zusammen. Was viele nicht wissen: Blut spenden ist gut für den Körper — und zwar nicht nur für den des potenziellen Empfängers, sondern durchaus auch für den eigenen.

Bereite dich auf eine Blutspende vor: 14 Schritte (mit Bildern)

In langjährigen Untersuchungen haben Mediziner herausgefunden, dass regelmäßiges Blutspenden das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall nicht unerheblich senken kann. Ein möglicher Grund ist die automatische Absenkung des Blutdrucks. Das entlastet kurzfristig das gesamte Blutsystem und führt durch die Neubildung des Blutes langfristig zu einer besseren Regulation der beteiligten Stoffe des Blutkreislaufs.

Neben vielen Naturheilkundlern haben auch Ärzte der Berliner Charité einen Zusammenhang zwischen dem Blutspenden und einem dadurch sanft gesenkten Blutdruck festgestellt. Kurz: Regelmäßiges Blutspenden kann helfen, Bluthochdruck auch ohne Medikamente zu senken. Am besten sollte darüber mit dem Hausarzt oder dem Kardiologen gesprochen werden.

Und es gibt weitere Vorteile beim Spenden: Denn das Blut wird bei jeder Spende auf verschiedene Werte untersucht. Sollten Abweichungen festgestellt werden, bekommt man umgehend eine Information und gegebenenfalls eine Nachuntersuchung. Dadurch haben regelmäßige Blutspender immer ein recht klares Bild über ihren Gesundheitszustand. Außerdem erhält man einen Spender- und Unfallhilfepass mit allen wichtigen Daten zur Person, wie etwa der Blutgruppe.

Im Ernstfall kann einem selbst dadurch schneller geholfen werden. Die verschiedenen Arten der Blutspende: Man kann verschiedene Was wird vor dem Blutspenden untersucht? Bestandteile seines Blutes spenden oder eine so genannte Vollblutspende leisten. Der Unterschied: Bei der Vollblutspende werden rund 500 Milliliter Blut abgenommen.

Davon muss sich der Körper eine Weile erholen, und erst nach 8-12 Wochen ist eine weitere Vollblutspende ratsam. Man kann aber auch einzelne Blutbestandteile wie Thrombozyten oder Plasma spenden. Dabei wird Blut abgenommen und seine Bestandteile separiert, was benötigt wird herausgefiltert und der Rest wieder zugeführt. Empfohlen wird allerdings maximal einmal pro Woche. Vor jeder Spende sollte ausreichend gegessen und getrunken werden — außer Alkohol, natürlich.

Was wird vor dem Blutspenden untersucht?

Nach der Spende ist eine kleine Stärkung empfehlenswert, ebenso Ruhe und keine großen körperlichen Aktivitäten für den Rest des Tages. Voraussetzungen für das Blutspenden: Blutspender müssen in Deutschland mindestens 18 Jahre alt sein, mindestens 50 Kilogramm wiegen, dürfen nicht schwanger sein, nicht stillen und aktuell keine Antibiotika einnehmen. Medikamente sind aber nicht grundsätzlich ein Hinderungsgrund.

Jeder wird vor Was wird vor dem Blutspenden untersucht? ersten Spende gründlich untersucht und ausführlich von einem Arzt beraten. Dabei erfährt man dann auch, ob man zum Beispiel trotz bestimmter Medikamente als Spender geeignet ist.

Was wird vor dem Blutspenden untersucht?

Warum jeder Blutspenden sollte: Blut ist ein enorm wichtiger Stoff für das Funktionieren unseres Körpers. Es ist für den Transport von Nährstoffen, Sauerstoff und Abfallprodukten verantwortlich und nur in sehr begrenztem Maß durch andere Stoffe ersetzbar.

Zwar lässt sich mittlerweile medizinisches Kunstblut herstellen, das ist aber extrem teuer und nur in sehr geringen Mengen möglich. Darum sollte sich jeder gesunde Erwachsene für eine Blutspende entscheiden, denn der Bedarf kann fast immer nur gerade so gedeckt werden. Fast jeder kann in seinem Leben mal auf eine Bluttransfusion angewiesen sein.

Gut also, wenn immer genügend Spenden vorhanden sind — im Zweifelsfall für jeden von uns.

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